Die Couchingzone
13.08.2010 - 13:19 Uhr
13.02.2015 - 13:00 Uhr
Ich hoffe Dir geht es jetzt besser
Der Breitner war doch schon immer der Egoist vor dem Herrn. Der Sepp vom Matterhorn ist Charlie Hebdo nur halt ohne Satire.
Der Breitner war doch schon immer der Egoist vor dem Herrn. Der Sepp vom Matterhorn ist Charlie Hebdo nur halt ohne Satire.
13.02.2015 - 13:02 Uhr
Welch verbaler Rundumschlag!
Alles, was sich am Rande des Fußballs tummelt und dringend einer verbalen Keule bedurfte, wurde hier vorzüglich bedient.
Witzig, spritzig...einfach couchig eben!
Alles, was sich am Rande des Fußballs tummelt und dringend einer verbalen Keule bedurfte, wurde hier vorzüglich bedient.
Witzig, spritzig...einfach couchig eben!
13.02.2015 - 13:22 Uhr
Kohlmeyer, the King of the Couch.
Gruß
Chio
Gruß
Chio
13.02.2015 - 13:33 Uhr
Klong, volle Kohlmeyer-Streuung!
Übrigens hast du das Thema Aue-Fans und Matteschitz ganz treffend formuliert - "Zuallererst kommt die Meinungsfreiheit und dann erst die Frage nach dem guten Geschmack" möchte ich hier noch einmal hervorheben.
Prima Couching!
Cheers
Bahli
Übrigens hast du das Thema Aue-Fans und Matteschitz ganz treffend formuliert - "Zuallererst kommt die Meinungsfreiheit und dann erst die Frage nach dem guten Geschmack" möchte ich hier noch einmal hervorheben.
Prima Couching!
Cheers
Bahli
13.02.2015 - 13:34 Uhr
Das ist ein Couching wie aus dem Lehrbuch, die verbale Flanke wird butterweich in den Straumraum geschlagen, wo der Wortstürmer im richtigen Moment aufsteigt und mit argumentatorischer Wucht die Botschaft im Netz versenkt!
Und auch wenn es jetzt anmaßend klingen mag, Du sprichts mir aus dem Herzen, werter Kohlmeyer. Genau Deinen Gedankengang hatte ich bei der scheinheilligen Debatte um das Banner beim Aue-Spiel auch. Das Ding war in den Augen einiger vielleicht geschmacklos, aber es war weder verfassungswidrig noch illegal, aus meiner Sicht hatte es sogar Esprit. Das muss eine Kurve aushalten
Ansonsten kann ich Dich zu dem Meisterstück nur beglückwünschen und so ein bisschen in die Fresse kann nicht schaden, da hat der Papst schon Recht. Es ist die strenge, französische Hand, die mich zu einem Couchisten werden ließ - mit antiautoritärem Waschlappenschmonz läuft das nicht
Und auch wenn es jetzt anmaßend klingen mag, Du sprichts mir aus dem Herzen, werter Kohlmeyer. Genau Deinen Gedankengang hatte ich bei der scheinheilligen Debatte um das Banner beim Aue-Spiel auch. Das Ding war in den Augen einiger vielleicht geschmacklos, aber es war weder verfassungswidrig noch illegal, aus meiner Sicht hatte es sogar Esprit. Das muss eine Kurve aushalten
Ansonsten kann ich Dich zu dem Meisterstück nur beglückwünschen und so ein bisschen in die Fresse kann nicht schaden, da hat der Papst schon Recht. Es ist die strenge, französische Hand, die mich zu einem Couchisten werden ließ - mit antiautoritärem Waschlappenschmonz läuft das nicht
13.02.2015 - 13:45 Uhr
Jaja, da sind sich ALLE einig, Kohlmeyer, der Papst, Nietzsche, Blatter-Depp, But, Betzi, Dietrich M. und wahrscheinlich sogar ****** und das Graetschen: An die dumme Stirne gehört, als Argument, von Rechts wegen die geballte Faust!
Das ist einfach der kleinste gemeinsame Nenner! Darum zieht das Couching auch so gut ...
Das ist einfach der kleinste gemeinsame Nenner! Darum zieht das Couching auch so gut ...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von CoPrins am 13.02.2015 um 13:57 Uhr bearbeitet
13.02.2015 - 14:35 Uhr
Lieber Kohlmeyer,
herausragend geschrieben ist es allemal. Aber genau genommen erwarten wir ja auch gar nichts anderes. Ob ich es inhaltlich teilen kann, weiß ich noch nicht. Oder vielmehr doch. Ich teile es nicht.
Ich finde Du machst es dir da zu einfach. Es gab ja ein wenig mehr als nur ein Spruchband. Es gab ein gemaltes Bild von Herrn Mateschitz und ganz nebenbei auch noch die Bedrohung der Leipziger Spieler beim Auslaufen.
Gerade eben jährte sich die Befreiung von Auschwitz zum siebzigsten Mal. Was die Deutschen im Namen ihres "Führers" angerichtet haben, bleibt ein unfassbares Elend und wer sich auch nur im Ansatz mit dem Leid auseinandergesetzt hat, was da verursacht wurde, der kann solche "Aktionen" in Fußballstadien nicht gut heißen oder relativieren. Mord, auch Massenmord, ist immer etwas, dass auch auf der persönlichen Ebene stattfindet. Blut das fließt, kommt immer irgendwoher. Vor diesem Hintergrund, kann ich die Intention die Du verfolgst in dieser Woche nicht nachvollziehen. Der Vergleich zwischen dem PR Verhalten des Brausemilliardärs und dem Massenmord der Nazis den Du da ziehst ist hanebüchen und in meinen Augen auch verwerflich.
Fraglos ist das handwerklich eines der besten Stücke die Du in den Jahren auf der "Couch" jemals abgeliefert hast. Inhaltlich bist Du jedoch für mich in dieser Ausgabe schlicht über das Ziel hinausgeschossen. Nichtsdestotrotz muss ich das als Demokrat aushalten. Und das - und nur das! - ist es, was die Mörder in der Redaktion und ihre Anhänger tatsächlich lernen müssen.
Übernehmen muss ich eine unverhältnismäßige Herabsetzung oder einen widerwärtigen Vergleich deshalb aber nicht. Und schon gar nicht unwidersprochen stehen lassen. Ich hoffe, Du nimmst diese Erwiderung nicht persönlich. Denn so ist sie sicher nicht gemeint.
Gruß Berti
herausragend geschrieben ist es allemal. Aber genau genommen erwarten wir ja auch gar nichts anderes. Ob ich es inhaltlich teilen kann, weiß ich noch nicht. Oder vielmehr doch. Ich teile es nicht.
Ich finde Du machst es dir da zu einfach. Es gab ja ein wenig mehr als nur ein Spruchband. Es gab ein gemaltes Bild von Herrn Mateschitz und ganz nebenbei auch noch die Bedrohung der Leipziger Spieler beim Auslaufen.
Gerade eben jährte sich die Befreiung von Auschwitz zum siebzigsten Mal. Was die Deutschen im Namen ihres "Führers" angerichtet haben, bleibt ein unfassbares Elend und wer sich auch nur im Ansatz mit dem Leid auseinandergesetzt hat, was da verursacht wurde, der kann solche "Aktionen" in Fußballstadien nicht gut heißen oder relativieren. Mord, auch Massenmord, ist immer etwas, dass auch auf der persönlichen Ebene stattfindet. Blut das fließt, kommt immer irgendwoher. Vor diesem Hintergrund, kann ich die Intention die Du verfolgst in dieser Woche nicht nachvollziehen. Der Vergleich zwischen dem PR Verhalten des Brausemilliardärs und dem Massenmord der Nazis den Du da ziehst ist hanebüchen und in meinen Augen auch verwerflich.
Fraglos ist das handwerklich eines der besten Stücke die Du in den Jahren auf der "Couch" jemals abgeliefert hast. Inhaltlich bist Du jedoch für mich in dieser Ausgabe schlicht über das Ziel hinausgeschossen. Nichtsdestotrotz muss ich das als Demokrat aushalten. Und das - und nur das! - ist es, was die Mörder in der Redaktion und ihre Anhänger tatsächlich lernen müssen.
Übernehmen muss ich eine unverhältnismäßige Herabsetzung oder einen widerwärtigen Vergleich deshalb aber nicht. Und schon gar nicht unwidersprochen stehen lassen. Ich hoffe, Du nimmst diese Erwiderung nicht persönlich. Denn so ist sie sicher nicht gemeint.
Gruß Berti
13.02.2015 - 15:13 Uhr
Lieber Berti, lieber Kohlmeyer,
offensichtlich habe ich den Beitrag etwas anders aufgefaßt als Berti.
Ich habe erhebliche Probleme mit Charly Hebdo und der (Selbst-) Beweihräucherung, die dort nach dem Anschlag läuft und dies gepaart mit meinem absoluten Mitgefühl für die getöteten und überlebenden Redakteure und sonstigen Betroffenen. Ich bewundere deren Mut und anerkenne ihren Kampf für die Meinungs- und Pressefreiheit. Dennoch sehe ich betrübt, dass man sich dort um die (religiösen) Gefühle des "Gegners" und vor allem auch aller übrigen, ganz überwiegend friedfertigen Moslems recht wenig schert, bzw. diese ganz selbstverständlich dem eigenen Recht auf freie Meinungsäußerung (und Meinungsbildung) unterordnet - sowohl vor, als auch nach dem Anschlag.
ich habe Kohlmeyers Beitrag weniger als einen Vergleich Mateschitz und seines Verhaltens und der daraus resultierenden Folgen versus Hit.ler und seines Verhaltens und der daraus resultierenden Folgen verstanden. Ich habe eher den unterschiedlichen Umgang mit der Meinungsfreiheit im Mittelpunkt des Beitrags gesehen.Und da ist es in der Tat so, dass die Auer Fans ausschließlich unter dem Blickwinkel gesehen werden, den Berti zu Recht herausgearbeitet hat, während im Falle Charly Hebdo dem Aspekt der permanenten Provokationen und der permanenten Verletzung der Gefühle eines Großteiles der muslimischen Bevölkerung nahezu keine Beachtung geschenkt wird, da die (natürlich) von der Meinungsfreiheit gedeckt ist und ebenso selbstverständlich auch permanente Provokationen einen derartigen Anschlag niemals rechtfertigen können.
Selbstverständlich kann mann Mateschitz nicht mit Hit.ler vergleichen. Ich habe Kohlmeyer aber nicht so verstanden, dass er dies tun wollte.
Gruß aus der Pfalz
offensichtlich habe ich den Beitrag etwas anders aufgefaßt als Berti.
Ich habe erhebliche Probleme mit Charly Hebdo und der (Selbst-) Beweihräucherung, die dort nach dem Anschlag läuft und dies gepaart mit meinem absoluten Mitgefühl für die getöteten und überlebenden Redakteure und sonstigen Betroffenen. Ich bewundere deren Mut und anerkenne ihren Kampf für die Meinungs- und Pressefreiheit. Dennoch sehe ich betrübt, dass man sich dort um die (religiösen) Gefühle des "Gegners" und vor allem auch aller übrigen, ganz überwiegend friedfertigen Moslems recht wenig schert, bzw. diese ganz selbstverständlich dem eigenen Recht auf freie Meinungsäußerung (und Meinungsbildung) unterordnet - sowohl vor, als auch nach dem Anschlag.
ich habe Kohlmeyers Beitrag weniger als einen Vergleich Mateschitz und seines Verhaltens und der daraus resultierenden Folgen versus Hit.ler und seines Verhaltens und der daraus resultierenden Folgen verstanden. Ich habe eher den unterschiedlichen Umgang mit der Meinungsfreiheit im Mittelpunkt des Beitrags gesehen.Und da ist es in der Tat so, dass die Auer Fans ausschließlich unter dem Blickwinkel gesehen werden, den Berti zu Recht herausgearbeitet hat, während im Falle Charly Hebdo dem Aspekt der permanenten Provokationen und der permanenten Verletzung der Gefühle eines Großteiles der muslimischen Bevölkerung nahezu keine Beachtung geschenkt wird, da die (natürlich) von der Meinungsfreiheit gedeckt ist und ebenso selbstverständlich auch permanente Provokationen einen derartigen Anschlag niemals rechtfertigen können.
Selbstverständlich kann mann Mateschitz nicht mit Hit.ler vergleichen. Ich habe Kohlmeyer aber nicht so verstanden, dass er dies tun wollte.
Gruß aus der Pfalz
Dieser Beitrag wurde zuletzt von running-man am 13.02.2015 um 15:16 Uhr bearbeitet
13.02.2015 - 15:17 Uhr
@ Bertikos
Es ging ja eher darum daß die Bild oder die Grischen ständig ein Bärthchen auf ein Gesicht malen und deshalb es bei Aue jetzt keiner so hoch hängen braucht.
Da brauchen wir jetzt keine Nazi oder Geschichts Diskussion.
Das Aueplakat war oberflächlich,nicht mehr und nicht weniger.
Das ist meine Meinung.
Es ging ja eher darum daß die Bild oder die Grischen ständig ein Bärthchen auf ein Gesicht malen und deshalb es bei Aue jetzt keiner so hoch hängen braucht.
Da brauchen wir jetzt keine Nazi oder Geschichts Diskussion.
Das Aueplakat war oberflächlich,nicht mehr und nicht weniger.
Das ist meine Meinung.
13.02.2015 - 15:48 Uhr
Zitat von Bertikoks
Fraglos ist das handwerklich eines der besten Stücke die Du in den Jahren auf der "Couch" jemals abgeliefert hast. Inhaltlich bist Du jedoch für mich in dieser Ausgabe schlicht über das Ziel hinausgeschossen. Nichtsdestotrotz muss ich das als Demokrat aushalten. Und das - und nur das! - ist es, was die Mörder in der Redaktion und ihre Anhänger tatsächlich lernen müssen.
Fraglos ist das handwerklich eines der besten Stücke die Du in den Jahren auf der "Couch" jemals abgeliefert hast. Inhaltlich bist Du jedoch für mich in dieser Ausgabe schlicht über das Ziel hinausgeschossen. Nichtsdestotrotz muss ich das als Demokrat aushalten. Und das - und nur das! - ist es, was die Mörder in der Redaktion und ihre Anhänger tatsächlich lernen müssen.
Und dann bezeichnest du die Mörder da indirekt als Demokraten
Wie sagte Erdogan (nicht mit Gündogan verwechseln):
„Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.“
Und Oberlippenbart hat der auch noch
Ich finde die satirische Auseinandersetzung mit dem Vergleich von D.M. und A.H. eigentlich ganz gelungen, weil man zum einen mal weg kommen muss, von den zusammengepetzten Archbacken bei diesem Thema. Zum anderen aber auch, weil die Art und Weise Kohlmeyers Schreiberei schon deutlich macht, dass er diesen Vergleich wohl selber nicht ganz ernst nimmt
Hat Spaß gemacht zu lesen, vielen Dank Kohlmeyer
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