Die Couchingzone
13.08.2010 - 13:19 Uhr
17.12.2014 - 08:31 Uhr
Sehr, sehr geile Sau!
17.12.2014 - 09:09 Uhr
Zitat von Butduma
„Nun gut, das Fell des Bären sollte man trotzdem nicht vor dem Abend loben“
„Nun gut, das Fell des Bären sollte man trotzdem nicht vor dem Abend loben“

Wohl wahr, wohl wahr! So wahr und doch so fern! Hoffe auf eine Fortsetzung, in der dann aufgeklärt wird, wer der famose Jäger mit dem Zielfernrohr war - und ob er die dumme Sau erwischt hat!
Möge der FCK-Eiche noch ein langes und würdiges Dasein beschieden sein! So lange nun trotzet sie schon aller äußeren Gefahren wie kleinen Nagetieren, Buchholzböcken und FAZ-lesenden Wildsäuen. Es gehet im Lande aber die Kunde, die Hauptgefahr drohe dem Baume von innen - einer Wurzelfäule daherrührend, dass man tief im Inneren des altehrwürdigen Baumes den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehe. Von einem "Mangel an Durchblick" gar ist mitunter die Rede. Und dass man den Baum nur retten könne, indem man ihn absägt ("aus dem Wald ausgliedert"). Und überhaupt sei ein Wald für einen Baum doch eine viel zu strukturschwache Umgebung.
Und über alledem thronet der Fußball-Gott und schlägt entsetzt die Hände darüber zusammen, welchen Verirrungen sich seine Baumherde noch so hingeben werde. Verlogener, falscher Fußball-Gott
- soll erst mal seinen eigenen Job ordentlich machen, damit sich auch für die FCK-Eiche Glück und Pech im Laufe der Saison endlich ausgleichen mögen. Edles, naturnahes Couching, das die trostlosen Tiefen des sponsorenfreien Pfälzer Waldes erahnen lässt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Newtrial am 17.12.2014 um 09:10 Uhr bearbeitet
17.12.2014 - 09:58 Uhr
Ich bin ja schon seit jeher ein glühender Anhänger der But'schen Textkunst. Aber das ist eines der besten Couchings der letzten Jahre. Man liest deine Liebe zum Detail und dein Herzblut wieder einmal richtiggehend raus.
Danke für dass du deine Kunst, mit den Worten Bilder zu malen mit uns teilst.
Danke für dass du deine Kunst, mit den Worten Bilder zu malen mit uns teilst.
17.12.2014 - 10:25 Uhr
Sehr gut, hat mir ein Lächeln ins gesicht gezaubert. Mit viel Textkunst umschriebene Wirklichkeit, einfach super.
17.12.2014 - 11:43 Uhr
Grandios, But, einfach grandios.
Allerdings wäre ich auch auf's Ende (?) der Sau gespannt....
Allerdings wäre ich auch auf's Ende (?) der Sau gespannt....
17.12.2014 - 13:01 Uhr
Nur ein Wort zu diesem Couchings: legendär!
Danke, But!
Cheers
Bahli
Danke, But!
Cheers
Bahli
19.12.2014 - 08:49 Uhr
Jahrgang 5 - Ausgabe 20
The Nightmare Before Christmas: Hey Niki, eine Frage!
Von Bahli
Willst du jemandem eine Frage stellen, ist das normalerweise kein Problem. "Hey Uli, darfst du eigentlich im Knast Champions League gucken?", "Hey Peter, bist du jetzt entlassen oder beurlaubt?" oder "Hey Kloppo, gibts noch einen Dreier dieses Jahr?". Selbst bei virtuellen Menschen, die man nicht persönlich kennt, funktioniert das irgendwie - "Hey Pate, warum trage ich neuerdings einen Gürtel?". Und auch bei der Frau, dem unbekannten Wesen, helfen manchmal Fragen - "Hey Schatz, wann gibts was zu essen?".
Bei der Frage, die ich stellen muss, ist dies allerdings weitaus schwieriger. Ich habe eine Frage an den Weihnachtsmann. Und ich weiß nicht, wie ich sie ihm stellen soll. Der Weihnachtsmann hat viele Gesichter. Und viele Namen. Versteht ihr mein Problem? Weihnachtsmann, Nikolaus, Christkind, Santa Klaus oder sogar Nikki-Graus. Wie erreicht man den überhaupt? Oder sind das mehrere? Muss ich dann meine Frage jedem von denen stellen?
Ich komme zum Punkt. Es geht um folgendes Problem. Ich habe 2014 erfolglos versucht, meinen siebenjährigen Sohn für den 1. FC Kaiserslautern zu begeistern. Eine frustrierende Geschichte. Denn irgendwie habe ich es immer geschafft, ihn vergleichsweise ordentlich zu erziehen. Er hört bevorzugt AC/DC, The Who, R.E.M., The Jam oder Elvis Costello. Selbst ausgefallenere Sachen wie die Super Furry Animals oder die Talking Heads und dunkelstes Zeug von Nick Cave gefallen ihm richtig gut. Hier habe ich also scheinbar alles richtig gemacht. Und auf nachfragen kommt immer eine Antwort, mit der ich gut leben kann. "Hey Sohnemann, was gefällt dir eigentlich an 'Substitute'?", Antwort: "Das ist so schön unordentlich und klapprig" - besser kann man es wohl mit den Ohren eines Siebenjährigen nicht ausdrücken. Also well done, Bahli. Zumindest, was Musik angeht. Ich glaube, er war drei als er singend durchs Wohnzimmer lief - "Wudde bibbi neis" von den Beach Boys zum Besten gab. Ich habe mir also in dieser Beziehung absolut nichts vorzuwerfen.
Beim Thema FCK versage ich aber bislang kläglich. Ich habe mir die Zähne aus-, weil gnadenlos auf Granit gebissen. Sämtliche Versuche, ihn für den FCK zu begeistern, schlugen sang- und klanglos fehl. Seine Lieblingsfarbe ist Gelb. Mit Rot und Weiß komme ich nicht an ihn ran. Rot und weiß sind die Autos, die immer die besten Parkplätze bei uns vor dem Haus zustellen. Kein Spieler des FCK sieht aus wie Angus Young, Michael Stipe oder Pete Townshend. Und sie tragen langweilige - und ausgerechnet auch noch rote - Trikots und keine Schuluniformen. Sie zelebrieren Eckbälle, Doppelpässe und Direktabnahmen aber kein Windmilling, keine Gitarrensolos und keine Bläsersätze. Daher sehe ich als einzigen Ausweg aus diesem Dilemma den Weihnachtsmann, den Nikolaus, das Christkind, Santa Klaus oder Nikki-Graus - nein, den bemühe ich lieber nicht. Aber wie komme ich an den Dingsbums mit Bart ran?
"Hey Niki, wie wird mein Sohn FCK-Fan?"
Bei Kindern, die dem Weihnachtsmann einen Wunschzettel schreiben, funktioniert der Prozess - Zettel, Fenster, Kamin, Rutsch, Weihnachtsbaum, Geschenk, Auspacken, Jubel. Klar, ich könnte ihm auch einen Zettel schreiben und vors Fenster legen - "Hey Niki, einmal FCK für meinen Sohn zu Weihnachten, bitte!". Aber bei meinem Pech in solchen Sachen weiß ich jetzt schon, dass er dann Hoffenheim bekommt. Oder rote Bullen. Oder Bayern (das wollen ja sowieso alle). Oder noch schlimmer, Dressurreiten oder Turmspringen.
Ich könnte Santa K. auch bitten, an der Wurzel allen Übels anzusetzen. "Hey Niki, mach, dass der FCK aufsteigt, Meisterschaft und Champions League gewinnt und als Belohnung Helene Fischer heiratet" - diese Kombination könnte ziehen. Nee, kann sie nicht. Mein Sohn findet Helene Fischer doof. Ich übrigens auch. Dann halt Lady Gaga oder Katy Perry. Es muss doch irgendetwas geben, was diesen biederen Fußballclub für einen Siebenjährigen interessant und anziehend macht. "Hey Sohnemann, wenn du FCK-Fan wirst, räum' ich ab sofort dein Zimmer auf" - nein, funktioniert auch nicht. Klingt irgendwie nach "Hey Sohnemann, wenn du FCK-Fan wirst, gebe ich dir fünfzig Euro". Es muss etwas Gravierenderes, etwas Nachhaltigeres (ich hasse diesen Begriff) sein. Es muss etwas sein, das ihn emotional überzeugt und vereinnahmt. Aber hey - EMOTION! -, ich brauche keinen Weihnachtsmann mehr, auch keinen Nikolaus und vor allem nicht Nikki-Graus. Die kaufen doch auch nur die Kinder mit Geschenken. Irgendwie. Naja Nikki-Graus aka Jack streiche ich an dieser Stelle besser von der Liste. Ich habe eine bessere Idee. Und wäre ich jetzt Wicki, dann hätte ich mir mit meinem Zeigefinger minutenlang die Nase wund gerieben bis die Funken sprühen. Und brülle: "Halvar, ich habe die Lösung!"
Ich nehme ihn mit zu einem FCK-Spiel. "Hey Sohnemann, am Sonntag spielen AC/DC auf dem Betzenberg. Im Vorprogramm gibts noch ein leckeres Fußballspiel" - ich weiß, das ist Lug und Trug, aber er muss den FCK sehen, hören, schmecken, ihn einatmen, sein Stadion und die Atmosphäre spüren. Eine Gänsehaut bekommen. Wenn das klappt, bin ich mir sicher, wird er elektrisiert. Auf der Rückfahrt hören wir dann AC/DC im Auto - wenn er dann noch etwas hört. Vorzugsweise "Hells Bells" oder "Hell Ain't A Bad Place To Be", auf jeden Fall "Love At First Feel". Es wird ihn packen. Wie mich damals im April 1979, als der FCK ein 0:2 gegen Schalke aufholte und durch zwei Tore von Klaus Toppmöller in der Schlussphase noch ein Unentschieden rettete. Ich war am nächsten Tag taub und heiser - aber glücklich.
So wurde ICH damals angesteckt. Und was das bedeutet, wisst ihr sicherlich alle. Denn sonst wärt ihr nicht hier. Und ich auch nicht ...
In diesem Sinne ...
Merry Christmas
Bahli
Das gesamte Couching-Team sitzt auf dem Sofa, das aus aktuellem Anlass von vier Rentieren gezogen wird und grölt:
No stop signs
Speed limit
Nobody's gonna slow us down
Like a wheel
Gonna spin it
Nobody's gonna mess us 'round
Hey Satan
Payin' our dues
Playin' in a couching band
Hey Christmas
Look at us
We're on my way to the Promised Land
We're on a couching to hell
On a couching to hell
We're on a couching to hell
On a couching to hell
Butduma, Kohlmeyer, laudere, running-man, Bertikoks und Bahli werfen Enten mit messerscharfen Zähnen und Weihnachtsbäume fressende Schlangen in die Menge und vergessen hoffentlich nicht, dass sie nach der Winterpause wieder freitags ein Couching abzuliefern haben.
The Nightmare Before Christmas: Hey Niki, eine Frage!
Von Bahli
Willst du jemandem eine Frage stellen, ist das normalerweise kein Problem. "Hey Uli, darfst du eigentlich im Knast Champions League gucken?", "Hey Peter, bist du jetzt entlassen oder beurlaubt?" oder "Hey Kloppo, gibts noch einen Dreier dieses Jahr?". Selbst bei virtuellen Menschen, die man nicht persönlich kennt, funktioniert das irgendwie - "Hey Pate, warum trage ich neuerdings einen Gürtel?". Und auch bei der Frau, dem unbekannten Wesen, helfen manchmal Fragen - "Hey Schatz, wann gibts was zu essen?".
Bei der Frage, die ich stellen muss, ist dies allerdings weitaus schwieriger. Ich habe eine Frage an den Weihnachtsmann. Und ich weiß nicht, wie ich sie ihm stellen soll. Der Weihnachtsmann hat viele Gesichter. Und viele Namen. Versteht ihr mein Problem? Weihnachtsmann, Nikolaus, Christkind, Santa Klaus oder sogar Nikki-Graus. Wie erreicht man den überhaupt? Oder sind das mehrere? Muss ich dann meine Frage jedem von denen stellen?
Ich komme zum Punkt. Es geht um folgendes Problem. Ich habe 2014 erfolglos versucht, meinen siebenjährigen Sohn für den 1. FC Kaiserslautern zu begeistern. Eine frustrierende Geschichte. Denn irgendwie habe ich es immer geschafft, ihn vergleichsweise ordentlich zu erziehen. Er hört bevorzugt AC/DC, The Who, R.E.M., The Jam oder Elvis Costello. Selbst ausgefallenere Sachen wie die Super Furry Animals oder die Talking Heads und dunkelstes Zeug von Nick Cave gefallen ihm richtig gut. Hier habe ich also scheinbar alles richtig gemacht. Und auf nachfragen kommt immer eine Antwort, mit der ich gut leben kann. "Hey Sohnemann, was gefällt dir eigentlich an 'Substitute'?", Antwort: "Das ist so schön unordentlich und klapprig" - besser kann man es wohl mit den Ohren eines Siebenjährigen nicht ausdrücken. Also well done, Bahli. Zumindest, was Musik angeht. Ich glaube, er war drei als er singend durchs Wohnzimmer lief - "Wudde bibbi neis" von den Beach Boys zum Besten gab. Ich habe mir also in dieser Beziehung absolut nichts vorzuwerfen.
Beim Thema FCK versage ich aber bislang kläglich. Ich habe mir die Zähne aus-, weil gnadenlos auf Granit gebissen. Sämtliche Versuche, ihn für den FCK zu begeistern, schlugen sang- und klanglos fehl. Seine Lieblingsfarbe ist Gelb. Mit Rot und Weiß komme ich nicht an ihn ran. Rot und weiß sind die Autos, die immer die besten Parkplätze bei uns vor dem Haus zustellen. Kein Spieler des FCK sieht aus wie Angus Young, Michael Stipe oder Pete Townshend. Und sie tragen langweilige - und ausgerechnet auch noch rote - Trikots und keine Schuluniformen. Sie zelebrieren Eckbälle, Doppelpässe und Direktabnahmen aber kein Windmilling, keine Gitarrensolos und keine Bläsersätze. Daher sehe ich als einzigen Ausweg aus diesem Dilemma den Weihnachtsmann, den Nikolaus, das Christkind, Santa Klaus oder Nikki-Graus - nein, den bemühe ich lieber nicht. Aber wie komme ich an den Dingsbums mit Bart ran?
"Hey Niki, wie wird mein Sohn FCK-Fan?"
Bei Kindern, die dem Weihnachtsmann einen Wunschzettel schreiben, funktioniert der Prozess - Zettel, Fenster, Kamin, Rutsch, Weihnachtsbaum, Geschenk, Auspacken, Jubel. Klar, ich könnte ihm auch einen Zettel schreiben und vors Fenster legen - "Hey Niki, einmal FCK für meinen Sohn zu Weihnachten, bitte!". Aber bei meinem Pech in solchen Sachen weiß ich jetzt schon, dass er dann Hoffenheim bekommt. Oder rote Bullen. Oder Bayern (das wollen ja sowieso alle). Oder noch schlimmer, Dressurreiten oder Turmspringen.
Ich könnte Santa K. auch bitten, an der Wurzel allen Übels anzusetzen. "Hey Niki, mach, dass der FCK aufsteigt, Meisterschaft und Champions League gewinnt und als Belohnung Helene Fischer heiratet" - diese Kombination könnte ziehen. Nee, kann sie nicht. Mein Sohn findet Helene Fischer doof. Ich übrigens auch. Dann halt Lady Gaga oder Katy Perry. Es muss doch irgendetwas geben, was diesen biederen Fußballclub für einen Siebenjährigen interessant und anziehend macht. "Hey Sohnemann, wenn du FCK-Fan wirst, räum' ich ab sofort dein Zimmer auf" - nein, funktioniert auch nicht. Klingt irgendwie nach "Hey Sohnemann, wenn du FCK-Fan wirst, gebe ich dir fünfzig Euro". Es muss etwas Gravierenderes, etwas Nachhaltigeres (ich hasse diesen Begriff) sein. Es muss etwas sein, das ihn emotional überzeugt und vereinnahmt. Aber hey - EMOTION! -, ich brauche keinen Weihnachtsmann mehr, auch keinen Nikolaus und vor allem nicht Nikki-Graus. Die kaufen doch auch nur die Kinder mit Geschenken. Irgendwie. Naja Nikki-Graus aka Jack streiche ich an dieser Stelle besser von der Liste. Ich habe eine bessere Idee. Und wäre ich jetzt Wicki, dann hätte ich mir mit meinem Zeigefinger minutenlang die Nase wund gerieben bis die Funken sprühen. Und brülle: "Halvar, ich habe die Lösung!"
Ich nehme ihn mit zu einem FCK-Spiel. "Hey Sohnemann, am Sonntag spielen AC/DC auf dem Betzenberg. Im Vorprogramm gibts noch ein leckeres Fußballspiel" - ich weiß, das ist Lug und Trug, aber er muss den FCK sehen, hören, schmecken, ihn einatmen, sein Stadion und die Atmosphäre spüren. Eine Gänsehaut bekommen. Wenn das klappt, bin ich mir sicher, wird er elektrisiert. Auf der Rückfahrt hören wir dann AC/DC im Auto - wenn er dann noch etwas hört. Vorzugsweise "Hells Bells" oder "Hell Ain't A Bad Place To Be", auf jeden Fall "Love At First Feel". Es wird ihn packen. Wie mich damals im April 1979, als der FCK ein 0:2 gegen Schalke aufholte und durch zwei Tore von Klaus Toppmöller in der Schlussphase noch ein Unentschieden rettete. Ich war am nächsten Tag taub und heiser - aber glücklich.
So wurde ICH damals angesteckt. Und was das bedeutet, wisst ihr sicherlich alle. Denn sonst wärt ihr nicht hier. Und ich auch nicht ...
In diesem Sinne ...
Merry Christmas
Bahli
Das gesamte Couching-Team sitzt auf dem Sofa, das aus aktuellem Anlass von vier Rentieren gezogen wird und grölt:
No stop signs
Speed limit
Nobody's gonna slow us down
Like a wheel
Gonna spin it
Nobody's gonna mess us 'round
Hey Satan
Payin' our dues
Playin' in a couching band
Hey Christmas
Look at us
We're on my way to the Promised Land
We're on a couching to hell
On a couching to hell
We're on a couching to hell
On a couching to hell
Butduma, Kohlmeyer, laudere, running-man, Bertikoks und Bahli werfen Enten mit messerscharfen Zähnen und Weihnachtsbäume fressende Schlangen in die Menge und vergessen hoffentlich nicht, dass sie nach der Winterpause wieder freitags ein Couching abzuliefern haben.
19.12.2014 - 09:22 Uhr
Nice one wie die letzten Wochen auch.
Bei Deinem Sohn hilft wahrscheinlich nur ein langfristiger Sponsoringvertrag eines namhaften Traktorherstellers. Oder Betzi tauscht sein Kostüm gegen eine Schuluniform.
Auch wenn es mit der FCK-Sozialisierung noch nicht geklappt hat; stimmt doch die musikalische Sozialisation. Bitter wäre ein Kind, das sich nicht für Fußball auf dem Berg interessiert und diese Haltung mit Andrea Berg und Schlumpfhits 28 untermalt.
Vielleicht ist es aber ganz simpel, er glaubt einfach nicht an den ollen Joulupukki. Warte noch 5 Jahre dann zieht vielleicht die Nummer mit der Fee.
Bei Deinem Sohn hilft wahrscheinlich nur ein langfristiger Sponsoringvertrag eines namhaften Traktorherstellers. Oder Betzi tauscht sein Kostüm gegen eine Schuluniform.
Auch wenn es mit der FCK-Sozialisierung noch nicht geklappt hat; stimmt doch die musikalische Sozialisation. Bitter wäre ein Kind, das sich nicht für Fußball auf dem Berg interessiert und diese Haltung mit Andrea Berg und Schlumpfhits 28 untermalt.
Vielleicht ist es aber ganz simpel, er glaubt einfach nicht an den ollen Joulupukki. Warte noch 5 Jahre dann zieht vielleicht die Nummer mit der Fee.
19.12.2014 - 09:39 Uhr
Mei lieber Bahli,
Deine Couchings sind grandios, aber Deine Qualitäten als Vater offensichtlich eher verbesserungsfähig. Was hat man davon, einen intelligenten Sohn mit Musikgeschmack zu haben, der die Schule rockt und selbiges auch musikalisch pfäferiert, wenn dieses Musterkind dann in Bayern- oder gar RB-Trkot dahergelaufen kommt.
Lieber Freund, Du hast einfach etwas spät angefangen.
Mein Erstgeborener wurde an seinem Geburtstag FCK-Mitglied (nicht an seinem ersten, sondern an seinem nullten) und war bereits als Baby auf dem heiligen Berg. Damals gabs im Familienblock sogar noch ein Schaukelpferd (diese Version mit der großen Stahlfeder). Neben den pränatalen Einflüssen sind erwiesenermaßen die ersten drei Lebensjahre entscheidend für die Bindungen eines Kindes zu den nächsten Personen und seine grundlegende Sozialisierung. Dies dürfte daher auch die entscheidende Zeit für die ersten fußballpädagogischen Maßnahmen sein.
Ich wünsche Dir ganz viel Erfolg beim Versuch, Versäumtes nachzuholen und allen Lesern dieses Forums eine frohe Weihnacht, einen guten Rutsch in das Jahr 2015 und vor allem 3 Punkte am Sonntag.
Gruß aus der Pfalz
Deine Couchings sind grandios, aber Deine Qualitäten als Vater offensichtlich eher verbesserungsfähig. Was hat man davon, einen intelligenten Sohn mit Musikgeschmack zu haben, der die Schule rockt und selbiges auch musikalisch pfäferiert, wenn dieses Musterkind dann in Bayern- oder gar RB-Trkot dahergelaufen kommt.
Lieber Freund, Du hast einfach etwas spät angefangen.
Mein Erstgeborener wurde an seinem Geburtstag FCK-Mitglied (nicht an seinem ersten, sondern an seinem nullten) und war bereits als Baby auf dem heiligen Berg. Damals gabs im Familienblock sogar noch ein Schaukelpferd (diese Version mit der großen Stahlfeder). Neben den pränatalen Einflüssen sind erwiesenermaßen die ersten drei Lebensjahre entscheidend für die Bindungen eines Kindes zu den nächsten Personen und seine grundlegende Sozialisierung. Dies dürfte daher auch die entscheidende Zeit für die ersten fußballpädagogischen Maßnahmen sein.
Ich wünsche Dir ganz viel Erfolg beim Versuch, Versäumtes nachzuholen und allen Lesern dieses Forums eine frohe Weihnacht, einen guten Rutsch in das Jahr 2015 und vor allem 3 Punkte am Sonntag.
Gruß aus der Pfalz
Dieser Beitrag wurde zuletzt von running-man am 19.12.2014 um 09:43 Uhr bearbeitet
19.12.2014 - 11:04 Uhr
Mein Gott Bahli, vergiß den Nikolaus (der ist ja auch rot-weiß) und brenne Deinem Sohnemann eine schöne DVD mit einer guten Mischung aus Old School-FCK (7:4 gegen den FCB, Spiel gegen Real, Meisterschaften und Pokalsiege, aber auch den flennenden Andy Brehme - nein, damals noch nicht wegen seiner Insolvenz!) und neuem mitreißendem Material (PowerPoint-Vortrag von Fritz Grünewalt bei der JHV, Ausschnitte aus Dezember-Spielen des FCK der letzten beiden Jahre, SK's flammende Nagetier-Rede etc.). Wenn das dann nicht zündet, weiß ich es auch nicht mehr. --- Auf den Berg würde ich ihn aber nicht mitnehmen: das Jugendamt sieht die Sache mit der "Kindeswohlgefährdung aufgrund mangelnder Torgefahr" (§ 8a SGB VIII) nämlich inzwischen sehr eng.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Newtrial am 19.12.2014 um 11:14 Uhr bearbeitet
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