Die Couchingzone
13.08.2010 - 13:19 Uhr
03.12.2013 - 11:19 Uhr
Zahlen- und Faktentiere messen, wiegen, archivieren und vergessen manchmal, dass das alles nicht das Wichtigste ist. Ab 2015 darf der Verlierer des DFB-Pokals nicht mehr am UEFA-Cup teilnehmen (vorausgesetzt der Sieger spielt CL). Damit verliert er für mich etwas von seiner Strahlkraft.
Apropos strahlen. Denke ich an den Pokal sehe ich immer Kallis hochgeRECKte Faust im Berliner Himmel und nach dem Spiel einen Stefan Kuntz mit Pornobalken, grinsend wie ein Honigkuchenpferd, Pott im Arm.
Wen interessieren da schnöde Fakten. :rolleyes
Sowas würde ich gerne nochmal erleben, nur um Berti zu demonstrieren was so ein Pott alles kann - aber auch um zu verhindern, dass im Moment des Sieges kommt 50 Jahre alt, 6 kg schwer, 48 cm gross.
Apropos strahlen. Denke ich an den Pokal sehe ich immer Kallis hochgeRECKte Faust im Berliner Himmel und nach dem Spiel einen Stefan Kuntz mit Pornobalken, grinsend wie ein Honigkuchenpferd, Pott im Arm.
Wen interessieren da schnöde Fakten. :rolleyes
Sowas würde ich gerne nochmal erleben, nur um Berti zu demonstrieren was so ein Pott alles kann - aber auch um zu verhindern, dass im Moment des Sieges kommt 50 Jahre alt, 6 kg schwer, 48 cm gross.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Meininger am 03.12.2013 um 11:20 Uhr bearbeitet
03.12.2013 - 11:25 Uhr
Zitat von Meininger:
Stefan Kuntz mit Pornobalken, grinsend wie ein Honigkuchenpferd, Pott im Arm.
Exakt dieses Bild habe ich am Sonntag Abend erst bei Franco im Clubheim des ruhmreichen SV Alsenborn beäugt und musste ebenfalls wehmütig an die Erfolge der 90er zurück denken.
Stefan Kuntz mit Pornobalken, grinsend wie ein Honigkuchenpferd, Pott im Arm.
Exakt dieses Bild habe ich am Sonntag Abend erst bei Franco im Clubheim des ruhmreichen SV Alsenborn beäugt und musste ebenfalls wehmütig an die Erfolge der 90er zurück denken.
03.12.2013 - 14:44 Uhr
In Zeiten, in denen man den Eindruck erringt, dass ausschließlich die Champions League das Maß aller Dinge in der Fernsehunterhaltung ist, tut eine derartige Kolumne richtig gut. Alleine, wenn ich mir vorstelle, wie ich in den Achtzigern vor dem Radio bibberte, wenn der FCK irgendwo in Europa um das Weiterkommen im UEFA-Cup rackerte, so sehr ermüdet mich die Langeweile der heutigen Europa League. Und beim DFB-Pokal werde ich auch das Gefühl nicht los, dass erst das Finale zwischen den Bayern und dem BvB wirklich wichtig ist.
Irgendwie freue ich mich aber heute Abend auf diesen Pokal-Fight.
Danke, Berti!
Cheers
Bahli
Irgendwie freue ich mich aber heute Abend auf diesen Pokal-Fight.
Danke, Berti!
Cheers
Bahli
09.12.2013 - 13:44 Uhr
Danke ZKM vor allem für den letzten Absatz!
Falô
Mineiro
Falô
Mineiro
09.12.2013 - 13:55 Uhr
Skandal! Warum muss ich dabei nur sofort an den guten Janusz Góra vom SSV Ulm denken?
Ansonsten ein großes Danke schön für eine (mal wieder) phantastische Couch-Lektüre. Chapeau, ZKM!
Ansonsten ein großes Danke schön für eine (mal wieder) phantastische Couch-Lektüre. Chapeau, ZKM!
13.12.2013 - 11:30 Uhr
Jahrgang 4 - Ausgabe 20: Von gestoßenen Köpfen, entzweiten Nasen und jeder Menge Frust
Von Butduma
Kennt ihr das auch? Ihr lustwandelt leichten Schrittes über den Globus und träumt mit offenen Augen vor euch hin. In diesen Träumen sind die Blümchen bunter, die Bierchen schmackhafter und die Lebensabschnittspartner hübscher und verständnisvoller. Wenn einen nicht ein dumm umher stehender Laternenpfahl aus diesen Träumen reißt, dann ist es meistens die Realität, die einen irgendwann einholt. Und sie ist nicht weniger brutal als ein Zidane-Gedächtniskopfstoß mit einer metallenen Nachtleuchte. Genau so ging es mir diese Woche nach dem Sieg im Pokalspiel gegen Union Berlin. Mann, war das schön. Eine ungesehene Dominanz in Köpenick, denen haben wir mal richtig gezeigt, wo der Hauptmann seine Locken hat. Und dann? Dann habe ich mich vor Neid grün geärgert und mein Köpke begann zu schmerzen. Auswärtsspiel in Leverkusen, dieser Aspirinmetropole zwischen Köln und Düsseldorf.
Von allen möglichen Kombinationen war dies wohl die schlechteste. Sportlich nahezu unlösbar und zuschauertechnisch ein Desaster. Dann lieber in Dortmund vor 80.000 untergehen und das entsprechend Geld einsacken, oder noch besser, zuhause vor vollen Rängen gegen den HSV oder Frankfurt einen Pokalfight gewinnen. Selbst die Bajuwaren wären zumindest finanziell attraktiver gewesen. Und zur Krönung dieses beknackten Pokalloses passierte auch noch allerlei Mist drum herum. Vorher die erste Niederlage seit Amtsantritt von Runjaic und danach das Gleiche doppelt. In einer Woche von Platz 1 auf Platz 3 abgerutscht und dabei vier Punkte auf Platz 2 eingebüßt. Sehr niederschmetternd. So wird es schwer, zu Weihnachten auf einem direkten Aufstiegsplatz zu stehen.
Irgendwie beschissen diese Fußballwoche aus FCK-Fan-Sicht. Selbst die Freude über die Mehreinnahmen durch das Weiterkommen im Pokal wurde durch undurchsichtige Finanztricks der Vereinsführung und die Ankündigung eines millionenschweren Defizits eingetrübt. Passt irgendwie zur romantischen Nebelstimmung draußen vor unseren liebevoll geschmückten Fenstern. Mir kam zu Ohren, dass Olivier Occèan vor lauter Frust gegen eine kanadische Massivholztür gerannt ist und sich dabei die Nase entzwei gebrochen hat. Und selbst Simunek scheint sich angesichts der aktuellen Situation lieber krank zu melden. Die kalten Tage vor der Winterpause werden zur Charakterprobe für die Roten Teufel. In den letzten beiden Spielen sollten 6 Punkte eingefahren werden, was angesichts der Gegner kein Selbstläufer wird. Das Weihnachtsgeschenk will hart erarbeitet werden. Notfalls müssen die Trinkflaschen der Schanzer mit schmackhaften Glühwein mit Schuss befüllt werden. Am 23.12. sollte das nicht weiter auffallen.
Aber auch der Trainer muss jetzt unter Beweis stellen, dass er aus den Niederlagen die richtigen Schlüsse zieht und die Mannschaft wieder in die Spur bringen kann. Coach Kosta (klingt fürchterlich, ist aber selbst gewählt) kann nun zeigen, dass er ein guter Beulendoktor ist. Er hat die Teufelskarre so schön aus dem Dreck gezogen und wieder in Schuss gebracht, es wäre schade, wenn ihr nun der Sprit ausgeht. Sollte es heute Abend wieder in die roten Hosen gehen, werden wohl auch die restlichen Plätzchen bzw. Zuckerbredle der Fans daran glauben müssen und als Frustmahl enden. So weit darf es unter keinen Umständen kommen, allein der Gesundheit wegen.
In diesem Sinne!
Ba beneen,
Butduma
In der Couchingzone backen neben Berti und Bahli auch noch Kohlmeyer und Butduma herrlich knackige Couchings. Seit der Erweiterung der Weihnachtsbäckerei spritzen auch laudere, runnning-man und Zweikampfmonster nussige Texte aufs Backblech. Die Kolumne erscheint jeweils Freitag um 12:00 Uhr oder an Spieltagen zur gleichen Zeit bei allen Pflichtspielen.
Von Butduma
Kennt ihr das auch? Ihr lustwandelt leichten Schrittes über den Globus und träumt mit offenen Augen vor euch hin. In diesen Träumen sind die Blümchen bunter, die Bierchen schmackhafter und die Lebensabschnittspartner hübscher und verständnisvoller. Wenn einen nicht ein dumm umher stehender Laternenpfahl aus diesen Träumen reißt, dann ist es meistens die Realität, die einen irgendwann einholt. Und sie ist nicht weniger brutal als ein Zidane-Gedächtniskopfstoß mit einer metallenen Nachtleuchte. Genau so ging es mir diese Woche nach dem Sieg im Pokalspiel gegen Union Berlin. Mann, war das schön. Eine ungesehene Dominanz in Köpenick, denen haben wir mal richtig gezeigt, wo der Hauptmann seine Locken hat. Und dann? Dann habe ich mich vor Neid grün geärgert und mein Köpke begann zu schmerzen. Auswärtsspiel in Leverkusen, dieser Aspirinmetropole zwischen Köln und Düsseldorf.
Von allen möglichen Kombinationen war dies wohl die schlechteste. Sportlich nahezu unlösbar und zuschauertechnisch ein Desaster. Dann lieber in Dortmund vor 80.000 untergehen und das entsprechend Geld einsacken, oder noch besser, zuhause vor vollen Rängen gegen den HSV oder Frankfurt einen Pokalfight gewinnen. Selbst die Bajuwaren wären zumindest finanziell attraktiver gewesen. Und zur Krönung dieses beknackten Pokalloses passierte auch noch allerlei Mist drum herum. Vorher die erste Niederlage seit Amtsantritt von Runjaic und danach das Gleiche doppelt. In einer Woche von Platz 1 auf Platz 3 abgerutscht und dabei vier Punkte auf Platz 2 eingebüßt. Sehr niederschmetternd. So wird es schwer, zu Weihnachten auf einem direkten Aufstiegsplatz zu stehen.
Irgendwie beschissen diese Fußballwoche aus FCK-Fan-Sicht. Selbst die Freude über die Mehreinnahmen durch das Weiterkommen im Pokal wurde durch undurchsichtige Finanztricks der Vereinsführung und die Ankündigung eines millionenschweren Defizits eingetrübt. Passt irgendwie zur romantischen Nebelstimmung draußen vor unseren liebevoll geschmückten Fenstern. Mir kam zu Ohren, dass Olivier Occèan vor lauter Frust gegen eine kanadische Massivholztür gerannt ist und sich dabei die Nase entzwei gebrochen hat. Und selbst Simunek scheint sich angesichts der aktuellen Situation lieber krank zu melden. Die kalten Tage vor der Winterpause werden zur Charakterprobe für die Roten Teufel. In den letzten beiden Spielen sollten 6 Punkte eingefahren werden, was angesichts der Gegner kein Selbstläufer wird. Das Weihnachtsgeschenk will hart erarbeitet werden. Notfalls müssen die Trinkflaschen der Schanzer mit schmackhaften Glühwein mit Schuss befüllt werden. Am 23.12. sollte das nicht weiter auffallen.
Aber auch der Trainer muss jetzt unter Beweis stellen, dass er aus den Niederlagen die richtigen Schlüsse zieht und die Mannschaft wieder in die Spur bringen kann. Coach Kosta (klingt fürchterlich, ist aber selbst gewählt) kann nun zeigen, dass er ein guter Beulendoktor ist. Er hat die Teufelskarre so schön aus dem Dreck gezogen und wieder in Schuss gebracht, es wäre schade, wenn ihr nun der Sprit ausgeht. Sollte es heute Abend wieder in die roten Hosen gehen, werden wohl auch die restlichen Plätzchen bzw. Zuckerbredle der Fans daran glauben müssen und als Frustmahl enden. So weit darf es unter keinen Umständen kommen, allein der Gesundheit wegen.
In diesem Sinne!
Ba beneen,
Butduma
In der Couchingzone backen neben Berti und Bahli auch noch Kohlmeyer und Butduma herrlich knackige Couchings. Seit der Erweiterung der Weihnachtsbäckerei spritzen auch laudere, runnning-man und Zweikampfmonster nussige Texte aufs Backblech. Die Kolumne erscheint jeweils Freitag um 12:00 Uhr oder an Spieltagen zur gleichen Zeit bei allen Pflichtspielen.
13.12.2013 - 11:34 Uhr
Gekonntes und sehr liebevolles Spielen mit Wörtern. Sehr schön zu lesen.
13.12.2013 - 11:48 Uhr
Schickes Dinge! (again)
Hoffe du hast dir bei dieser Aktion nicht auch noch die Finger verknotet, indem du im Fortunisstil über die Tastatur geflogen bist.
Ich wünsche uns allen ein Samstag ohne FCK-Wehen und einem Grinsen auf der Fresse wie man es nach guten Nummer hat.
Hoffe du hast dir bei dieser Aktion nicht auch noch die Finger verknotet, indem du im Fortunisstil über die Tastatur geflogen bist.
Ich wünsche uns allen ein Samstag ohne FCK-Wehen und einem Grinsen auf der Fresse wie man es nach guten Nummer hat.
13.12.2013 - 20:53 Uhr
Schöne Kolumne, But. Sie hilft dabei, diese Freitagabend-Katastrophe zu bewältigen.
Cheers
Bahli
Cheers
Bahli
13.12.2013 - 20:56 Uhr
Danke, Leute! Ich fress schon Plätzchen in mich rein. Kann man gut mit Weizen runterspülen. Werte TK, sie können sich dann beim FCK melden.
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