| Geburtsdatum | 29.12.1967 |
|---|---|
| Alter | 58 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Torpedo Kutaisi |
Dirk Schuster [Trainer]
10.05.2022 - 17:58 Uhr
01.08.2023 - 09:49 Uhr
Ich hab am TV direkt wahrgenommen, dass wir nach dem 1:1 wieder tiefer gestanden haben. War aber in der Vorsaison auch oft so, dass wir nach Ausgleichstreffern etc. das Risiko direkt wieder zurückgefahren haben.
Das ist auch mein großer Kritikpunkt an Schuster am Samstag: der fehlende Mut zum Risiko nach dem Ausgleichstreffer.
Für mich insgesamt unverständlich, da Schuster leider die defensive Stabilität nicht hinbekommt. Wir haben saisonübergreifend sechsmal zu Null gespielt in nun 35 Ligaspielen. Die Gesamtzahl an gefangenen Toren ist in Ordnung, aber mindestens ein Gegentor nehmen wir gerne mit. Komplett konzentrierte und fehlerfreie Auftritte sind selten, trotzdem hält er am sehr defensiven Ansatz fest. Gerade in Heimspielen für mich nicht nachvollziehbar und ein Grund für die Ergebniskrise, da unser Comebackmodus seit der Rückrunde nicht mehr funktioniert bzw. wir nach dem Ausgleich wieder in den Defensivmodus, der nicht funktioniert, wechseln.
Das ist auch mein großer Kritikpunkt an Schuster am Samstag: der fehlende Mut zum Risiko nach dem Ausgleichstreffer.
Für mich insgesamt unverständlich, da Schuster leider die defensive Stabilität nicht hinbekommt. Wir haben saisonübergreifend sechsmal zu Null gespielt in nun 35 Ligaspielen. Die Gesamtzahl an gefangenen Toren ist in Ordnung, aber mindestens ein Gegentor nehmen wir gerne mit. Komplett konzentrierte und fehlerfreie Auftritte sind selten, trotzdem hält er am sehr defensiven Ansatz fest. Gerade in Heimspielen für mich nicht nachvollziehbar und ein Grund für die Ergebniskrise, da unser Comebackmodus seit der Rückrunde nicht mehr funktioniert bzw. wir nach dem Ausgleich wieder in den Defensivmodus, der nicht funktioniert, wechseln.
01.08.2023 - 10:03 Uhr
Zitat von Josh_Simpson
Wie ich schon seit Wochen rauf und runter bete. Mein absoluter Wunschtrainer für den FCK. Gilt auch nicht überall als einfacher Mensch, aber das ist genau die Eigenschaft die ein FCK Trainer braucht.
Wer sehen will wie Schuster Fussball spielt, der soll sich mal die letzte Saison von Aue angucken. Brecher vorne und hinten dicht wie eine Mauer. Hat in Aue dem Präsidenten nicht gefallen. Er wollte aus Aue plötzlich RB Leipzig machen. Und was ist passiert? Aue ist sang und klanglos abgestiegen.
Der Mann macht aus Scheisse Gold und er passt zu diesem Verein wie vielleicht sonst nur Marco Antwerpen es getan hat.
Wie ich schon seit Wochen rauf und runter bete. Mein absoluter Wunschtrainer für den FCK. Gilt auch nicht überall als einfacher Mensch, aber das ist genau die Eigenschaft die ein FCK Trainer braucht.
Wer sehen will wie Schuster Fussball spielt, der soll sich mal die letzte Saison von Aue angucken. Brecher vorne und hinten dicht wie eine Mauer. Hat in Aue dem Präsidenten nicht gefallen. Er wollte aus Aue plötzlich RB Leipzig machen. Und was ist passiert? Aue ist sang und klanglos abgestiegen.
Der Mann macht aus Scheisse Gold und er passt zu diesem Verein wie vielleicht sonst nur Marco Antwerpen es getan hat.
Zitat von Devil_till_Death
Ich weiß ja nicht, was da grad durch deine Blutbahn gepumpt wird, aber die Euphorie, die du da zur Schau stellst, die lässt mich doch einigermaßen erstaunt zurück.
Deine Lobeshymnen in allen Ehren, ich aber wünsche mir, dass diese stilloseste aller Trainerentlassungen, dieses unwürdige Schmierentheater, diese Schande, die alle Werte eines Fritz Walter mit Füßen tritt nicht von Erfolg gekrönt wird und Hengen in drei Wochen die Konsequenzen ziehen muss. Schuster, dieser Antifußballer, ist spätestens Mitte Oktober sowieso Geschichte.
Ich weiß ja nicht, was da grad durch deine Blutbahn gepumpt wird, aber die Euphorie, die du da zur Schau stellst, die lässt mich doch einigermaßen erstaunt zurück.
Deine Lobeshymnen in allen Ehren, ich aber wünsche mir, dass diese stilloseste aller Trainerentlassungen, dieses unwürdige Schmierentheater, diese Schande, die alle Werte eines Fritz Walter mit Füßen tritt nicht von Erfolg gekrönt wird und Hengen in drei Wochen die Konsequenzen ziehen muss. Schuster, dieser Antifußballer, ist spätestens Mitte Oktober sowieso Geschichte.
Vorne blättern bringt erstaunliche Erkenntnisse. Schon interessant, welchen Unterschied 15 Monate machen können. Alles Wendehälse hier.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Devil_till_Death am 01.08.2023 um 10:15 Uhr bearbeitet
01.08.2023 - 10:10 Uhr
Es heißt ruhe bewahren.
Ich sehe es so der FCK war Zuhause viel zu passiv. Das 0:1 war verdient weil der FCK nicht in der Lage, war Druck zu machen. Erst mit den Einwechslungen würde es besser. Aber st. Pauli ist eine gute Mannschaft trotzdem muss man aber sagen hätte man offensiver mehr im Spiel getan, wäre das Spiel nicht verloren gegangen. Das muss sich Schuster ankreiden. Für lobinger tut es mir leid wirkt wie ein Fremdkörper. Er braucht Spielpraxis in der 3. Liga. Man hat gesehen was fehlt.....
Ich sehe es so der FCK war Zuhause viel zu passiv. Das 0:1 war verdient weil der FCK nicht in der Lage, war Druck zu machen. Erst mit den Einwechslungen würde es besser. Aber st. Pauli ist eine gute Mannschaft trotzdem muss man aber sagen hätte man offensiver mehr im Spiel getan, wäre das Spiel nicht verloren gegangen. Das muss sich Schuster ankreiden. Für lobinger tut es mir leid wirkt wie ein Fremdkörper. Er braucht Spielpraxis in der 3. Liga. Man hat gesehen was fehlt.....
01.08.2023 - 10:10 Uhr
Zitat von Miro2014
Es findet doch nur statt, was man häufig erlebt.
Ein Aufsteiger nimmt die Euphorie mit und gewinnt Spiele, die man eigentlich nicht auf dem Zettel hatte. Weiterhin wird man von Gegnern unterschätzt oder trifft einfach auf Teams, die selbst nach ihrem Rhythmus suchen.
Dann normalisiert sich alles und man verliert eben auch Spiele, die man in der Hinrunde noch gewonnen hatte.
Der Prozess geht weiter und alles wird hinterfragt.
Die zweite Saison startet und entpuppt sich "überraschend" als schwieriger als der Vorgänger.
Typische Symptome, gerade bei Traditionsvereinen, setzen ein:
- Ist der Trainer für die "neue" Situation der Richtige?
- Ist der Kader gut genug?
- Wollen wir mehr Offensive, mehr Defensive?
- Welcher Spielertyp fehlt?
- Sind die Fans zu ungeduldig?
Oftmals landen die Verantwortlichen dann bei einem Trainerwechsel, weil der eben am einfachsten auszutauschen ist.... Mannschaft und/ oder Fans wären schwieriger...
... Ironie aus...
Was sollte denn überhaupt ein realistisches Ziel sein?
Ich hoffe, alle entscheidenden Personen wissen, dass dies nur der frühest mögliche Klassenerhalt sein sollte, um flott planen zu können, wie es im dritten Jahr weitergeht. Ziel sollte sein, alles (Sponsoring, Umfeld, Mannschaft, Jugendarbeit, Trainerstab), Schritt für Schritt besser zu machen. Dies kann Jahre dauern.
Welche Fragen muss der aktuelle Trainerstab schnellstens lösen?
- Warum ist ein Spieler des Kalibers Klement nicht Dreh- und Angelpunkt in unserem Spiel?
- Gehen wir, zumindest die Heimspiele, nicht besser mit zwei Spitzen (Boyd und Ache) an?
- Wie schafft man es Zimmer und Durm endlich in die Situation zu bringen, weshalb wir sie verpflichtet haben? Führungsspieler, an denen sich die jüngeren, unerfahrenen Spieler orientieren könnten.
Was kann die sportliche Leitung tun?
- Einen Spieler finden, der direkt passt und Verantwortung als natürlich und nicht als Bürde empfindet, die ihn überfordert.... evtl. wäre Heintz so ein Spieler?!
Lösen wir diese Anforderungen nicht, werden wir absteigen. Ob mit oder ohne Schuster, ist dann egal.
Alle müssen bereit sein zu helfen, um einen evtl. gerade in Kinderschuhen stehenden Negativlauf zu verhindern.
Zitat von Josh_Simpson
Es zählen am Ende nur Punkte. Egal in welchem System, mit welcher Spielweise oder welchem Trainer.
Die Rheinpfalz hat dazu folgendes vor einigen Tagen geschrieben:
Das ist eine absolute Horrorbilanz und jedem Verantwortlichen muss am Saisonende klar gewesen sein, dass man nicht einfach so tun kann als wäre die Rückrunde nicht passiert.
Mich macht die extreme Verteidigung von Schuster hier auch ehrlich gesagt nachdenklich. Ich frage mich ob der Mann wirklich so fest im Sattel sitzt.
Wir werden die nächsten Wochen/Monate abwarten müssen, was sich auf der Bank tut und ich bin fest überzeugt das sich etwas tun wird. Es gibt Gesetzmäßigkeiten im Fußball.
Es zählen am Ende nur Punkte. Egal in welchem System, mit welcher Spielweise oder welchem Trainer.
Die Rheinpfalz hat dazu folgendes vor einigen Tagen geschrieben:
Zitat von RP
Zehn Punkte aus saisonübergreifend 16 Spielen – der 1. FC Kaiserslautern sucht weiter nach der Trendwende in der Zweiten Bundesliga. Das 1:2 gegen den FC St. Pauli ist aber nicht ganz so leicht einzuordnen: Spielte der #FCK nun passabel oder St. Pauli schlecht? (soma) #Rplus #Betze
Zehn Punkte aus saisonübergreifend 16 Spielen – der 1. FC Kaiserslautern sucht weiter nach der Trendwende in der Zweiten Bundesliga. Das 1:2 gegen den FC St. Pauli ist aber nicht ganz so leicht einzuordnen: Spielte der #FCK nun passabel oder St. Pauli schlecht? (soma) #Rplus #Betze
Das ist eine absolute Horrorbilanz und jedem Verantwortlichen muss am Saisonende klar gewesen sein, dass man nicht einfach so tun kann als wäre die Rückrunde nicht passiert.
Mich macht die extreme Verteidigung von Schuster hier auch ehrlich gesagt nachdenklich. Ich frage mich ob der Mann wirklich so fest im Sattel sitzt.
Wir werden die nächsten Wochen/Monate abwarten müssen, was sich auf der Bank tut und ich bin fest überzeugt das sich etwas tun wird. Es gibt Gesetzmäßigkeiten im Fußball.
Es findet doch nur statt, was man häufig erlebt.
Ein Aufsteiger nimmt die Euphorie mit und gewinnt Spiele, die man eigentlich nicht auf dem Zettel hatte. Weiterhin wird man von Gegnern unterschätzt oder trifft einfach auf Teams, die selbst nach ihrem Rhythmus suchen.
Dann normalisiert sich alles und man verliert eben auch Spiele, die man in der Hinrunde noch gewonnen hatte.
Der Prozess geht weiter und alles wird hinterfragt.
Die zweite Saison startet und entpuppt sich "überraschend" als schwieriger als der Vorgänger.
Typische Symptome, gerade bei Traditionsvereinen, setzen ein:
- Ist der Trainer für die "neue" Situation der Richtige?
- Ist der Kader gut genug?
- Wollen wir mehr Offensive, mehr Defensive?
- Welcher Spielertyp fehlt?
- Sind die Fans zu ungeduldig?
Oftmals landen die Verantwortlichen dann bei einem Trainerwechsel, weil der eben am einfachsten auszutauschen ist.... Mannschaft und/ oder Fans wären schwieriger...
... Ironie aus... Was sollte denn überhaupt ein realistisches Ziel sein?
Ich hoffe, alle entscheidenden Personen wissen, dass dies nur der frühest mögliche Klassenerhalt sein sollte, um flott planen zu können, wie es im dritten Jahr weitergeht. Ziel sollte sein, alles (Sponsoring, Umfeld, Mannschaft, Jugendarbeit, Trainerstab), Schritt für Schritt besser zu machen. Dies kann Jahre dauern.
Welche Fragen muss der aktuelle Trainerstab schnellstens lösen?
- Warum ist ein Spieler des Kalibers Klement nicht Dreh- und Angelpunkt in unserem Spiel?
- Gehen wir, zumindest die Heimspiele, nicht besser mit zwei Spitzen (Boyd und Ache) an?
- Wie schafft man es Zimmer und Durm endlich in die Situation zu bringen, weshalb wir sie verpflichtet haben? Führungsspieler, an denen sich die jüngeren, unerfahrenen Spieler orientieren könnten.
Was kann die sportliche Leitung tun?
- Einen Spieler finden, der direkt passt und Verantwortung als natürlich und nicht als Bürde empfindet, die ihn überfordert.... evtl. wäre Heintz so ein Spieler?!
Lösen wir diese Anforderungen nicht, werden wir absteigen. Ob mit oder ohne Schuster, ist dann egal.
Alle müssen bereit sein zu helfen, um einen evtl. gerade in Kinderschuhen stehenden Negativlauf zu verhindern.
Der Grund warum hier doch die meisten Fans unruhig werden ist die Tatsache das die Spielweise sich zur Rückrunde nicht geändert hat und das obwohl wir anderes Spielermaterial dazu gewonnen haben.
Ich bin auch der Meinung das Du am 1.Spieltag im eigenen Haus mit so vielen Fans und toller Stimmung einfach nicht so defensiv auftreten kannst. Fakt ist, das unser Team auch nicht geschlossen ins Gegenpressing geht beim Ballverlust und bei eigenem Ballbesitz auch nicht ausreichend nachrückt. Deshalb sind wir offensiv meiner Meinung nach auch oft ausrechenbar und ungefährlich. Noch dazu war unser Spiel am Samstag gegen Pauli viel zu langsam in der offensiv Bewegung.
Die Mannschaft ist gut genug um die Klasse zu halten, aber hier muss sich meiner Meinung nach etwas an dem taktischen Verhalten und der Ausrichtung verändern. Wofür nunmal der Trainer verantwortlich ist.
Mit Wunderlich haben wir im letzten Jahr auch übrigens einen Spieler abgegeben der uns sehr gefährlich bei Standards gemacht hat, was uns auch viele Tore bereitet hat. Diese Gefahr sehe ich schon seit der Rückrunde auch nur noch bedingt. Die Standards die Zuck am Samstag getreten hat, waren leider auch wieder sehr ausbaufähig.
Hier sollte wirklich auch noch eine ganze Menge passieren und ich hoffe wirklich das Dirk Schuster das hinbekommt. Für mich entsteht hier aber der Eindruck das solche Spiele wo es rauf und runter geht, wie z.B. gegen Magdeburg letzte Saison zu Hause unterbunden werden sollen indem wir defensiv besser stehen und das aber auch auf Kosten unserer Offensive. Mir gefällt das was wir spielen auch schon länger nicht mehr, obwohl wir durchaus auch gute Einzelspieler im Kader haben, die auch offensive Akzente setzen können. Redondo, Hecke, Opoku, Ritter, Boyd. Wenn man die Jungs offensiv besser in Szene setzt, dann braucht man hier wirklich nicht immer nur über den Ausfall von Boyd diskutieren. Die anderen sollten auch mal in die Positionen kommen wo sie Tore schießen können.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Mister_Niceguy am 01.08.2023 um 10:17 Uhr bearbeitet
01.08.2023 - 10:27 Uhr
Zitat von Devil_till_Death
Vorne blättern bringt erstaunliche Erkenntnisse. Schon interessant, welchen Unterschied 15 Monate machen können. Alles Wendehälse hier.
Zitat von Josh_Simpson
Wie ich schon seit Wochen rauf und runter bete. Mein absoluter Wunschtrainer für den FCK. Gilt auch nicht überall als einfacher Mensch, aber das ist genau die Eigenschaft die ein FCK Trainer braucht.
Wer sehen will wie Schuster Fussball spielt, der soll sich mal die letzte Saison von Aue angucken. Brecher vorne und hinten dicht wie eine Mauer. Hat in Aue dem Präsidenten nicht gefallen. Er wollte aus Aue plötzlich RB Leipzig machen. Und was ist passiert? Aue ist sang und klanglos abgestiegen.
Der Mann macht aus Scheisse Gold und er passt zu diesem Verein wie vielleicht sonst nur Marco Antwerpen es getan hat.
Wie ich schon seit Wochen rauf und runter bete. Mein absoluter Wunschtrainer für den FCK. Gilt auch nicht überall als einfacher Mensch, aber das ist genau die Eigenschaft die ein FCK Trainer braucht.
Wer sehen will wie Schuster Fussball spielt, der soll sich mal die letzte Saison von Aue angucken. Brecher vorne und hinten dicht wie eine Mauer. Hat in Aue dem Präsidenten nicht gefallen. Er wollte aus Aue plötzlich RB Leipzig machen. Und was ist passiert? Aue ist sang und klanglos abgestiegen.
Der Mann macht aus Scheisse Gold und er passt zu diesem Verein wie vielleicht sonst nur Marco Antwerpen es getan hat.
Zitat von Devil_till_Death
Ich weiß ja nicht, was da grad durch deine Blutbahn gepumpt wird, aber die Euphorie, die du da zur Schau stellst, die lässt mich doch einigermaßen erstaunt zurück.
Deine Lobeshymnen in allen Ehren, ich aber wünsche mir, dass diese stilloseste aller Trainerentlassungen, dieses unwürdige Schmierentheater, diese Schande, die alle Werte eines Fritz Walter mit Füßen tritt nicht von Erfolg gekrönt wird und Hengen in drei Wochen die Konsequenzen ziehen muss. Schuster, dieser Antifußballer, ist spätestens Mitte Oktober sowieso Geschichte.
Ich weiß ja nicht, was da grad durch deine Blutbahn gepumpt wird, aber die Euphorie, die du da zur Schau stellst, die lässt mich doch einigermaßen erstaunt zurück.
Deine Lobeshymnen in allen Ehren, ich aber wünsche mir, dass diese stilloseste aller Trainerentlassungen, dieses unwürdige Schmierentheater, diese Schande, die alle Werte eines Fritz Walter mit Füßen tritt nicht von Erfolg gekrönt wird und Hengen in drei Wochen die Konsequenzen ziehen muss. Schuster, dieser Antifußballer, ist spätestens Mitte Oktober sowieso Geschichte.
Vorne blättern bringt erstaunliche Erkenntnisse. Schon interessant, welchen Unterschied 15 Monate machen können. Alles Wendehälse hier.

Ich habe nie geleugnet mich für Schuster ausgesprochen zu haben. Genauso wenig wie du die Revolution aussprechen wolltest, weil Antwerpen gehen musste.
Wir haben aber eine andere Situation als in Aue. Schuster hat in Aue die ganze Zeit stabil gepunktet. Das ist der entscheidende Unterschied. Ich würde auch keinen kompletten Stilwechsel präferieren. Antwerpen und Schuster hatten ähnliche Elemente im Spiel. Da könnte man durchaus dran anknüpfen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Josh_Simpson am 01.08.2023 um 10:29 Uhr bearbeitet
01.08.2023 - 10:31 Uhr
Zitat von weissherbstschorle
Geile Logik.
Wenn St.Pauli klar besser war und WIR jegliche Siegermentalität vermissen haben lassen, wie konnte es dann plötzlich 1:1 stehen und überhaupt, wieso hatten WIR dann St.Pauli am Haken? Hätten WIR nicht eigentlich 0:5 oder gleich zweistellig abgeballert werden müssen?
Eigentlich schon wahnsinnig, was hier immer noch abgeht. Erstes Spiel knapp und durch individuelle Fehler zu Hause vor den ach so tollen Fans verloren. Der Betze bebte nach dem 1:1. Klassiker. Eventfans, die nur dann den ***** ***** hochbekommen, wenn etwas passiert. Betzetugenden, Siegermentalität und alles, was man sonst noch von Schuster und seinen "Lieblingen" alles verlangt, fehlt doch bei 99% aller Fans seit Monaten.
Da werden Fotos verglichen, einer vagen Fernanalyse unterzogen, um über den Konjunktiv zum Fakt zu kommen, dass einer total übergewichtig ist und das vor allem am blinden Trainer liegt, der nicht sehen will und ihn trotzdem aufstellt, weil er sein Liebling ist, der nur dank Antwerpen letzte Saison anfangs (vor seiner Verletzung) fit war und Schuster ihn halt jetzt nicht hart genug anpackt.
Da wird Schuster ein Strick draus gedreht, dass er die Boeing nicht vom Boden bekommt bzw. diese auf der Bank parkt, damit seine Lieblinge spielen können. Da müsste ein Trainer doch erkennen, wie sehr uns die Boeing fehlt, die zwar keine ist und auch noch nie eine war. Nur der Trainer ist blind, weil er den Spieler vergrault und nicht wie überall sonst ûblich, vorab bei Laune hält und ihn trotz fehlender Körpersprache in Training und Spiel unbedingt bringen muss. Okay, noch nachvollziehbar, wenigstens einer, der ähnlich lustlos und selbstgefällig wie 99% im Stadion und Foren unterwegs ist, was ja ausschliessljch am Trainer liegen muss.
Da wird die Laufleistung begutachtet und festgestellt, dass WIR insgesamt 7km weniger als der Gegner gelaufen sind und das angeordnet war und vor allem an der fehlenden Physis lag, was ja am Trainer liegt. Bemerkenswert, dass das auch die fehlenden Sprints der schnellen Außenstürmer erklärt bzw. die falsche Taktik ist, die schnellen Außenstürmer nicht einfach mehr laufen zu lassen, also nach dem Motto schnell = viel.
Könnte man endlos fortsetzen. Aber interessiert ja keinen. Denn wer will schon im Spiegel seine Fotos von sich selbst betrachten. Und um das klarzustellen, NEIN, ich kann keinen verstehen, der nach dem bereits erwarteten 1:2 aufgibt und die Notbremse ziehen will. Ich bin (auch) schon mehr als 40 Jahre Fan und habe noch nie so wenig Betzefeeling erlebt wie deit Anfang 2023. Selbst als Kuntz vom Berg gejagt wurde, wurden weniger Steinchen umgedreht.
Aber heute? Die allgemein vorherrschend pessimistische Stimmung in Deutschland überträgt sich selbst hier her, die blanke Panik vor einer üblen Zukunft wird herbeibeschworen. Madonnas Illuminati-Prophezeihung wird tatsächlich WA(h)R. Wir haben St.Pauli nicht besiegt. Das wars. WIR haben fertig. Und es regnet in der Ferienzeit!
Zitat von Schdolberhannes
Wenn Durm oder Raschl nicht die entscheidenden Fehler gemacht hätten, dann andere! Pauli war klar besser und wir haben jegliche Siegermentalität vermissen lassen! Als wir das 1:1 erzielten war der Betze am Beben und wir hatten sie am Haken. Und was machen wir? Ziehen uns wieder zurück und lassen die wieder kommen. Geile Taktik!
Wenn Durm oder Raschl nicht die entscheidenden Fehler gemacht hätten, dann andere! Pauli war klar besser und wir haben jegliche Siegermentalität vermissen lassen! Als wir das 1:1 erzielten war der Betze am Beben und wir hatten sie am Haken. Und was machen wir? Ziehen uns wieder zurück und lassen die wieder kommen. Geile Taktik!
Geile Logik.
Wenn St.Pauli klar besser war und WIR jegliche Siegermentalität vermissen haben lassen, wie konnte es dann plötzlich 1:1 stehen und überhaupt, wieso hatten WIR dann St.Pauli am Haken? Hätten WIR nicht eigentlich 0:5 oder gleich zweistellig abgeballert werden müssen?
Eigentlich schon wahnsinnig, was hier immer noch abgeht. Erstes Spiel knapp und durch individuelle Fehler zu Hause vor den ach so tollen Fans verloren. Der Betze bebte nach dem 1:1. Klassiker. Eventfans, die nur dann den ***** ***** hochbekommen, wenn etwas passiert. Betzetugenden, Siegermentalität und alles, was man sonst noch von Schuster und seinen "Lieblingen" alles verlangt, fehlt doch bei 99% aller Fans seit Monaten.
Da werden Fotos verglichen, einer vagen Fernanalyse unterzogen, um über den Konjunktiv zum Fakt zu kommen, dass einer total übergewichtig ist und das vor allem am blinden Trainer liegt, der nicht sehen will und ihn trotzdem aufstellt, weil er sein Liebling ist, der nur dank Antwerpen letzte Saison anfangs (vor seiner Verletzung) fit war und Schuster ihn halt jetzt nicht hart genug anpackt.
Da wird Schuster ein Strick draus gedreht, dass er die Boeing nicht vom Boden bekommt bzw. diese auf der Bank parkt, damit seine Lieblinge spielen können. Da müsste ein Trainer doch erkennen, wie sehr uns die Boeing fehlt, die zwar keine ist und auch noch nie eine war. Nur der Trainer ist blind, weil er den Spieler vergrault und nicht wie überall sonst ûblich, vorab bei Laune hält und ihn trotz fehlender Körpersprache in Training und Spiel unbedingt bringen muss. Okay, noch nachvollziehbar, wenigstens einer, der ähnlich lustlos und selbstgefällig wie 99% im Stadion und Foren unterwegs ist, was ja ausschliessljch am Trainer liegen muss.
Da wird die Laufleistung begutachtet und festgestellt, dass WIR insgesamt 7km weniger als der Gegner gelaufen sind und das angeordnet war und vor allem an der fehlenden Physis lag, was ja am Trainer liegt. Bemerkenswert, dass das auch die fehlenden Sprints der schnellen Außenstürmer erklärt bzw. die falsche Taktik ist, die schnellen Außenstürmer nicht einfach mehr laufen zu lassen, also nach dem Motto schnell = viel.
Könnte man endlos fortsetzen. Aber interessiert ja keinen. Denn wer will schon im Spiegel seine Fotos von sich selbst betrachten. Und um das klarzustellen, NEIN, ich kann keinen verstehen, der nach dem bereits erwarteten 1:2 aufgibt und die Notbremse ziehen will. Ich bin (auch) schon mehr als 40 Jahre Fan und habe noch nie so wenig Betzefeeling erlebt wie deit Anfang 2023. Selbst als Kuntz vom Berg gejagt wurde, wurden weniger Steinchen umgedreht.
Aber heute? Die allgemein vorherrschend pessimistische Stimmung in Deutschland überträgt sich selbst hier her, die blanke Panik vor einer üblen Zukunft wird herbeibeschworen. Madonnas Illuminati-Prophezeihung wird tatsächlich WA(h)R. Wir haben St.Pauli nicht besiegt. Das wars. WIR haben fertig. Und es regnet in der Ferienzeit!

Danke.
Ich habe auf Sky nochmal nachgesehen: nach dem 1:1 hat Schuster ganz klar die Weisung gegeben, ab sofort nicht mehr über die Mittellinie zu gehen. Macht der nämlich immer so, vor allem letzte Saison hat man das nach den ganzen Rückständen ganz genau gesehen.
Es waren auch nur noch 7 bereits vor Angst kauernde Paulianer auf dem Platz, der Rest weinte schon im Arm des Trainers. Und erst als sie gemerkt haben, dass Schuster außer Goldkettchen tragen nix kann, da sind die plötzlich wieder alle los und haben uns komplett an die Wand gespielt. In der Superzeitlupe beim Elfer sieht man auch eindeutig, dass Raschl den Hartel umtreten musste, weil der vorher von Schuster als alten Mustertreter noch zugerufen bekam, dass er das jetzt machen muss.
Und das Karlsberg kein alkoholfreies Bier geliefert hat, muss der Todesstoß für Schuster sein. Der hat einfach den Laden nicht im Griff. Sofort raus der Mann.
Gruß
01.08.2023 - 10:33 Uhr
Wenn ich das richtig verstehe geben wir erst nach Rückstand mehr Gas ... ach nein, der Gegner zieht sich ja etwas zurück und gibt uns mehr Platz.
Und nach dem Ausgleich gehen wir dann wieder runter vom Gas ... ach nein, der Gegner tut wieder mehr.
Wie dem auch sei, es ist Saisonbeginn und im ersten Spiel fallen 3 Tore, die alle nicht wirklich so planbar sind. Selbst das hochgelobte Pauli brauchte 2 Aussetzer von uns und unser Ausgleich fällt unter die Kategorie Zufallstreffer.
Schuster, um hier wieder zurück zu kommen, ist mit dem Kader noch nicht zufrieden und mahnt weitere Transfers an. Hengen scheint das zu verstehen und tut sicher alles um die Qualität noch zu erhöhen.
Entweder die bekommen das hin, was uns allen zu wünschen wäre, oder man muss mit dem auskommen, was man bisher hat und dann wird es womöglich für alle zäh.
Und ja, bleiben die Ergebnisse weiter aus, dann ist der Trainerwechsel das naheliegende Ereignisse. Aber ob das noch im ersten Saisondrittel vonstatten gehen würde bezweifle ich.
Und nach dem Ausgleich gehen wir dann wieder runter vom Gas ... ach nein, der Gegner tut wieder mehr.
Wie dem auch sei, es ist Saisonbeginn und im ersten Spiel fallen 3 Tore, die alle nicht wirklich so planbar sind. Selbst das hochgelobte Pauli brauchte 2 Aussetzer von uns und unser Ausgleich fällt unter die Kategorie Zufallstreffer.
Schuster, um hier wieder zurück zu kommen, ist mit dem Kader noch nicht zufrieden und mahnt weitere Transfers an. Hengen scheint das zu verstehen und tut sicher alles um die Qualität noch zu erhöhen.
Entweder die bekommen das hin, was uns allen zu wünschen wäre, oder man muss mit dem auskommen, was man bisher hat und dann wird es womöglich für alle zäh.
Und ja, bleiben die Ergebnisse weiter aus, dann ist der Trainerwechsel das naheliegende Ereignisse. Aber ob das noch im ersten Saisondrittel vonstatten gehen würde bezweifle ich.
01.08.2023 - 10:37 Uhr
Zitat von FCK-Tribun
Man kann sich mit beiden Fragen beschäftigen. Mit der aktuellen Saison und den darauffolgenden ein, zwei Jahren. Ist die Entwicklung, die in der Rückrunde angestoßen wurde, notwendig gewesen, um dieses Jahr den Klassenerhalt zu schaffen? Ist sie zielführend gewesen, um das Team allmählich auf ein "höheres Level" zu heben? Ist dieses mit Schuster überhaupt zu erreichen? Und vor allem: Wo soll diese Mannschaft fußballerisch denn konkret hin? Oder gibt es im Moment nur das Ziel, kurzfristig die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen und die mittelfristige Zukunft ist völlig unwichtig? Letzteres wäre ja durchaus plausibel; ich glaube angesichts einiger Äußerungen und Personalentscheidungen aber nicht dran.
Man kann über einen überschaubaren Zeitraum und solange es ohne ernsthafte Konsequenzen bleibt m. E. durchaus schlechte Ergebnisse und auch schlechte Leistungen hinnehmen, wenn sie einer Entwicklung dienen. Es geht ja gerade darum, was man im ergebnistechnisch unbefriedigenden letzten Saisondrittel an Entwicklung angestoßen hat. Ist das Aufbauspiel in diesem Zeitraum besser geworden? Haben sich Automatismen in der Spielfortführung gefunden, die es in der Zeit des "Pokalmodus" und danach nicht gab? Hat die Mannschaften sich Lösungsmöglichkeiten gegen tiefstehende Gegner erarbeitet? Funktioniert die defensive Abstimmung nun besser? Haben wir Ideen, wie wir zu Torchancen kommen? Wird der Sechzehner (wieder) besser besetzt?
Wo hat sich seit März etwas bewegt, wenn man die Ergebnisse für den Moment komplett ausklammert? Welche Aspekte bewegen Schuster und noch mehr Hengen als dessen Vorgesetzter dazu, diese Zeitspanne als "Ergebniskrise" abzutun? Wie gesagt: Für mich ist das in erster Linie eine Begrifflichkeit, die ich mit einem anderen Trainertypus in Verbindung bringe, nämlich solchen Trainern, die der Mannschaft eine komplett neue, oftmals auch riskante Art des Fußballs vermitteln wollen und dann über die Anfangszeit hinweg Klatsche um Klatsche kassieren, bis die Rädchen irgendwann ineinander greifen. Da wird das Spiel aber meistens schon besser, bevor sich irgendwann auch die Ergebnisse einstellen.
In meinen Augen hat Hengen dazu gar nichts Wesentliches gesagt. Er ist in weiten Teilen der Meinung, der die meisten Foristen hier sind: Die Mannschaft habe das Saisonziel erreicht, sie habe mit Verletzungen und Formschwächen zu tun gehabt, daher seien die Ergebnisse ausgeblieben. Wo er konkrete Fortschritte gesehen hat, hat er meiner Erinnerung nach nicht gesagt. Und nein, dabei geht es nicht um oberes Drittel oder Geschwindigkeit der Entwicklung - es geht schlichtweg um konkrete Punkte, die unter der Anleitung von Schuster besser geworden sind, egal wie klein sie sind.
Und nochmal: Mir geht es auch um die Frage, wohin man mit der Mannschaft von der Spielanlage her will.
Naja, ich teile bereits die Prämisse des "Überperformens" nicht. Die Mannschaft war ihren Möglichkeiten entsprechend ein- und aufgestellt und hat in einem hervorragend funktionierenden Korsett mit viel Disziplin und Leidenschaft teils tolle Ergebnisse erzielt. In meinen Augen hatte das zwar viel mit Formstärke wichtiger Spieler und nahezu optimaler Arbeit in der Gegnervorbereitung zu tun, was man beides meinetwegen nicht über 34 Spiele aufrechterhalten kann. Aber weder war die Hinrunde allein auf den "Pokalmodus" (der hatte sich nach der Hälfte der Halbserie erledigt) noch auf die "Aufstiegseuphorie" zurückzuführen. Da steckte viel gute Arbeit hinten dran, die man meines Erachtens *inhaltlich* ab einem gewissen Punkt eben nicht mehr fortgeführt hat.
Zitat von Marbod
Man müsste sich grundsätzlich auf eine hypothetische Annahme bei Variablen einigen, wie "aktuell und perspektivisch" der richtige Trainer...
Man müsste sich grundsätzlich auf eine hypothetische Annahme bei Variablen einigen, wie "aktuell und perspektivisch" der richtige Trainer...
Man kann sich mit beiden Fragen beschäftigen. Mit der aktuellen Saison und den darauffolgenden ein, zwei Jahren. Ist die Entwicklung, die in der Rückrunde angestoßen wurde, notwendig gewesen, um dieses Jahr den Klassenerhalt zu schaffen? Ist sie zielführend gewesen, um das Team allmählich auf ein "höheres Level" zu heben? Ist dieses mit Schuster überhaupt zu erreichen? Und vor allem: Wo soll diese Mannschaft fußballerisch denn konkret hin? Oder gibt es im Moment nur das Ziel, kurzfristig die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen und die mittelfristige Zukunft ist völlig unwichtig? Letzteres wäre ja durchaus plausibel; ich glaube angesichts einiger Äußerungen und Personalentscheidungen aber nicht dran.
Zitat von Marbod
Wie definiert sich die "Weiterentwicklung" der Mannschaft? Gilt "Weiterentwicklung" nur im Erfolgsfall oder darf in die Betrachtung auch das mit einbezogen werden, was der Verein als "Ergebniskrise" analysiert hat? ....
Wie definiert sich die "Weiterentwicklung" der Mannschaft? Gilt "Weiterentwicklung" nur im Erfolgsfall oder darf in die Betrachtung auch das mit einbezogen werden, was der Verein als "Ergebniskrise" analysiert hat? ....
Man kann über einen überschaubaren Zeitraum und solange es ohne ernsthafte Konsequenzen bleibt m. E. durchaus schlechte Ergebnisse und auch schlechte Leistungen hinnehmen, wenn sie einer Entwicklung dienen. Es geht ja gerade darum, was man im ergebnistechnisch unbefriedigenden letzten Saisondrittel an Entwicklung angestoßen hat. Ist das Aufbauspiel in diesem Zeitraum besser geworden? Haben sich Automatismen in der Spielfortführung gefunden, die es in der Zeit des "Pokalmodus" und danach nicht gab? Hat die Mannschaften sich Lösungsmöglichkeiten gegen tiefstehende Gegner erarbeitet? Funktioniert die defensive Abstimmung nun besser? Haben wir Ideen, wie wir zu Torchancen kommen? Wird der Sechzehner (wieder) besser besetzt?
Wo hat sich seit März etwas bewegt, wenn man die Ergebnisse für den Moment komplett ausklammert? Welche Aspekte bewegen Schuster und noch mehr Hengen als dessen Vorgesetzter dazu, diese Zeitspanne als "Ergebniskrise" abzutun? Wie gesagt: Für mich ist das in erster Linie eine Begrifflichkeit, die ich mit einem anderen Trainertypus in Verbindung bringe, nämlich solchen Trainern, die der Mannschaft eine komplett neue, oftmals auch riskante Art des Fußballs vermitteln wollen und dann über die Anfangszeit hinweg Klatsche um Klatsche kassieren, bis die Rädchen irgendwann ineinander greifen. Da wird das Spiel aber meistens schon besser, bevor sich irgendwann auch die Ergebnisse einstellen.
Zitat von Marbod
Von daher stellt sich mir die Frage worüber man dann sprechen will, wenn Hengen in den Analysen schon alles Wesentliche gesagt hat...
Von daher stellt sich mir die Frage worüber man dann sprechen will, wenn Hengen in den Analysen schon alles Wesentliche gesagt hat...
In meinen Augen hat Hengen dazu gar nichts Wesentliches gesagt. Er ist in weiten Teilen der Meinung, der die meisten Foristen hier sind: Die Mannschaft habe das Saisonziel erreicht, sie habe mit Verletzungen und Formschwächen zu tun gehabt, daher seien die Ergebnisse ausgeblieben. Wo er konkrete Fortschritte gesehen hat, hat er meiner Erinnerung nach nicht gesagt. Und nein, dabei geht es nicht um oberes Drittel oder Geschwindigkeit der Entwicklung - es geht schlichtweg um konkrete Punkte, die unter der Anleitung von Schuster besser geworden sind, egal wie klein sie sind.
Und nochmal: Mir geht es auch um die Frage, wohin man mit der Mannschaft von der Spielanlage her will.
Zitat von Marbod
Es mag keiner mehr hören wollen, aber die Hinrunde, in der die Mannschaft total überperformt hat, verzerrt den Blick auf die Leistungsfähigkeit der Mannschaft völlig.
Es mag keiner mehr hören wollen, aber die Hinrunde, in der die Mannschaft total überperformt hat, verzerrt den Blick auf die Leistungsfähigkeit der Mannschaft völlig.
Naja, ich teile bereits die Prämisse des "Überperformens" nicht. Die Mannschaft war ihren Möglichkeiten entsprechend ein- und aufgestellt und hat in einem hervorragend funktionierenden Korsett mit viel Disziplin und Leidenschaft teils tolle Ergebnisse erzielt. In meinen Augen hatte das zwar viel mit Formstärke wichtiger Spieler und nahezu optimaler Arbeit in der Gegnervorbereitung zu tun, was man beides meinetwegen nicht über 34 Spiele aufrechterhalten kann. Aber weder war die Hinrunde allein auf den "Pokalmodus" (der hatte sich nach der Hälfte der Halbserie erledigt) noch auf die "Aufstiegseuphorie" zurückzuführen. Da steckte viel gute Arbeit hinten dran, die man meines Erachtens *inhaltlich* ab einem gewissen Punkt eben nicht mehr fortgeführt hat.
Danke dir für die Ausführungen! Wenn ich so über deine Antworten nachdenke und vor allem den letzten Teil zur Prämisse überperformen heranziehe, dann würde ich vor allem einen Punkt herausnehmen wollen, in dem sich unsere Sichtweisen und daran anknüpfend auch die Erwartungshaltungen unterscheiden. Nämlich die Einschätzung von der Leistungsfähigkeit dieser Mannschaft. Vielleicht muss man auch konkrete Beispiele dazwischenschalten, wenn man von Entwicklung und Spielanlage spricht. Eine Mannschaft mit einer komplexen Spielanlage, die auch vielfältige Lösungen in der Offensive finden kann -wenn wir da die letzte Rückrunde herausnehmen, die ergebnistechnisch und auch spielerisch wirklich herausragend war- haben wir gerade am Wochenende bespielt.
Ich würde mir wünschen, dass wir eine Spielkultur wie St. Pauli etablieren können, das gefällt mir persönlich sehr gut was da entwickelt wird, aber -und da kommen wir zu dem Punkt "Einschätzung"- ich halte unsere Jungs insgesamt für aktuell fußballerisch zu schwach, um diese Art Fußball wie St. Pauli zu spielen. Wir haben einige wenige feine Füßchen in der Mannschaft, insgesamt sind es aber doch allesamt keine derartigen Techniker, dass sie das so spielen können. Berechtigte Frage deinerseits, ist Schuster hier der richtige Trainer das zu ändern? Kann man das in dem fortgeschrittenen Alter einiger Spieler überhaupt noch signifikant verbessern? Ich denke Schuster ist hier tatsächlich vor allem der Pragmatiker, der er auch immer betont zu sein, er arbeitet mit dem Spielermaterial, das im Verein ist. Dann kommt da wohl zwangsläufig dieser "Schusterball" heraus.
Ich denke auch nicht, dass Hengen/Schuster bei diesem Stand stehen bleiben will, sonst wären nicht Spieler wie Raschl oder Ache verpflichtet worden. Nur ist das nur ein Zahnrädchen und das Getriebe wird dadurch nicht automatisch rund und geschmeidig.
Worauf ich hinauswill. Ich denke, du liegst mit deiner Einschätzung der Hinrunde gar nicht so falsch, dass es wirklich viel mit sehr guter Vorbereitung und der Formstärke von Schlüsselspielern zu tun hatte. Nach meiner Wahrnehmung waren wir darüber hinaus vor allem auch brutal effektiv in sehr vielen Spielen, die wir so nicht hätten gewinnen müssen/sollen vom reinen Spielverlauf her. Da denke ich bspw. an die unerwarteten 9 Punkte vor der Winterpause. Ob es an einem Punkt ein "Nachlassen" gab, wie du schreibst, ein Punkt an dem an der "inhaltlichen" Arbeit nachgelassen wurde, das vermag ich nicht festzustellen. Für mich ist das im Kern immer noch die "Rumpeltruppe" der 3. Liga gewesen und diese hohe Konzentration und Disziplin hat irgendwann seinen Tribut eingefordert. Wenn dann wegen der bald abflauenden Effektivität die Ergebnisse ausbleiben ist es ungleich schwerer diese mentale Performance weiter aufrecht zu erhalten. Ich denke, dass man vor allem das in der Rückrunde gesehen hat. Und ich denke, dass man von Seiten Hengens und Schusters davon ausgegangen ist, dass genau das passieren wird. Daher hat man ja versucht in der Rückrunde punktuell eine andere Spielanlage zu etablieren, was phasenweise optisch gelungen ist, sich im Ergebnis aber nicht niedergeschlagen hat. Es war wohl auch die Kehrseite der Medaille in der Rückrunde, dass man so früh den Klassenerhalt faktisch geschafft hatte, dass die letzten Prozente im Kopf in etlichen Spielen dann fehlten. Genau in den Spielen, in denen jetzt fehlende Galligkeit, Mut und sonst was attestiert wird. Auf der anderen Seite darf man auch gerne zur Kenntnis nehmen, dass es trotz Profisport schwierig ist in solchen Situationen, in denen es eigentlich um nichts mehr geht, noch jedes letzte Quäntchen herauszuholen, wenn man über die Saison so viele Körner gelassen hat.
Hätte ein anderer Trainer als Schuster das insgesamt besser hinbekommen? Mag vielleicht sein, ich persönlich denke das eher nicht. Ich sehe einen Trainer, der insgesamt ziemlich am Maximum der Leistungsfähigkeit dieses Teams arbeitet mit Ausschlägen nach oben und unten. Er weicht definitiv nicht von seinem Kurs ab immer zuallererst die Defensive zu stabilisieren. Das gelingt nicht immer gut. Auch gegen St. Pauli, die wir insgesamt doch recht gut verteidigt hatten, gab es einige individuelle Schnitzer, die die taktische Disziplin ins Wanken gebracht haben.
Wo ich bei dir und vielen anderen bin, ist die Frage/Forderung nach einem variableren und vor allem saubereren Offensivspiel. Was für mich in der Retrospektive aber immer wieder auffällt, ist wie unsauber wir Tempogegenstöße ausspielen. Das ist etwas, was auch Schuster regelmäßig bemängelt und soweit ich erinnere auch etliche Trainer vor ihm. Vor dem 0:1 am Samstag war auch wieder so ein miserabel gespielter Konterangriff der Ausgangspunkt für das Tor von St. Pauli. Da war unsere taktische Grundordnung durch falsche Positionen durcheinandergebracht. Der Trainer erkennt das, der Trainer bemängelt das und der Trainer lässt das auch trainieren. Nur umsetzen müssen das die Spieler selbst. Und wenn wir ehrlich sind, diese Tempogegenstöße sind alles andere als komplizierte Spielzüge. Die müssen vor allem sauber gespielt sein. Wenn unsere Jungs schon daran regelmäßig scheitern... Ok, es ist komplexer, es hat auch was mit den Abständen zwischen den Mannschaftsteilen zu tun. Die langen Bälle von uns sind einfacher zu verteidigen. Ist das taktische Vorgabe oder Entscheidung der Mannschaft auf dem Feld? Ist schwer zu entscheiden. Schuster hatte in der letzten Saison nach einigen Spielen selbst gesagt, dass sich die Jungs haben zu weit hinten reindrängen lassen etc. Das scheint mir also eher an den Spielern zu liegen. Schuster ist jemand der die Spieler auch spielen lässt, ohne ständig wie bspw. Schommers von der Seite alles reinzurufen. Halte ich für den besseren Ansatz.
Aber zurück zur Frage Entwicklung Offensivspiel. Schuster ist ein anderen Typ Trainer als etwa Titz, dessen Offensive deutlich spritziger ist als unsere und fußballerisch ebenso deutlich besser. Magdeburg hat seine Transfertätigkeiten genau darauf ausgerichtet, hat ein grundsätzlich anderes Konzept. Ich sehe das so, dass uns Hengen punktuell qualitativ verbessert. Aber der Kern ist wie gesagt eine "3.Liga Rumpeltruppe", wir haben auch damals nicht alles an die Wand gespielt. Das weiter zu entwickeln wird noch eine Zeit brauchen, bis das fußballerisch eine gute Zweitligatruppe ist. Die Einschätzungen von Fans anderer Mannschaften hier im Forum zeigen ja auch ein eher durchschnittliches Bild unseres Teams. Hengen geht nicht den Weg alles auf einen Schlag zu verändern und die halbe Mannschaft in einer Transferperiode auszutauschen, hatten wir ja schon öfters und es ist nie gut gegangen. Jetzt müssen wir eben mit dem Material arbeiten was da ist und bei weitem nicht jeder Spieler im Kader gehört zur Spitze des Zweitligafußballs. Von daher ist aus meiner Sicht Geduld gefragt. Auch wenn das keiner mehr hören mag...
01.08.2023 - 10:45 Uhr
Ich bin zwar nur Junioren Trainer, aber muss Schuster bisschen in Schutz nehmen.
Lasst doch einfach die Spiele aus der letzten Saison weg, die Jungs haben den Klassenerhalt geschafft ab da war die Spannung raus es ist nicht nur bei uns so gewesen.
Er hat die Jungs eigentlich gut eingestellt, mir wäre zwar Kraus lieber in der IV und Niehues für Ritter im DM und Hanslik für Lobinger.
Aber ich hab kein Training verfolgt auch die Jungs hätten ein Sieg holen können, was mich verwundert ist das wir kaum Spieler in und um die Box bekommen.
Wir können ja Defensiv spielen, nur bei eigenen Angriffen müssen mehr Spieler in die Box da ist die ganze Mannschaft gefragt die müssen aufrücken.
So kann man keine Gefahr ausstrahlen wenn nur 1-3 Spieler in und um die Box sind, bei uns sind dann drei vorne und 8 hinten so wird es auf Dauer nicht funktionieren das wir regelmäßig Punkte holen.
Bin gespannt auf die nächsten 3-4 Spiele wie es da aussehen wird, klar ist aber auch bleiben die Punkte aus wird auch Schuster nicht die Winterpause erleben.
Lasst doch einfach die Spiele aus der letzten Saison weg, die Jungs haben den Klassenerhalt geschafft ab da war die Spannung raus es ist nicht nur bei uns so gewesen.
Er hat die Jungs eigentlich gut eingestellt, mir wäre zwar Kraus lieber in der IV und Niehues für Ritter im DM und Hanslik für Lobinger.
Aber ich hab kein Training verfolgt auch die Jungs hätten ein Sieg holen können, was mich verwundert ist das wir kaum Spieler in und um die Box bekommen.
Wir können ja Defensiv spielen, nur bei eigenen Angriffen müssen mehr Spieler in die Box da ist die ganze Mannschaft gefragt die müssen aufrücken.
So kann man keine Gefahr ausstrahlen wenn nur 1-3 Spieler in und um die Box sind, bei uns sind dann drei vorne und 8 hinten so wird es auf Dauer nicht funktionieren das wir regelmäßig Punkte holen.
Bin gespannt auf die nächsten 3-4 Spiele wie es da aussehen wird, klar ist aber auch bleiben die Punkte aus wird auch Schuster nicht die Winterpause erleben.
01.08.2023 - 10:46 Uhr
Noch mal ein Einwand zur Legende, dass das Schusters Vorgabe sei sich hinten reinzustellen.
Wenn man sich die Genese dieser Mannschaft anschaut und wir erinnern uns alle gerne an dieses absolute Kampfspiel gegen den Waldhof, als wir in Unterzahl 0:0 gewonnen hatten. Seit dieser Zeit hat die Mannschat gelernt, quasi als DNA verinnerlicht, dass sie unfassbar schwer zu schlagen sind, wenn sie sich hinten reinstellen und mit Mann und Maus verteidigen. Das hat in der 3. Liga gegen die ganzen Bierfüße funktioniert, weil das alles limitierte Truppen sind. Magdeburg hatte uns dann damals erstmals die Grenzen dieser Strategie aufgezeigt. Das ging aber in den Spielen immer von der Mannschaft aus, die auf das bewährte und erfolgreiche Muster der totalen Verteidigung verfiel. Das ist so nie von den Trainern vorgegeben worden. Hat Schuster auch wirklich einige Male betont in Pressekonferenzen. In der 2. Liga sind die Mannschaften weniger limitiert und finden bessere Mittel gegen das "Busparken", trotzdem geht die Mannschaft gerne in diesen "Sicherheitsmodus", eben weil sie gelernt hat darin sicher zu sein. Das braucht vielleicht ein weiteres Schlüsselerlebnis, um das abzustellen...
Wenn man sich die Genese dieser Mannschaft anschaut und wir erinnern uns alle gerne an dieses absolute Kampfspiel gegen den Waldhof, als wir in Unterzahl 0:0 gewonnen hatten. Seit dieser Zeit hat die Mannschat gelernt, quasi als DNA verinnerlicht, dass sie unfassbar schwer zu schlagen sind, wenn sie sich hinten reinstellen und mit Mann und Maus verteidigen. Das hat in der 3. Liga gegen die ganzen Bierfüße funktioniert, weil das alles limitierte Truppen sind. Magdeburg hatte uns dann damals erstmals die Grenzen dieser Strategie aufgezeigt. Das ging aber in den Spielen immer von der Mannschaft aus, die auf das bewährte und erfolgreiche Muster der totalen Verteidigung verfiel. Das ist so nie von den Trainern vorgegeben worden. Hat Schuster auch wirklich einige Male betont in Pressekonferenzen. In der 2. Liga sind die Mannschaften weniger limitiert und finden bessere Mittel gegen das "Busparken", trotzdem geht die Mannschaft gerne in diesen "Sicherheitsmodus", eben weil sie gelernt hat darin sicher zu sein. Das braucht vielleicht ein weiteres Schlüsselerlebnis, um das abzustellen...
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