Die Couchingzone
13.08.2010 - 13:19 Uhr
07.11.2012 - 13:15 Uhr
Zitat von Mineiro:
Bin mir nicht sicher, lieber CoPrins, ob Kohli seine Latte überhaupt für Bahli und But hinhalten will. Erscheinen mir die rheinhessischen Ehefrauen doch als die attraktivere Variante.
Bahli und But beim Kohlmeyer-Latten-Limbo, ich glaube wir bekommen hier noch einiges geboten. :)
Mojo, rheinhessische Ehefrauen und Lattenlimbo. Was ein Spaß, Kohlmeyer!
Meine letzte Limboerfahrung war allerdings eine Katastrophe. Und ich glaube nicht, dass der geschätzte Kollege Kohlmeyer seine Latte für But und mich hinhält ... ;)
Cheers
Bahli
Bin mir nicht sicher, lieber CoPrins, ob Kohli seine Latte überhaupt für Bahli und But hinhalten will. Erscheinen mir die rheinhessischen Ehefrauen doch als die attraktivere Variante.
Bahli und But beim Kohlmeyer-Latten-Limbo, ich glaube wir bekommen hier noch einiges geboten. :)
Mojo, rheinhessische Ehefrauen und Lattenlimbo. Was ein Spaß, Kohlmeyer!
Meine letzte Limboerfahrung war allerdings eine Katastrophe. Und ich glaube nicht, dass der geschätzte Kollege Kohlmeyer seine Latte für But und mich hinhält ... ;)
Cheers
Bahli
07.11.2012 - 15:26 Uhr
Schöner Streifzug über lustige Filmnamen, vergessene Trainer, die Triebtheorie und einem Outing als Frauenversteher (selbstlos, unterstelle ich mal).
Was mir gefehlt hat, war der erste Teil des Esther Sedlaczek Starschnitts.
Was mir gefehlt hat, war der erste Teil des Esther Sedlaczek Starschnitts.
07.11.2012 - 16:32 Uhr
Kohli, man muss wirklich den Hut ziehen! Selten einen solch schönen roten Faden in einer Kolumne gelesen, der auch wissenschaftlich fundiert durch Beispiele über Beispiele belegt wurde.
Perfekt geschrieben! Das MUSS ein Auswärtssieg werden bei dem Couching!
Perfekt geschrieben! Das MUSS ein Auswärtssieg werden bei dem Couching!
07.11.2012 - 19:53 Uhr
Wahnsinnig gigantisches Couching!Danke
07.11.2012 - 20:02 Uhr
Genau diese Beiträge,sorgen in der momentan tristen Zeit dafür,das es sich lohnt hier weiter zu machen.
07.11.2012 - 20:12 Uhr
Aha, der Herr Kohlmeyer. Erst kommt gar nix und dann alles auf einen Schlag. Wie bei einer anständigen Verstopfung oder einer widerspenstigen Ketchupflasche.
Ich wünsche Dir, dass Du Dein Magic Mojo noch sehr lange behalten und bändigen kannst. Bezüglich der Latten kann ich nur betonen, dass ich diese normalerweise mit Hammer, Nägeln und Sägen bearbeite - weder springe ich drüber, noch laufe drunter durch. Also aufgepasst, mein Freund.
Aber Du weißt ja: "Eine Latte aus Granit, so wie einst Real Madrid..."
Ich wünsche Dir, dass Du Dein Magic Mojo noch sehr lange behalten und bändigen kannst. Bezüglich der Latten kann ich nur betonen, dass ich diese normalerweise mit Hammer, Nägeln und Sägen bearbeite - weder springe ich drüber, noch laufe drunter durch. Also aufgepasst, mein Freund.
Aber Du weißt ja: "Eine Latte aus Granit, so wie einst Real Madrid..."
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Butduma am 07.11.2012 um 20:13 Uhr bearbeitet
07.11.2012 - 22:04 Uhr
ok, ich hab erst den ersten absatz gelesen und aber:
Wie kann man denn Austin Powers nicht lieben??
Die schwedische Penispumpe und ich - das ist genau mein Ding :D
Ich les dann mal weiter...
[les :o les :p les :D les ;) les :p les :) Applaus]
.... kohlmeyers couching und ich - das ist genau mein Ding!
http://www.youtube.com/watch?v=TylvUGJIi_w
Wie kann man denn Austin Powers nicht lieben??
Die schwedische Penispumpe und ich - das ist genau mein Ding :D
Ich les dann mal weiter...
[les :o les :p les :D les ;) les :p les :) Applaus]
.... kohlmeyers couching und ich - das ist genau mein Ding!
http://www.youtube.com/watch?v=TylvUGJIi_w
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Hegermeister am 07.11.2012 um 22:22 Uhr bearbeitet
08.11.2012 - 15:49 Uhr
Dieser Beitrag ist einfach MOJOTASTISCH!!!!
15.11.2012 - 22:31 Uhr
Jahrgang 3 - Ausgabe 13 (Oh oh…)
von Butduma
WETTEN DASS… DER AMERIKANISCHE WAHLKAMPF WENIGER INTERESSANT IST ALS EIN DUELL VON SCHMITZ’ KATZ GEGEN DEN BALOTELLI VOM BETZENBERG?
Was waren das für Wochen! Jahrzehnte nach dem Marshall-Plan und der Kuba-Krise schaute Deutschland in den letzten Tagen wieder auf die USA. Gut, Obumba Barack, auch als Barak Obama bekannt, wurde samt seiner bezaubernden Michelle und den zwei netten Töchterchen wieder zur First Family of the United States gewählt. Das schallende Medienecho hat allerdings Tom Hanks mit seiner Kulturkritik an der bundesdeutschen Vorzeigesendung „Wetten dass…?“ ausgelöst. Der Mann kam sich wohl etwas albern vor mit seiner Plüschkatzenmütze und dem „schmierigen Banker“, der im Kartoffelsack um ihn herumhüpfte. Dass er derlei Schabernack rund vier Stunden über sich ergehen lassen musste, um seinen neuen Film Cloud Atlas zu promoten war für den sympathischen Schauspieler etwas zu viel des Guten. Da konnte auch die brandheiße Filmkollegin Halle Berry (ebenfalls aus dem Ballspielfilm „Monsterball“ bekannt) mit ihrem scharfen Outfit die Not nicht lindern. Tom wäre wohl gerne gerannt wie Forrest Gump zu seinen besten Zeiten.
Was hat das in einer FCK-Kolumne zu suchen, sollte man sich jetzt fragen… und dies zu Recht. Dafür gibt es keine natürliche Erklärung. Es ist alles ein wenig absurd. Aber stehen oder sitzen wir manchmal nicht selbst im Angesicht des FCK und fragen uns, was das alles überhaupt soll? Ob das Dargebotene wirklich der vielbeschworene Qualitätsfußball ist? Warum wir diesem Verein so viel Liebe, Zeit und Geld widmen? Und trotzdem gehen wir immer wieder zum Betze oder zahlen jeden Monat das teure Sky-Abo bzw. die Kneipenrechnung, um die Roten Teufel zu sehen. Ohne Plüschkartenmütze, aber mit Schal und Trikot glotzen wir aufs Spielfeld und verfallen in Stimmungsschwankungen, die jedem Manisch-Depressiven den Neid ins Gesicht treiben würden.
Im Gegensatz zu Tom sind wir dabei aber nicht auf Geld aus, vielmehr geben wir alles, um es in Freude über einen Sieg oder ein mitreißendes Spiel zurückbezahlt zu bekommen. Mehr braucht und will der gemeine Fan auch nicht, außer ein paar Randgruppen, die ihr Wohl und Wehe vom Abbrennen einer roten Leuchtfackel aus Seenotrettungsbedarf abhängig machen. Ein paar Tore und drei Punkte und schon sind sowohl das Wochenende als auch der Familienfrieden gerettet – wobei Letzterer ebenfalls in erheblichem Maße vom Siegbegießungsgrad abhängig ist. Ein Tipp: Finger weg vom Gartenschlauch!
WARUM MAN EINEN LANZ FÜR JESSEN BRECHEN SOLLTE
Doch zurück zu „Wetten dass…?“ und dessen Moderator Markus Lanz, der Traum aller schwiegersohnlosen Mütter von Rügen bis ins Tiroler Bergland. Nicht wenige Zuschauer und Presseleute würden ihn nach seinen ersten beiden Sendungen gerne zurück in seinen dubiosen Hüpfsack stecken und mit Knüppeln, wahlweise aus Holz oder Gummi, mal so richtig… ach, lassen wir das. Lanz hat sein Fett bereits verbal abbekommen, also können wir von körperlicher Züchtigung absehen. Doch wie sagte schon Großmutter: „Man wirft den Lanz so lange auf den Elefanten bis er bricht.“ Wahre Worte einer weisen Frau! Will heißen, dass der Junge sicherlich nicht besser wird, wenn sich alle auf ihn einschießen. Immerhin war er der einzige, der sich die Show aufbürden wollte und Alternativen sind kaum in Sicht.
Womit wir wieder beim FCK wären. Dort tummelt sich ein Leon Jessen auf der Linksverteidigerposition, für welchen man heuer des Öfteren einen Lanz brechen sollte. Auch er verrichtet sein Werk nach bestem Wissen und Gewissen, mit viel Einsatz und ohne Murren und mangels besserer Alternativen. Trotzdem kommt ein Großteil der eigenen Fanschar nicht umhin, ihm im Stadion durch Raunen und nervöse Stille aufzubauen – und das bei jedem Ballkontakt. Fraglich, ob er davon besser wird oder ob wir uns da nicht selbst mit dem Lanz ins Bein stechen. So lange da nicht ein besserer auf der Bank sitzt oder über den Trainingsplatz rennt, wäre mir eine solide Rückenstärkung lieber.
WARUM RÜCKGRAT NICHT IMMER WAS MIT DEM RÜCKEN ZU TUN HAT
Aber das mit dem Rücken ist sowieso so eine Sache. Wenn erst mal das große Geld winkt, werden viele zu Orthopädiepatienten, weil ihnen plötzlich ein Großteil des Rückgrats fehlt. So ist diese Woche die Bombe geplatzt, deren ticken wir schon letzte Woche vernehmen konnten. Das sympathische Werder-Gesicht Klaus Allofs verlässt den Verein an der Weser und heuert beim gesichtslosen VW-Club aus Wolfsburg an. Damit verliert der gute Freund von Stefan Kuntz bei vielen Fussball-Romantikern an Ansehen, steht der VfL Wolfsburg doch wie kaum ein anderer Verein in Deutschland für die Kommerzialisierung des Fußballs sowie Wettbewerbsverzerrung durch eine komplette Loslösung des sportlichen vom wirtschaftlichen Erfolg.
Man kann Klaus Allofs bei seinem neuen Engagement nur ein glückliches Transferhändchen à la Carlos Alberto wünschen und für ihn hoffen, dass er zumindest ein paar Prinzipien und Werte in die Rente retten kann, die sich nicht in Euro beziffern lassen. Schenkt man Kohlmeyers Theorie vom verlorenen Mojo Glauben – und das sollte man tun, immerhin kommt sie von einem renommierten Couchisten, dann dürfte das mit der Rente ohnehin nicht sehr lange dauern.
WARUM AUCH BALDIGE RENTNER ZU BEGEISTERN WISSEN
Es soll ja auch Leute geben, die vor ihrer Rente nochmals so richtig aufblühen. Da wird dann täglich mit dem Fahrrad zur Arbeit gestrampelt, das Überstundenkonto zum Glühen gebracht oder einfach nur die Sekretärin wie zu besten Jugendzeiten übern Schreibtisch gelegt und durchgeknattert – womit auch die Überstunden erklärt wären. Lanz mit seinen 42 Lenzen würde Augen machen.
Zwei solche Herren, die im fortgeschrittenen Berufsalter zur Topform auflaufen, treffen am Freitag beim Liga-Knaller Kaiserslautern gegen Cottbus aufeinander. Unter Flutlicht wird es zum Duell Betze-Balotelli gegen Schmitz‘ Katz, Teufelslöwe gegen Teufelselefant, Mo Idrissou gegen Boubacar Sanogo kommen. Während Mo mittlerweile für die Roten Teufel am Fließband netzt, fährt unser einstiger Publikumsliebling Bobbycar durch die Lausitz und macht dort die Kinder und Erwachsenen glücklich. Es ist nicht von der Hand zu weisen: „Bobbycar aus Cottbus“, das treibt jedem Automobilfanatiker die freudigen Benzintränen in die Augen.
Die beiden Torjäger stehen ganz oben in der Torschützenliste der zweiten Bundesliga, womit die Wahrscheinlichkeit, dass zumindest einer davon das runde Leder ins Eckige befördert, ziemlich hoch ist. Zumal den beiden Abwehrreihen aktuell eher der Ruf von Schweizer Käse als von stahlhartem Granit anhaftet. Einer kommt meistens irgendwie durch. Mit einem wieder genesenen Bunjaku, Baumikadabra, Flutlicht und Heimspiel liegen die Trümpfe allerdings eindeutig in des Roten Teufels Hand. Diese gilt es zu nutzen und die drei Punkte in der Pfalz zu behalten. Sie würden sich sicherlich außerordentlich schön in der Vitrine machen.
In diesem Sinne!
Ba beneen,
Butduma
In der Couchingzone befinden sich gegenwärtig Bahli, Butduma und Kohlmeyer. Früher gab es hier auch einen Berti, aber der baut an einem nostalgischen Fotoalbum mit Bildern von Mo und Boubacar.
von Butduma
WETTEN DASS… DER AMERIKANISCHE WAHLKAMPF WENIGER INTERESSANT IST ALS EIN DUELL VON SCHMITZ’ KATZ GEGEN DEN BALOTELLI VOM BETZENBERG?
Was waren das für Wochen! Jahrzehnte nach dem Marshall-Plan und der Kuba-Krise schaute Deutschland in den letzten Tagen wieder auf die USA. Gut, Obumba Barack, auch als Barak Obama bekannt, wurde samt seiner bezaubernden Michelle und den zwei netten Töchterchen wieder zur First Family of the United States gewählt. Das schallende Medienecho hat allerdings Tom Hanks mit seiner Kulturkritik an der bundesdeutschen Vorzeigesendung „Wetten dass…?“ ausgelöst. Der Mann kam sich wohl etwas albern vor mit seiner Plüschkatzenmütze und dem „schmierigen Banker“, der im Kartoffelsack um ihn herumhüpfte. Dass er derlei Schabernack rund vier Stunden über sich ergehen lassen musste, um seinen neuen Film Cloud Atlas zu promoten war für den sympathischen Schauspieler etwas zu viel des Guten. Da konnte auch die brandheiße Filmkollegin Halle Berry (ebenfalls aus dem Ballspielfilm „Monsterball“ bekannt) mit ihrem scharfen Outfit die Not nicht lindern. Tom wäre wohl gerne gerannt wie Forrest Gump zu seinen besten Zeiten.
Was hat das in einer FCK-Kolumne zu suchen, sollte man sich jetzt fragen… und dies zu Recht. Dafür gibt es keine natürliche Erklärung. Es ist alles ein wenig absurd. Aber stehen oder sitzen wir manchmal nicht selbst im Angesicht des FCK und fragen uns, was das alles überhaupt soll? Ob das Dargebotene wirklich der vielbeschworene Qualitätsfußball ist? Warum wir diesem Verein so viel Liebe, Zeit und Geld widmen? Und trotzdem gehen wir immer wieder zum Betze oder zahlen jeden Monat das teure Sky-Abo bzw. die Kneipenrechnung, um die Roten Teufel zu sehen. Ohne Plüschkartenmütze, aber mit Schal und Trikot glotzen wir aufs Spielfeld und verfallen in Stimmungsschwankungen, die jedem Manisch-Depressiven den Neid ins Gesicht treiben würden.
Im Gegensatz zu Tom sind wir dabei aber nicht auf Geld aus, vielmehr geben wir alles, um es in Freude über einen Sieg oder ein mitreißendes Spiel zurückbezahlt zu bekommen. Mehr braucht und will der gemeine Fan auch nicht, außer ein paar Randgruppen, die ihr Wohl und Wehe vom Abbrennen einer roten Leuchtfackel aus Seenotrettungsbedarf abhängig machen. Ein paar Tore und drei Punkte und schon sind sowohl das Wochenende als auch der Familienfrieden gerettet – wobei Letzterer ebenfalls in erheblichem Maße vom Siegbegießungsgrad abhängig ist. Ein Tipp: Finger weg vom Gartenschlauch!
WARUM MAN EINEN LANZ FÜR JESSEN BRECHEN SOLLTE
Doch zurück zu „Wetten dass…?“ und dessen Moderator Markus Lanz, der Traum aller schwiegersohnlosen Mütter von Rügen bis ins Tiroler Bergland. Nicht wenige Zuschauer und Presseleute würden ihn nach seinen ersten beiden Sendungen gerne zurück in seinen dubiosen Hüpfsack stecken und mit Knüppeln, wahlweise aus Holz oder Gummi, mal so richtig… ach, lassen wir das. Lanz hat sein Fett bereits verbal abbekommen, also können wir von körperlicher Züchtigung absehen. Doch wie sagte schon Großmutter: „Man wirft den Lanz so lange auf den Elefanten bis er bricht.“ Wahre Worte einer weisen Frau! Will heißen, dass der Junge sicherlich nicht besser wird, wenn sich alle auf ihn einschießen. Immerhin war er der einzige, der sich die Show aufbürden wollte und Alternativen sind kaum in Sicht.
Womit wir wieder beim FCK wären. Dort tummelt sich ein Leon Jessen auf der Linksverteidigerposition, für welchen man heuer des Öfteren einen Lanz brechen sollte. Auch er verrichtet sein Werk nach bestem Wissen und Gewissen, mit viel Einsatz und ohne Murren und mangels besserer Alternativen. Trotzdem kommt ein Großteil der eigenen Fanschar nicht umhin, ihm im Stadion durch Raunen und nervöse Stille aufzubauen – und das bei jedem Ballkontakt. Fraglich, ob er davon besser wird oder ob wir uns da nicht selbst mit dem Lanz ins Bein stechen. So lange da nicht ein besserer auf der Bank sitzt oder über den Trainingsplatz rennt, wäre mir eine solide Rückenstärkung lieber.
WARUM RÜCKGRAT NICHT IMMER WAS MIT DEM RÜCKEN ZU TUN HAT
Aber das mit dem Rücken ist sowieso so eine Sache. Wenn erst mal das große Geld winkt, werden viele zu Orthopädiepatienten, weil ihnen plötzlich ein Großteil des Rückgrats fehlt. So ist diese Woche die Bombe geplatzt, deren ticken wir schon letzte Woche vernehmen konnten. Das sympathische Werder-Gesicht Klaus Allofs verlässt den Verein an der Weser und heuert beim gesichtslosen VW-Club aus Wolfsburg an. Damit verliert der gute Freund von Stefan Kuntz bei vielen Fussball-Romantikern an Ansehen, steht der VfL Wolfsburg doch wie kaum ein anderer Verein in Deutschland für die Kommerzialisierung des Fußballs sowie Wettbewerbsverzerrung durch eine komplette Loslösung des sportlichen vom wirtschaftlichen Erfolg.
Man kann Klaus Allofs bei seinem neuen Engagement nur ein glückliches Transferhändchen à la Carlos Alberto wünschen und für ihn hoffen, dass er zumindest ein paar Prinzipien und Werte in die Rente retten kann, die sich nicht in Euro beziffern lassen. Schenkt man Kohlmeyers Theorie vom verlorenen Mojo Glauben – und das sollte man tun, immerhin kommt sie von einem renommierten Couchisten, dann dürfte das mit der Rente ohnehin nicht sehr lange dauern.
WARUM AUCH BALDIGE RENTNER ZU BEGEISTERN WISSEN
Es soll ja auch Leute geben, die vor ihrer Rente nochmals so richtig aufblühen. Da wird dann täglich mit dem Fahrrad zur Arbeit gestrampelt, das Überstundenkonto zum Glühen gebracht oder einfach nur die Sekretärin wie zu besten Jugendzeiten übern Schreibtisch gelegt und durchgeknattert – womit auch die Überstunden erklärt wären. Lanz mit seinen 42 Lenzen würde Augen machen.
Zwei solche Herren, die im fortgeschrittenen Berufsalter zur Topform auflaufen, treffen am Freitag beim Liga-Knaller Kaiserslautern gegen Cottbus aufeinander. Unter Flutlicht wird es zum Duell Betze-Balotelli gegen Schmitz‘ Katz, Teufelslöwe gegen Teufelselefant, Mo Idrissou gegen Boubacar Sanogo kommen. Während Mo mittlerweile für die Roten Teufel am Fließband netzt, fährt unser einstiger Publikumsliebling Bobbycar durch die Lausitz und macht dort die Kinder und Erwachsenen glücklich. Es ist nicht von der Hand zu weisen: „Bobbycar aus Cottbus“, das treibt jedem Automobilfanatiker die freudigen Benzintränen in die Augen.
Die beiden Torjäger stehen ganz oben in der Torschützenliste der zweiten Bundesliga, womit die Wahrscheinlichkeit, dass zumindest einer davon das runde Leder ins Eckige befördert, ziemlich hoch ist. Zumal den beiden Abwehrreihen aktuell eher der Ruf von Schweizer Käse als von stahlhartem Granit anhaftet. Einer kommt meistens irgendwie durch. Mit einem wieder genesenen Bunjaku, Baumikadabra, Flutlicht und Heimspiel liegen die Trümpfe allerdings eindeutig in des Roten Teufels Hand. Diese gilt es zu nutzen und die drei Punkte in der Pfalz zu behalten. Sie würden sich sicherlich außerordentlich schön in der Vitrine machen.
In diesem Sinne!
Ba beneen,
Butduma
In der Couchingzone befinden sich gegenwärtig Bahli, Butduma und Kohlmeyer. Früher gab es hier auch einen Berti, aber der baut an einem nostalgischen Fotoalbum mit Bildern von Mo und Boubacar.
16.11.2012 - 09:30 Uhr
Zitat von Butduma:
Baumikadabra
:D geil....
Baumikadabra
:D geil....
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