Fritz-Walter-Stadion
26.01.2009 - 08:40 Uhr
24.01.2018 - 10:46 Uhr
Zitat von betzegeier
sehr clever von der Stadt, die längst aufgefordert ist, die Grundsteuern zu erhöhen: damit hat der FCK den schwarzen Peter an der Backe
sehr clever von der Stadt, die längst aufgefordert ist, die Grundsteuern zu erhöhen: damit hat der FCK den schwarzen Peter an der Backe
Ja, das schätze ich genauso ein. Aber hier wird zumindest deutlich warum all die vermeintlichen Sanierungsvorschläge - auch die von ehemaligen Kandidaten, die praktisch täglich auf DBB wiederholt werden, nicht funktionieren. Die Stadt Kaiserslautern als Eigner der Stadiongesellschaft steht da selbst unter Aufsicht.
Eine Lösung in dieser Frage führt ausschließch über die ADD und damit vermutlich auch über das Land RLP, das meiner Einschätzung nach, in einer vernünftigen Sanierung einen Einmalbeitrag in ein Rückkaufprojekt des Vereins investieren würde - wie auch immer das gelabelt wäre. Dazu bedarf es aber eines gut aufgestellten FCK der sich, ohne negatives Eigenkapital als Investorengesellschaft, in der ersten Liga befindet. Dann ist eine Rücküberführung des Stadions in die Hand des Vereins auf Basis des Sockels in der Gesellschaft selbst, einer Eigenkapitalsäule durch Investoren und einer begrenzten FK Aufnahme meiner Einschätzung nach denkbar. Ich hatte sogar schon einmal angedacht, über die FCK Fans selbst mit einigen Sponsoren - praktisch über Crowdfunding, eine eigene Stadiongesellschaft zu gründen, mit dem Ziel den Verein zu unterstützen.Der Kapitalsockel in der Stadiongesellschaft selbst ermöglicht solche Gedankenspiele. Aber das ist derzeit genausowenig darstellbar wie alles andere.
Bis irgendetwas in dieser Richtung möglich wäre, liegt also noch eine Strecke vor uns. Deshalb müssen die Pachtbedingungen flexibel gehalten werden. Die vorzeitige Neuverhandlung des eigentlich 2028 auslaufenden aber nicht für Liga 3 gültigen Vertrages kann die Vorraussetzungen für diesen Kraftakt schaffen - nimmt uns aber für die Zukunft jeden Hebel, weil die Laufzeit des Vertrages an die Laufzeit des Kredits (2035) angepasst wird.
Der Weg bis dahin jedoch, das ist allen die mit der Materie vertraut sind klar, führt dabei immer über die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Rheinland-Pfalz. Dass sich die Stadt entschieden hat, ihr eigenes Missmanagement hinter einer vermeintlichen „FCK Steuer“ zu verstecken, könnte sich dabei als Pyrrhussieg erweisen. Kurzfristig gut für die Stadtoberen - weil aus der Schusslinie und so ungeheuer selbstlos, langfristig jedoch negativ der Sache gegenüber. Denn wenn der FCK seine Hausaufgaben endlich macht, werden sich ein paar Fragen stellen. Zum Beispiel diese:
Lieber Herr Oberbürgermeister, was passiert denn eigentlich, wenn der FCK in der ersten Liga spielt und dann eine viel höhere Pacht überweist als im alten Vertrag jemals vorgesehen war? Senken Sie dann die „Grundsteuer B“ wieder? Ich glaube nicht. Und da werde ich nicht der einzige sein. Deshalb hätte man von Anfang an ehrlich ausweisen sollen wie die Lage wirklich aussieht. Aber das war wohl zuviel verlangt.
So oder so. Die Neuregelung des Pachtvertrages ist nötig. Und sie wird kommen. Da bin ich mir sicher. Leider unter falschem Namen. Aber besser so, als gar nicht.
Gruß Berti
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Bertikoks am 24.01.2018 um 10:50 Uhr bearbeitet
24.01.2018 - 11:13 Uhr
Wie hoch sind denn die Mehreinnahmen (in €) für die Stadt durch die Erhöhung der Grundsteuer?
Ist doch bestimmt höher als die Ausfallzahlungen des FCK. Im Grunde eine Verbesserung der Stadtfinanzen durch die Hintertür. Der FCK als Täter und Stadt als Opfer.
Ist doch bestimmt höher als die Ausfallzahlungen des FCK. Im Grunde eine Verbesserung der Stadtfinanzen durch die Hintertür. Der FCK als Täter und Stadt als Opfer.
24.01.2018 - 12:32 Uhr
Zitat von Bertikoks
Ja, das schätze ich genauso ein.
Gruß Berti
Zitat von betzegeier
sehr clever von der Stadt, die längst aufgefordert ist, die Grundsteuern zu erhöhen: damit hat der FCK den schwarzen Peter an der Backe
sehr clever von der Stadt, die längst aufgefordert ist, die Grundsteuern zu erhöhen: damit hat der FCK den schwarzen Peter an der Backe
Ja, das schätze ich genauso ein.
Gruß Berti
Na ja....dann schauen wir mal in welchem Ausmaß das System der Grundsteuer reformiert wird, nachdem das Bundesverfassungsgericht doch arge Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Basis zur Erhebung der Grundsteuer hat.
24.01.2018 - 12:46 Uhr
Zitat von lauteres_Wesen
Na ja....dann schauen wir mal in welchem Ausmaß das System der Grundsteuer reformiert wird, nachdem das Bundesverfassungsgericht doch arge Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Basis zur Erhebung der Grundsteuer hat.
Zitat von Bertikoks
Ja, das schätze ich genauso ein.
Gruß Berti
Zitat von betzegeier
sehr clever von der Stadt, die längst aufgefordert ist, die Grundsteuern zu erhöhen: damit hat der FCK den schwarzen Peter an der Backe
sehr clever von der Stadt, die längst aufgefordert ist, die Grundsteuern zu erhöhen: damit hat der FCK den schwarzen Peter an der Backe
Ja, das schätze ich genauso ein.
Gruß Berti
Na ja....dann schauen wir mal in welchem Ausmaß das System der Grundsteuer reformiert wird, nachdem das Bundesverfassungsgericht doch arge Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Basis zur Erhebung der Grundsteuer hat.

Genau das habe ich mir auch gedacht. Anstatt einmal abzuwarten, wie sich das BVG zur Grundsteuer stellt, wird direkt mal erhöht. Am Ende darf man wieder reduzieren und steht am selben Punkt wie jetzt, nur dass man im Gegenzug die Stadionpacht verringert hat.
24.01.2018 - 13:23 Uhr
Zitat von Maibaum
Genau das habe ich mir auch gedacht. Anstatt einmal abzuwarten, wie sich das BVG zur Grundsteuer stellt, wird direkt mal erhöht. Am Ende darf man wieder reduzieren und steht am selben Punkt wie jetzt, nur dass man im Gegenzug die Stadionpacht verringert hat.
Zitat von lauteres_Wesen
Na ja....dann schauen wir mal in welchem Ausmaß das System der Grundsteuer reformiert wird, nachdem das Bundesverfassungsgericht doch arge Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Basis zur Erhebung der Grundsteuer hat.
Zitat von Bertikoks
Ja, das schätze ich genauso ein.
Gruß Berti
Zitat von betzegeier
sehr clever von der Stadt, die längst aufgefordert ist, die Grundsteuern zu erhöhen: damit hat der FCK den schwarzen Peter an der Backe
sehr clever von der Stadt, die längst aufgefordert ist, die Grundsteuern zu erhöhen: damit hat der FCK den schwarzen Peter an der Backe
Ja, das schätze ich genauso ein.
Gruß Berti
Na ja....dann schauen wir mal in welchem Ausmaß das System der Grundsteuer reformiert wird, nachdem das Bundesverfassungsgericht doch arge Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Basis zur Erhebung der Grundsteuer hat.

Genau das habe ich mir auch gedacht. Anstatt einmal abzuwarten, wie sich das BVG zur Grundsteuer stellt, wird direkt mal erhöht. Am Ende darf man wieder reduzieren und steht am selben Punkt wie jetzt, nur dass man im Gegenzug die Stadionpacht verringert hat.
Guter Einwand. Aber ich glaube nicht, dass das relevant ist. Zum einen glaube ich nicht, dass eine Neuregelung der Grundsteuer mit einer Reform durch aktuelle Bodenrichtwerte nicht auch andere Hebesätze zur Folge hätte. Denn sonst würde die Politik ja noch einmal - wie mit der Grenzöffnung, zu einer erheblichen Mietpreissteigerung beitragen, wenn auch nicht in der Kalt- so aber doch in der Warmmiete.
Bei aller Gier die manchen Umverteiler da gerade wieder befällt, ist das ordnungspolitisch nicht zielführend. Deshalb hat das auf die vermeintliche „FCK-Steuer“ im Ertrag vermutlich wenig Auswirkungen, selbst wenn das BVerfg Korrekturen einfordert. Bis die Übergangsfristen an dieser Stelle abgelaufen sind, ist das Schicksal des FCK vermutlich ohnehin längst entschieden. Und für die Stadt Kaiserslautern ist das eine Gelegneheit schnell noch Fakten zu schaffen, an denen man sich hinterher orientieren wird und das auch noch dem FCK in die Schuhe zu schieben. Wobei der ja tasächlich nicht unbeteiligt ist und sich von daher dankbar anbietet.
Und was kommunale Steuern betrifft so ist meine Erfahrung in dieser Sache an einem sozialistischen Leitspruch angelehnt: Vorwärts immer. Rückwärts nimmer.
Gruß Berti
24.01.2018 - 13:40 Uhr
Zitat von BastiBetze
Wieso stellt man bei Heimspiele nicht Spendenboxen auf, richtet ein Spendenkonto ein in die jeder für den Rückkauf des Stadions etwas spenden darf/kann.?!
Kleinvieh macht auch Mist .
Stellt dazu noch Boxen auf in denen man seine Pfandbecher für den gleichen Zweck reinwerfen kann.
Man sollte als Verein doch einiges versuchen und nicht einfach so weitermachen!!!!!!!!!!
Wieso stellt man bei Heimspiele nicht Spendenboxen auf, richtet ein Spendenkonto ein in die jeder für den Rückkauf des Stadions etwas spenden darf/kann.?!
Kleinvieh macht auch Mist .
Stellt dazu noch Boxen auf in denen man seine Pfandbecher für den gleichen Zweck reinwerfen kann.
Man sollte als Verein doch einiges versuchen und nicht einfach so weitermachen!!!!!!!!!!
Bei einer Spaßrechnung, dass pro Spiel 17.000 Fans ihren Pfandbecher dafür spenden, hätten wir im Jahr 2260 dann genug Geld, um das Stadion zurückzukaufen (Preissteigerung und Zinsen außen vor gelassen). Da sich das Schicksal des FCK wohl in den nächsten 5 Jahren ziemlich stark definieren wird, ist das Kleinvieh leider nur das: Kleinvieh
24.01.2018 - 14:05 Uhr
Zitat von FCKMitglied_16927
Wie hoch sind denn die Mehreinnahmen (in €) für die Stadt durch die Erhöhung der Grundsteuer?
Ist doch bestimmt höher als die Ausfallzahlungen des FCK. Im Grunde eine Verbesserung der Stadtfinanzen durch die Hintertür. Der FCK als Täter und Stadt als Opfer.
Wie hoch sind denn die Mehreinnahmen (in €) für die Stadt durch die Erhöhung der Grundsteuer?
Ist doch bestimmt höher als die Ausfallzahlungen des FCK. Im Grunde eine Verbesserung der Stadtfinanzen durch die Hintertür. Der FCK als Täter und Stadt als Opfer.
Bei DBB hat es jemand ausgerechnet. Im Jahr 2015 war die Grundsteuer B bei 20,9 Mio € bei einem Satz von 460%. Bei 525 % wären es rund 2,96 Mio € mehr im Jahr durch die Grundsteuererhöhung. Quasi der Fehlbertrag bei Abstieg in Liga 3 und einer Pacht von 425 t€ im Jahr. Bleiben wir widererwartend in Liga 2, wären es ein Plus von mehr als 2 Mio € im Jahr. Ganz zu schweigen sollte es einmal zum Aufstieg in Liga 1 kommen.
https://www.kaiserslautern.de/mb/themen/statistik/pdf/statistischer_jahresbericht_2016.pdf
Seite 131
24.01.2018 - 15:59 Uhr
Hier darf man aber nicht vergessen, dass gerade die Grundsteuer B für einen Großteil der Kommunen von entscheidender Bedeutung ist. Zunächst, weil das Aufkommen (gerade bei Kommunen mit wenig Gewerbe/Industrie) einfach relativ hoch ist und die Kommune, und das ist eigentlich noch wichtiger, bei der Grundsteuer B anders als bei vielen anderen bedeutenden Einnahmequellen (Zuwendungen und Zuschüsse von Bund, Land oder EU) durch die freie Festlegung des Hebesatzes selbst direkten Einfluss auf das Steueraufkommen hat.
Für die Stadt bedeutet das, dass man nun (endlich) mehr Geld generieren kann. Dass dies bei entsprechendem sportlichen Erfolg des FCK bedeutet, dass die klamme Stadtkasse auch zukünftig entlastet wird, sollte man auch dementsprechend kundtun. Wie Berti schon sagte: das Rad dreht sich bei den Realsteuern quasi nur in eine Richtung...
Für die Stadt bedeutet das, dass man nun (endlich) mehr Geld generieren kann. Dass dies bei entsprechendem sportlichen Erfolg des FCK bedeutet, dass die klamme Stadtkasse auch zukünftig entlastet wird, sollte man auch dementsprechend kundtun. Wie Berti schon sagte: das Rad dreht sich bei den Realsteuern quasi nur in eine Richtung...
24.01.2018 - 16:39 Uhr
ich habe da gerade ein Interview auf RPR eins gehört, wo der Oberbürgermeister unmissverständlich gesagt hat, dass wenn der Verein dritte Liga absteigt, müsste sogar darüber nachgedacht werden, andere öffentliche Einrichtungen zuschließen. Ob das nun der Zoo ist oder andere Einrichtungen kann man sich dann aussuchen. Der Bau der ganze Druck auf, auf dem Verein.Das öffentlich Und das öffentlich 2 Stunden vor Spielbeginn.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von DeuxPonts am 24.01.2018 um 16:41 Uhr bearbeitet
24.01.2018 - 16:44 Uhr
Zitat von DeuxPonts
ich habe da gerade ein Interview auf RPR eins gehört, wo der Oberbürgermeister unmissverständlich gesagt hat, dass wenn der Verein dritte Liga absteigt, müsste sogar darüber nachgedacht werden, andere öffentliche Einrichtungen zuschließen. Ob das nun der Zoo ist oder andere Einrichtungen kann man sich dann aussuchen. Der Bau der ganze Druck auf, auf dem feiern. Das öffentlich Und das öffentlich 2 Stunden vor Spielbeginn.
ich habe da gerade ein Interview auf RPR eins gehört, wo der Oberbürgermeister unmissverständlich gesagt hat, dass wenn der Verein dritte Liga absteigt, müsste sogar darüber nachgedacht werden, andere öffentliche Einrichtungen zuschließen. Ob das nun der Zoo ist oder andere Einrichtungen kann man sich dann aussuchen. Der Bau der ganze Druck auf, auf dem feiern. Das öffentlich Und das öffentlich 2 Stunden vor Spielbeginn.
Moment. Das sind Infos die ein OB geben muss. Die Bürger, die ja direkt davon betroffen sind, haben ein Recht darauf dies zu erfahren.
Ob der FCK jetzt in zwei Stunden, oder zwei Tagen spielt ist absolut zweitrangig.
In der ganzen Geschichte ist der Verein an sich generell erstmal zweitrangig.
So böse wie das auch klingt.
Aber es geht darum diesen enormen Kostenfaktor Stadion irgendwie aufzufangen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Ivo_Ilicevic am 24.01.2018 um 16:45 Uhr bearbeitet
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