Die Couchingzone
13.08.2010 - 13:19 Uhr
19.12.2014 - 11:08 Uhr
Zitat von bahli77
Oder noch schlimmer, Dressurreiten oder Turmspringen.
Oder noch schlimmer, Dressurreiten oder Turmspringen.
Na na, wer wird denn hier bitte schön Randsportarten schlecht machen. Oder hast du was speziell gegen Pferde oder Türme? Wohl im Schach immer verloren
Schöne Thematik, auch weil ich vor dem gleichen Problem stehe.
Ich hoffe, die Indoktrination meiner Tochter ist durch das permante Singen des Betzeliedes vor dem Einschlafen schon mal angelegt und die Konditionierung wird dann beim ersten Vernehmen des Liedes aufm Betze das wohlige und heimische Gefühl auslösen: Hier gehöre ich hin!
Wie auch Bahli77 und all die andern auf die Couch
Den Couchisten und Lesern frohe Weihnachten!
19.12.2014 - 11:40 Uhr
Zitat von Newtrial
Mein Gott Bahli, ...
...
--- Auf den Berg würde ich ihn aber nicht mitnehmen: das Jugendamt sieht die Sache mit der "Kindeswohlgefährdung aufgrund mangelnder Torgefahr" (§ 8a SGB VIII) nämlich inzwischen sehr eng.
Mein Gott Bahli, ...
...
--- Auf den Berg würde ich ihn aber nicht mitnehmen: das Jugendamt sieht die Sache mit der "Kindeswohlgefährdung aufgrund mangelnder Torgefahr" (§ 8a SGB VIII) nämlich inzwischen sehr eng.
Mein Gott Newtrial,
Du hast doch DIE geniale Idee!
So könnten wir (sogar völlig kostenlos) endlich mal Fachkräfte auf den Berg bekommen:
§ 8a Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung
(1) Werden dem Jugendamt gewichtige Anhaltspunkte für die Gefährdung des Wohls eines Kindes oder Jugendlichen bekannt, so hat es das Gefährdungsrisiko im Zusammenwirken mehrerer Fachkräfte einzuschätzen.
Gruß aus der Pfalz
Dieser Beitrag wurde zuletzt von running-man am 19.12.2014 um 11:40 Uhr bearbeitet
19.12.2014 - 12:33 Uhr
Zitat von running-man
[
Mein Gott Newtrial,
Du hast doch DIE geniale Idee!
So könnten wir (sogar völlig kostenlos) endlich mal Fachkräfte auf den Berg bekommen:
§ 8a Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung
(1) Werden dem Jugendamt gewichtige Anhaltspunkte für die Gefährdung des Wohls eines Kindes oder Jugendlichen bekannt, so hat es das Gefährdungsrisiko im Zusammenwirken mehrerer Fachkräfte einzuschätzen.
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Mein Gott Newtrial,
Du hast doch DIE geniale Idee!
So könnten wir (sogar völlig kostenlos) endlich mal Fachkräfte auf den Berg bekommen:
§ 8a Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung
(1) Werden dem Jugendamt gewichtige Anhaltspunkte für die Gefährdung des Wohls eines Kindes oder Jugendlichen bekannt, so hat es das Gefährdungsrisiko im Zusammenwirken mehrerer Fachkräfte einzuschätzen.
Mein Gott running-man, Du hast ja Recht, und ich sehe da sogar noch weitere Perspektiven: Überall arbeiten Fachkräfte in den Bereichen Kinder- und Jugendhilfe, Bildung, Gesundheit und Soziales ja jetzt in "Netzwerken" zusammen, die man auch alle auf den Berg lotsen könnte: Das "Netzwerk Frühe Hilfen" könnte Sorge dafür tragen, dass wir in der üblichen Druckphase der ersten Minuten mal Tore schießen und uns somit selbst früh helfen. Die "Kommunale Gesundheitskonferenz" kann durch ihren Einsatz im Stadion verhüten, dass Bahlis Nachwuchs Augenkrebs bekommt (ihm einfach die Hand vor die Augen halten, sobald wir am gegnerischen 16er auftauchen). Die Erziehungsberatungsstelle könnte Bahlis Problem mit dem Nikolaus lösen. Das lokale Bildungsnetzwerk könnte dem Kleinen dabei helfen, die Torquote des FCK schon im zarten Alter von sieben Jahren auch dann noch zuverlässig zu berechnen, wenn sie im Promillbereich angekommen ist. Wenn dann noch das "internationale Netzwerk" von Dr. Riesenkampff sowie die drei Leute, die Prof. Rombach bei John Deere kennt, vertreten sind, knacken wir in der Rückrunde locker den 15k-Zuschauerschnitt. Echt jetzt!
In diesem Sinne: Für ein familienfreundliches Stadion! Gelegentliche KSC-Überfälle werten wir dabei als Abenteuerpädagogik.
Und nun bitte zurück zur Erziehungsberatung für Bahli!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Newtrial am 19.12.2014 um 12:47 Uhr bearbeitet
19.12.2014 - 14:52 Uhr
Tja, so schön die Vorstellung auch ist, bei mir ist der Zug wohl vorerst abgefahren.
Nachdem der Älteste mit 4 Jahren das Betzelied mit- bzw. vor sich her gesungen hat, fing er kurz danach an zu fragen, wann denn der FCK mal gegen einen großen Verein spielen würde. Hm ... Da hast du als Zweitligist schlechte Karten - und die Mitschüler können subtil und sukzessive ihren Einfluss vergrößern. Von denen kennt aber leider keinen den FCK. Zu grau, zu bieder, zu unsexy, zu erfolglos.
Deswegen habe ich jetzt die Bayern am Bein ...
Nachdem der Älteste mit 4 Jahren das Betzelied mit- bzw. vor sich her gesungen hat, fing er kurz danach an zu fragen, wann denn der FCK mal gegen einen großen Verein spielen würde. Hm ... Da hast du als Zweitligist schlechte Karten - und die Mitschüler können subtil und sukzessive ihren Einfluss vergrößern. Von denen kennt aber leider keinen den FCK. Zu grau, zu bieder, zu unsexy, zu erfolglos.
Deswegen habe ich jetzt die Bayern am Bein ...
20.12.2014 - 10:19 Uhr
Oh Gott!! Und hier wird Bahli's Versagen schon thematisiert. Was soll man denn dann erst dazu sagen??

Schönes Ding, bahli!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von CoPrins am 20.12.2014 um 10:20 Uhr bearbeitet
05.02.2015 - 22:02 Uhr
Jahrgang 5 - Ausgabe 21
Das Karussell der Emotionen
Von running-man
Freitag, 06.02.2015!
Ab heute Abend rollt der Ball auch in der wichtigsten der deutschen Fußballligen wieder. Die Winterpause ist vorüber.
Der Kader steht. Der Sturm wurde ausgedünnt und punktuell wieder ergänzt. Das Mittelfeld strotzt vor Kraft und Konkurrenz.
Was war das für ein herrliches Winterloch! Alles war diesmal so emotional. Diesmal ging es nicht einfach nur um Geld; nicht nur um Marktwerte, Ablösesummen, Verdienstmöglichkeiten, Vertragslaufzeiten und ähnlich Zählbares. Endlich hat auch mal das Herz mitsprechen dürfen. Endlich standen Verbundenheit, Dankbarkeit und Zuneigung im Mittelpunkt des Transfer-Karussells.
Da war zuerst unser Tobi. Da sagen sie ihm, dass sie ihm in der zweiten Liga keinen neuen Vertrag werden geben können, weil sie dann all die jungen Leute ranlassen müssen.
Und was macht Sippel?
Geht er zum HSV, wo er so dringend gebraucht würde?
Wandert er nach England aus, um im Spätsommer seiner Karriere endlich international rauszukommen?
Nein, Tobias Sippel bleibt wie die letzten fast 17 Jahre unserem FCK treu. Sippel wird weiter hart trainieren und die letzten 15 Spiele für seinen geliebten FCK den Kasten sauber halten.
Ähnlich begann es bei unserem Kapitän. Nachdem Lakic 2011 noch zu den Wölfen gegangen war, weil er da ungefähr das 5-fache verdienen konnte wie bei uns, hatte er mittlerweile erkannt, dass er eigentlich immer nur den FCK geliebt hat – und natürlich seine Familie. Aber die liebt ja auch nur Kaiserslautern. Deshalb ist er vor einem Jahr wieder zurückgekommen, um dann für immer hier zu bleiben. „Kaiserslautern ist meine Heimat und ich bin sehr glücklich, dass es so gekommen ist“, hat er damals erläutert. Dass er jetzt nach Paderborn musste, ist schon Herz zerreißend, aber wenn doch Runjaic plötzlich erkannt hat, dass eigentlich Zoller unser bester Stürmer ist und unser Lakic vom Verein dann mangelnde Rückendeckung und keinen neuen Zweitligavertrag erhält, dann muss Lakic halt in den sauren Apfel beißen und fortan wieder 1. Liga spielen und sich dort die Flanken auf den Kopf schlagen lassen, von denen ihn unsere Außen das ganze Jahr verschont hatten. Da muss er jetzt halt durch. Klar, dass es ihm noch nie so schwergefallen ist, einen Verein zu verlassen. Diese Personalie hat mich zutiefst bewegt, und ich werde dafür sorgen, dass meine Jungs ihre Lakic-Trikots stets in Ehren halten werden, der eine die 9 und der andere die 18.
Am meisten gerührt hat mich aber der Simon Zoller. Da kommt aus Osnabrück ein Schwabe und entflammt sofort in Liebe für unseren Verein. Und schon nach einem Jahr muss er sich opfern, um unsere Bilanzlöcher zu stopfen und das Fröhnerhof-Geld zurück zu legen. Der hat deswegen jetzt wirklich ein komplettes halbes Jahr in der Bundesliga ausgeharrt, bevor er dem Stöger und dem Schmadtke gesagt hat, dass er wieder zu seiner alten Liebe zurück will. Neulich habe ich ein Buch gelesen, da hatte der Mann seinen Job verloren und konnte die Familie nicht mehr ernähren und da hat sich die Frau geopfert und ist auf den Strich gegangen, um das Geld beizuschaffen, ist aber immer wieder zurückgekommen zu ihrem Mann und ihrer Familie, weil sie ja nur die geliebt hat. Weshalb mir das gerade jetzt einfällt, ist mir auch nicht ganz klar. Wahrscheinlich nur, weil es mich auch emotional sehr berührt hat. Was bin ich froh, dass wir auch das alte Zoller-Trikot aufgehoben haben.
Und wenn wir in der Innenverteidigung nicht qualitativ und quantitativ überbesetzt wären…wer weiß, welch lieber alter Freund da vielleicht noch aus dem Land mit den vielen Bergen hätte herüberschneien können…
Der Ausblick auf die nächsten Transferperioden ist ebenso rosig. Ist der Kader doch gespickt mit sogenannten Eigengewächsen, die die Liebe zu unserem FCK in den Genen tragen und mit der Muttermilch aufgesogen haben.
Den Williiiiieeee haben sie bereits zum Kapitän gemacht. Der bereitet jetzt schon die nächste heldenhafte Rettungsaktion vor, um uneigennützig unsere Finanzen aufzubessern.
Heintz wird irgendwann gnadenlos die Leverkusener Kassen plündern.
Und Hofmann wird nach Lakics Märtyrergang in der Rückrunde aufopferungsvoll Tor um Tor schießen, nur um unserem und seinem Herzensverein auch noch die eineinhalb Schalker Milliönchen zuzuführen.
Gruß aus der Pfalz
Auf die Couch hatte das Transferfenster keine Auswirkungen. Nach wie vor sitzen dort die sechs altbekannten warmen Herzen und blicken voller Zuneigung und Zuversicht auf die Rückrunde und unseren FCK.
Das Karussell der Emotionen
Von running-man
Freitag, 06.02.2015!
Ab heute Abend rollt der Ball auch in der wichtigsten der deutschen Fußballligen wieder. Die Winterpause ist vorüber.
Der Kader steht. Der Sturm wurde ausgedünnt und punktuell wieder ergänzt. Das Mittelfeld strotzt vor Kraft und Konkurrenz.
Was war das für ein herrliches Winterloch! Alles war diesmal so emotional. Diesmal ging es nicht einfach nur um Geld; nicht nur um Marktwerte, Ablösesummen, Verdienstmöglichkeiten, Vertragslaufzeiten und ähnlich Zählbares. Endlich hat auch mal das Herz mitsprechen dürfen. Endlich standen Verbundenheit, Dankbarkeit und Zuneigung im Mittelpunkt des Transfer-Karussells.
Da war zuerst unser Tobi. Da sagen sie ihm, dass sie ihm in der zweiten Liga keinen neuen Vertrag werden geben können, weil sie dann all die jungen Leute ranlassen müssen.
Und was macht Sippel?
Geht er zum HSV, wo er so dringend gebraucht würde?
Wandert er nach England aus, um im Spätsommer seiner Karriere endlich international rauszukommen?
Nein, Tobias Sippel bleibt wie die letzten fast 17 Jahre unserem FCK treu. Sippel wird weiter hart trainieren und die letzten 15 Spiele für seinen geliebten FCK den Kasten sauber halten.
Ähnlich begann es bei unserem Kapitän. Nachdem Lakic 2011 noch zu den Wölfen gegangen war, weil er da ungefähr das 5-fache verdienen konnte wie bei uns, hatte er mittlerweile erkannt, dass er eigentlich immer nur den FCK geliebt hat – und natürlich seine Familie. Aber die liebt ja auch nur Kaiserslautern. Deshalb ist er vor einem Jahr wieder zurückgekommen, um dann für immer hier zu bleiben. „Kaiserslautern ist meine Heimat und ich bin sehr glücklich, dass es so gekommen ist“, hat er damals erläutert. Dass er jetzt nach Paderborn musste, ist schon Herz zerreißend, aber wenn doch Runjaic plötzlich erkannt hat, dass eigentlich Zoller unser bester Stürmer ist und unser Lakic vom Verein dann mangelnde Rückendeckung und keinen neuen Zweitligavertrag erhält, dann muss Lakic halt in den sauren Apfel beißen und fortan wieder 1. Liga spielen und sich dort die Flanken auf den Kopf schlagen lassen, von denen ihn unsere Außen das ganze Jahr verschont hatten. Da muss er jetzt halt durch. Klar, dass es ihm noch nie so schwergefallen ist, einen Verein zu verlassen. Diese Personalie hat mich zutiefst bewegt, und ich werde dafür sorgen, dass meine Jungs ihre Lakic-Trikots stets in Ehren halten werden, der eine die 9 und der andere die 18.
Am meisten gerührt hat mich aber der Simon Zoller. Da kommt aus Osnabrück ein Schwabe und entflammt sofort in Liebe für unseren Verein. Und schon nach einem Jahr muss er sich opfern, um unsere Bilanzlöcher zu stopfen und das Fröhnerhof-Geld zurück zu legen. Der hat deswegen jetzt wirklich ein komplettes halbes Jahr in der Bundesliga ausgeharrt, bevor er dem Stöger und dem Schmadtke gesagt hat, dass er wieder zu seiner alten Liebe zurück will. Neulich habe ich ein Buch gelesen, da hatte der Mann seinen Job verloren und konnte die Familie nicht mehr ernähren und da hat sich die Frau geopfert und ist auf den Strich gegangen, um das Geld beizuschaffen, ist aber immer wieder zurückgekommen zu ihrem Mann und ihrer Familie, weil sie ja nur die geliebt hat. Weshalb mir das gerade jetzt einfällt, ist mir auch nicht ganz klar. Wahrscheinlich nur, weil es mich auch emotional sehr berührt hat. Was bin ich froh, dass wir auch das alte Zoller-Trikot aufgehoben haben.
Und wenn wir in der Innenverteidigung nicht qualitativ und quantitativ überbesetzt wären…wer weiß, welch lieber alter Freund da vielleicht noch aus dem Land mit den vielen Bergen hätte herüberschneien können…
Der Ausblick auf die nächsten Transferperioden ist ebenso rosig. Ist der Kader doch gespickt mit sogenannten Eigengewächsen, die die Liebe zu unserem FCK in den Genen tragen und mit der Muttermilch aufgesogen haben.
Den Williiiiieeee haben sie bereits zum Kapitän gemacht. Der bereitet jetzt schon die nächste heldenhafte Rettungsaktion vor, um uneigennützig unsere Finanzen aufzubessern.
Heintz wird irgendwann gnadenlos die Leverkusener Kassen plündern.
Und Hofmann wird nach Lakics Märtyrergang in der Rückrunde aufopferungsvoll Tor um Tor schießen, nur um unserem und seinem Herzensverein auch noch die eineinhalb Schalker Milliönchen zuzuführen.
Gruß aus der Pfalz
Auf die Couch hatte das Transferfenster keine Auswirkungen. Nach wie vor sitzen dort die sechs altbekannten warmen Herzen und blicken voller Zuneigung und Zuversicht auf die Rückrunde und unseren FCK.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von running-man am 05.02.2015 um 22:07 Uhr bearbeitet
06.02.2015 - 09:51 Uhr
Hey Roadrunner - miehg miehg - da ist doch irgendwie Ironie drin, oder?
Auf jeden Fall prima die fußballlose, aber nicht emotionslose, Zeit beim FCK zusammengefasst. Beim Willi muss ich allerdings immer an Konstantin Wecker denken. Und jetzt, wo er Kapitän ist, umso mehr ... "Freiheit hoaßt koa Angst habn, vor neamands" ... auf gehts!
Cheers
Bahli
Auf jeden Fall prima die fußballlose, aber nicht emotionslose, Zeit beim FCK zusammengefasst. Beim Willi muss ich allerdings immer an Konstantin Wecker denken. Und jetzt, wo er Kapitän ist, umso mehr ... "Freiheit hoaßt koa Angst habn, vor neamands" ... auf gehts!
Cheers
Bahli
06.02.2015 - 17:59 Uhr
@running-man, Du bist einfach zu weich und lässt Dir das alles viel zu nahe gehen. Da bin ich schon aus einem ganz anderen Holz geschnitzt. Aber auch ich war neulich den Tränen nahe, als ich dies las:
So etwas liest man wirklich nicht alle Tage von einem Spieler, der zu uns gewechselt ist. DAS nenne ich wahre Liebe! Das Stadion. Die Atmosphäre. Da weiß man doch sofort wieder, dass der FCK in die BL gehört!
Hat mich sehr bewegt. Ein Stück weit. Irgendwie. Hab dann aber mein inneres Kind kontaktiert. Und das hat mir gesagt, dass ich wieder mehr bei mir selbst bleiben muss. Bin jetzt auch wieder ganz fokussiert. Ganzheitlicher - ein Stück weit...
Zitat von eric thommy
Es bestand schon länger Kontakt mit Markus Schupp, dann war ich mal bei einem Spiel hier im Stadion und da war dann sofort klar, dass ich hierher wechseln möchte. Die Stimmung und Atmosphäre im Stadion und die Spielphilosophie beim FCK passen einfach super. Von daher fiel mir die Entscheidung nicht allzu schwer.
Quelle: http://fck.de/de/1-fc-kaiserslautern/aktuell/news/news/detail/News/braunschweig-wird-schwer-aber-wir-sind-gewappnet.html Es bestand schon länger Kontakt mit Markus Schupp, dann war ich mal bei einem Spiel hier im Stadion und da war dann sofort klar, dass ich hierher wechseln möchte. Die Stimmung und Atmosphäre im Stadion und die Spielphilosophie beim FCK passen einfach super. Von daher fiel mir die Entscheidung nicht allzu schwer.
So etwas liest man wirklich nicht alle Tage von einem Spieler, der zu uns gewechselt ist. DAS nenne ich wahre Liebe! Das Stadion. Die Atmosphäre. Da weiß man doch sofort wieder, dass der FCK in die BL gehört!
Hat mich sehr bewegt. Ein Stück weit. Irgendwie. Hab dann aber mein inneres Kind kontaktiert. Und das hat mir gesagt, dass ich wieder mehr bei mir selbst bleiben muss. Bin jetzt auch wieder ganz fokussiert. Ganzheitlicher - ein Stück weit...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Newtrial am 06.02.2015 um 18:15 Uhr bearbeitet
13.02.2015 - 12:23 Uhr
Jahrgang 5 - Ausgabe 22
CHARLIE KANN SEIN, WER WILL - KOHLI IST BETZI
Nein, nein, nein!
So geht’s nun wirklich nicht.
Erst erklärt das in Entsetzen, Trauer und - würg! - „Betroffenheit“ geeinte Weltgutmenschentum, es sei Charlie, und ein paar Tage später rümpft es in ebenso trauter Geschlossenheit vor Empörung die Nase, weil ein paar überwitzig-hitzige Aue-Fans Dietrich M. mit einem anderen berühmten Österreicher vergleichen. Also, nee…
Nochmal für alle Betroffenheitsdödel zum Mitschreiben: „Charlie sein“ heißt: Zuallererst kommt die Meinungsfreiheit und dann erst die Frage nach dem guten Geschmack, geschweige denn nach der Sinnhaftigkeit eines Vergleichs.
Wieso soll der gepflegte Adolf-Vergleich im 21. Jahrhundert ausgerechnet der Zeitung mit den großen Buchstaben vorbehalten bleiben, die ihn wechselweise für Saddam, Putin oder Martin Sonneborn proklamiert? Oder dem Griechen, der ihn so gern auf Angela Merkel anwendet? Also wirklich.
Nicht, dass Kohlmeyer Angelist wäre, aber bevor ich der Mutter aller Deutschen so ein Bärtchen anmale, bleib ich doch lieber beim geflügelten Dietrich. Man betrachte sich nur die publizistische Betreuung dieser Firma, wenn’s um ihre Extremsportförderung geht. Drachenflieger, die bei Windstärke 8 von der Eigernordwand segeln, oder Fassadenkletterer, die sich nur an den kleinen Fingern den Eiffelturm hochziehen wollen, lässt sie lange medial hochleben, bis es die Helden wenig überraschender Weise zerbröselt – und schon sind sie von jeder unternehmenseigenen Homepage getilgt, als hätte es sie nie gegeben. Für die Roten Bullen gibt es eben nur den Triumph, nie die Tragödie. Und von wem kennen wir diese Art der PR bereits? Ja, ja, schon klar: Solche Vergleiche gehören sich nicht, geschmacklos, geschmacklos. Aber eben Charlie.
Obwohl: Kohlmeyer natürlich wollte schon in dem Moment nicht mehr Charlie sein, als der Blatter-Depp sich zum Charlie machte. Bei der Verleihung eines FIFA-Preises für einen japanischen Journalisten, der Nippons Aufstieg in den Weltfußball besungen hatte, machte der Sepp sich vollends zum Depp, als er den Preis unter dem Eindruck der Morde von Paris kurzerhand „allen Journalisten“ widmete. Ausgerechnet der Blatter-Depp, der mehr Schreiberlinge mundtot gemacht hat, als der Papst Menschen, die seine Mutter beleidigen, in die Fresse hauen würde, wenn er nicht gerade Kinder züchtigt - ja, die Welt in der Nach-Charlie-Ära scheint nun endgültig bekloppt geworden zu sein.
Ausgerechnet der Blatter-Depp, der von seiner Statur, seinem Selbstverständnis und seinem Führungsstil her glatt einen Vergleich provozieren könnte mit… äh … ja, ja schon gut.
Da ist man ja noch eher bereit, die Bayern zu loben. Die hatten heuer einen Adventskalender in ihrem Fanverblödungssortiment, in dem die „24“ einen Schokoladentaler enthielt, der auf der einen Seite die Meisterschale und auf der anderen ein Bayern-Emblem zeigt. Okay, das ist zwar gewohnt großkotzig-größenwahnsinnig, aber auch recht blasphemisch-provokant gegenüber religiösen Fundamentalisten, wenn auch katholischen. Und somit eigentlich Charlie.
Andererseits: Die Bayern absolvieren in der Winterpause ein Trainingslager in Katar und schauen auf dem Rückflug noch zu einem „Freundschafts“-Spiel in Saudi-Arabien vorbei, wo allfreitäglich Blogger öffentlich zu Tode geprügelt werden. Nee, das ist nicht Charlie, sondern Scheizze. Und natürlich hatten die deutschen Nationalspieler der Bayern auch nicht die Eier, bei ihrer Papst-Audienz dem argentinischen Popen nochmal ihren berühmen Gaucho-Tanz aufzuführen, wohl aus der berechtigten Angst heraus, es gäbe was in die Fresse.
Außerdem müssen sich die Bayern eines „Botschafters“ namens Paul Breitner erwehren. Der hat doch unlängst glatt erklärt, es sei „ein Schmarrn“ zu fordern, dass die Bayern von den Fantastilliarden, die sie allmonatlich in der Champions League einsacken, etwas an andere deutsche Klubs umverteilen, damit im deutschen Fußballzirkus wenigstens die Illusion von Wettbewerbsgleichheit noch eine Weile erhalten bleibt. „Was können wir für die Unfähigkeit der anderen?“ fragt da der Breitner Paul, natürlich rhetorisch, denn Widerspruch erwartet er nicht ernsthaft, niemals nie nicht.
Wir merken uns: Wer nicht so viel Geld hat wie die Bayern, ist unfähig. Kompetenz drückt sich allein in Kohle aus. Dass der Starke stark ist und der Schwache schwach, hat schon seine Richtigkeit, folgt einer sozusagen natürlichen Ordnung, und der Starke frisst nun mal den Schwachen… wer war das nochmal, der das schon einmal, zumindest so ähnlich…
Nee, Kohlmeyer, jetzt hör aber auf: Dem Breitner Paul, der einst sich, als wir alle noch nicht Charlie, sondern nur ein bisschen Bluna waren, vor einem Mao-Porträt und bei der Lektüre der Peking-Rundschau fotografieren ließ, jetzt in die geistige Nähe zu rücken von…
Moment: Der gleiche Breitner Paul hat, nachdem er jahrelang den fußballenden Rebell gegeben hatte, später ebenfalls jahrelang in der sich gerne in ***** -Vergleichen übenden „Bild“ kolumniert, wenn auch nur auf dem Papier: Faktisch hat er dabei mit einer dicken Zigarre in der Goschen auf den VIP-Tribünen diverser Fußballstadien herumgesessen und seine bayrischen Gutturallaute schreibenden Schergen , die daraus dann so etwas wie deutsche Sätze formten, in die Blöcke gegrunzt. Und als Darsteller in einem unsäglichen deutschen Western namens „Potato Fritz“ hat der Breitner Paul mitgeholfen, das Denkmal des großen Hardy Krüger zu schänden. Und obwohl er die Fußballweisheit für sich allein proklamiert, hatte der Breitner Paul niemals die Cojones, selbst mal eine verantwortliche Position in dem Geschäft zu übernehmen. Als ihn der von geistiger und körperlicher Inkontinenz bereits schwer gezeichnete DFB-Präser Egidius Braun mal zum Bundestrainer machen wollte, hat ihn der Breitner Paul kalt lächelnd in die offene Schmalzlerdose laufen lassen. Pfui, pfui und nochmals pfui. Das ist vielleicht nicht ***** , aber auch nicht Charlie.
Doch ob Charlie oder nicht, es scheint irgendwie nie was Gescheites dabei rauszukommen, wenn sich Fußballer über ihre eigene Profession äußern. Christoph Metzelder hat unlängst als „Experte“ bei Sky geäußert, der Hamburger SV spiele „opportunistisch“. Seither rätseln sie an der Waterkant, was diese Formulierung, die so kryptisch daherkommt wie das Stan-Laurel-Lächeln unseres Papstes, bevor er zuschlägt, eigentlich aussagen soll. Allgemein tendiert die öffentliche Meinung dahin, der Ex-Nationalspieler könnte gemeint haben, der HSV spiele scheizze. Zugegeben: Für diese These spricht einiges.
Branchenfremde, die sich im Metier versuchen, drücken sich zwar nicht unbedingt sinnhafter, dafür aber unterhaltsamer aus, manchmal wenigstens. Die „Zeit“ etwa ließ jetzt den Philosophen Wolfram Ellenberger die Situation bei Borussia Dortmund analysieren, und in der Tat, im nachhinein muss gesagt werden: Nichts lag näher.Der Weltenerklärer attestiert dem BVB einen „unbedingten Erlöserglauben“, bemängelt, dass Kloppo nur noch auf „Romantik“ setze, „und zwar schlechte“, und dass das „Narrativ“ des Opel-Verkäufers „erschöpft“ sei. Das klingt zwar alles recht verblasen, ist unterm Strich aber eleganter als so ein popeliger ***** -Vergleich.
Tja, auch das scheint nun irgendwie Charlie zu sein: Jeder darf nun alles zu allem und jedem sagen. Was kommt als nächstes? Referiert Joachim Gauck vor dem Bund Deutscher Komapatienten über Vor- und Nachteile des Ballbesitzfußballs? Macht Lothar Matthäus sich endlich als Eheberater selbstständig? Erklärt Paul Breitner der interessierten Weltöffentlichkeit noch einmal in aller Ausführlichkeit, dass die „Schande von Gijon“ gar keine Schande war, sondern nur ein Fußballspiel, dass so laufen musste, wie es lief, und wer was anderes behaupte, habe einfach keine Ahnung? Haut der Papst ihm dafür in die Fresse?
Wie gut, dass Kohli gar nicht mehr Charlie sein will. Sondern einfach nur Betzi.
Gruß,
Kohlmeyer
Auf der Couch sind sowieso alle nur Betzi
CHARLIE KANN SEIN, WER WILL - KOHLI IST BETZI
Nein, nein, nein!
So geht’s nun wirklich nicht.
Erst erklärt das in Entsetzen, Trauer und - würg! - „Betroffenheit“ geeinte Weltgutmenschentum, es sei Charlie, und ein paar Tage später rümpft es in ebenso trauter Geschlossenheit vor Empörung die Nase, weil ein paar überwitzig-hitzige Aue-Fans Dietrich M. mit einem anderen berühmten Österreicher vergleichen. Also, nee…
Nochmal für alle Betroffenheitsdödel zum Mitschreiben: „Charlie sein“ heißt: Zuallererst kommt die Meinungsfreiheit und dann erst die Frage nach dem guten Geschmack, geschweige denn nach der Sinnhaftigkeit eines Vergleichs.
Wieso soll der gepflegte Adolf-Vergleich im 21. Jahrhundert ausgerechnet der Zeitung mit den großen Buchstaben vorbehalten bleiben, die ihn wechselweise für Saddam, Putin oder Martin Sonneborn proklamiert? Oder dem Griechen, der ihn so gern auf Angela Merkel anwendet? Also wirklich.
Nicht, dass Kohlmeyer Angelist wäre, aber bevor ich der Mutter aller Deutschen so ein Bärtchen anmale, bleib ich doch lieber beim geflügelten Dietrich. Man betrachte sich nur die publizistische Betreuung dieser Firma, wenn’s um ihre Extremsportförderung geht. Drachenflieger, die bei Windstärke 8 von der Eigernordwand segeln, oder Fassadenkletterer, die sich nur an den kleinen Fingern den Eiffelturm hochziehen wollen, lässt sie lange medial hochleben, bis es die Helden wenig überraschender Weise zerbröselt – und schon sind sie von jeder unternehmenseigenen Homepage getilgt, als hätte es sie nie gegeben. Für die Roten Bullen gibt es eben nur den Triumph, nie die Tragödie. Und von wem kennen wir diese Art der PR bereits? Ja, ja, schon klar: Solche Vergleiche gehören sich nicht, geschmacklos, geschmacklos. Aber eben Charlie.
Obwohl: Kohlmeyer natürlich wollte schon in dem Moment nicht mehr Charlie sein, als der Blatter-Depp sich zum Charlie machte. Bei der Verleihung eines FIFA-Preises für einen japanischen Journalisten, der Nippons Aufstieg in den Weltfußball besungen hatte, machte der Sepp sich vollends zum Depp, als er den Preis unter dem Eindruck der Morde von Paris kurzerhand „allen Journalisten“ widmete. Ausgerechnet der Blatter-Depp, der mehr Schreiberlinge mundtot gemacht hat, als der Papst Menschen, die seine Mutter beleidigen, in die Fresse hauen würde, wenn er nicht gerade Kinder züchtigt - ja, die Welt in der Nach-Charlie-Ära scheint nun endgültig bekloppt geworden zu sein.
Ausgerechnet der Blatter-Depp, der von seiner Statur, seinem Selbstverständnis und seinem Führungsstil her glatt einen Vergleich provozieren könnte mit… äh … ja, ja schon gut.
Da ist man ja noch eher bereit, die Bayern zu loben. Die hatten heuer einen Adventskalender in ihrem Fanverblödungssortiment, in dem die „24“ einen Schokoladentaler enthielt, der auf der einen Seite die Meisterschale und auf der anderen ein Bayern-Emblem zeigt. Okay, das ist zwar gewohnt großkotzig-größenwahnsinnig, aber auch recht blasphemisch-provokant gegenüber religiösen Fundamentalisten, wenn auch katholischen. Und somit eigentlich Charlie.
Andererseits: Die Bayern absolvieren in der Winterpause ein Trainingslager in Katar und schauen auf dem Rückflug noch zu einem „Freundschafts“-Spiel in Saudi-Arabien vorbei, wo allfreitäglich Blogger öffentlich zu Tode geprügelt werden. Nee, das ist nicht Charlie, sondern Scheizze. Und natürlich hatten die deutschen Nationalspieler der Bayern auch nicht die Eier, bei ihrer Papst-Audienz dem argentinischen Popen nochmal ihren berühmen Gaucho-Tanz aufzuführen, wohl aus der berechtigten Angst heraus, es gäbe was in die Fresse.
Außerdem müssen sich die Bayern eines „Botschafters“ namens Paul Breitner erwehren. Der hat doch unlängst glatt erklärt, es sei „ein Schmarrn“ zu fordern, dass die Bayern von den Fantastilliarden, die sie allmonatlich in der Champions League einsacken, etwas an andere deutsche Klubs umverteilen, damit im deutschen Fußballzirkus wenigstens die Illusion von Wettbewerbsgleichheit noch eine Weile erhalten bleibt. „Was können wir für die Unfähigkeit der anderen?“ fragt da der Breitner Paul, natürlich rhetorisch, denn Widerspruch erwartet er nicht ernsthaft, niemals nie nicht.
Wir merken uns: Wer nicht so viel Geld hat wie die Bayern, ist unfähig. Kompetenz drückt sich allein in Kohle aus. Dass der Starke stark ist und der Schwache schwach, hat schon seine Richtigkeit, folgt einer sozusagen natürlichen Ordnung, und der Starke frisst nun mal den Schwachen… wer war das nochmal, der das schon einmal, zumindest so ähnlich…
Nee, Kohlmeyer, jetzt hör aber auf: Dem Breitner Paul, der einst sich, als wir alle noch nicht Charlie, sondern nur ein bisschen Bluna waren, vor einem Mao-Porträt und bei der Lektüre der Peking-Rundschau fotografieren ließ, jetzt in die geistige Nähe zu rücken von…
Moment: Der gleiche Breitner Paul hat, nachdem er jahrelang den fußballenden Rebell gegeben hatte, später ebenfalls jahrelang in der sich gerne in ***** -Vergleichen übenden „Bild“ kolumniert, wenn auch nur auf dem Papier: Faktisch hat er dabei mit einer dicken Zigarre in der Goschen auf den VIP-Tribünen diverser Fußballstadien herumgesessen und seine bayrischen Gutturallaute schreibenden Schergen , die daraus dann so etwas wie deutsche Sätze formten, in die Blöcke gegrunzt. Und als Darsteller in einem unsäglichen deutschen Western namens „Potato Fritz“ hat der Breitner Paul mitgeholfen, das Denkmal des großen Hardy Krüger zu schänden. Und obwohl er die Fußballweisheit für sich allein proklamiert, hatte der Breitner Paul niemals die Cojones, selbst mal eine verantwortliche Position in dem Geschäft zu übernehmen. Als ihn der von geistiger und körperlicher Inkontinenz bereits schwer gezeichnete DFB-Präser Egidius Braun mal zum Bundestrainer machen wollte, hat ihn der Breitner Paul kalt lächelnd in die offene Schmalzlerdose laufen lassen. Pfui, pfui und nochmals pfui. Das ist vielleicht nicht ***** , aber auch nicht Charlie.
Doch ob Charlie oder nicht, es scheint irgendwie nie was Gescheites dabei rauszukommen, wenn sich Fußballer über ihre eigene Profession äußern. Christoph Metzelder hat unlängst als „Experte“ bei Sky geäußert, der Hamburger SV spiele „opportunistisch“. Seither rätseln sie an der Waterkant, was diese Formulierung, die so kryptisch daherkommt wie das Stan-Laurel-Lächeln unseres Papstes, bevor er zuschlägt, eigentlich aussagen soll. Allgemein tendiert die öffentliche Meinung dahin, der Ex-Nationalspieler könnte gemeint haben, der HSV spiele scheizze. Zugegeben: Für diese These spricht einiges.
Branchenfremde, die sich im Metier versuchen, drücken sich zwar nicht unbedingt sinnhafter, dafür aber unterhaltsamer aus, manchmal wenigstens. Die „Zeit“ etwa ließ jetzt den Philosophen Wolfram Ellenberger die Situation bei Borussia Dortmund analysieren, und in der Tat, im nachhinein muss gesagt werden: Nichts lag näher.Der Weltenerklärer attestiert dem BVB einen „unbedingten Erlöserglauben“, bemängelt, dass Kloppo nur noch auf „Romantik“ setze, „und zwar schlechte“, und dass das „Narrativ“ des Opel-Verkäufers „erschöpft“ sei. Das klingt zwar alles recht verblasen, ist unterm Strich aber eleganter als so ein popeliger ***** -Vergleich.
Tja, auch das scheint nun irgendwie Charlie zu sein: Jeder darf nun alles zu allem und jedem sagen. Was kommt als nächstes? Referiert Joachim Gauck vor dem Bund Deutscher Komapatienten über Vor- und Nachteile des Ballbesitzfußballs? Macht Lothar Matthäus sich endlich als Eheberater selbstständig? Erklärt Paul Breitner der interessierten Weltöffentlichkeit noch einmal in aller Ausführlichkeit, dass die „Schande von Gijon“ gar keine Schande war, sondern nur ein Fußballspiel, dass so laufen musste, wie es lief, und wer was anderes behaupte, habe einfach keine Ahnung? Haut der Papst ihm dafür in die Fresse?
Wie gut, dass Kohli gar nicht mehr Charlie sein will. Sondern einfach nur Betzi.
Gruß,
Kohlmeyer
Auf der Couch sind sowieso alle nur Betzi
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Kohlmeyer am 13.02.2015 um 12:31 Uhr bearbeitet
13.02.2015 - 12:39 Uhr
Hui, da hat sich einiges angestaut in der Winterpause. Gut dass es jetzt raus ist...
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