| Geburtsdatum | 29.12.1967 |
|---|---|
| Alter | 58 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Torpedo Kutaisi |
Dirk Schuster [Trainer]
10.05.2022 - 17:58 Uhr
25.08.2023 - 22:40 Uhr
Im Endeffekt ist jede Taktik gut, solange man erfolgreich ist und jede Taktik und Spielidee wird niedergeredet, wenn man fast nur verliert.
Für manche Sachen kann Schuster etwas, für manche nicht. Leider stellen sich die Jungs teilweise auch echt blöd und wenig souverän an. Dafür kann kein Trainer etwas.
Meines Erachtens stimmt es aber auch, dass wir unsere Siegchancen minimieren, wenn wir erstmal immer nur reagieren und oft in Rückstand geraten.
Auch dass Lobinger und Zolinski immer wieder relativ konstant Minuten sammeln/sammelten, muss man nicht zwangsläufig verstehen.
Wir sind spielerisch gut genug, um uns selbst Chancen zu erarbeiten. Es klappt doch jedes mal, wenn wir selbst anfangen, etwas ins Spiel zu investieren. Ich würde mir wünschen, dass man (wieder) ein gesundes Mittelmaß findet. Seit Anfang der vergangenen Rückrunde war das ein anderer Fußball als zuvor.
Den kompletten Fehlstart scheint man nun wenigstens erst einmal abgewendet zu haben. Letztlich wird es wohl keinen FCK-Fan geben, der weinen würde, wenn Schuster jetzt wieder erfolgreich ist.
Der durchschnittliche FCK-Fan ist emotional sehr aufgeladen, wenn es um den Verein geht und vielen ging und geht sicherlich der A... auf Grundeis, nach der letzten Rückrunde unter Umständen wieder in diese unsägliche 3. Liga zu müssen.
Wenn die Punkteausbeute stimmt, ist es mir persönlich relativ egal, wie diese zustande kommen.
Für manche Sachen kann Schuster etwas, für manche nicht. Leider stellen sich die Jungs teilweise auch echt blöd und wenig souverän an. Dafür kann kein Trainer etwas.
Meines Erachtens stimmt es aber auch, dass wir unsere Siegchancen minimieren, wenn wir erstmal immer nur reagieren und oft in Rückstand geraten.
Auch dass Lobinger und Zolinski immer wieder relativ konstant Minuten sammeln/sammelten, muss man nicht zwangsläufig verstehen.
Wir sind spielerisch gut genug, um uns selbst Chancen zu erarbeiten. Es klappt doch jedes mal, wenn wir selbst anfangen, etwas ins Spiel zu investieren. Ich würde mir wünschen, dass man (wieder) ein gesundes Mittelmaß findet. Seit Anfang der vergangenen Rückrunde war das ein anderer Fußball als zuvor.
Den kompletten Fehlstart scheint man nun wenigstens erst einmal abgewendet zu haben. Letztlich wird es wohl keinen FCK-Fan geben, der weinen würde, wenn Schuster jetzt wieder erfolgreich ist.
Der durchschnittliche FCK-Fan ist emotional sehr aufgeladen, wenn es um den Verein geht und vielen ging und geht sicherlich der A... auf Grundeis, nach der letzten Rückrunde unter Umständen wieder in diese unsägliche 3. Liga zu müssen.
Wenn die Punkteausbeute stimmt, ist es mir persönlich relativ egal, wie diese zustande kommen.
26.08.2023 - 00:06 Uhr
Schuster raus!
Nur 2-1 gewonnen gegen eine der Topmannschaften der 2. Liga.
Die Saison wird noch verdammt schwer, aber nach 4 Spieltagen sieht die FCK-Welt schon viel besser aus.
Weiter so auf Kontinuität setzen.
Nur 2-1 gewonnen gegen eine der Topmannschaften der 2. Liga.
Die Saison wird noch verdammt schwer, aber nach 4 Spieltagen sieht die FCK-Welt schon viel besser aus.
Weiter so auf Kontinuität setzen.
26.08.2023 - 01:04 Uhr
Zitat von Betzemaster
Und die ganzen Schuster, Zimmer, Lobinger, Zolinski etc - Basher, die alles in den Dreck-Zieher mit Klement-Schallplatten-Hänger dürfen jetzt einfach mal nach Hause gehen und die Backen halten.
Und die ganzen Schuster, Zimmer, Lobinger, Zolinski etc - Basher, die alles in den Dreck-Zieher mit Klement-Schallplatten-Hänger dürfen jetzt einfach mal nach Hause gehen und die Backen halten.
Ich habe Mal nur die Passage zitiert, weil ich auch zu denen gehöre, die die Spieltagskaderzusammenstellung durchaus kritisch sieht und auch der Meinung bin, dass Schuster paar Spiezes hat, die sich mehr schlechte Leistungen im Spiel (Training kann ich nicht beurteilen) als andere erlauben dürfen.
Ich habe ihn auch damals kritisiert, dass er ein erfolgreiches Team auseinander gerupft hat um iwie Klement in die Mannschaft zu bekommen und jetzt wo in Spielen mit Recht guten AVs evt. Klements Stärke besser zur Geltung kommen könnte, bringt er häufiger Hanslik und Lobinger. Was mir zeigt, dass er Klement komplett verbrannt hat, indem er ihn in ein damals kämpferisches Team Klement als Fremdkörper spielen lassen hat und jetzt Hansi, Lobinger oder auch Zolinski in guten Spielsituationen einfach nicht das fußballerische Mitbringen und gegenüber dem Rest der Mannschaft abfallen- und in diesem Spielsystem setzt er dann nicht mehr auf einen Spielstarken Spieler wie Klement. Klements Leistungen waren auch nicht so, dass er immer in die S11 gehört, aber er war auch letzte Saison einer unserer besseren.
Ich stelle mir nur vor, wie Ache von Flanken, Steilpässen usw. die Klement bei uns auch schon gezeigt hat, profitieren würde und denke mir, dass muss doch passen.
Auch hat Schuster jetzt über 1.5 Jahre gezeigt, dass er selten weder die Kaderbreite genutzt hat, noch hat er in Saison unwichtigen Spielen stärker rotiert (zumindest hätte er ab und an Mal gegen Saisonende auch Junge Spieler mitnehmen können, einfach für ein wenig Erfahrung sammeln)
Schuster hat die Kurve gekriegt - und ich habe nicht so Recht daran geglaubt, da die Gesamtleistung der Mannschaft in der Rückrunde grottig war und er kein Mittel gefunden hat, es umzustoßen. Ich habe erwartet, dass wir nach der Länderspielpause mit einem neuen Trainer die Saison beenden.
Für den FCK ist aber die bestmögliche Lösung eingetroffen, der aktuelle Trainer reißt dass Ruder rum und mich freut es als FCK Fan, dass er und das Team das geschafft haben - auch dank der Neuverpflichtungen.
Ich habe das Gefühl, dass auf dem Berg dieses Jahr ein erheblich höheres (vlt sogar hohes Risiko) eingegangen wird um die Klasse zu halten und deswegen auch bei Hengen häufiger die Nerven durchgehen (MMn diskutiert er dieses Jahr viel viel mehr als mit den Schiris als letztes) .
Aber wir haben glaube ich auch alle deinen Punkt verstanden, dass wir uns jetzt Mal alle beruhigen und der Mannschaft die Zeit geben, die sie auch braucht um sich weiter zu entwickeln.
26.08.2023 - 06:49 Uhr
Unser Trainerteam hat die Mannschaft gestern wieder sehr gut auf den Gegner eingestellt und zur Halbzeit die richtigen Worte gefunden. Der Sieg war meiner Ansicht nach verdient erarbeitet.
26.08.2023 - 08:26 Uhr
Was mir gut gefällt, ist Schusters Fähigkeit das Spiel während der 90 Minuten zu lesen und situativ durch personelle Wechsel oder kleinere Systemumstellungen auf dessen Verlauf zu reagieren. Gestern hat er nach den Einwechslungen von Ache und Opoku im Spiel gegen Elversberg mit der Hereinnahme von Tachie erneut ein gutes Näschen bewiesen. Gut gefiel mir auch die leichte(n) Umstellung(en) nach ca. zwanzig Minuten, die uns in der Folgezeit mehr Zugriff auf das Spiel ermöglicht haben.
Die letzten zwanzig Minuten entsprachen zwar nicht meiner Idealvorstelllung wie eine 2:0-Auswärtsführung „verwaltet“ werden sollte, waren aber wenn man den öffentlichen Aussagen nach Abpfiff glauben mag, auch nicht der taktischen Ausrichtung von DS, sondern eher der Eigendynamik des Spiels geschuldet, die eine Partie nehmen kann, spätestens nach dem Anschlusstreffer für Paderborn.
Gruß,
W7
Die letzten zwanzig Minuten entsprachen zwar nicht meiner Idealvorstelllung wie eine 2:0-Auswärtsführung „verwaltet“ werden sollte, waren aber wenn man den öffentlichen Aussagen nach Abpfiff glauben mag, auch nicht der taktischen Ausrichtung von DS, sondern eher der Eigendynamik des Spiels geschuldet, die eine Partie nehmen kann, spätestens nach dem Anschlusstreffer für Paderborn.
Gruß,
W7
26.08.2023 - 08:33 Uhr
Zitat von Betzemaster
Und die ganzen Schuster, Zimmer, Lobinger, Zolinski etc - Basher, die alles in den Dreck-Zieher mit Klement-Schallplatten-Hänger dürfen jetzt einfach mal nach Hause gehen und die Backen halten.
Den Satz kannst du dir sparen! Wir sind nicht in der Politik. Solange das Thema um diese Spieler nicht verebbt, sehe ich das kontraproduktiv für Trainer und Mannschaft für die Weiterentwicklung. Vielleicht kommt ja noch ein Thema dazu ab nächster Woche Luthe/Krahl. Das es immer mal Einzelfälle gibt, wo es kritisch ist ob jemand spielt oder nicht ist normal, aber hier häufen sich doch die Divergenzen von Trainer und Spieler.
Und die ganzen Schuster, Zimmer, Lobinger, Zolinski etc - Basher, die alles in den Dreck-Zieher mit Klement-Schallplatten-Hänger dürfen jetzt einfach mal nach Hause gehen und die Backen halten.
Den Satz kannst du dir sparen! Wir sind nicht in der Politik. Solange das Thema um diese Spieler nicht verebbt, sehe ich das kontraproduktiv für Trainer und Mannschaft für die Weiterentwicklung. Vielleicht kommt ja noch ein Thema dazu ab nächster Woche Luthe/Krahl. Das es immer mal Einzelfälle gibt, wo es kritisch ist ob jemand spielt oder nicht ist normal, aber hier häufen sich doch die Divergenzen von Trainer und Spieler.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von fckfan59 am 26.08.2023 um 08:46 Uhr bearbeitet
26.08.2023 - 08:46 Uhr
Ich wiederhole nochmal, was ich gestern kurz vorm 1:0 geschrieben hab:
»Mir kommt's immer so vor, als seien unsere Männer richtiggehend überrascht davon, wenn der Gegner von Beginn an Druck macht und flott nach vorne zu spielen versucht. Nach der Pause kommen die dann raus und scheinen besser eingestellt zu sein. Sowohl offensiv als auch defensiv. Seltsam.«
Das ist gestern nicht das erste mal sondern grad gegen Mannschaftten vom Kaliber Paderborn und darunter auch in der letzten gesamten Saison schon so gewesen. Keine Ahnung, ob Schuster der Mannschaft mit auf den Weg gibt, Anfangs erst mal galama zu machen und ohne Aufregung ins Spiel zu finden oder ob die Spieler selbst die Handbremse anziehen und sich dann überrennen lassen, unterm Strich ist das aber ein Spiel mit dem Feuer. Nicht nur, dass man auch schwächere Gegner dadurch unnötig aufbaut, der Dauerdruck in Kombination mit sich dann verheerend auswirkender eigener Fehler ist auch nicht sonderlich förderich fürs eigene Selbstvertrauen und erschwert es, in der zweiten Hälfte den Schalter umzulegen.
Wie gesagt, ich hab keine Ahnung, warum das so so ist, ob es an den Anweisungen des Trainers liegt oder ob dieses Phlegma aus der Mannschaft selbst kommt. Wahrscheinlich ist es eine Kombination aus beidem. Wenn das aber aus der Mannschaft kommt, dann muss Schuster mal vor dem Spiel schon die Köpfe waschen – ist das die Vorgabe, dann muss Schuster sich da überdenken, dort den Hebel ansetzen und den Männern vom Start weg eine mutigere Spielweise verordnen.
In jedem Fall lässt mich das schon einigermaßen ratlos zurück und muss sich definitiv ändern. Denn dass sie es auch anders können zeigen ja die Spiele gegen die Topmannschaften der Liga, wo man von Sekunde eins an stets hochmotiviert und mit voller Pulle ans Werk gegangen ist.
»Mir kommt's immer so vor, als seien unsere Männer richtiggehend überrascht davon, wenn der Gegner von Beginn an Druck macht und flott nach vorne zu spielen versucht. Nach der Pause kommen die dann raus und scheinen besser eingestellt zu sein. Sowohl offensiv als auch defensiv. Seltsam.«
Das ist gestern nicht das erste mal sondern grad gegen Mannschaftten vom Kaliber Paderborn und darunter auch in der letzten gesamten Saison schon so gewesen. Keine Ahnung, ob Schuster der Mannschaft mit auf den Weg gibt, Anfangs erst mal galama zu machen und ohne Aufregung ins Spiel zu finden oder ob die Spieler selbst die Handbremse anziehen und sich dann überrennen lassen, unterm Strich ist das aber ein Spiel mit dem Feuer. Nicht nur, dass man auch schwächere Gegner dadurch unnötig aufbaut, der Dauerdruck in Kombination mit sich dann verheerend auswirkender eigener Fehler ist auch nicht sonderlich förderich fürs eigene Selbstvertrauen und erschwert es, in der zweiten Hälfte den Schalter umzulegen.
Wie gesagt, ich hab keine Ahnung, warum das so so ist, ob es an den Anweisungen des Trainers liegt oder ob dieses Phlegma aus der Mannschaft selbst kommt. Wahrscheinlich ist es eine Kombination aus beidem. Wenn das aber aus der Mannschaft kommt, dann muss Schuster mal vor dem Spiel schon die Köpfe waschen – ist das die Vorgabe, dann muss Schuster sich da überdenken, dort den Hebel ansetzen und den Männern vom Start weg eine mutigere Spielweise verordnen.
In jedem Fall lässt mich das schon einigermaßen ratlos zurück und muss sich definitiv ändern. Denn dass sie es auch anders können zeigen ja die Spiele gegen die Topmannschaften der Liga, wo man von Sekunde eins an stets hochmotiviert und mit voller Pulle ans Werk gegangen ist.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Devil_till_Death am 26.08.2023 um 09:07 Uhr bearbeitet
26.08.2023 - 09:07 Uhr
Ich habe jetzt ein paar Mal gelesen, dass wir gestern die Rückkehr zum „Schusterball“ aus der letzten Rückrunde gesehen hätten, *weil* Schuster das Experiment „Umbau der Mannschaft“ aufgegeben habe. Das glaube ich ja nicht. Meines Erachtens war das gestern einfach nur eine gelungene, aber im größeren Kontext singuläre Anpassung an einen gut ausgeguckten Gegner. *Das* ist die Parallele, die man zur letzten Hinrunde ziehen kann. Konsequentes Angriffspressing gegen Kwasnioks Jungs spielen zu lassen, hätte nämlich bös nach hinten losgehen können. Die haben gerade in der ersten Halbzeit bewusst mit langen Bällen in den Raum zwischen äußerem Innenverteidiger und Schienenspieler aufgebaut. Da nicht mit fünf Mann vorne draufzugehen und die Räume aufzumachen, sondern eher an der Mittellinie zu warten, fand ich gegen diesen Gegner völlig nachvollziehbar. Die Abkehr von Strukturen, an denen man seit Monaten gearbeitet hat, sehe ich da aber noch lange nicht. Und halte es für sehr gut möglich, dass wir gegen Nürnberg wieder so auftreten wie in der letzten Zeit.
26.08.2023 - 10:05 Uhr
Zitat von FCK-Tribun
Ich habe jetzt ein paar Mal gelesen, dass wir gestern die Rückkehr zum „Schusterball“ aus der letzten Rückrunde gesehen hätten, *weil* Schuster das Experiment „Umbau der Mannschaft“ aufgegeben habe. Das glaube ich ja nicht. Meines Erachtens war das gestern einfach nur eine gelungene, aber im größeren Kontext singuläre Anpassung an einen gut ausgeguckten Gegner. *Das* ist die Parallele, die man zur letzten Hinrunde ziehen kann. Konsequentes Angriffspressing gegen Kwasnioks Jungs spielen zu lassen, hätte nämlich bös nach hinten losgehen können. Die haben gerade in der ersten Halbzeit bewusst mit langen Bällen in den Raum zwischen äußerem Innenverteidiger und Schienenspieler aufgebaut. Da nicht mit fünf Mann vorne draufzugehen und die Räume aufzumachen, sondern eher an der Mittellinie zu warten, fand ich gegen diesen Gegner völlig nachvollziehbar. Die Abkehr von Strukturen, an denen man seit Monaten gearbeitet hat, sehe ich da aber noch lange nicht. Und halte es für sehr gut möglich, dass wir gegen Nürnberg wieder so auftreten wie in der letzten Zeit.
Ich habe jetzt ein paar Mal gelesen, dass wir gestern die Rückkehr zum „Schusterball“ aus der letzten Rückrunde gesehen hätten, *weil* Schuster das Experiment „Umbau der Mannschaft“ aufgegeben habe. Das glaube ich ja nicht. Meines Erachtens war das gestern einfach nur eine gelungene, aber im größeren Kontext singuläre Anpassung an einen gut ausgeguckten Gegner. *Das* ist die Parallele, die man zur letzten Hinrunde ziehen kann. Konsequentes Angriffspressing gegen Kwasnioks Jungs spielen zu lassen, hätte nämlich bös nach hinten losgehen können. Die haben gerade in der ersten Halbzeit bewusst mit langen Bällen in den Raum zwischen äußerem Innenverteidiger und Schienenspieler aufgebaut. Da nicht mit fünf Mann vorne draufzugehen und die Räume aufzumachen, sondern eher an der Mittellinie zu warten, fand ich gegen diesen Gegner völlig nachvollziehbar. Die Abkehr von Strukturen, an denen man seit Monaten gearbeitet hat, sehe ich da aber noch lange nicht. Und halte es für sehr gut möglich, dass wir gegen Nürnberg wieder so auftreten wie in der letzten Zeit.
Naja also die Aussage von Schuster nach Elversberg war ja sinngemäß, dass man gewinnen musste. Das mag in der Debatte untergegangen sein, aber da war schon Druck auf dem Kessel. Was tut man, wenn Dinge nicht funktionieren? Man besinnt sich auf Grundlagen und alte Erfolgszepte.
Ich möchte da grundsätzlich gar keine Prognose abgeben, da jetzt mehrere Faktoren noch unklar sind.
1. Die Torwartposition
Wir können mit Krahl auch mal 2-3 Meter höher stehen. Das gibt unserem Spiel einen ganz andere Qualität auch im Pressingverhalten. Außerdem können wir die IVs jetzt mehr am Spielaufbau beteiligen, die Wege nach vorne sind kürzer.
Das dürfte Tomiak und Elvedi entgegen kommen.
2. Ache, Tachie und Boyd
Also wir können jetzt drei Varianten von Fussball spielen. Ball lang nach vorne und ablegen, wir können die Bälle auf Aussen spielen, wo dann ein Spieler mit Geschwindigkeit wie Pucha maßgenau flankt. Und wir können Geschwindigkeit in Form von Tachie oder Redondo ins Laufduell schicken.
Die nächste Weiterentwicklung wäre der zweite Stürmer. Dann muss ein 6er oder ein IV weichen. Unwahrscheinlich momentan allerdings dürfte es dann Kraus treffen, weil dann die Wege hinten länger werden und du dir noch weniger ein Geschwindigkeitsdefizit leisten kannst.
3. Soldo
Ich hab gestern schon das Gefühl gehabt, das da richtig Qualität auf den Platz gekommen ist. Über kurz oder lang wird der sich durchsetzen und dann sehe ich auch für Elvedi keinen Platz mehr. Da war eine ganz andere Zweikampfführung da. Der Gegenspieler konnte nicht 20 Meter im Kreis runden drehen. Da wird direkt mal die Tür zugemacht. Was es wiederum dem Gegner nicht mehr so ermöglichen würde an unserem Strafraum nach Lücken zu suchen. Woraus ich schließe, das wir mehr Bälle in diesen Situationen gewinnen und unserer Umschaltspiel häufiger wird
Das bedeutet ich würde taktische Fragen tatsächlich vom Personal abhängig machen und damit denke ich sind wir ein wenig bei deinem Argument das wir gegnerabhängig agieren. Ich sage wir agieren personalabhängig und da bin ich zum ersten mal seit Monaten guter Dinge.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Josh_Simpson am 26.08.2023 um 10:08 Uhr bearbeitet
26.08.2023 - 10:10 Uhr
Zitat von Josh_Simpson
Naja also die Aussage von Schuster nach Elversberg war ja sinngemäß, dass man gewinnen musste. Das mag in der Debatte untergegangen sein, aber da war schon Druck auf dem Kessel. Was tut man, wenn Dinge nicht funktionieren? Man besinnt sich auf Grundlagen und alte Erfolgszepte.
Naja also die Aussage von Schuster nach Elversberg war ja sinngemäß, dass man gewinnen musste. Das mag in der Debatte untergegangen sein, aber da war schon Druck auf dem Kessel. Was tut man, wenn Dinge nicht funktionieren? Man besinnt sich auf Grundlagen und alte Erfolgszepte.
Findest du denn, dass wir gegen Elversberg so gespielt haben wie in der letzten Hinrunde?
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