Fritz-Walter-Stadion
26.01.2009 - 08:40 Uhr
02.04.2012 - 18:14 Uhr
zu den 3,2 mio kommen noch die stundungen für die vorjahre dazu. ist nochmal ein ordentlicher batzen obendrauf, der nicht für personal rausgeht.
da wird einem schon ziemlich bange, wenn man solche zahlen hört, liest und sich den komplex zusammenreimt. eigentlich ist es schon ein wunder, dass es unseren verein überhaupt noch gibt und wir 2 jahre bundesliga spielen durften.
andere traditionsverein und ehemlige erstligisten mit fehlinvests liegen heute ganz woanders, wie rw essen, waldhof mannheim, arminia bielefeld, leipzig bis redbull kam, uerdingen, wattenscheid, usw....
vielleicht sollte man bei der DFL seine lizenzierungskriterien im sportstätten-bereich ein wenig überdenken. bringt uns zwar jetzt auch nix mehr, aber irgendwi finde ich es schon frech, dass der SV sandhausen im falle des aufsteigs in die 2. liga soundsoviel mio in sein stadion stecken muss, damit es als spielstätte für die 2. liga geeignet ist. nebenan in sinsheim steht die hopp-arena und ist jeden zweiten samstag leer, in mannheim gibts das carl-benz-stadion ebenfalls alleine im regen.
lange zeit war ich stolz auf unseren stadionnamen, bis mir ein buch über die geschichte vom FCK in den schis fiel. hierin konnte ich auch über die umbenennung zum fritz-walter-stadion irgendwann in den 80ern lesen und dass dieser schritt dem fritz sehr unangenehm war und er das auch nicht wollte.
ich finde die vereinshistorie und die vielen mythen um ihn herum immer noch sehr beeindruckend. wenn die geschichte des vereins vergessen wird, weil der dazugehörige verein von der bildfläche in die niederungen des amateurfussballs abrutscht, dann bringt uns weder der stadion-name, noch die ruhmreiche vergangenheit etwas. diejenigen, die sich gegen kommerzialisierung aussprechen und sich dagegen wehren, genau die dürften dann auch keine fanartikel kaufen oder sich ein fritz-walter-ehrentrikot kaufen oder sky schauen oder betzebier von carlsberg trinken. denn dass alles ist kommerz pur! wenn die aufgabe des namens, den sein eigentlicher träger nie auf beton stehen sehen wollte, unsere konkurrenzfähigkeit sicherstellt, dann verkauft ihn - das hiermit eingenommene geld darf nur in verbindlichkeit fließen, die nichts mit dem sport zu tun haben, kein cent davon darf je für einen spieler ausgegeben werden. ich bin pfälzer, arbeite selbst im öffentlichen dienst und habe ein paar kontakt zur stadt kaiserslautern, kenne also deren probleme recht gut. in keinem fall darf der FCK die stadt, die sowieso auch am tropf des FCK mit dranhängt, veräppeln, erpressen, vertrösten oder mit hinhalteparolen füttern. die stadt hat für den FCK sehr viel getan, ihre eigene betriebsfähigkeit riskiert, deutschlandweit im interkommunalen benchmark die rote laterne in so ziemlich jedem bereich "gewonnen". nun, da bei der stadt die not noch größer ist, als beim FCK, und die stadt geht bei aller liebe zum FCK natürlich vor und das sollten hier ALLE mal bedenken, wäre es falsch neue ausreden etc. vom FCK zu erfinden, um erneute mietkürzungen zu vereinbaren, die sich die stadt einfach nicht leisten kann, nicht leisten darf. ratzfatz wird die stadtspitze auch mal gerne abgesägt und von der ADD übernommen. die fackeln nicht lange und kürzen radikal alles, was nichts mit dem kommunalen kerngeschäft zu tun hat, dazu zählen weder stundungen oder mietkürzungen bei einem fussballverein, noch irgendwelche anderen bürgschaften und darlehen etc.
ich gehe sogar soweit, dass ich sage, dass falls wir nicht den direkten wiederaufsteig schaffen, die glaubwürdigkeit des lautrer politik und der stadtspitze am ende sind, es danach keine rücksichtnahme mehr gibt und verbindllichkeiten bedingungslos eingefordert werden. das wäre für den FCK vermutlich das ende, wenn nicht irgendwo ein arabischer oder russischer öl-investor, stadion-namens-pate oder spender auftaucht, ähnlich wie bei 1860 auch. auf jeden fall wird die diesjährige JHV sehr interessant, da die zahlen, die bislang immer auf erstligazugehörigkeit prognostiziert waren, nun auf die weitaus unlukrativere zweite liga angepasst werden müssen. ich werde hierbei grünewalt nicht zuhören, sondern mir die zahlen gemeinsam mit meinem controller- und finanz-spezi-kumpel von der BASF anschauen, jeden sammelposten kritisch hinterfragen und mir meine eigene prognose ausmalen.
tagesordnungspunkte können übrigens von jedem mitglied bis zu einer gewissen frist vor der JHV schriftlich beim VV abgegeben werden. wer also sicher gehen möchte, dass dies ein TOP wird, soll das thema zur nächsten sitzung anmelden....am besten vorzeitig, damit sich der vorstand um zahlen und potente partner kümmern kann, die dann gleich mit zur debatte stehen könnten.
da wird einem schon ziemlich bange, wenn man solche zahlen hört, liest und sich den komplex zusammenreimt. eigentlich ist es schon ein wunder, dass es unseren verein überhaupt noch gibt und wir 2 jahre bundesliga spielen durften.
andere traditionsverein und ehemlige erstligisten mit fehlinvests liegen heute ganz woanders, wie rw essen, waldhof mannheim, arminia bielefeld, leipzig bis redbull kam, uerdingen, wattenscheid, usw....
vielleicht sollte man bei der DFL seine lizenzierungskriterien im sportstätten-bereich ein wenig überdenken. bringt uns zwar jetzt auch nix mehr, aber irgendwi finde ich es schon frech, dass der SV sandhausen im falle des aufsteigs in die 2. liga soundsoviel mio in sein stadion stecken muss, damit es als spielstätte für die 2. liga geeignet ist. nebenan in sinsheim steht die hopp-arena und ist jeden zweiten samstag leer, in mannheim gibts das carl-benz-stadion ebenfalls alleine im regen.
lange zeit war ich stolz auf unseren stadionnamen, bis mir ein buch über die geschichte vom FCK in den schis fiel. hierin konnte ich auch über die umbenennung zum fritz-walter-stadion irgendwann in den 80ern lesen und dass dieser schritt dem fritz sehr unangenehm war und er das auch nicht wollte.
ich finde die vereinshistorie und die vielen mythen um ihn herum immer noch sehr beeindruckend. wenn die geschichte des vereins vergessen wird, weil der dazugehörige verein von der bildfläche in die niederungen des amateurfussballs abrutscht, dann bringt uns weder der stadion-name, noch die ruhmreiche vergangenheit etwas. diejenigen, die sich gegen kommerzialisierung aussprechen und sich dagegen wehren, genau die dürften dann auch keine fanartikel kaufen oder sich ein fritz-walter-ehrentrikot kaufen oder sky schauen oder betzebier von carlsberg trinken. denn dass alles ist kommerz pur! wenn die aufgabe des namens, den sein eigentlicher träger nie auf beton stehen sehen wollte, unsere konkurrenzfähigkeit sicherstellt, dann verkauft ihn - das hiermit eingenommene geld darf nur in verbindlichkeit fließen, die nichts mit dem sport zu tun haben, kein cent davon darf je für einen spieler ausgegeben werden. ich bin pfälzer, arbeite selbst im öffentlichen dienst und habe ein paar kontakt zur stadt kaiserslautern, kenne also deren probleme recht gut. in keinem fall darf der FCK die stadt, die sowieso auch am tropf des FCK mit dranhängt, veräppeln, erpressen, vertrösten oder mit hinhalteparolen füttern. die stadt hat für den FCK sehr viel getan, ihre eigene betriebsfähigkeit riskiert, deutschlandweit im interkommunalen benchmark die rote laterne in so ziemlich jedem bereich "gewonnen". nun, da bei der stadt die not noch größer ist, als beim FCK, und die stadt geht bei aller liebe zum FCK natürlich vor und das sollten hier ALLE mal bedenken, wäre es falsch neue ausreden etc. vom FCK zu erfinden, um erneute mietkürzungen zu vereinbaren, die sich die stadt einfach nicht leisten kann, nicht leisten darf. ratzfatz wird die stadtspitze auch mal gerne abgesägt und von der ADD übernommen. die fackeln nicht lange und kürzen radikal alles, was nichts mit dem kommunalen kerngeschäft zu tun hat, dazu zählen weder stundungen oder mietkürzungen bei einem fussballverein, noch irgendwelche anderen bürgschaften und darlehen etc.
ich gehe sogar soweit, dass ich sage, dass falls wir nicht den direkten wiederaufsteig schaffen, die glaubwürdigkeit des lautrer politik und der stadtspitze am ende sind, es danach keine rücksichtnahme mehr gibt und verbindllichkeiten bedingungslos eingefordert werden. das wäre für den FCK vermutlich das ende, wenn nicht irgendwo ein arabischer oder russischer öl-investor, stadion-namens-pate oder spender auftaucht, ähnlich wie bei 1860 auch. auf jeden fall wird die diesjährige JHV sehr interessant, da die zahlen, die bislang immer auf erstligazugehörigkeit prognostiziert waren, nun auf die weitaus unlukrativere zweite liga angepasst werden müssen. ich werde hierbei grünewalt nicht zuhören, sondern mir die zahlen gemeinsam mit meinem controller- und finanz-spezi-kumpel von der BASF anschauen, jeden sammelposten kritisch hinterfragen und mir meine eigene prognose ausmalen.
tagesordnungspunkte können übrigens von jedem mitglied bis zu einer gewissen frist vor der JHV schriftlich beim VV abgegeben werden. wer also sicher gehen möchte, dass dies ein TOP wird, soll das thema zur nächsten sitzung anmelden....am besten vorzeitig, damit sich der vorstand um zahlen und potente partner kümmern kann, die dann gleich mit zur debatte stehen könnten.
02.04.2012 - 18:46 Uhr
Zitat von Phoenix115:
Müsste ja aber theoretisch einen Betrag X geben den man jährlich zahlen müsste um dann in X Jahren die Kosten für das Stadion abgezahlt zu haben. Klar gibt es dann noch die laufenden Kosten usw. aber das wäre dann ja nicht mehr so viel wie aktuell oder irre ich mich da?
Wenn ich mich nicht irre wurde das Stadion damals für fiktive 55 Mio. Euro an die Stadiongesellschaft verkauft. Wollte man wirklich das Stadion zurückkaufen, kann man das Geschäft als Mitkauf betrachten ohne abschließende Tilgungsrate.
Nimmt man eine Laufzeit von 20 Jahren und einen Zinssatz von 3,5% an, müsste man pro Jahr ca. 4,7 Mio. € an Zins- und Tilgungsleistung an die Stadt bzw. Stadiongesellschaft entrichten. Dazu würden noch die normalen Betriebs- bzw. Unterhaltungskosten anfallen.
Aktuell zahlen wir weniger Miete als die Stadiongesellschaft an Kreditzinsen zahlt. Das ganze Konstrukt ist also ein Subventionsgeschäft durch die Stadt. Deshalb darf man gespannt sein, ob es eine weitere Reduzierung bei Abstieg geben wird.
Müsste ja aber theoretisch einen Betrag X geben den man jährlich zahlen müsste um dann in X Jahren die Kosten für das Stadion abgezahlt zu haben. Klar gibt es dann noch die laufenden Kosten usw. aber das wäre dann ja nicht mehr so viel wie aktuell oder irre ich mich da?
Wenn ich mich nicht irre wurde das Stadion damals für fiktive 55 Mio. Euro an die Stadiongesellschaft verkauft. Wollte man wirklich das Stadion zurückkaufen, kann man das Geschäft als Mitkauf betrachten ohne abschließende Tilgungsrate.
Nimmt man eine Laufzeit von 20 Jahren und einen Zinssatz von 3,5% an, müsste man pro Jahr ca. 4,7 Mio. € an Zins- und Tilgungsleistung an die Stadt bzw. Stadiongesellschaft entrichten. Dazu würden noch die normalen Betriebs- bzw. Unterhaltungskosten anfallen.
Aktuell zahlen wir weniger Miete als die Stadiongesellschaft an Kreditzinsen zahlt. Das ganze Konstrukt ist also ein Subventionsgeschäft durch die Stadt. Deshalb darf man gespannt sein, ob es eine weitere Reduzierung bei Abstieg geben wird.
02.04.2012 - 19:01 Uhr
Zitat von Waterhead:
Zitat von Phoenix115:
Müsste ja aber theoretisch einen Betrag X geben den man jährlich zahlen müsste um dann in X Jahren die Kosten für das Stadion abgezahlt zu haben. Klar gibt es dann noch die laufenden Kosten usw. aber das wäre dann ja nicht mehr so viel wie aktuell oder irre ich mich da?
Wenn ich mich nicht irre wurde das Stadion damals für fiktive 55 Mio. Euro an die Stadiongesellschaft verkauft. Wollte man wirklich das Stadion zurückkaufen, kann man das Geschäft als Mitkauf betrachten ohne abschließende Tilgungsrate.
Nimmt man eine Laufzeit von 20 Jahren und einen Zinssatz von 3,5% an, müsste man pro Jahr ca. 4,7 Mio. € an Zins- und Tilgungsleistung an die Stadt bzw. Stadiongesellschaft entrichten. Dazu würden noch die normalen Betriebs- bzw. Unterhaltungskosten anfallen.
Aktuell zahlen wir weniger Miete als die Stadiongesellschaft an Kreditzinsen zahlt. Das ganze Konstrukt ist also ein Subventionsgeschäft durch die Stadt. Deshalb darf man gespannt sein, ob es eine weitere Reduzierung bei Abstieg geben wird.
Die Frage ist halt was es für andere Möglichkeiten gibt wenn der FCK dauerhaft 2.Liga spielen sollte.
Zitat von Phoenix115:
Müsste ja aber theoretisch einen Betrag X geben den man jährlich zahlen müsste um dann in X Jahren die Kosten für das Stadion abgezahlt zu haben. Klar gibt es dann noch die laufenden Kosten usw. aber das wäre dann ja nicht mehr so viel wie aktuell oder irre ich mich da?
Wenn ich mich nicht irre wurde das Stadion damals für fiktive 55 Mio. Euro an die Stadiongesellschaft verkauft. Wollte man wirklich das Stadion zurückkaufen, kann man das Geschäft als Mitkauf betrachten ohne abschließende Tilgungsrate.
Nimmt man eine Laufzeit von 20 Jahren und einen Zinssatz von 3,5% an, müsste man pro Jahr ca. 4,7 Mio. € an Zins- und Tilgungsleistung an die Stadt bzw. Stadiongesellschaft entrichten. Dazu würden noch die normalen Betriebs- bzw. Unterhaltungskosten anfallen.
Aktuell zahlen wir weniger Miete als die Stadiongesellschaft an Kreditzinsen zahlt. Das ganze Konstrukt ist also ein Subventionsgeschäft durch die Stadt. Deshalb darf man gespannt sein, ob es eine weitere Reduzierung bei Abstieg geben wird.
Die Frage ist halt was es für andere Möglichkeiten gibt wenn der FCK dauerhaft 2.Liga spielen sollte.
02.04.2012 - 19:14 Uhr
Zitat von Phoenix115:
Zitat von Waterhead:
Zitat von Phoenix115:
Müsste ja aber theoretisch einen Betrag X geben den man jährlich zahlen müsste um dann in X Jahren die Kosten für das Stadion abgezahlt zu haben. Klar gibt es dann noch die laufenden Kosten usw. aber das wäre dann ja nicht mehr so viel wie aktuell oder irre ich mich da?
Wenn ich mich nicht irre wurde das Stadion damals für fiktive 55 Mio. Euro an die Stadiongesellschaft verkauft. Wollte man wirklich das Stadion zurückkaufen, kann man das Geschäft als Mitkauf betrachten ohne abschließende Tilgungsrate.
Nimmt man eine Laufzeit von 20 Jahren und einen Zinssatz von 3,5% an, müsste man pro Jahr ca. 4,7 Mio. € an Zins- und Tilgungsleistung an die Stadt bzw. Stadiongesellschaft entrichten. Dazu würden noch die normalen Betriebs- bzw. Unterhaltungskosten anfallen.
Aktuell zahlen wir weniger Miete als die Stadiongesellschaft an Kreditzinsen zahlt. Das ganze Konstrukt ist also ein Subventionsgeschäft durch die Stadt. Deshalb darf man gespannt sein, ob es eine weitere Reduzierung bei Abstieg geben wird.
Die Frage ist halt was es für andere Möglichkeiten gibt wenn der FCK dauerhaft 2.Liga spielen sollte.
Das ist eine gute Frage, die wahrscheinlich nicht schön beantwortet werden kann. Der FCK wird die volle Miete zahlen müssen, da die Stadt und das Land nicht mehr einspringen können. Sollte der Verein die Miete nicht mehr zahlen können, geht zum einen der Verein in die Insolvenz und dann auch die Stadiongesellschaft. Dann heisst es anfangen in Liga 4, mit der Lizenz der 2. Mannschaft und die Neugründung eines neuen Vereins.
Der AC Parma musste ein solches Szenario durchstehen, Vereine wie VfB Leipzig gingen unter.
Ich möchte kein düsteres Bild malen, aber das Stadion wird uns irgendwann in die Insolvenz treiben, wenn es keine Lösung gibt. Und in der Stadionfrage ist auch unser Ministerpräsident nicht ganz unschuldig. Wir zahlen die Zeche für 4 WM-Spiele auf dem Betzenberg. Heute und in der Zukunft.
Zitat von Waterhead:
Zitat von Phoenix115:
Müsste ja aber theoretisch einen Betrag X geben den man jährlich zahlen müsste um dann in X Jahren die Kosten für das Stadion abgezahlt zu haben. Klar gibt es dann noch die laufenden Kosten usw. aber das wäre dann ja nicht mehr so viel wie aktuell oder irre ich mich da?
Wenn ich mich nicht irre wurde das Stadion damals für fiktive 55 Mio. Euro an die Stadiongesellschaft verkauft. Wollte man wirklich das Stadion zurückkaufen, kann man das Geschäft als Mitkauf betrachten ohne abschließende Tilgungsrate.
Nimmt man eine Laufzeit von 20 Jahren und einen Zinssatz von 3,5% an, müsste man pro Jahr ca. 4,7 Mio. € an Zins- und Tilgungsleistung an die Stadt bzw. Stadiongesellschaft entrichten. Dazu würden noch die normalen Betriebs- bzw. Unterhaltungskosten anfallen.
Aktuell zahlen wir weniger Miete als die Stadiongesellschaft an Kreditzinsen zahlt. Das ganze Konstrukt ist also ein Subventionsgeschäft durch die Stadt. Deshalb darf man gespannt sein, ob es eine weitere Reduzierung bei Abstieg geben wird.
Die Frage ist halt was es für andere Möglichkeiten gibt wenn der FCK dauerhaft 2.Liga spielen sollte.
Das ist eine gute Frage, die wahrscheinlich nicht schön beantwortet werden kann. Der FCK wird die volle Miete zahlen müssen, da die Stadt und das Land nicht mehr einspringen können. Sollte der Verein die Miete nicht mehr zahlen können, geht zum einen der Verein in die Insolvenz und dann auch die Stadiongesellschaft. Dann heisst es anfangen in Liga 4, mit der Lizenz der 2. Mannschaft und die Neugründung eines neuen Vereins.
Der AC Parma musste ein solches Szenario durchstehen, Vereine wie VfB Leipzig gingen unter.
Ich möchte kein düsteres Bild malen, aber das Stadion wird uns irgendwann in die Insolvenz treiben, wenn es keine Lösung gibt. Und in der Stadionfrage ist auch unser Ministerpräsident nicht ganz unschuldig. Wir zahlen die Zeche für 4 WM-Spiele auf dem Betzenberg. Heute und in der Zukunft.
02.04.2012 - 19:25 Uhr
Deswegen bin ich für den Wechsel, wenn wir soviel bekommen wie die Miete ist wäre das perfekt.
Wer schreibt ein Brief?
Kann gerne meine Mitgliedsnummer haben per pn
Wer schreibt ein Brief?
Kann gerne meine Mitgliedsnummer haben per pn
02.04.2012 - 19:34 Uhr
Zitat von zenon:
Deswegen bin ich für den Wechsel, wenn wir soviel bekommen wie die Miete ist wäre das perfekt.
Wer schreibt ein Brief?
Kann gerne meine Mitgliedsnummer haben per pn
Die Frage stellt sich doch gar nicht. Kein Sponsor der Welt zahlt einem Zweitligisten einen Betrag über 1 Mio € pro Jahr für den Stadionnamen. Geschweige denn 3 Mio €. Wenn du einen findest, bin ich und mit Sicherheit auch Stefan Kuntz sofort dabei. Aber einen solchen Sponsor wird es nicht geben. SK hat nicht umsonst zuletzt in einem Interview angemerkt, dass die meisten Vereine einen Mäzen oder schlagkräftigen Sponsor im Rücken haben. Beides haben wir nicht und deshalb stehen wir so beschissen da. Vereine wie Augsburg oder Hoffe bekommen halt ein neues Stadion bezahlt und müssen dies mit machbaren Raten abzahlen. Ich glaube der FCA zahlt 2 Mio €. Auch die Mainzer zahlen nicht soviel.
Deswegen bin ich für den Wechsel, wenn wir soviel bekommen wie die Miete ist wäre das perfekt.
Wer schreibt ein Brief?
Kann gerne meine Mitgliedsnummer haben per pn
Die Frage stellt sich doch gar nicht. Kein Sponsor der Welt zahlt einem Zweitligisten einen Betrag über 1 Mio € pro Jahr für den Stadionnamen. Geschweige denn 3 Mio €. Wenn du einen findest, bin ich und mit Sicherheit auch Stefan Kuntz sofort dabei. Aber einen solchen Sponsor wird es nicht geben. SK hat nicht umsonst zuletzt in einem Interview angemerkt, dass die meisten Vereine einen Mäzen oder schlagkräftigen Sponsor im Rücken haben. Beides haben wir nicht und deshalb stehen wir so beschissen da. Vereine wie Augsburg oder Hoffe bekommen halt ein neues Stadion bezahlt und müssen dies mit machbaren Raten abzahlen. Ich glaube der FCA zahlt 2 Mio €. Auch die Mainzer zahlen nicht soviel.
02.04.2012 - 19:52 Uhr
Zitat von Phoenix115:
Zitat von Waterhead:
Zitat von Phoenix115:
Müsste ja aber theoretisch einen Betrag X geben den man jährlich zahlen müsste um dann in X Jahren die Kosten für das Stadion abgezahlt zu haben. Klar gibt es dann noch die laufenden Kosten usw. aber das wäre dann ja nicht mehr so viel wie aktuell oder irre ich mich da?
Wenn ich mich nicht irre wurde das Stadion damals für fiktive 55 Mio. Euro an die Stadiongesellschaft verkauft. Wollte man wirklich das Stadion zurückkaufen, kann man das Geschäft als Mitkauf betrachten ohne abschließende Tilgungsrate.
Nimmt man eine Laufzeit von 20 Jahren und einen Zinssatz von 3,5% an, müsste man pro Jahr ca. 4,7 Mio. € an Zins- und Tilgungsleistung an die Stadt bzw. Stadiongesellschaft entrichten. Dazu würden noch die normalen Betriebs- bzw. Unterhaltungskosten anfallen.
Aktuell zahlen wir weniger Miete als die Stadiongesellschaft an Kreditzinsen zahlt. Das ganze Konstrukt ist also ein Subventionsgeschäft durch die Stadt. Deshalb darf man gespannt sein, ob es eine weitere Reduzierung bei Abstieg geben wird.
Die Frage ist halt was es für andere Möglichkeiten gibt wenn der FCK dauerhaft 2.Liga spielen sollte.
Die Frage ist nicht so einfach zu beantworten. Natürlich hat die Stadt nichts davon, wenn der FCK in der Versenkung verschwindet. Die derzeitige Situation ist aber auch nicht befriedigend. Der FCK zahlt weniger, als die Stadt an Finanzierungsaufwendungen hat.
Natürlich kann man sagen, lieber weniger als nichts. Trotzdem sehe ich es kritisch, wenn man gegenüber der Stadt Kaiserslautern (mit ihren extremen finanziellen Problemen) die Miete reduzieren will und gleichzeitig an anderer Stelle Geld zu "verschenken" (Stadionname, Spielerabschreibungen etc.).
Ich weiß was du meinst, natürlich kann die Stadt das Stadion nicht umwidmen und irgendetwas anderes damit machen. Trotzdem kann der FCK in den Verhandlungen nicht immer der Stadt die Pistole auf die Brust setzen.
Zitat von Waterhead:
Zitat von Phoenix115:
Müsste ja aber theoretisch einen Betrag X geben den man jährlich zahlen müsste um dann in X Jahren die Kosten für das Stadion abgezahlt zu haben. Klar gibt es dann noch die laufenden Kosten usw. aber das wäre dann ja nicht mehr so viel wie aktuell oder irre ich mich da?
Wenn ich mich nicht irre wurde das Stadion damals für fiktive 55 Mio. Euro an die Stadiongesellschaft verkauft. Wollte man wirklich das Stadion zurückkaufen, kann man das Geschäft als Mitkauf betrachten ohne abschließende Tilgungsrate.
Nimmt man eine Laufzeit von 20 Jahren und einen Zinssatz von 3,5% an, müsste man pro Jahr ca. 4,7 Mio. € an Zins- und Tilgungsleistung an die Stadt bzw. Stadiongesellschaft entrichten. Dazu würden noch die normalen Betriebs- bzw. Unterhaltungskosten anfallen.
Aktuell zahlen wir weniger Miete als die Stadiongesellschaft an Kreditzinsen zahlt. Das ganze Konstrukt ist also ein Subventionsgeschäft durch die Stadt. Deshalb darf man gespannt sein, ob es eine weitere Reduzierung bei Abstieg geben wird.
Die Frage ist halt was es für andere Möglichkeiten gibt wenn der FCK dauerhaft 2.Liga spielen sollte.
Die Frage ist nicht so einfach zu beantworten. Natürlich hat die Stadt nichts davon, wenn der FCK in der Versenkung verschwindet. Die derzeitige Situation ist aber auch nicht befriedigend. Der FCK zahlt weniger, als die Stadt an Finanzierungsaufwendungen hat.
Natürlich kann man sagen, lieber weniger als nichts. Trotzdem sehe ich es kritisch, wenn man gegenüber der Stadt Kaiserslautern (mit ihren extremen finanziellen Problemen) die Miete reduzieren will und gleichzeitig an anderer Stelle Geld zu "verschenken" (Stadionname, Spielerabschreibungen etc.).
Ich weiß was du meinst, natürlich kann die Stadt das Stadion nicht umwidmen und irgendetwas anderes damit machen. Trotzdem kann der FCK in den Verhandlungen nicht immer der Stadt die Pistole auf die Brust setzen.
02.04.2012 - 20:00 Uhr
m.W. kann die Stadt Kaiserslautern nicht nochmals verzichten
zum einen ergibt sich ein Problem aus der allgemeinen Haushaltslage und zum anderen ergibt sich ein Problem in der Besitzgesellschaft selbst.
Die Stadt müsste den Fehlbetrag ausgleichen, damit keine Überschuldung der Stadiongesellschaft eintritt.
Außerdem haben wir keine Mietkaufvertrag mit der Stadt geschlossen sondern m.W. nur einen reinen Mietvertrag zu 1. Ligakonditionen. Eine Reduzierung der Miete bei Abstieg oder einen Erwerb mit fortgeschrittener Laufzeit ist m.W. nicht vorgesehen.
Dieses Stadion kostet uns Kopf und Kragen.
Der FCK ist dazu verdammt einen 3. zu finden der mit ins Boot geht und den Namen für Laufzeit X erwirbt. Wir müssen von diesen horrenden Mietzahlungen runter.
zum einen ergibt sich ein Problem aus der allgemeinen Haushaltslage und zum anderen ergibt sich ein Problem in der Besitzgesellschaft selbst.
Die Stadt müsste den Fehlbetrag ausgleichen, damit keine Überschuldung der Stadiongesellschaft eintritt.
Außerdem haben wir keine Mietkaufvertrag mit der Stadt geschlossen sondern m.W. nur einen reinen Mietvertrag zu 1. Ligakonditionen. Eine Reduzierung der Miete bei Abstieg oder einen Erwerb mit fortgeschrittener Laufzeit ist m.W. nicht vorgesehen.
Dieses Stadion kostet uns Kopf und Kragen.
Der FCK ist dazu verdammt einen 3. zu finden der mit ins Boot geht und den Namen für Laufzeit X erwirbt. Wir müssen von diesen horrenden Mietzahlungen runter.
02.04.2012 - 20:05 Uhr
Rwe hat 2007 Duisburg 17,5 Millionen geboten für den Namen Rwe Arena.
Es macht doch jeder Verein welcher Verein hat noch den alten Stadionnamen?
Wir brauchen das Geld um Konkurrenzfähig zu sein.
Es macht doch jeder Verein welcher Verein hat noch den alten Stadionnamen?
Wir brauchen das Geld um Konkurrenzfähig zu sein.
02.04.2012 - 20:23 Uhr
Wie lange heisst das Stadion in Duisburg denn RWE Arena?
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.

