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Fritz-Walter-Stadion

26.01.2009 - 08:40 Uhr
Fritz-Walter-Stadion |#1441
14.11.2019 - 10:34 Uhr
Zitat von Previal

Zitat von svl1893

Zitat von running-man

Zitat von FckTribun

...

Die Nicht-Tilgung des Kredits ist für die Stadt ein riesen Problem. Das wäre sie aber auch dann, wenn der FCK fröhlich international spielen würde - denn auch dann würde keine Tilgung stattfinden.

...


Das stimmt so nicht ganz. Basierend auf der ursprüglichen Jahresmiete von 3,2 Mio € wurden für die Tilgung Rückstellungen und auch tatsächliche Rücklagen gebildet. Deshalb konnte es sich die Stadiongesellschaft auch leisten, Mieten zu stunden etc.
Mit 425000 €/Jahr geht da natürlich nichts mehr.

Gruß aus der Pfalz


Rückstellungen für die Tilgung dürften nach meinem bilanziellen Wissen nicht funktionieren, da die Darlehen schon als Verbindlichkeiten in der Bilanz stehen. Es wären meiner Ansicht nach nur Rücklagen möglich, die eine Auszahlung des Gewinnes verhindert hätten.


Korrekt, Rückstellungen sind da nicht erlaubt. Von den Mieten zahlt die Stadiongesellschaft Kreditzinsen und bildet Rücklagen für die Rückzahlung. Beziehungsweise hatte dies zuvor.

Im Jahr 2017 hatte man eine Rücklage von 14Mio. Die Rücklage ist jedoch in Gefahr, da die Zinszahlungen i.H.v. 2,95 Mio/Jahr eben nicht gedeckt werden können. Bisher hat man das wohl durch die weitere Verschuldung der Gesellschaft abgedeckt. Die Tilgung ist in weiter ferne, für die zukünftigen Jahre hat man eine Verdopplung der Verschuldung von 2018 bis 2021 geplant augen-zuhalten Wie man einem solchen Kreditkonstrukt zustimmen konnte...Wahnsinn. Das kann sich auch nur die Politik erlauben, die ja nur Steuergelder der Bürger und kein eigenes Geld verspielt. 2,95 Mio€ Zinsen im Jahr, ohne überhaupt in die Nähe kommen zu können, das Eigentum mal zu erwerben ugly
In meiner Traumwelt gelingt es uns unter Merk , zusammen mit Stadt und Stadiongesellschaft einen Kompromiss mit der Sparkasse zu finden. Ich finde auch dass man mal versuchen sollte das Kreditinstitut in die Pflicht zu nehmen. Wenn man die Höhe des ursprünglichen Kredites mit den eingenommenen Zinsen vergleicht, dann muss da auch irgendwann mal ein Entgegenkommen mit der Sparkasse gefunden werden. Geht der FCK in die Insolvenz, dann besteht denke ich auch zumindest eine indirekte witrtschafliche Abhängigkeit im Sinne von zukünftigem finanziellen Rückgang in verschiedene Richtungen bei der Sparkasse an.

•     •     •

Fußball bleibt nur dann Fußball, wenn der jeweilige Erfolg eines Vereines im direkten Zusammenhang mt dem Sportlichen und dem sportlich erwirtschafteten Erfolg des Vereines steht!




Dieser Beitrag wurde zuletzt von Buggy_FCK am 14.11.2019 um 10:41 Uhr bearbeitet
Fritz-Walter-Stadion |#1442
14.11.2019 - 14:36 Uhr
Quelle: www.swr.de
Tilgungsrücklage bleibt unangetastet
Die Stadt, der das Fritz-Walter-Stadion gehört, muss jetzt also vorsorgen, um die möglichen finanziellen Einbußen abzufedern. Weichel betonte, dass er darauf verzichten will, die 18 Millionen Euro Tilgungsrücklage der Stadt anzutasten. Diese ist eingeplant, um die Stadionkredite zurückzuzahlen, die die Stadt für den Umbau des Fritz-Walter-Stadions aufnehmen musste.
Artikel vom Februar 2018

Tilgungsrücklage von 18 Mio €

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Ein Pessimist wird immer irgendwann mal Recht haben, aber bis dahin hatte er wenig Freude.
Fritz-Walter-Stadion |#1443
14.11.2019 - 15:00 Uhr
Zitat von FCKMitglied_16927
Quelle: www.swr.de
Tilgungsrücklage bleibt unangetastet
Die Stadt, der das Fritz-Walter-Stadion gehört, muss jetzt also vorsorgen, um die möglichen finanziellen Einbußen abzufedern. Weichel betonte, dass er darauf verzichten will, die 18 Millionen Euro Tilgungsrücklage der Stadt anzutasten. Diese ist eingeplant, um die Stadionkredite zurückzuzahlen, die die Stadt für den Umbau des Fritz-Walter-Stadions aufnehmen musste.
Artikel vom Februar 2018

Tilgungsrücklage von 18 Mio €


Laut Jahresabschluss zum 31.12.17 beträgt die Kapitalrücklage 14 Millionen.

An liquiden Mitteln waren 9,5 Mio und an Finanzanlagen 11 Mio vorhanden. Eine neuere Bilanz gibt es leider noch nicht.

https://www.kaiserslautern.de/mb/themen/stadtverwaltung/beteiligungen/pdf/11_31-12-2017-fritz-walter-stadion_kl.pdf
Fritz-Walter-Stadion |#1444
20.11.2019 - 12:03 Uhr
Zitat von der Facebook-Seite "My Ground is my Castle"
Herr Becca ist sehr weit in den Verhandlungen über den Kauf des Stadions, also der Stadion GmbH, mit OB Weichel.

Was bedeutet es für den FCK, wenn er das Stadion besitzt? Was bedeutet es für zukünftige Räte und Vorstände?

Nun. Becca kann den FCK dann für umme spielen lassen, mietfrei. Er kann zudem die Konditionen fest legen, was die Zahlung der Betriebskosten betrifft.

Das Stadion ist dann im Zweifel immer noch nicht bezahlt, nur die Rechte und Pflichten wechseln, die Kommune hat einen Schuldner, der nicht mehr der Verein ist.

Toll? Auf den ersten Blick ja! Das sichert das mögliche Spielrecht auch im Falle eines Abstiegs, ja sogar der möglichen geregelten Insolvenz.

Aber es wird den Verein abhängig machen auf eine perverse Weise von Gönner Becca. Der noch nicht mal einen Cent Eigenkapital gegeben hat aber offenbar angibt, genug Geld zu haben , um das ganze Stadion zu kaufen???

Spielt der FCK dann......
...
...!

•     •     •

Bellinghausen trieb den Ball auf der linken Seite nach vorne und flankte. McKenna missglückte der Abwehrschlag, der Ball prallte Simpson vor die Füße, der aus elf Metern ins linke untere Eck einschoss (70.).
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"Die Security filzt jedesmal meinen Jutebeutel, aber sie finden nur feinste Demeter-Qualität." __Verkehrtfunk
Fritz-Walter-Stadion |#1445
20.11.2019 - 12:58 Uhr
Quelle: www.swr.de
In der vergangenen Woche hat Kaiserslauterns Oberbürgermeister Klaus Weichel erneut mit dem Luxemburger Baulöwen Flavio Becca verhandelt. Der Verkauf des Fritz-Walter-Stadions an den potenziellen Investor des 1. FC Kaiserslautern wird offenbar konkreter.
Interview von SWR mit Weichel
Fritz-Walter-Stadion |#1446
20.11.2019 - 14:43 Uhr
Zitat von Newtrial
I...Demnach verfolgt Becca eine Mischkalkulation mit einer dichten Bebauung auf dem Areal verbunden mit der Weiternutzung des Stadions....Allerdings verbleiben dabei wohl Risiken (Bankbürgschaften, wenn ich es richtig verstehe)

Für die Stadt wäre das Problem FWS nur dann gelöst, wenn Becca alle Anteile der Stadiongesellschaft kauft und damit er den Kredit der Helaba komplett übernimmt - tilgt oder wiederum einen eigenen Bürgen dafür bringt, den die Helaba akzeptiert. Erst dann ist die Stadt völlig raus.

Zweifel an der Solvenz Beccas begegnet Weichel aber mit "wäre vor dem Notartermin zu prüfen"

Wie Becca sich eine Bebauung des Areals vorstellt, kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Was aber daran liegt, dass ich halt nicht weiß, welche Areale er dann alles besitzen würde.
Nichts desto trotz würden bei einer Bebauung wohl viele Flächen wegfallen, die dem FCK aktuell zur Verfügung stehen. Da denke ich z.B. an die Parkplätze gegenüber der Süd. Oder was geschieht mit Platz4 oder dem Trainingsplatz hinter der Ost?

•     •     •

Nichts ersetzt die Romantik eines Flutlichtspiels im Regen... ...und siegen!!

Wir denken nur noch von Grätsche zu Grätsche!

Hate the Game, not the Player!
Fritz-Walter-Stadion |#1447
20.11.2019 - 15:44 Uhr
Wir hatten es doch letztens von der Kapazität und so. Ich erinnere mich, dass lange Zeit gesagt wurde, der Grund für die Begrenzung der Kapazität sei der Lärmschutz der Anwohner. Rein technisch passen ja deutlich mehr Zuschauer ins Stadion. Mehr Besucher pro Wochenende seien nur in Ausnahmefällen zulässig, so wie beim dem bisherigen Rekord gegen Bayern mit über 50.000 Zuschauern. Wobei mir nicht klar ist wo der effektive Unterschied zwischen 1000 Besuchern mehr oder weniger liegen soll. Ausnahmefälle bei Brandschutz- oder Sicherheitsfragen sind aber generell nicht möglich, von daher glaube ich weniger an diese Variante der Begrenzung als eher an diese Lärmschutzgeschichte.

Was ich mich dann aber frage, eine dichte Bebauung um das Stadion herum macht diese Situation aber nicht besser...
Fritz-Walter-Stadion |#1448
20.11.2019 - 16:13 Uhr
Zitat von Marbod
Wir hatten es doch letztens von der Kapazität und so. Ich erinnere mich, dass lange Zeit gesagt wurde, der Grund für die Begrenzung der Kapazität sei der Lärmschutz der Anwohner. Rein technisch passen ja deutlich mehr Zuschauer ins Stadion. Mehr Besucher pro Wochenende seien nur in Ausnahmefällen zulässig, so wie beim dem bisherigen Rekord gegen Bayern mit über 50.000 Zuschauern. Wobei mir nicht klar ist wo der effektive Unterschied zwischen 1000 Besuchern mehr oder weniger liegen soll. Ausnahmefälle bei Brandschutz- oder Sicherheitsfragen sind aber generell nicht möglich, von daher glaube ich weniger an diese Variante der Begrenzung als eher an diese Lärmschutzgeschichte.

Was ich mich dann aber frage, eine dichte Bebauung um das Stadion herum macht diese Situation aber nicht besser...
Lärmschutz ? für 2 h alle 14 Tage? was macht das für einen Sinn?

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Fußball bleibt nur dann Fußball, wenn der jeweilige Erfolg eines Vereines im direkten Zusammenhang mt dem Sportlichen und dem sportlich erwirtschafteten Erfolg des Vereines steht!



Fritz-Walter-Stadion |#1449
20.11.2019 - 16:57 Uhr
Zitat von Hegermeister
Zitat von Newtrial

I...Demnach verfolgt Becca eine Mischkalkulation mit einer dichten Bebauung auf dem Areal verbunden mit der Weiternutzung des Stadions....Allerdings verbleiben dabei wohl Risiken (Bankbürgschaften, wenn ich es richtig verstehe)

Für die Stadt wäre das Problem FWS nur dann gelöst, wenn Becca alle Anteile der Stadiongesellschaft kauft und damit er den Kredit der Helaba komplett übernimmt - tilgt oder wiederum einen eigenen Bürgen dafür bringt, den die Helaba akzeptiert. Erst dann ist die Stadt völlig raus.

Zweifel an der Solvenz Beccas begegnet Weichel aber mit "wäre vor dem Notartermin zu prüfen"

Wie Becca sich eine Bebauung des Areals vorstellt, kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Was aber daran liegt, dass ich halt nicht weiß, welche Areale er dann alles besitzen würde.
Nichts desto trotz würden bei einer Bebauung wohl viele Flächen wegfallen, die dem FCK aktuell zur Verfügung stehen. Da denke ich z.B. an die Parkplätze gegenüber der Süd. Oder was geschieht mit Platz4 oder dem Trainingsplatz hinter der Ost?


dann gehe mal auf die Homepage der Stadt, "planen bauen wohnen-bebauungspläne", dann kann man schon ahnen, was an B. verkauft würde
Fritz-Walter-Stadion |#1450
20.11.2019 - 17:09 Uhr
Zitat von Buggy_FCK
Zitat von Marbod

Wir hatten es doch letztens von der Kapazität und so. Ich erinnere mich, dass lange Zeit gesagt wurde, der Grund für die Begrenzung der Kapazität sei der Lärmschutz der Anwohner. ....

Was ich mich dann aber frage, eine dichte Bebauung um das Stadion herum macht diese Situation aber nicht besser...
Lärmschutz ? für 2 h alle 14 Tage? was macht das für einen Sinn?


Samstag um 15:30 Uhr nicht viel. Sonntag Mittag oder Freitag Abend schon mehr. Und als diese Diskussion aktuell war, war ja auch unter der Woche 20:45 Uhr bis 23:00 im Herbst noch Betrieb, inkl. Flutlicht.

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