Die Couchingzone
13.08.2010 - 13:19 Uhr
17.04.2015 - 09:31 Uhr
Jahrgang 5 - Ausgabe 31
In den Fängen der hässlichen Dose
Von Bahli
Am kommenden Montag gibt mit RB Leipzig ein Fußballdingsbums seine Visitenkarte zu seinem ersten Spiel auf dem Betzenberg ab. An sich nichts bemerkenswertes, wäre das ein normaler Fußballverein. Ist er aber nicht. Er ist nicht einmal ein richtiger Verein. Oder doch, formal schon. RB Leipzig hat ein paar Mitglieder, die genaue Anzahl ließ sich nicht recherchieren. Im Lizensierungsverfahren für die 2. Liga waren es genau acht. Alle gehörten damals zum Umfeld des Investors und Red-Bull-Eigentümers Dietrich Mateschitz. Zwei Mitglieder benötigt ein Verein in Deutschland für eine Vereinsgründung, drei auf Dauer, damit eine Mitgliederversammlung beschlussfähig ist. Juristisch gibt es da also nichts zu mäkeln. Die DFL moniert das neue Rasenballsport-Vereinslogo, weil das (natürlich) zu nah am Red-Bull-Logo dran ist. Aber ansonsten bedeutungsvolle Stille in Frankfurt. Das war zu Zeiten von Günter Mast und seinem Traum Jägermeister Braunschweig aber mal ganz anders. Da gab es Zoff um ein richtiges Getränk auf den Trikots. Brause ist halt Kinderkram.
2009 übernahm Red Bull, der Brause-Hersteller mit Stammsitz Fuschl bei Salzburg, das Oberliga-Startrecht eines bedeutungslosen Vereins namens SSV Markranstädt und benannte ihn in RasenBallsport Leipzig um. "RasenBallsport" - welch ein Konstrukt! Klar, Fußballclubs dürfen in Deutschland nicht nach Sponsoren benannt werden. Red Bull Leipzig war demnach ein Satz mit X. Aber was zur Hölle ist Rasenball? Rasenschach kenne ich, ist mitunter langweilig. Rasenschlacht, aber gerne - vor allem bei Fritz-Walter-Wetter. Das Spiel, bei dem es darum geht, das Runde ins Eckige zu treten, heißt schon immer Fußball. "Rasen" klingt nach Park, nach englischem Garten, nach Gänseblümchen. Nein, es klingt nicht einmal ansatzweise nach Fußball. Es endet einfach nur auf -ball. Und damit enden die Gemeinsamkeiten. Und über den Zusatz -sport verliere ich erst recht kein Wort.
Gut, wenn ich Herrn Mateschitz richtig verstanden habe, dann gehöre ich sowieso zur verschwindend kleinen Randgruppe derer, die entweder generell nichts verstehen oder nichts verstehen wollen oder sonstige Beweggründe haben, einen aufstrebenden Topverein wie RasenBallsport Leipzig abzulehnen. Wie lässt sich dieses Verständnisproblem lösen? Wie kann meine Liebe für Rasenball als Sport entflammen? Weil ich möchte, dass der Fußballstandort Ost wieder auf die Beine kommt? Klar, ich finde es bedauerlich, was aus Hansa, Dynamo, Energie und all den anderen Vereinen mit den klangvollen Namen geworden ist. Sie fristen einen elenden Überlebenskampf in Liga drei - dem brutalen Übergangsbecken für strategische Managementfehler. Also heißt die Lösung Plörre und nicht mehr Licht, Strom und Handel? Ist das die Lösung? Oder entpuppt sich das doch als das Kuckucksei, dessen monitäre Power alle alteingesessenen aus dem Nest wirft und alleine den Überlebenskampf des Standorts Ost aufnimmt? Ab gesehen davon fand ich Red Bull als Getränk schon immer widerlich. Und die Dose ist so ziemlich das unattraktivste Behältnis, das man sich vorstellen kann. Nein, Herr Mateschitz, ich finde keinen gemeinsamen Nenner für uns. Und überhaupt der Preis.
"Geld schießt keine Tore" lautet die trotzige Entgegnung der bulligen Gegenbewegung. Das ist sicherlich richtig. Ich persönlich finde ja, dass die Aussage "Geld spielt keine Rolle" viel gefährlicher ist. Aalen, Heidenheim, Aue oder Sandhausen "verprassen" in Liga 2 einen Lizenzspieleretat irgendwo zwischen fünf und sechs Millionen Euro. Das soll jetzt nicht despektierlich gegenüber diesen vier Vereinen klingen. Die machen seit Jahren richtig gute Arbeit - quasi aus sauwenig sauviel. Bei derart läppischen Beträgen würde der Rasenball direkt in der Grube stecken bleiben, kostete doch der isrealische Stürmer Omer Damari gerade einmal sieben Millionen Ablöse. Muss ich anmerken, dass wir uns immer noch in Liga 2 befinden? Für Aalen, Heidenheim, Aue und Sandhausen natürlich etliche Nummern zu groß. Dafür könnten diese vier Vereine ein ablösetechnisch kleineres Kaliber wie z.B. den gerade verpflichteten Massimo Bruno holen. Sie hätten dann zwar nur noch Kohle für den Zeugwart, würden sich als Ausgleich aber über einen 6-Millionen-Marktwerter im Ein-Mann-Kader freuen. Nein, im Ernst, wahrscheinlich ist selbst der günstigste Stürmer aus dem RasenBallsport-Kader mehrere Nummern zu groß. Und das nicht nur für die vier genannten Clubs, sondern sicherlich für einen Großteil aller Zweitligisten. Von Chancengleichheit, Financial Fairplay und ähnlichen Themen will ich daher gar nicht erst anfangen. Das würde den Rahmen eines Couchings komplett sprengen.
Scheinbar braucht der Fußball Red Bull und Dietrich Mateschitz, um zu begreifen, dass die Quintessenz dieses Sports aus Emotionen besteht. Und nicht aus marketingtechnischen Überlegungen und Geld im Überfluss. Und erst recht nicht aus Stimmung aus der Dose (sic!), einem künstlich aufgesetzten Emotionsdressing. Aber es kommt, wie es kommt. Dietrich Mateschitz stellt die Infrastruktur für ein tolles Rasenballett zusammen, das Ralf Rangnick, der Totengräber der B-Note, für höchste Ansprüche formt. Schade nur, dass der Topchoreograph mit dem dünnen Haar RB abgesagt hat. Das Feindbild Dosenplörre Ost wäre an Perfektion nicht zu überbieten gewesen. Üben wir uns eben in Geduld, und warten ab, wer künftig die Rolle des Cheftänzers auf der Weide der roten Bullen abgeben wird.
Cheers
Bahli
Auf der Couch sitzen richtige Zuchtbullen mit dicken Eiern, die sich gerne freitags zwischen 11:00 und 13:00 Uhr selbige schaukeln.
In den Fängen der hässlichen Dose
Von Bahli
Am kommenden Montag gibt mit RB Leipzig ein Fußballdingsbums seine Visitenkarte zu seinem ersten Spiel auf dem Betzenberg ab. An sich nichts bemerkenswertes, wäre das ein normaler Fußballverein. Ist er aber nicht. Er ist nicht einmal ein richtiger Verein. Oder doch, formal schon. RB Leipzig hat ein paar Mitglieder, die genaue Anzahl ließ sich nicht recherchieren. Im Lizensierungsverfahren für die 2. Liga waren es genau acht. Alle gehörten damals zum Umfeld des Investors und Red-Bull-Eigentümers Dietrich Mateschitz. Zwei Mitglieder benötigt ein Verein in Deutschland für eine Vereinsgründung, drei auf Dauer, damit eine Mitgliederversammlung beschlussfähig ist. Juristisch gibt es da also nichts zu mäkeln. Die DFL moniert das neue Rasenballsport-Vereinslogo, weil das (natürlich) zu nah am Red-Bull-Logo dran ist. Aber ansonsten bedeutungsvolle Stille in Frankfurt. Das war zu Zeiten von Günter Mast und seinem Traum Jägermeister Braunschweig aber mal ganz anders. Da gab es Zoff um ein richtiges Getränk auf den Trikots. Brause ist halt Kinderkram.
2009 übernahm Red Bull, der Brause-Hersteller mit Stammsitz Fuschl bei Salzburg, das Oberliga-Startrecht eines bedeutungslosen Vereins namens SSV Markranstädt und benannte ihn in RasenBallsport Leipzig um. "RasenBallsport" - welch ein Konstrukt! Klar, Fußballclubs dürfen in Deutschland nicht nach Sponsoren benannt werden. Red Bull Leipzig war demnach ein Satz mit X. Aber was zur Hölle ist Rasenball? Rasenschach kenne ich, ist mitunter langweilig. Rasenschlacht, aber gerne - vor allem bei Fritz-Walter-Wetter. Das Spiel, bei dem es darum geht, das Runde ins Eckige zu treten, heißt schon immer Fußball. "Rasen" klingt nach Park, nach englischem Garten, nach Gänseblümchen. Nein, es klingt nicht einmal ansatzweise nach Fußball. Es endet einfach nur auf -ball. Und damit enden die Gemeinsamkeiten. Und über den Zusatz -sport verliere ich erst recht kein Wort.
Gut, wenn ich Herrn Mateschitz richtig verstanden habe, dann gehöre ich sowieso zur verschwindend kleinen Randgruppe derer, die entweder generell nichts verstehen oder nichts verstehen wollen oder sonstige Beweggründe haben, einen aufstrebenden Topverein wie RasenBallsport Leipzig abzulehnen. Wie lässt sich dieses Verständnisproblem lösen? Wie kann meine Liebe für Rasenball als Sport entflammen? Weil ich möchte, dass der Fußballstandort Ost wieder auf die Beine kommt? Klar, ich finde es bedauerlich, was aus Hansa, Dynamo, Energie und all den anderen Vereinen mit den klangvollen Namen geworden ist. Sie fristen einen elenden Überlebenskampf in Liga drei - dem brutalen Übergangsbecken für strategische Managementfehler. Also heißt die Lösung Plörre und nicht mehr Licht, Strom und Handel? Ist das die Lösung? Oder entpuppt sich das doch als das Kuckucksei, dessen monitäre Power alle alteingesessenen aus dem Nest wirft und alleine den Überlebenskampf des Standorts Ost aufnimmt? Ab gesehen davon fand ich Red Bull als Getränk schon immer widerlich. Und die Dose ist so ziemlich das unattraktivste Behältnis, das man sich vorstellen kann. Nein, Herr Mateschitz, ich finde keinen gemeinsamen Nenner für uns. Und überhaupt der Preis.
"Geld schießt keine Tore" lautet die trotzige Entgegnung der bulligen Gegenbewegung. Das ist sicherlich richtig. Ich persönlich finde ja, dass die Aussage "Geld spielt keine Rolle" viel gefährlicher ist. Aalen, Heidenheim, Aue oder Sandhausen "verprassen" in Liga 2 einen Lizenzspieleretat irgendwo zwischen fünf und sechs Millionen Euro. Das soll jetzt nicht despektierlich gegenüber diesen vier Vereinen klingen. Die machen seit Jahren richtig gute Arbeit - quasi aus sauwenig sauviel. Bei derart läppischen Beträgen würde der Rasenball direkt in der Grube stecken bleiben, kostete doch der isrealische Stürmer Omer Damari gerade einmal sieben Millionen Ablöse. Muss ich anmerken, dass wir uns immer noch in Liga 2 befinden? Für Aalen, Heidenheim, Aue und Sandhausen natürlich etliche Nummern zu groß. Dafür könnten diese vier Vereine ein ablösetechnisch kleineres Kaliber wie z.B. den gerade verpflichteten Massimo Bruno holen. Sie hätten dann zwar nur noch Kohle für den Zeugwart, würden sich als Ausgleich aber über einen 6-Millionen-Marktwerter im Ein-Mann-Kader freuen. Nein, im Ernst, wahrscheinlich ist selbst der günstigste Stürmer aus dem RasenBallsport-Kader mehrere Nummern zu groß. Und das nicht nur für die vier genannten Clubs, sondern sicherlich für einen Großteil aller Zweitligisten. Von Chancengleichheit, Financial Fairplay und ähnlichen Themen will ich daher gar nicht erst anfangen. Das würde den Rahmen eines Couchings komplett sprengen.
Scheinbar braucht der Fußball Red Bull und Dietrich Mateschitz, um zu begreifen, dass die Quintessenz dieses Sports aus Emotionen besteht. Und nicht aus marketingtechnischen Überlegungen und Geld im Überfluss. Und erst recht nicht aus Stimmung aus der Dose (sic!), einem künstlich aufgesetzten Emotionsdressing. Aber es kommt, wie es kommt. Dietrich Mateschitz stellt die Infrastruktur für ein tolles Rasenballett zusammen, das Ralf Rangnick, der Totengräber der B-Note, für höchste Ansprüche formt. Schade nur, dass der Topchoreograph mit dem dünnen Haar RB abgesagt hat. Das Feindbild Dosenplörre Ost wäre an Perfektion nicht zu überbieten gewesen. Üben wir uns eben in Geduld, und warten ab, wer künftig die Rolle des Cheftänzers auf der Weide der roten Bullen abgeben wird.
Cheers
Bahli
Auf der Couch sitzen richtige Zuchtbullen mit dicken Eiern, die sich gerne freitags zwischen 11:00 und 13:00 Uhr selbige schaukeln.
17.04.2015 - 10:37 Uhr
Zuerst schallwelllenunterdrückende Gästefanstimmung in Hoffenheim, nun die Stimmung aus oder für die Dose - was sich wohl Ingolstadt für den letzten Spieltag ausdenkt? Sind eigentlich Autohupen im Stadion erlaubt?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Meininger am 17.04.2015 um 10:44 Uhr bearbeitet
17.04.2015 - 19:44 Uhr
Zitat von bahli77
Scheinbar braucht der Fußball Red Bull und Dietrich Mateschitz, um zu begreifen, dass die Quintessenz dieses Sports aus Emotionen besteht. Und nicht aus marketingtechnischen Überlegungen und Geld im Überfluss. Und erst recht nicht aus Stimmung aus der Dose (sic!), einem künstlich aufgesetzten Emotionsdressing.
Scheinbar braucht der Fußball Red Bull und Dietrich Mateschitz, um zu begreifen, dass die Quintessenz dieses Sports aus Emotionen besteht. Und nicht aus marketingtechnischen Überlegungen und Geld im Überfluss. Und erst recht nicht aus Stimmung aus der Dose (sic!), einem künstlich aufgesetzten Emotionsdressing.
Das ist es ja! Damit schlägt der Bahli den Marcel Reif in "Flutlicht" knapp in der Nachspielzeit! Der Reif hatte nämlich zunächst durchaus hohe Spielanteile , sprich gute Argumente für sich: Weder VW, Audi, SAP, Bayer noch die Plörre sind (bislang) "Heuschrecken", die nur mal eben den schnellen Euro machen wollen - deshalb findet er deren Engagement im Fußball O.K.! Sie investieren (bislang auch nachhaltig: bei Rasenschach sind es halt erst ein paar Jahre, können aber ja durchaus mehr werden) in die Infrastruktur und in Nachwuchsleistungszentren und Mateschitz tut auch noch was für den Ost-Fußball. Alles richtig. Aber auch alles gut?
Nöö! Das ist ja alles nicht wirklich falsch, Herr Reif - zugestanden - aber Bahli kontert das verbale Ballgeschiebe des (angeblichen) Lautern-Edel-Fans vom Bezahlsender mit schnellem Umschaltspiel und stellt fest, dass "Sport aus Emotionen besteht". Tor! Volley genommen! Rhetorischer Sonntagsschuss! Den trifft er so auch kein zweites mal mehr.
Mag schon sein, dass sie sich auch in Leipzig über Siege "ihrer" Mannschaft freuen - aber Identifikation mit dem Getränk, ääh Verein aus der Dose? Wie naiv müste man denn dazu bitte sein?
Sind wir nur vernagelte Traditionalisten? Nein! In Augsburg, Freiburg - und ja, auch in Mainz - entsteht nämlich durchaus etwas Neues, was in 30 Jahren mal ein "Traditionsverein" werden kann. Aber eben durch gute Arbeit! Und nicht durch die Kombination von dukatenscheizzendem Esel und Projektmanagement.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Newtrial am 17.04.2015 um 19:48 Uhr bearbeitet
17.04.2015 - 20:53 Uhr
Lieber Bahli!
Vielen Dank für diese umfassende Erleuchtung. Betrachtet man es weniger philosophisch, ist das aber alles lediglich eine Frage des Dosenöffners.
Gruß Berti
Vielen Dank für diese umfassende Erleuchtung. Betrachtet man es weniger philosophisch, ist das aber alles lediglich eine Frage des Dosenöffners.
Gruß Berti
18.04.2015 - 08:38 Uhr
Mensch bahli, das ist Fußball-Romantik in Reinkultur.
Interessiert den ehemaligen Handelsvertreter für Kaffee aber nicht die Bohne. Mich schon, das ist der Unterschied. Und es ist ein wundervolles Gefühl Teil dieser Randgruppe zu sein.
Vielleicht erklärt ihm der Ralf in einer ruhigen Minute mal die Faszination Fußball als Sport, nicht als Marketinginstrument.
Interessiert den ehemaligen Handelsvertreter für Kaffee aber nicht die Bohne. Mich schon, das ist der Unterschied. Und es ist ein wundervolles Gefühl Teil dieser Randgruppe zu sein.
Vielleicht erklärt ihm der Ralf in einer ruhigen Minute mal die Faszination Fußball als Sport, nicht als Marketinginstrument.
18.04.2015 - 10:35 Uhr
"Das Kuckucksei, dessen monitäre Power alle alteingesessenen aus dem Nest wirft."
Was für ein wunderbarer Satz!
Ein Satz wie eine Firewall gegen das gebetsmühlenartig vorgebrachte Totschlagargument der HasenStallisten, sie würden ja etwas für den Fußballstandort Ost tun.
Tun sie nicht. Sie machen ihn noch mehr kaputt. Sie tun nur was für die Dose. Und das ist für die Tonne.
Danke, Bahli, fürs stilvolle Ansetzen des Seziermessers und fürs gnadenlose Freilegen der Hässlichkeit, die unter der gestylten Oberfläche lauert.
Was für ein wunderbarer Satz!
Ein Satz wie eine Firewall gegen das gebetsmühlenartig vorgebrachte Totschlagargument der HasenStallisten, sie würden ja etwas für den Fußballstandort Ost tun.
Tun sie nicht. Sie machen ihn noch mehr kaputt. Sie tun nur was für die Dose. Und das ist für die Tonne.
Danke, Bahli, fürs stilvolle Ansetzen des Seziermessers und fürs gnadenlose Freilegen der Hässlichkeit, die unter der gestylten Oberfläche lauert.
19.04.2015 - 20:05 Uhr
Ein sehr schönes Couching, werter Bahli! Deine ruhige und fundierte Art tut gut und scheint mir angesichts der hitzigen Diskussionen um die Mannschaft aus Leipzig angebracht und wohltuend. Hiermit nimmst Du auch all denjenigen den Wind aus den Segeln, die Kritiker des Dosenmodells pausachal als hoffnungslose Nostalgiker oder Minderbemittelte abqualifizieren. Und ja, ich gehöre mit Dir zusammen gerne zu dieser winzigen Randgruppe (zumindest nach der allwissenden Ansicht des Herrn M. aus Ö.) jener Menschen, die diesen "Verein" nicht leiden können und ihn kritisieren. Nun gut, ich habe auch schon Bilder gesehen, deren Rand dicker war als das Motiv...
20.04.2015 - 11:20 Uhr
Zitat von Vic Dorn
"Das Kuckucksei, dessen monitäre Power alle alteingesessenen aus dem Nest wirft."
Was für ein wunderbarer Satz!
"Das Kuckucksei, dessen monitäre Power alle alteingesessenen aus dem Nest wirft."
Was für ein wunderbarer Satz!
Danke, Vic. Zum Glück ist dir nicht aufgefallen, dass das allerdings "monetär" heißen muss - und nicht "monitär".
Eine Frage noch an Corto und Vic (und eigentlich alle anderen Randgruppler bei diesem Thema). Kennt ihr jemanden, der jemanden kennt, der nicht dieser Randgruppe angehört? Ich suche mir nämlich bei diesem Thema einen Wolf und die sieben Geißlein.
Cheers
Bahli
20.04.2015 - 11:53 Uhr
Zitat von bahli77
Eine Frage noch an Corto und Vic (und eigentlich alle anderen Randgruppler bei diesem Thema). Kennt ihr jemanden, der jemanden kennt, der nicht dieser Randgruppe angehört? Ich suche mir nämlich bei diesem Thema einen Wolf und die sieben Geißlein.
Eine Frage noch an Corto und Vic (und eigentlich alle anderen Randgruppler bei diesem Thema). Kennt ihr jemanden, der jemanden kennt, der nicht dieser Randgruppe angehört? Ich suche mir nämlich bei diesem Thema einen Wolf und die sieben Geißlein.
Einfach mal später in den Gästeblock schauen oder direkt in Fuschl am See vorbeischippern ohne das Fürchten zu lernen.
20.04.2015 - 23:10 Uhr
Zitat von bahli77
Danke, Vic. Zum Glück ist dir nicht aufgefallen, dass das allerdings "monetär" heißen muss - und nicht "monitär".
Zitat von Vic Dorn
"Das Kuckucksei, dessen monitäre Power alle alteingesessenen aus dem Nest wirft."
Was für ein wunderbarer Satz!
"Das Kuckucksei, dessen monitäre Power alle alteingesessenen aus dem Nest wirft."
Was für ein wunderbarer Satz!
Danke, Vic. Zum Glück ist dir nicht aufgefallen, dass das allerdings "monetär" heißen muss - und nicht "monitär".
Mir ist das schon aufgefallen, werter Bahli. Aber ich verstehe mich nicht als Deutschlehrer dieses Forums.
P.S.
Das nächste Couching gibt es diesmal schon am Mittwochabend, damit genug Lektürezeit bis zum Spieltermin am Freitag bleibt. Und dieses Mal tauchen wir ganz tief ein in die seelischen Abgründe von Spielern, Fans und Funktionären.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Vic Dorn am 20.04.2015 um 23:32 Uhr bearbeitet
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