| Geburtsdatum | 12.06.1974 |
|---|---|
| Alter | 52 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Vereinslos |
Markus Anfang [Trainer]
06.10.2025 - 13:19 Uhr
08.10.2025 - 10:42 Uhr
Zitat von Vennhausen
Ich glaube Anfang war von den wenigsten hier die Wunschlösung, eine faire Chance sollte er aber erhalten. Wenn ich an die Funkel-Ultras und deren Umgang mit Uwe Rösler hier im Forum zurückdenke, so bin ich mir mit Blick auf die Thioune-Fans nicht so sicher, ob Markus Anfang diese faire Chance erhalten wird. Die emotionalen, teils dramatischen Reaktionen hier im Forum lassen Böses schwanen.
Ich glaube Anfang war von den wenigsten hier die Wunschlösung, eine faire Chance sollte er aber erhalten. Wenn ich an die Funkel-Ultras und deren Umgang mit Uwe Rösler hier im Forum zurückdenke, so bin ich mir mit Blick auf die Thioune-Fans nicht so sicher, ob Markus Anfang diese faire Chance erhalten wird. Die emotionalen, teils dramatischen Reaktionen hier im Forum lassen Böses schwanen.
Ich denke, es wird vor allem eine Rolle spielen, ob Fortuna unter Anfang wieder in die Spur kommt. Rösler hat es damals nicht geschafft und einfach zu viele Fehler gemacht. Auch die beiden Saisons unter ihm in der 2. Liga waren nicht sonderlich ahnsehnlich.
Insofern haben die "Funkel-Ultras" berechtigterweise gefragt, warum man Rösler überhaupt geholt hat. Da hätte man auch den alten Mann behalten können. Auch ein Abstieg unter Funkel wäre kein Beinbruch gewesen. Ein Streich oder Klopp haben die Treue ihrer Clubs ja schließlich auch mit Wiederaufstiegen belohnt.
Was die jetztigen Reaktion zu Anfang angeht, bin ich total bei dir. JEDER hat hier eine faire Chance verdient und NIEMAND sollte vorverurteilt werden.
08.10.2025 - 12:01 Uhr
Hmmh, es war schon so, dass man Rösler als Königsmörder dargestellt hat. Und zwar von Anfang an. Bevor die ersten Spiele gespielt waren. Und alle, dazu gehörte ich, die für eine Entlassung Funkels eingetreten waren, sofort als Rösler-Fans dargestellt wurden. Da polarisierte seinerzeit eher die Person Funkel als die Person Rösler. Aber da ist wirklich vergossene Milch.
09.10.2025 - 08:11 Uhr
Zitat von usuriq
Ich denke, es wird vor allem eine Rolle spielen, ob Fortuna unter Anfang wieder in die Spur kommt. Rösler hat es damals nicht geschafft und einfach zu viele Fehler gemacht. Auch die beiden Saisons unter ihm in der 2. Liga waren nicht sonderlich ahnsehnlich.
Insofern haben die "Funkel-Ultras" berechtigterweise gefragt, warum man Rösler überhaupt geholt hat. Da hätte man auch den alten Mann behalten können. Auch ein Abstieg unter Funkel wäre kein Beinbruch gewesen. Ein Streich oder Klopp haben die Treue ihrer Clubs ja schließlich auch mit Wiederaufstiegen belohnt.
Was die jetztigen Reaktion zu Anfang angeht, bin ich total bei dir. JEDER hat hier eine faire Chance verdient und NIEMAND sollte vorverurteilt werden.
Zitat von Vennhausen
Ich glaube Anfang war von den wenigsten hier die Wunschlösung, eine faire Chance sollte er aber erhalten. Wenn ich an die Funkel-Ultras und deren Umgang mit Uwe Rösler hier im Forum zurückdenke, so bin ich mir mit Blick auf die Thioune-Fans nicht so sicher, ob Markus Anfang diese faire Chance erhalten wird. Die emotionalen, teils dramatischen Reaktionen hier im Forum lassen Böses schwanen.
Ich glaube Anfang war von den wenigsten hier die Wunschlösung, eine faire Chance sollte er aber erhalten. Wenn ich an die Funkel-Ultras und deren Umgang mit Uwe Rösler hier im Forum zurückdenke, so bin ich mir mit Blick auf die Thioune-Fans nicht so sicher, ob Markus Anfang diese faire Chance erhalten wird. Die emotionalen, teils dramatischen Reaktionen hier im Forum lassen Böses schwanen.
Ich denke, es wird vor allem eine Rolle spielen, ob Fortuna unter Anfang wieder in die Spur kommt. Rösler hat es damals nicht geschafft und einfach zu viele Fehler gemacht. Auch die beiden Saisons unter ihm in der 2. Liga waren nicht sonderlich ahnsehnlich.
Insofern haben die "Funkel-Ultras" berechtigterweise gefragt, warum man Rösler überhaupt geholt hat. Da hätte man auch den alten Mann behalten können. Auch ein Abstieg unter Funkel wäre kein Beinbruch gewesen. Ein Streich oder Klopp haben die Treue ihrer Clubs ja schließlich auch mit Wiederaufstiegen belohnt.
Was die jetztigen Reaktion zu Anfang angeht, bin ich total bei dir. JEDER hat hier eine faire Chance verdient und NIEMAND sollte vorverurteilt werden.
Moment mal, da wird jetzt aber einiges durcheinander geschmissen, Uwe Rösler hat 1,5 Jahre für Fortuna gearbeitet bevor man den Vertrag hat auslaufen lassen, in der Bundesliga teilweise mit gutem Fußball der zu selten ins Ziel gebracht wurde, in der zweiten Liga sehr kampfbetont aber am Ende nicht mit dem Aufstieg belohnt.
An die Anfeindungen gegen Uwe Rösler können sich sicher einige noch bestens erinnern.
Jürgen Klopp hingegen hat Mainz nie mit dem Wiederaufstieg belohnt,ganz im Gegenteil er hat seinen Vertrag nach dem nicht geglückten Wiederaufstieg nicht verlängert und ist zum BVB gewechselt.
Genug Off-Topic.
Markus Anfang wünsche ich alles erdenklich gute, die menschliche Seite finde ich tatsächlich da erstmal zweitrangig, Fortuna muss wieder in die Spur kommen und das sah im ersten Testspiel teilweise schon sehr gut aus, ich hoffe die Entwicklung geht so weiter.
09.10.2025 - 10:28 Uhr
Willkommen beim Geilsten Club der Welt.
Ich schau nicht mehr nach hinten, sondern nur noch nach vorne.
Das Testspiel gestern war doch gar nicht so schlecht, und die Trainings sehen auch super aus.
Wenn wir unsere Leistung in den Pflichtspielen, auf den Rasen bringen, wird uns dieser Schritt endlich nach oben bringen.
Ich wünsche mir eine selbstsichere Mannschaft, die sich nicht scheut, mehr Risiko zu gehen und sich die Erfolge erarbeitet.
Machet Markus!
95olè!
Ich schau nicht mehr nach hinten, sondern nur noch nach vorne.
Das Testspiel gestern war doch gar nicht so schlecht, und die Trainings sehen auch super aus.
Wenn wir unsere Leistung in den Pflichtspielen, auf den Rasen bringen, wird uns dieser Schritt endlich nach oben bringen.
Ich wünsche mir eine selbstsichere Mannschaft, die sich nicht scheut, mehr Risiko zu gehen und sich die Erfolge erarbeitet.
Machet Markus!
95olè!
09.10.2025 - 10:55 Uhr
Meine Erwartung an das Braunschweig-Spiel wäre auch, daß die Mannschaft mutig nach vorne spielt, presst und und spürbar Engagement zeigt. Selbst wenn wir dann ausgekontert werden und das Spiel verlieren - es wäre trotzdem für mich ein Schritt nach vorne.
Spannend wird es sein ob der offensive Ansatz in den kommenden 3-5 Spielen Erfolg zeigt.
Schlecht wäre wenn das offensive Konzept nicht aufgeht und man wieder auf den defensiven Fußball von vorher zurückfällt, weil das eben das Erfolgversprechendste mit unserem Kader ist...
Spannend wird es sein ob der offensive Ansatz in den kommenden 3-5 Spielen Erfolg zeigt.
Schlecht wäre wenn das offensive Konzept nicht aufgeht und man wieder auf den defensiven Fußball von vorher zurückfällt, weil das eben das Erfolgversprechendste mit unserem Kader ist...
12.10.2025 - 10:44 Uhr
Nun gut, dass Daniel Thioune sich mittelfristig nicht im Amt würde halten können, war seit einigen Wochen absehbar, wenn man auf das Grundrauschen hinter den Kulissen gehört hat.
Ich habe es ja schon einmal gesagt. Daniel Thioune ist sicherlich kein schlechter Trainer. Aber er bringt schlicht nicht das passende Profil mit für diese Millionentruppe, deren einziges Ziel der Aufstieg sein kann. Ja, das wurde zuletzt wieder etwas relativiert, doch jeder, der Fortuna kennt, kann eins und eins zusammenzählen. Man investiert nicht so viel, stellt den Kader nicht so früh und so breit auf, um am Ende irgendwo im Mittelfeld zu landen. Erst recht würde man sich niemals am so beliebten Daniel Thioune verbrennen, wenn man intern mit einem Platz zwischen sechs und zehn zufrieden wäre.
Fortuna will in die Erste Liga. Das war schon bei der Vertragsverlängerung von Daniel Thioune vor einem Jahr klar. Dass es keine Alternative zu dieser Verlängerung gegeben hätte, kann ich nicht glauben. Zumindest nicht gemessen an dem, was ich hier und da aufgeschnappt habe und mir jetzt zusammenreime: Thioune hatte damals durchaus erkennen lassen, dass die vergangene Saison mit der Relegation an ihm und seiner unerschütterlichen Positivität gezehrt hat. Er weiß selbst, dass seine größte Stärke in der Kommunikation liegt und weniger in einer ausgefeilten Spielidee. Ihm war daher bewusst, dass eine Vertragsverlängerung in Düsseldorf auch in die falsche Richtung laufen könnte.
Zum Zeitpunkt der Verlängerung war Thioune in der öffentlichen Wahrnehmung ein tragischer Held. Er hatte Fortuna in die Relegation geführt, dort unglücklich verloren und den Verein anschließend wieder stabilisiert. Wer genauer hinschaute, mag das differenzierter bewertet haben, doch in der Außenwahrnehmung war das Bild eindeutig. Journalisten, Fans anderer Vereine und große Teile der Öffentlichkeit sahen in ihm einen erfolgreichen, sympathischen Trainer. Diese Wahrnehmung spielt im Fußball bekanntlich eine große Rolle. Auch bei der Frage, wo es nach Fortuna hingehen könnte.
Seine Position war zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich recht stark, doch ebenso klar war, dass sein Ansehen schnell sinken würde, falls die sportliche Entwicklung stagniert. Genau das scheint nun eingetreten zu sein. Es ist anzunehmen, dass Thioune deshalb ein klares Bekenntnis des Vereins eingefordert hat. Andernfalls, so hat er wohl zu erkennen gegeben, hätte bei ihm mit der Zeit der Wunsch nach Veränderung wachsen können. Thioune gilt als fair im Umgang mit dem Verein, und es ist nachvollziehbar, dass auch ein Trainer eigene Ziele und Vorstellungen verfolgt.
Der Verein wollte wegen seiner guten Reputation in der Presse eine Neuauflage der Funkel-Situation in Marbella vermeiden. Dass sich eine ähnliche Geschichte wiederholt, hielt ich zwar für unwahrscheinlich, aber diese Überlegung dürfte im Hintergrund eine gewisse Rolle gespielt haben.
Unter dem Strich hätte es, so mein Eindruck, durchaus die Möglichkeit gegeben, den Vertrag von Daniel Thioune einfach auslaufen zu lassen – und zwar auf eine Weise, die beiden Seiten gerecht geworden wäre. Thioune hätte sich im Sommer als Trainer verabschieden können, der nach der verlorenen Relegation Stabilität gebracht und den Verein durch eine schwierige Phase geführt hat. Niemand hätte ihm übelgenommen, wenn er von einem Tapetenwechsel gesprochen oder erklärt hätte, seine Akkus wieder aufladen zu wollen. Auch die sportliche Leitung hätte in diesem Fall Verständnis gefunden, wenn sie ein etwas anderes Trainerprofil in den Blick genommen hätte
Dann hätte man mit einem unverbrauchten Namen in die neue Saison starten können. Christian Titz, der übrigens ganz in der Nähe von Düsseldorf wohnt, war verfügbar. Ebenso andere Trainer, die inzwischen bei der Konkurrenz erfolgreich arbeiten. Möglichkeiten gab es genug. Doch dazu wäre entschlossenes Handeln nötig gewesen. Da man stattdessen abgewartet hat, kam es, wie es kommen musste. Thioune musste gehen, und man musste sich nun auf dem Restmarkt der Zweitligatrainer umsehen.
Deshalb tauchte schnell der Name Markus Anfang auf. In der Zweiten Liga löst dieser Name sofort etwas aus. Manche begegnen ihm mit relativierender Anerkennung, viele mit Skepsis. Wo Anfang auftaucht, passiert etwas. Er bringt Energie, Struktur und klare Ideen. Aber er hinterlässt selten die Spuren, die sich ein Verein wünscht.
Dieses Muster begleitet seine gesamte Karriere. Am Anfang steht fast immer der starke Einstieg, begleitet mit Euphorie, Begeisterung und das Gefühl, dass hier jemand wirklich offensive Strukturen aufbaut. Irgendwann kommt jedoch die Reibung, die Unruhe und schließlich der Bruch. Anfang überzeugt mit offensivem Mut, verliert aber durch Starrsinn. Er glaubt so fest an sich selbst, dass er lieber untergeht, als sich anzupassen.
In Kiel begann das, was ihn bis heute prägt. Er übernahm eine unscheinbare Drittligamannschaft und führte sie mit mutigem Offensivfußball zum Aufstieg. Viele schwärmten von seiner Spielweise, seiner Struktur und seinem System. Doch irgendwann begannen die Dinge zu knirschen. Sein Wechsel nach Köln sickerte mitten im Aufstiegsrennen durch. Die Mannschaft nahm ihm das sehr übel, und Kiel brachte den attraktiven Fußball nicht mehr ins Ziel.
Es ging nach Köln. Der FC wollte mit Macht zurück in die Bundesliga, und Anfang schien die logische Wahl. Der Start war stark, die Offensive funktionierte. Man rannte von Sieg zu Sieg, Simon Terodde schoss 20 (?) Tore in der Hinrunde. Doch wer näher dran war, merkte früh, dass das Verhältnis zwischen Trainer und Umfeld brüchig war. Anfang war kontrolliert und misstrauisch. Er vertraute nur wenigen und wollte alles selbst steuern. Die Gerüchte, er habe Spieler bespitzeln lassen, wies er zurück. Aber mit der Ehrlichkeit nahm er es später ohnehin nicht so genau. Spieler berichteten, der Ton sei kühl und man habe sich ständig bewertet gefühlt. Als die Ergebnisse schlechter wurden, kippte die Stimmung. Der FC war Tabellenführer, doch drei Spieltage vor Schluss wurde Anfang entlassen. Wenn ein Spitzenreiter kurz vor Saisonende den Trainer wechselt, sagt das alles.
Es folgten Stationen, die alle wie Wiedergutmachung wirkten, aber keine davon wurde zum Neuanfang. In Darmstadt machte er vieles richtig, bis das nächstbeste Angebot eintrudelte. Sein Abgang hinterließ auch dort ein wütendes Umfeld. In Bremen fiel er nicht sportlich, sondern menschlich negativ auf. Und das lag nicht nur an der Impfaffäre. Schon zuvor war sein Verhalten problematisch. Er trat gegenüber langjährigen Mitarbeitern arrogant auf und hat es sich auch schnell mit der Mannschaft verscherzt.
Dresden sollte dann eine Art Rehabilitation werden. Eine kleine Bühne, eine klare Aufgabe : der Aufstieg. Trotz phasenweise sehr starken Fußball, scheiterte er jedoch direkt zweimal. Auch hier kam es in seiner zweiten Saison wieder zu einem Bruch.
In Kaiserslautern schien es kurz, als hätte er gelernt. Der FCK spielte temporeichen, mutigen Fußball, und Anfang wurde wieder positiv wahrgenommen. Doch auch hier waren die alten Tendenzen wahrnehmbar. Die Distanz zur Mannschaft, der harte Ton, das Beharren auf Prinzipien. Als die Ergebnisse nachließen, wurde der Umgang gereizter.
Nun ist er also bei Fortuna Düsseldorf. Anfang kennt die Liga, und er kann Mannschaften kurzfristig auf ein höheres Niveau bringen. Aber überall, wo er war, blieb das Gefühl, dass er den Moment nicht halten kann. Er strebt zu viel Kontrolle an, er ist selbstverliebt und stur. Niemand bestreitet, dass er Spielstrukturen schaffen kann. Seine Teams folgen phasenweise einer klaren Idee. Doch er hat eine bemerkenswerte Fähigkeit, Vertrauen zu zerstören. Sowohl in der Mannschaft als auch eine Ebene darüber.
Man muss fair bleiben. Anfang kann kurzfristig Wirkung entfalten. Wenn man in einer Krise schnelle Struktur sucht, ist er tatsächlich einer der wenigen Trainer, die das leisten können. Zumindest gemessen an den Alternativen. Er kann eine Mannschaft für einige Monate stabilisieren. Eine dauerhafte Lösung wird er auch in Düsseldorf kaum sein.
Ich habe es ja schon einmal gesagt. Daniel Thioune ist sicherlich kein schlechter Trainer. Aber er bringt schlicht nicht das passende Profil mit für diese Millionentruppe, deren einziges Ziel der Aufstieg sein kann. Ja, das wurde zuletzt wieder etwas relativiert, doch jeder, der Fortuna kennt, kann eins und eins zusammenzählen. Man investiert nicht so viel, stellt den Kader nicht so früh und so breit auf, um am Ende irgendwo im Mittelfeld zu landen. Erst recht würde man sich niemals am so beliebten Daniel Thioune verbrennen, wenn man intern mit einem Platz zwischen sechs und zehn zufrieden wäre.
Fortuna will in die Erste Liga. Das war schon bei der Vertragsverlängerung von Daniel Thioune vor einem Jahr klar. Dass es keine Alternative zu dieser Verlängerung gegeben hätte, kann ich nicht glauben. Zumindest nicht gemessen an dem, was ich hier und da aufgeschnappt habe und mir jetzt zusammenreime: Thioune hatte damals durchaus erkennen lassen, dass die vergangene Saison mit der Relegation an ihm und seiner unerschütterlichen Positivität gezehrt hat. Er weiß selbst, dass seine größte Stärke in der Kommunikation liegt und weniger in einer ausgefeilten Spielidee. Ihm war daher bewusst, dass eine Vertragsverlängerung in Düsseldorf auch in die falsche Richtung laufen könnte.
Zum Zeitpunkt der Verlängerung war Thioune in der öffentlichen Wahrnehmung ein tragischer Held. Er hatte Fortuna in die Relegation geführt, dort unglücklich verloren und den Verein anschließend wieder stabilisiert. Wer genauer hinschaute, mag das differenzierter bewertet haben, doch in der Außenwahrnehmung war das Bild eindeutig. Journalisten, Fans anderer Vereine und große Teile der Öffentlichkeit sahen in ihm einen erfolgreichen, sympathischen Trainer. Diese Wahrnehmung spielt im Fußball bekanntlich eine große Rolle. Auch bei der Frage, wo es nach Fortuna hingehen könnte.
Seine Position war zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich recht stark, doch ebenso klar war, dass sein Ansehen schnell sinken würde, falls die sportliche Entwicklung stagniert. Genau das scheint nun eingetreten zu sein. Es ist anzunehmen, dass Thioune deshalb ein klares Bekenntnis des Vereins eingefordert hat. Andernfalls, so hat er wohl zu erkennen gegeben, hätte bei ihm mit der Zeit der Wunsch nach Veränderung wachsen können. Thioune gilt als fair im Umgang mit dem Verein, und es ist nachvollziehbar, dass auch ein Trainer eigene Ziele und Vorstellungen verfolgt.
Der Verein wollte wegen seiner guten Reputation in der Presse eine Neuauflage der Funkel-Situation in Marbella vermeiden. Dass sich eine ähnliche Geschichte wiederholt, hielt ich zwar für unwahrscheinlich, aber diese Überlegung dürfte im Hintergrund eine gewisse Rolle gespielt haben.
Unter dem Strich hätte es, so mein Eindruck, durchaus die Möglichkeit gegeben, den Vertrag von Daniel Thioune einfach auslaufen zu lassen – und zwar auf eine Weise, die beiden Seiten gerecht geworden wäre. Thioune hätte sich im Sommer als Trainer verabschieden können, der nach der verlorenen Relegation Stabilität gebracht und den Verein durch eine schwierige Phase geführt hat. Niemand hätte ihm übelgenommen, wenn er von einem Tapetenwechsel gesprochen oder erklärt hätte, seine Akkus wieder aufladen zu wollen. Auch die sportliche Leitung hätte in diesem Fall Verständnis gefunden, wenn sie ein etwas anderes Trainerprofil in den Blick genommen hätte
Dann hätte man mit einem unverbrauchten Namen in die neue Saison starten können. Christian Titz, der übrigens ganz in der Nähe von Düsseldorf wohnt, war verfügbar. Ebenso andere Trainer, die inzwischen bei der Konkurrenz erfolgreich arbeiten. Möglichkeiten gab es genug. Doch dazu wäre entschlossenes Handeln nötig gewesen. Da man stattdessen abgewartet hat, kam es, wie es kommen musste. Thioune musste gehen, und man musste sich nun auf dem Restmarkt der Zweitligatrainer umsehen.
Deshalb tauchte schnell der Name Markus Anfang auf. In der Zweiten Liga löst dieser Name sofort etwas aus. Manche begegnen ihm mit relativierender Anerkennung, viele mit Skepsis. Wo Anfang auftaucht, passiert etwas. Er bringt Energie, Struktur und klare Ideen. Aber er hinterlässt selten die Spuren, die sich ein Verein wünscht.
Dieses Muster begleitet seine gesamte Karriere. Am Anfang steht fast immer der starke Einstieg, begleitet mit Euphorie, Begeisterung und das Gefühl, dass hier jemand wirklich offensive Strukturen aufbaut. Irgendwann kommt jedoch die Reibung, die Unruhe und schließlich der Bruch. Anfang überzeugt mit offensivem Mut, verliert aber durch Starrsinn. Er glaubt so fest an sich selbst, dass er lieber untergeht, als sich anzupassen.
In Kiel begann das, was ihn bis heute prägt. Er übernahm eine unscheinbare Drittligamannschaft und führte sie mit mutigem Offensivfußball zum Aufstieg. Viele schwärmten von seiner Spielweise, seiner Struktur und seinem System. Doch irgendwann begannen die Dinge zu knirschen. Sein Wechsel nach Köln sickerte mitten im Aufstiegsrennen durch. Die Mannschaft nahm ihm das sehr übel, und Kiel brachte den attraktiven Fußball nicht mehr ins Ziel.
Es ging nach Köln. Der FC wollte mit Macht zurück in die Bundesliga, und Anfang schien die logische Wahl. Der Start war stark, die Offensive funktionierte. Man rannte von Sieg zu Sieg, Simon Terodde schoss 20 (?) Tore in der Hinrunde. Doch wer näher dran war, merkte früh, dass das Verhältnis zwischen Trainer und Umfeld brüchig war. Anfang war kontrolliert und misstrauisch. Er vertraute nur wenigen und wollte alles selbst steuern. Die Gerüchte, er habe Spieler bespitzeln lassen, wies er zurück. Aber mit der Ehrlichkeit nahm er es später ohnehin nicht so genau. Spieler berichteten, der Ton sei kühl und man habe sich ständig bewertet gefühlt. Als die Ergebnisse schlechter wurden, kippte die Stimmung. Der FC war Tabellenführer, doch drei Spieltage vor Schluss wurde Anfang entlassen. Wenn ein Spitzenreiter kurz vor Saisonende den Trainer wechselt, sagt das alles.
Es folgten Stationen, die alle wie Wiedergutmachung wirkten, aber keine davon wurde zum Neuanfang. In Darmstadt machte er vieles richtig, bis das nächstbeste Angebot eintrudelte. Sein Abgang hinterließ auch dort ein wütendes Umfeld. In Bremen fiel er nicht sportlich, sondern menschlich negativ auf. Und das lag nicht nur an der Impfaffäre. Schon zuvor war sein Verhalten problematisch. Er trat gegenüber langjährigen Mitarbeitern arrogant auf und hat es sich auch schnell mit der Mannschaft verscherzt.
Dresden sollte dann eine Art Rehabilitation werden. Eine kleine Bühne, eine klare Aufgabe : der Aufstieg. Trotz phasenweise sehr starken Fußball, scheiterte er jedoch direkt zweimal. Auch hier kam es in seiner zweiten Saison wieder zu einem Bruch.
In Kaiserslautern schien es kurz, als hätte er gelernt. Der FCK spielte temporeichen, mutigen Fußball, und Anfang wurde wieder positiv wahrgenommen. Doch auch hier waren die alten Tendenzen wahrnehmbar. Die Distanz zur Mannschaft, der harte Ton, das Beharren auf Prinzipien. Als die Ergebnisse nachließen, wurde der Umgang gereizter.
Nun ist er also bei Fortuna Düsseldorf. Anfang kennt die Liga, und er kann Mannschaften kurzfristig auf ein höheres Niveau bringen. Aber überall, wo er war, blieb das Gefühl, dass er den Moment nicht halten kann. Er strebt zu viel Kontrolle an, er ist selbstverliebt und stur. Niemand bestreitet, dass er Spielstrukturen schaffen kann. Seine Teams folgen phasenweise einer klaren Idee. Doch er hat eine bemerkenswerte Fähigkeit, Vertrauen zu zerstören. Sowohl in der Mannschaft als auch eine Ebene darüber.
Man muss fair bleiben. Anfang kann kurzfristig Wirkung entfalten. Wenn man in einer Krise schnelle Struktur sucht, ist er tatsächlich einer der wenigen Trainer, die das leisten können. Zumindest gemessen an den Alternativen. Er kann eine Mannschaft für einige Monate stabilisieren. Eine dauerhafte Lösung wird er auch in Düsseldorf kaum sein.
12.10.2025 - 12:06 Uhr
@IronStriker Du sprichst mir aus der Seele
Auch ich erwarte kurzfristig eine Verbesserung, attraktive Heimspiele und das wir in der Tabelle nach und nach klettern. Für den ganz großen Wurf wird es nicht reichen, dafür gibt es zu viele Spitzenmannschaften in der zweiten Liga die stabiler sind als wir. Im Sommer wird es dann den nächsten Umbruch geben (eventuell auch mit einem neuen Sportvorstand) und nächstes Jahr um diese Zeit werden wir genau die selbe Situation wie jetzt vorfinden. Ich erwarte von MA keine großartige Weiterentwicklung der Mannschaft und hoffe das er das vorhandene Spielermaterial ansatzweise so weiterentwickelt wie es DT gemacht hat. Ansonsten hoffe ich das die Erde nich sehr stark verbrannt sein wird die er hier spätestens nächstes Jahr hinterlassen wird 🙊
Auch ich erwarte kurzfristig eine Verbesserung, attraktive Heimspiele und das wir in der Tabelle nach und nach klettern. Für den ganz großen Wurf wird es nicht reichen, dafür gibt es zu viele Spitzenmannschaften in der zweiten Liga die stabiler sind als wir. Im Sommer wird es dann den nächsten Umbruch geben (eventuell auch mit einem neuen Sportvorstand) und nächstes Jahr um diese Zeit werden wir genau die selbe Situation wie jetzt vorfinden. Ich erwarte von MA keine großartige Weiterentwicklung der Mannschaft und hoffe das er das vorhandene Spielermaterial ansatzweise so weiterentwickelt wie es DT gemacht hat. Ansonsten hoffe ich das die Erde nich sehr stark verbrannt sein wird die er hier spätestens nächstes Jahr hinterlassen wird 🙊
12.10.2025 - 12:31 Uhr
Also ich finde daß dieser Beitrag deutlich stärker in Urteilen ist als in deren Begründungen.
Mangels profunder Einblicke in Interna frage ich ich einfach mal:
Das klingt herablassend. Welches Mängel im Stärken-Schwächen-Profil hat denn Thioune als Trainer, das ihn für eine solche Aufgabe disqualifiziert? Und welcher verfügbare Trainer hat denn dieses Profil? Wie sieht ein solches Profil eigentlich aus?
Das sind schon starke Vorwürfe, also ich konnte dafür jetzt keine Belege finden. Wo genau hat er sich nachweisbar so verhalten?
Das ist ein Allgemeinplatz und dürfte auf fast alle Trainer zutreffen, und hier auch nur auf die erfolgreichen Tätigkeiten.
Wie lange muß denn dieser "Erfolgsmoment" halten? Die Vertragslaufzeiten eines Jürgen Klopp erreichen wenige Trainer... man könnte auch sagen, Profivereine im Fußball.
Das ist ein guter Ansatz. Man sollte sich gut überlegen auf welcher Basis man Charakterurteile fällt.
Und was das Sportliche angeht: Würde ich die Wertungen aus dem Beitrag streichen, dann könnte ich dieser ultimativen Lobhudelei auf unser sportliches Management zustimmen: Man hat einem verdienten Trainer Chancen gegeben und sich dann in einer verfahrenen Situation getrennt. Man hat einen Trainer verpflichtet, der bewiesen hat, dass er mit strukturierten Offensivfussball eine Wende schaffen kann.
Mangels profunder Einblicke in Interna frage ich ich einfach mal:
Zitat von IronStriker
Daniel Thioune ist sicherlich kein schlechter Trainer. Aber er bringt schlicht nicht das passende Profil mit für diese Millionentruppe, deren einziges Ziel der Aufstieg sein kann.
Daniel Thioune ist sicherlich kein schlechter Trainer. Aber er bringt schlicht nicht das passende Profil mit für diese Millionentruppe, deren einziges Ziel der Aufstieg sein kann.
Das klingt herablassend. Welches Mängel im Stärken-Schwächen-Profil hat denn Thioune als Trainer, das ihn für eine solche Aufgabe disqualifiziert? Und welcher verfügbare Trainer hat denn dieses Profil? Wie sieht ein solches Profil eigentlich aus?
Zitat von IronStriker
Er (Anfang) trat gegenüber langjährigen Mitarbeitern arrogant auf und hat es sich auch schnell mit der Mannschaft verscherzt. / Anfang war kontrolliert und misstrauisch. Er vertraute nur wenigen und wollte alles selbst steuern. Die Gerüchte, er habe Spieler bespitzeln lassen, wies er zurück. Aber mit der Ehrlichkeit nahm er es später ohnehin nicht so genau.
Er (Anfang) trat gegenüber langjährigen Mitarbeitern arrogant auf und hat es sich auch schnell mit der Mannschaft verscherzt. / Anfang war kontrolliert und misstrauisch. Er vertraute nur wenigen und wollte alles selbst steuern. Die Gerüchte, er habe Spieler bespitzeln lassen, wies er zurück. Aber mit der Ehrlichkeit nahm er es später ohnehin nicht so genau.
Das sind schon starke Vorwürfe, also ich konnte dafür jetzt keine Belege finden. Wo genau hat er sich nachweisbar so verhalten?
Zitat von IronStriker
Dieses Muster begleitet seine (Anfangs) gesamte Karriere. Am Anfang steht fast immer der starke Einstieg, begleitet mit Euphorie, Begeisterung und das Gefühl, dass hier jemand wirklich offensive Strukturen aufbaut. Irgendwann kommt jedoch die Reibung, die Unruhe und schließlich der Bruch.
Dieses Muster begleitet seine (Anfangs) gesamte Karriere. Am Anfang steht fast immer der starke Einstieg, begleitet mit Euphorie, Begeisterung und das Gefühl, dass hier jemand wirklich offensive Strukturen aufbaut. Irgendwann kommt jedoch die Reibung, die Unruhe und schließlich der Bruch.
Das ist ein Allgemeinplatz und dürfte auf fast alle Trainer zutreffen, und hier auch nur auf die erfolgreichen Tätigkeiten.
Zitat von IronStriker
Aber überall, wo er war, blieb das Gefühl, dass er den Moment nicht halten kann.
Aber überall, wo er war, blieb das Gefühl, dass er den Moment nicht halten kann.
Wie lange muß denn dieser "Erfolgsmoment" halten? Die Vertragslaufzeiten eines Jürgen Klopp erreichen wenige Trainer... man könnte auch sagen, Profivereine im Fußball.
Das ist ein guter Ansatz. Man sollte sich gut überlegen auf welcher Basis man Charakterurteile fällt.
Und was das Sportliche angeht: Würde ich die Wertungen aus dem Beitrag streichen, dann könnte ich dieser ultimativen Lobhudelei auf unser sportliches Management zustimmen: Man hat einem verdienten Trainer Chancen gegeben und sich dann in einer verfahrenen Situation getrennt. Man hat einen Trainer verpflichtet, der bewiesen hat, dass er mit strukturierten Offensivfussball eine Wende schaffen kann.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von wittel05 am 12.10.2025 um 12:32 Uhr bearbeitet
13.10.2025 - 15:06 Uhr
Zitat von Oeli551895
Moment mal, da wird jetzt aber einiges durcheinander geschmissen, Uwe Rösler hat 1,5 Jahre für Fortuna gearbeitet bevor man den Vertrag hat auslaufen lassen, in der Bundesliga teilweise mit gutem Fußball der zu selten ins Ziel gebracht wurde, in der zweiten Liga sehr kampfbetont aber am Ende nicht mit dem Aufstieg belohnt.
An die Anfeindungen gegen Uwe Rösler können sich sicher einige noch bestens erinnern.
Jürgen Klopp hingegen hat Mainz nie mit dem Wiederaufstieg belohnt,ganz im Gegenteil er hat seinen Vertrag nach dem nicht geglückten Wiederaufstieg nicht verlängert und ist zum BVB gewechselt.
Genug Off-Topic.
Markus Anfang wünsche ich alles erdenklich gute, die menschliche Seite finde ich tatsächlich da erstmal zweitrangig, Fortuna muss wieder in die Spur kommen und das sah im ersten Testspiel teilweise schon sehr gut aus, ich hoffe die Entwicklung geht so weiter.
Zitat von usuriq
Ich denke, es wird vor allem eine Rolle spielen, ob Fortuna unter Anfang wieder in die Spur kommt. Rösler hat es damals nicht geschafft und einfach zu viele Fehler gemacht. Auch die beiden Saisons unter ihm in der 2. Liga waren nicht sonderlich ahnsehnlich.
Insofern haben die "Funkel-Ultras" berechtigterweise gefragt, warum man Rösler überhaupt geholt hat. Da hätte man auch den alten Mann behalten können. Auch ein Abstieg unter Funkel wäre kein Beinbruch gewesen. Ein Streich oder Klopp haben die Treue ihrer Clubs ja schließlich auch mit Wiederaufstiegen belohnt.
Was die jetztigen Reaktion zu Anfang angeht, bin ich total bei dir. JEDER hat hier eine faire Chance verdient und NIEMAND sollte vorverurteilt werden.
Zitat von Vennhausen
Ich glaube Anfang war von den wenigsten hier die Wunschlösung, eine faire Chance sollte er aber erhalten. Wenn ich an die Funkel-Ultras und deren Umgang mit Uwe Rösler hier im Forum zurückdenke, so bin ich mir mit Blick auf die Thioune-Fans nicht so sicher, ob Markus Anfang diese faire Chance erhalten wird. Die emotionalen, teils dramatischen Reaktionen hier im Forum lassen Böses schwanen.
Ich glaube Anfang war von den wenigsten hier die Wunschlösung, eine faire Chance sollte er aber erhalten. Wenn ich an die Funkel-Ultras und deren Umgang mit Uwe Rösler hier im Forum zurückdenke, so bin ich mir mit Blick auf die Thioune-Fans nicht so sicher, ob Markus Anfang diese faire Chance erhalten wird. Die emotionalen, teils dramatischen Reaktionen hier im Forum lassen Böses schwanen.
Ich denke, es wird vor allem eine Rolle spielen, ob Fortuna unter Anfang wieder in die Spur kommt. Rösler hat es damals nicht geschafft und einfach zu viele Fehler gemacht. Auch die beiden Saisons unter ihm in der 2. Liga waren nicht sonderlich ahnsehnlich.
Insofern haben die "Funkel-Ultras" berechtigterweise gefragt, warum man Rösler überhaupt geholt hat. Da hätte man auch den alten Mann behalten können. Auch ein Abstieg unter Funkel wäre kein Beinbruch gewesen. Ein Streich oder Klopp haben die Treue ihrer Clubs ja schließlich auch mit Wiederaufstiegen belohnt.
Was die jetztigen Reaktion zu Anfang angeht, bin ich total bei dir. JEDER hat hier eine faire Chance verdient und NIEMAND sollte vorverurteilt werden.
Moment mal, da wird jetzt aber einiges durcheinander geschmissen, Uwe Rösler hat 1,5 Jahre für Fortuna gearbeitet bevor man den Vertrag hat auslaufen lassen, in der Bundesliga teilweise mit gutem Fußball der zu selten ins Ziel gebracht wurde, in der zweiten Liga sehr kampfbetont aber am Ende nicht mit dem Aufstieg belohnt.
An die Anfeindungen gegen Uwe Rösler können sich sicher einige noch bestens erinnern.
Jürgen Klopp hingegen hat Mainz nie mit dem Wiederaufstieg belohnt,ganz im Gegenteil er hat seinen Vertrag nach dem nicht geglückten Wiederaufstieg nicht verlängert und ist zum BVB gewechselt.
Genug Off-Topic.
Markus Anfang wünsche ich alles erdenklich gute, die menschliche Seite finde ich tatsächlich da erstmal zweitrangig, Fortuna muss wieder in die Spur kommen und das sah im ersten Testspiel teilweise schon sehr gut aus, ich hoffe die Entwicklung geht so weiter.
Das mit Klopp stimmt, sorry, aber Streich ist trotzdem ein gutes Beispiel für Kontinuität auch nach einem Abstieg. Kiel macht das im Moment mit Rapp aus meiner Sicht ebenfalls richtig.
Was die "Leistungen" des Herrn Rösler angeht, ist nun mal Fakt, dass er mit Fortuna abgestiegen ist - und zwar primär durch die angesprochenen dummen Fehler. Da fallen mir die späten Gegentore gegen Frankfurt und Öln ein. Auch in den beiden Jahren danach hat er wahrlich keine Bäume ausgerissen und so lief der Vertrag folgerichtig aus.
Die Anfeindungen, die du meinst, gingen in erster Linie gegen Pfannenstiel. Also selbst nicht immer alles durcheinander bringen!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von usuriq am 13.10.2025 um 15:12 Uhr bearbeitet
13.10.2025 - 15:26 Uhr
Ja, wir sind mit ihm abgestiegen. Aber er war dafür nun nicht der Alleinverantwortliche. Es gab ja auch vor ihm einen Trainer...
...ob dieser den Abstieg hätte verhindern können, werden wir jedoch nie erfahren.
Ja, auch gegen Pfannenstiel wurde gewettert. Aber auch Rösler hat hier ganz schön was abbekommen. Sein Dialekt, seine Auftritte bei den PKs. Er wurde schon ziemlich deppert dargestellt.
Ob er nun Bäume ausgerissen hat? Ganz so schlecht lief es allerdings auch nicht.
Aber ich bin dieser Diskussion wirklich müde. Wir drehen uns da wieder im Kreis: ich werde in diesem Leben nicht mehr zum Funkelaner, andere werden es immer bleiben - und dazwischen ist nix. Und wir werden uns auch jetzt nicht mehr gegenseitig überzeugen.
...ob dieser den Abstieg hätte verhindern können, werden wir jedoch nie erfahren.
Ja, auch gegen Pfannenstiel wurde gewettert. Aber auch Rösler hat hier ganz schön was abbekommen. Sein Dialekt, seine Auftritte bei den PKs. Er wurde schon ziemlich deppert dargestellt.
Ob er nun Bäume ausgerissen hat? Ganz so schlecht lief es allerdings auch nicht.
Aber ich bin dieser Diskussion wirklich müde. Wir drehen uns da wieder im Kreis: ich werde in diesem Leben nicht mehr zum Funkelaner, andere werden es immer bleiben - und dazwischen ist nix. Und wir werden uns auch jetzt nicht mehr gegenseitig überzeugen.
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