Panic Room
21.05.2010 - 12:37 Uhr
30.09.2019 - 05:53 Uhr
Vielleicht sollten wir anstelle eines Panic Room einen "Sick Room" eröffnen.
Angesichts der Zerstörung unseres Vereins durch Selbstdarsteller, die von ihrem eigenen Ego so geblendet sind, dass ihnen jeglicher Durchblick abgeht, bin zumindest ich schon in die Phase eingetreten, in der ich nicht mehr panisch bin, sondern auf das Geschehen rund um den Berg nur noch mit Brechreiz reagiere.
Angesichts der Zerstörung unseres Vereins durch Selbstdarsteller, die von ihrem eigenen Ego so geblendet sind, dass ihnen jeglicher Durchblick abgeht, bin zumindest ich schon in die Phase eingetreten, in der ich nicht mehr panisch bin, sondern auf das Geschehen rund um den Berg nur noch mit Brechreiz reagiere.
30.09.2019 - 10:48 Uhr
Zitat von Vic Dorn
Vielleicht sollten wir anstelle eines Panic Room einen "Sick Room" eröffnen.
Angesichts der Zerstörung unseres Vereins durch Selbstdarsteller, die von ihrem eigenen Ego so geblendet sind, dass ihnen jeglicher Durchblick abgeht, bin zumindest ich schon in die Phase eingetreten, in der ich nicht mehr panisch bin, sondern auf das Geschehen rund um den Berg nur noch mit Brechreiz reagiere.
Vielleicht sollten wir anstelle eines Panic Room einen "Sick Room" eröffnen.
Angesichts der Zerstörung unseres Vereins durch Selbstdarsteller, die von ihrem eigenen Ego so geblendet sind, dass ihnen jeglicher Durchblick abgeht, bin zumindest ich schon in die Phase eingetreten, in der ich nicht mehr panisch bin, sondern auf das Geschehen rund um den Berg nur noch mit Brechreiz reagiere.
Schlimmer als Panik und Brechreiz, die beides Ausdrücke von vorhandenen Emotionen sind und somit von einer wie auch immer gearteten Beziehung zum Verein sprechen, finde ich Resignation. Und die macht es sich bei mir grad sehr gemütlich...
30.09.2019 - 13:55 Uhr
Zitat von Lichtenkiesel
Schlimmer als Panik und Brechreiz, die beides Ausdrücke von vorhandenen Emotionen sind und somit von einer wie auch immer gearteten Beziehung zum Verein sprechen, finde ich Resignation. Und die macht es sich bei mir grad sehr gemütlich...
Zitat von Vic Dorn
Vielleicht sollten wir anstelle eines Panic Room einen "Sick Room" eröffnen.
Angesichts der Zerstörung unseres Vereins durch Selbstdarsteller, die von ihrem eigenen Ego so geblendet sind, dass ihnen jeglicher Durchblick abgeht, bin zumindest ich schon in die Phase eingetreten, in der ich nicht mehr panisch bin, sondern auf das Geschehen rund um den Berg nur noch mit Brechreiz reagiere.
Vielleicht sollten wir anstelle eines Panic Room einen "Sick Room" eröffnen.
Angesichts der Zerstörung unseres Vereins durch Selbstdarsteller, die von ihrem eigenen Ego so geblendet sind, dass ihnen jeglicher Durchblick abgeht, bin zumindest ich schon in die Phase eingetreten, in der ich nicht mehr panisch bin, sondern auf das Geschehen rund um den Berg nur noch mit Brechreiz reagiere.
Schlimmer als Panik und Brechreiz, die beides Ausdrücke von vorhandenen Emotionen sind und somit von einer wie auch immer gearteten Beziehung zum Verein sprechen, finde ich Resignation. Und die macht es sich bei mir grad sehr gemütlich...
Das muss nichts Schlechtes sein. Ich selbst hab erst aus Selbstschutz Abstand genommen, dann aber irgendwann gemerkt, wie unwichtig das Wohl und Wehe eines Fußballvereins im Grunde doch ist. Es ist ungemein entspannend, mit so was nicht mehr emotional verbunden zu sein sondern das losgelöst aus der Ferne zu betrachten.
Auch wenn ich manchmal einen Gedanken an die derzeitige Situation des FCK verschwende: überleben oder untergehen, mich interessiert das nur noch am Rande.
30.09.2019 - 14:37 Uhr
Zitat von Devil_till_Death
Das muss nichts Schlechtes sein. Ich selbst hab erst aus Selbstschutz Abstand genommen, dann aber irgendwann gemerkt, wie unwichtig das Wohl und Wehe eines Fußballvereins im Grunde doch ist. Es ist ungemein entspannend, mit so was nicht mehr emotional verbunden zu sein sondern das losgelöst aus der Ferne zu betrachten.
Auch wenn ich manchmal einen Gedanken an die derzeitige Situation des FCK verschwende: überleben oder untergehen, mich interessiert das nur noch am Rande.
Das muss nichts Schlechtes sein. Ich selbst hab erst aus Selbstschutz Abstand genommen, dann aber irgendwann gemerkt, wie unwichtig das Wohl und Wehe eines Fußballvereins im Grunde doch ist. Es ist ungemein entspannend, mit so was nicht mehr emotional verbunden zu sein sondern das losgelöst aus der Ferne zu betrachten.
Auch wenn ich manchmal einen Gedanken an die derzeitige Situation des FCK verschwende: überleben oder untergehen, mich interessiert das nur noch am Rande.
Na ja, diesen Abstand habe ich schon geografisch. Mein Leben wird sicher nicht mit dem FCK den Bach runter gehen. Dennoch finde ich es bedenklich, dass ich nach über 20 Jahren Sympathie für den Verein mittlerweile mehr eine Art Katastrophenvoyeurismus eingestellt hat. Sprich, ich informiere mich mittlerweile mehr über den aktuellen Stand des Verfalls als über sportliche Dinge wie Resultate, Aufstellung, Transfers, etc. Und das mehr oder weniger emotionslos. Hmm... wenn ich das so lese hört es sich eher an wie in einer schlechten Ehe
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24.10.2019 - 07:46 Uhr
Gerade einen Bericht zu Wattenscheid gelesen. Ich habe Angst!!!! Lasst es nicht so weit kommen...
25.10.2019 - 13:50 Uhr
Zitat von schnaxler
Gerade einen Bericht zu Wattenscheid gelesen. Ich habe Angst!!!! Lasst es nicht so weit kommen...
Gerade einen Bericht zu Wattenscheid gelesen. Ich habe Angst!!!! Lasst es nicht so weit kommen...
Du kannst Angst haben, wenn dein Arbeitgeber eine Gewinn- oder Umsatzwarnung rausgibt oder Standorte auslagern will oder dir dein Arzt sagt, dass deine Blutwerte weitere Untersuchungen erfordern oder wenn die nächste Finanzkrise dein Bank-Guthaben auffrisst und du nur mit dem an deinem Leib dastehst und nicht weißt, wie du morgen überleben kannst.
Alles andere ist nebensächliche Ablenkung, der wir manchmal eine zu hohe Priorität einräumne, als es für uns gut wäre.
Ich war in den letzten 2 Jahren insgesamt nur 3x im Stadion, davon beide Pokalrunden gegen Hoffenheim und Mainz. Gerade gegen Mainz habe ich um mich herum einige Worte vernommen, dass das der schönste Moment seit vielen, vielen Jahren war da oben. Ein Gefühl, das viele von uns irgendwo ganz tief unten irgendwo versteckt haben, das uns fast fremd und dann doch willkommen schien. Dass man sich mit wild fremden Menschen abklatscht und sich gemeinsam freut, das habe ich, glaube ich, zuletzt beim 1:1 in Dortmund erlebt, als wir mit Dusel als absoluter Underdog dort im letzten Bundesligajahr ein Pünktchen geklaut haben, und fast sogar gewonnen hätten, wenn Shechter freistehend aus 6-7 Metern den Kopfball nicht kurz vor Spielende in Weidenfällers Arme köpft. Selbst in dieser Horrorsaison hatte man Hoffnung, zumindest bis zur WInterpause. Das war noch Betze, daheim und auswärts. Da bin ich mit meiner Frau oft zu Heimspielen und auch Auswärtsspielen gefahren. Heute undenkbar! Letztes Auswärtsspiel war in Heidenheim, aber auch nur, weil wir 1 Stunde entfernt im Allgäu Urlaub gemacht haben.
Die Sitzbezüge mit FCK-Logo im Auto locken nur noch blöde, hämische Sprüche hervor. Während man vor 5-6 Jahren von den Kids in der Straße noch mit langgezogenen FCK-Rufen begegnet ist, bekommt man heute nur noch ein müdes Lächeln oder ein "Waldhoooof" zu hören.
Mittlerweile gehe ich lieber zu den Adlern zum Eishockey. Ist näher, bequemer und problemfreier, unbelasteter, ehrlicher. Das Geld, das der FCK einst von uns bekommen hat, bekommen heute anteilig die Adler, weil der gefühlte Gegenwert auch deutlich besser ist. Das Produkt FCK ist schon lange keines mehr. Man kann es mit Nutella vergleichen. Es steht zwar immer noch dasgleiche drauf, aber die Rezeptur ist anders, es schmeckt anders, sieht anders aus und es ist nicht dasgleiche...und dann probiert man eben Nusspli aus oder irgendeine andere Schokocreme und stellt plötzlich fest, dass die auch nicht schlecht sind, vielleicht sogar besser. Es bringt dann nix, das heutige Produkt ständig in alte Vergleiche mit früher zu setzen, wenn man die Gegenwart zu akzeptieren und hat und sich zukünftig neu orientieren oder anpassen muss. Das Festhalten an Vergangenem macht unfrei und unzufrieden, genau wie die ständige Euro-Teuro-Umrechnerei, dass ein Brötchen früher 30 Pfennig gekostet hat und der Liter Benzin 1 Mark 30.
Wenn selbst Vereine wie VfB Stuttgart, HSV, Hannover 96 oder letzte Saison sogar die einstige Nummer 2 Schalke 04 sportlich und finanziell ins Straucheln kommt mit ganz anderen Möglichkeiten als ein armes Städtchen im nichts wie Kaiserslautern, sollte einem so langsam bewusst werden, wo der Sport Fußball gesellschaftlich, viel mehr noch wirtschaftlich in Deutschland und international steht. Eigentlich hatten wir nur jahrelang Glücknach der Liberalisierung der Vermarktung und der Privatisierung der TV-Rechte in den 90ern, dass es genügend noch kleinere Vereine gibt, die vor uns die Biege gemacht haben. Leider hatten wir in den entscheidenden Momenten nicht das Glück einen Eberl zu haben, der langrfristig den Verein restrukturiert und bei drohendem Absturz in die richtige Spur gebracht hat - oder auch einen Watzke, Rauball und Zorc und wie die Vorzeigeretter alle heißen mögen. Der FCK wollte zu hoch hinaus und hatte dafür nie das langfristige Potenzial, lediglich große Träume und große Irrtümer, vor allem nach den glücklichen Umständen um 1996-2000 herum. Wir werden da nie wieder hinkommen und sollten das endlich begreifen, auch weil sich jeder selbst diese Ehrlichkeit schuldet.
25.10.2019 - 19:27 Uhr
... wenn ich die letzten beiden Kicker-Artikel lese wirds mir ehrlich gesagt schlecht. Und zwar aus dem Grund dass sich die Sorge ausbreitet dass es am 1.12 gar nimmer so viel zu ändern gibt.
Heftig aktuell...
Heftig aktuell...
02.11.2019 - 19:56 Uhr
Ich verspüre vermehrt Sympathien für Eintracht Frankfurt
02.11.2019 - 20:09 Uhr
Und ich möchte so, so gerne SC Freiburg Fan sein.
Wow... Panik gibt es jetzt seit gut 9 Jahren hier...
Beachtlich. Und zur Normalität geworden.
Wow... Panik gibt es jetzt seit gut 9 Jahren hier...
Beachtlich. Und zur Normalität geworden.
02.11.2019 - 23:08 Uhr
Ich fand das heute gar nicht mehr schlimm. Ich habe mich nicht einmal richtig geärgert. Ich habe es lediglich interessiert registriert.
Früher musste ich mich von meiner Frau während und nach FCK-Spielen fragen lassen, ob ich noch alle Tassen im Schrank hätte. Heute ernte ich nur noch ein mitleidiges Lächeln.
Es ist schlimm geworden.
Früher musste ich mich von meiner Frau während und nach FCK-Spielen fragen lassen, ob ich noch alle Tassen im Schrank hätte. Heute ernte ich nur noch ein mitleidiges Lächeln.
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