| Geburtsdatum | 29.12.1967 |
|---|---|
| Alter | 58 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Torpedo Kutaisi |
Dirk Schuster [Trainer]
10.05.2022 - 17:58 Uhr
26.11.2023 - 20:53 Uhr
Zitat von HamburgerFCKTeufel
Ich habe das Spiel nicht gesehen. Und dennoch lässt mich das Ergebnis ratlos zurück. Dennoch wäre es zu einfach alles auf Dirk Schuster zu reduzieren. …….
Und vielleicht auch mal weniger sagen und etwas mehr den Fokus auf Fußballspielen legen. Vielleicht hilft es auch mal eine PK vorm Spieltag ausfallen zu lassen um sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.
……….. .
Ich habe das Spiel nicht gesehen. Und dennoch lässt mich das Ergebnis ratlos zurück. Dennoch wäre es zu einfach alles auf Dirk Schuster zu reduzieren. …….
Und vielleicht auch mal weniger sagen und etwas mehr den Fokus auf Fußballspielen legen. Vielleicht hilft es auch mal eine PK vorm Spieltag ausfallen zu lassen um sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.
……….. .
Das seh ich ganz genau so. Ich schaue mir seit ein paar Spieltagen die Pressekonferenzen vor den Spielen nicht mehr an. Die haben wenig Neuigkeitswert und gleichzeitig habe ich das Gefühl (ohne etwas zu Wissen) dass man sich um vieles kümmert aber gleichzeitig den Fokus etwas verloren hat - ich denke, genau wie wir als Fans hat man in der Führung eine solche Abwärtsspirale nicht für möglich gehalten. Die nächsten 3 Ligaspiele werden extrem schwer, insbesondere dann wenn das Selbstvertrauen angekratzt ist. Dazu haben sich die Gegner auf den Spielstiel von Schuster eingestellt. Wir spielen immer über die Flügel oder hoch und weit auf Boyd/ Ache …… ich habe schon lange keinen Pass in die Tiefe aus dem Mittelfeld gesehen. Im HZ 1 sehr gut gemacht von Kiel, mehrfach wurden Skrzybski und Pichler im Kurzpass in den Lauf eingesetzt. Sowas haben wir scheinbar nicht drauf …. schade. Und nochmal warum werden Ecken und Freistöße immer wieder monoton nach vorne reingebolz ….wenn man keinen Stich im Kopfballspiel gewinnt - das muss man im Spiel doch erkennen und auch mal eine Variante draufhaben ….
Dieser Beitrag wurde zuletzt von diable_rouge am 26.11.2023 um 20:58 Uhr bearbeitet
26.11.2023 - 21:27 Uhr
Ziehe in die Bewertung für Schuster weiterhin nur einen Faktor ein und der lautet „Defensive“.
Er ist jetzt mittlerweile 48 Spiele an der Seitenlinie und in diesen Spielen haben wir sechsmal zu Null gespielt, d.h. in 12,5% aller Spiele. Diese Saison hat man es in den bisherigen Spielen noch nicht ein einziges Mal geschafft kein Gegentor zu kassieren.
Schuster steht bzw. eher stand für mich immer für defensiv konzentrierten Fußball mit dem Hauptfokus auf einer galligen und kompakten Defensivarbeit. Davon sind wir meilenweit entfernt. Kann mich in den knapp anderthalb Jahren nicht wirklich an zwei aufeinanderfolgende Spiele erinnern in denen wir konstant sauber und konzentriert verteidigt haben.
Was mich besonders stutzig macht ist die fehlende Kompaktheit. In jedem Spiel sehe ich riesige Löcher, Spieler, die vogelwild quer übers Feld verteidigen und wenig bis keine Abstimmung zwischen den Mannschaftsteilen. Und nicht erst seit dieser Saison. Auch letzte Saison oft das gleiche Bild. Natürlich haben wir nicht die Spielerqualität in der Defensive wie bspw. St.Pauli, aber die hat Wiesbaden auch nicht und schafft es eine gute Defensive aufs Feld zu bringen.
Mir ist es daher ein Rätsel warum Schuster hier keine Verbesserung hinbekommt. Vor allem vor dem Hintergrund, dass er eine Truppe übernommen hat, die im Aufstiegsjahr 19mal zu Null gespielt hat, d.h. in 50% der Spiele. Die Grundlagen für eine defensivstarke Mannschaft waren also da.
Ich gebe Schuster persönlich noch bis zur Winterpause. Liefert er bis dahin nicht Punkte und viel mehr noch eine verbesserte Defensive, dann wird es (hoffentlich) eng für ihn.
Er ist jetzt mittlerweile 48 Spiele an der Seitenlinie und in diesen Spielen haben wir sechsmal zu Null gespielt, d.h. in 12,5% aller Spiele. Diese Saison hat man es in den bisherigen Spielen noch nicht ein einziges Mal geschafft kein Gegentor zu kassieren.
Schuster steht bzw. eher stand für mich immer für defensiv konzentrierten Fußball mit dem Hauptfokus auf einer galligen und kompakten Defensivarbeit. Davon sind wir meilenweit entfernt. Kann mich in den knapp anderthalb Jahren nicht wirklich an zwei aufeinanderfolgende Spiele erinnern in denen wir konstant sauber und konzentriert verteidigt haben.
Was mich besonders stutzig macht ist die fehlende Kompaktheit. In jedem Spiel sehe ich riesige Löcher, Spieler, die vogelwild quer übers Feld verteidigen und wenig bis keine Abstimmung zwischen den Mannschaftsteilen. Und nicht erst seit dieser Saison. Auch letzte Saison oft das gleiche Bild. Natürlich haben wir nicht die Spielerqualität in der Defensive wie bspw. St.Pauli, aber die hat Wiesbaden auch nicht und schafft es eine gute Defensive aufs Feld zu bringen.
Mir ist es daher ein Rätsel warum Schuster hier keine Verbesserung hinbekommt. Vor allem vor dem Hintergrund, dass er eine Truppe übernommen hat, die im Aufstiegsjahr 19mal zu Null gespielt hat, d.h. in 50% der Spiele. Die Grundlagen für eine defensivstarke Mannschaft waren also da.
Ich gebe Schuster persönlich noch bis zur Winterpause. Liefert er bis dahin nicht Punkte und viel mehr noch eine verbesserte Defensive, dann wird es (hoffentlich) eng für ihn.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von bilek19 am 26.11.2023 um 21:31 Uhr bearbeitet
26.11.2023 - 21:41 Uhr
Diese defensive Unsicherheit ist echt krass, da bin ich schon bei @bilek19 .
Gerade bei einem Trainer wie Schuster, ist das wirklich mehr als überraschend.
Schuster hat in seiner Karriere vor dem FCK 1,15 im Schnitt pro Spiel gefangen.
Bei uns sind es 1,5 TpS.
Klingt erstmal nicht nach einem großen Unterschied. Wenn man das aber auf die Saison hochrechnet, kommt er pre FCK auf 39 Gegentore in der Saison. Bei uns wären es bei diesem Schnitt 51!
Aktuell liegen wir sogar deutlich über dem Schnitt.
Das ist bedenklich.
Der Vergleich zur Aufstiegssaison hinkt allerdings ein wenig.
Da sind die u.a. Schwächen von Kraus noch nicht so aufgefallen. Und mit Raab hatten wir einen richtig guten Torhüter. Der ist leistungstechnisch deutlich über Luthe und Krahl.
Aber, und da bin ich bei @FCK-Tribun, es liegt am Ende nicht nur an der hinteren Reihe. Die Abstimmung dort passt zwar auch überhaupt nicht, aber die Zentrale im Mittelfeld macht auch wirklich keinen guten Job.
Gerade bei einem Trainer wie Schuster, ist das wirklich mehr als überraschend.
Schuster hat in seiner Karriere vor dem FCK 1,15 im Schnitt pro Spiel gefangen.
Bei uns sind es 1,5 TpS.
Klingt erstmal nicht nach einem großen Unterschied. Wenn man das aber auf die Saison hochrechnet, kommt er pre FCK auf 39 Gegentore in der Saison. Bei uns wären es bei diesem Schnitt 51!
Aktuell liegen wir sogar deutlich über dem Schnitt.
Das ist bedenklich.
Der Vergleich zur Aufstiegssaison hinkt allerdings ein wenig.
Da sind die u.a. Schwächen von Kraus noch nicht so aufgefallen. Und mit Raab hatten wir einen richtig guten Torhüter. Der ist leistungstechnisch deutlich über Luthe und Krahl.
Aber, und da bin ich bei @FCK-Tribun, es liegt am Ende nicht nur an der hinteren Reihe. Die Abstimmung dort passt zwar auch überhaupt nicht, aber die Zentrale im Mittelfeld macht auch wirklich keinen guten Job.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Ivo_Ilicevic am 26.11.2023 um 21:43 Uhr bearbeitet
26.11.2023 - 21:47 Uhr
Das größte Fragezeichen ist für mich eigentlich diese steile Negativentwicklung der letzten 4 Wochen bzw. drei Spiele.
Defensive Probleme haben wir die ganze Saison. Pauli und Schalke wurden in den ersten beiden Spieltagen eingeladen und eigentlich folgte in jedem Spiel konsequent ein Aussetzer und mindestens ein Gegentor. Dennoch machte uns aus, dass wir offensiv immer ein Feuerwerk abgebrannt haben, kreativ, dynamisch, spielfreudig und konsequent vor dem Tor waren. Auch Einsatz, Leidenschaft und Willenskraft stimmten. So konnten wir die defensiven Schwächen kompensieren und wenn das unsere Methode ist, Spiele zu gewinnen, von mir aus.
Auch gegen Düsseldorf haben wir gegen Ende nochmal versucht, das 4:4 zu erzielen. Den HSV hatten wir am Rande der Niederlage, ohne den Krahl-Fehler und mit etwas mehr Glück am Ende (Opoku, Zimmer) gewinnen wir. Gegen Köln hat es dann sogar geklappt. Bei den beiden Spielen waren die genannten Attribut definitiv vorhanden, auch ohne Puchacz und Ache.
Gegen Fürth, Wiesbaden und heute dann ein komplett anderes Gesicht. Während die defensive Unsicherheit weiter zu erkennen war, fehlten aber leider die kompensierende Offensiv- und Einsatzfreude. Anderes Gesicht, wie Stecker gezogen. Klar wurden wir von Fürth und Wiesbaden nicht an die Wand gespielt und mit etwas Glück holt man zweimal ein Remis. Aber es fehlte kollektiv die Leidenschaft, die eigentlich die ganze Saison unter Markenzeichen war. Stattdessen ängstlich, statisch, gehemmt, planlos, ...
Das lässt mich recht ratlos zurück, da es nicht nur ein Aussetzer war, sondern systematisch zu sein scheint. Wie kann das nahezu gleiche Team in so kurzer Zeit so desolat und verunsichert auftreten?
Mich erinnert das an die Aufstiegssaison. Wir besiegen Saarbrücken wie im Rausch 3:1, alles ist gut. Gegen Wiesbaden, BVB II und Köln folgen drei komplett indiskutable Auftritte, bei denen die Mannschaft gar nicht wieder zu erkennen war und wirkte, als hätte man einfach den Stecker gezogen.
Defensive Probleme haben wir die ganze Saison. Pauli und Schalke wurden in den ersten beiden Spieltagen eingeladen und eigentlich folgte in jedem Spiel konsequent ein Aussetzer und mindestens ein Gegentor. Dennoch machte uns aus, dass wir offensiv immer ein Feuerwerk abgebrannt haben, kreativ, dynamisch, spielfreudig und konsequent vor dem Tor waren. Auch Einsatz, Leidenschaft und Willenskraft stimmten. So konnten wir die defensiven Schwächen kompensieren und wenn das unsere Methode ist, Spiele zu gewinnen, von mir aus.
Auch gegen Düsseldorf haben wir gegen Ende nochmal versucht, das 4:4 zu erzielen. Den HSV hatten wir am Rande der Niederlage, ohne den Krahl-Fehler und mit etwas mehr Glück am Ende (Opoku, Zimmer) gewinnen wir. Gegen Köln hat es dann sogar geklappt. Bei den beiden Spielen waren die genannten Attribut definitiv vorhanden, auch ohne Puchacz und Ache.
Gegen Fürth, Wiesbaden und heute dann ein komplett anderes Gesicht. Während die defensive Unsicherheit weiter zu erkennen war, fehlten aber leider die kompensierende Offensiv- und Einsatzfreude. Anderes Gesicht, wie Stecker gezogen. Klar wurden wir von Fürth und Wiesbaden nicht an die Wand gespielt und mit etwas Glück holt man zweimal ein Remis. Aber es fehlte kollektiv die Leidenschaft, die eigentlich die ganze Saison unter Markenzeichen war. Stattdessen ängstlich, statisch, gehemmt, planlos, ...
Das lässt mich recht ratlos zurück, da es nicht nur ein Aussetzer war, sondern systematisch zu sein scheint. Wie kann das nahezu gleiche Team in so kurzer Zeit so desolat und verunsichert auftreten?
Mich erinnert das an die Aufstiegssaison. Wir besiegen Saarbrücken wie im Rausch 3:1, alles ist gut. Gegen Wiesbaden, BVB II und Köln folgen drei komplett indiskutable Auftritte, bei denen die Mannschaft gar nicht wieder zu erkennen war und wirkte, als hätte man einfach den Stecker gezogen.
26.11.2023 - 22:15 Uhr
Man hat so eine kleine Kopie von der N11. Verunsicherte Mannschaft, hinten immer für Gegentore gut, vorne nur bedingt gefährlich und wenn dann die Offensive das nicht mehr ausgleichen kann verliert man.
Man hat stand jetzt die 3 schlechteste Defensive. Wie kann man sich mit fast den selben Spielern also so verschlechtert haben?
Gehe davon aus, dass wir taktisch etwas verändert haben. Stehen etwas höher und schon kommen die Schwächen von kraus zb stärker zum tragen. Vorne kann Boyd kaum noch Bälle festmachen und die Dinger fliegen schneller zurück als man gucken kann. Gewinnen keine 2ten Bälle mehr. Rücken zu zaghaft nach und unser 4 Mann Pressing kann man leicht spielerisch zu Nichte machen. Wenn man dann Klement zum Aufbau zwischen die IV fallen lässt, und er dann Gepresst wird und zu unseren Spielschwachen IVs spielen muss lahmt unser Spiel und es folgt der lange Ball, den Boyd wie oben bereits erwähnt nicht mehr festmachen kann. Die Löcher im Mittelfeld sind ebenso gravierend. Verstehe die Aufgaben zb von einem Niehues auch nicht. Ist er abräumer oder was genau soll er tun?
Hoffe da auf die Rückkehrer Tomiak, Ache und evtl Aremu. Klement wie oft erwähnt ein toller Kicker im falschen System. Wenn wir ballbesitzorientiert spielen würden ja, so leider nicht. Schuster ist lange genug im Geschäft das selbst zu sehen, ob er das verbessern kann bleibt abzuwarten.
Man hat stand jetzt die 3 schlechteste Defensive. Wie kann man sich mit fast den selben Spielern also so verschlechtert haben?
Gehe davon aus, dass wir taktisch etwas verändert haben. Stehen etwas höher und schon kommen die Schwächen von kraus zb stärker zum tragen. Vorne kann Boyd kaum noch Bälle festmachen und die Dinger fliegen schneller zurück als man gucken kann. Gewinnen keine 2ten Bälle mehr. Rücken zu zaghaft nach und unser 4 Mann Pressing kann man leicht spielerisch zu Nichte machen. Wenn man dann Klement zum Aufbau zwischen die IV fallen lässt, und er dann Gepresst wird und zu unseren Spielschwachen IVs spielen muss lahmt unser Spiel und es folgt der lange Ball, den Boyd wie oben bereits erwähnt nicht mehr festmachen kann. Die Löcher im Mittelfeld sind ebenso gravierend. Verstehe die Aufgaben zb von einem Niehues auch nicht. Ist er abräumer oder was genau soll er tun?
Hoffe da auf die Rückkehrer Tomiak, Ache und evtl Aremu. Klement wie oft erwähnt ein toller Kicker im falschen System. Wenn wir ballbesitzorientiert spielen würden ja, so leider nicht. Schuster ist lange genug im Geschäft das selbst zu sehen, ob er das verbessern kann bleibt abzuwarten.
26.11.2023 - 22:34 Uhr
Zitat von HamburgerFCKTeufel
Dennoch wäre es zu einfach alles auf Dirk Schuster zu reduzieren.
(…)
Aber wie gehts jetzt weiter? Trainerwechsel glaube ich hilft uns aktuell noch nicht weiter.
Dennoch wäre es zu einfach alles auf Dirk Schuster zu reduzieren.
(…)
Aber wie gehts jetzt weiter? Trainerwechsel glaube ich hilft uns aktuell noch nicht weiter.
Warum nicht? Ganz ähnliche Diskussionen hatten wir hier in der vergangenen Rückrunde als jede Form der Kritik hart abgewürgt wurde, mit Demut und Vertrauen nach einigen tollen Spielen im Winter begründet.
Aber seitdem hat sich die Entwicklung betreffend wenig verändert. Wir haben jetzt teils erheblich neuer Qualität im Kader, aber DS hat bis heute nicht geschafft, der Mannschaft eine klare Spielphilosophie, Kompaktheit und Abgeklärtheit zu vermitteln.
Was man jetzt sieht, ist nicht neu.
26.11.2023 - 23:05 Uhr
Ich sehe aktuell keinen Trainer auf dem Markt dem ich zutraue das in den Griff zu kriegen, sollte man sich aktuell gegen Schuster entscheiden außer eventuell Funkel. Aber der will ja kein Trainer mehr machen.
Und genau aus diesem Grund glaube ich das ein Wechsel uns derzeit nichts bringt. So Leute die man schnell bekommt ala Glöckner, Weinzierl , Reis, Haertel, Schiele, Frontzeck, Koschinat etc. helfen uns nicht. Mit denen wird es nur schlimmer als besser.
Und andere brauchen Zeit, die sie frühestens in der Winterpause hätten. Und richtige Kaliber wie z.B. Glasner kommen nicht.
Bis zur Winterpause würde ich deswegen warten und dann entscheiden. Wir haben ja aktuell nicht Mal jemanden den man interimsmäßig das machen lassen kann.
Und genau aus diesem Grund glaube ich das ein Wechsel uns derzeit nichts bringt. So Leute die man schnell bekommt ala Glöckner, Weinzierl , Reis, Haertel, Schiele, Frontzeck, Koschinat etc. helfen uns nicht. Mit denen wird es nur schlimmer als besser.
Und andere brauchen Zeit, die sie frühestens in der Winterpause hätten. Und richtige Kaliber wie z.B. Glasner kommen nicht.
Bis zur Winterpause würde ich deswegen warten und dann entscheiden. Wir haben ja aktuell nicht Mal jemanden den man interimsmäßig das machen lassen kann.
26.11.2023 - 23:22 Uhr
Zitat von Palzfritzche
Warum nicht? Ganz ähnliche Diskussionen hatten wir hier in der vergangenen Rückrunde als jede Form der Kritik hart abgewürgt wurde, mit Demut und Vertrauen nach einigen tollen Spielen im Winter begründet.
Aber seitdem hat sich die Entwicklung betreffend wenig verändert. Wir haben jetzt teils erheblich neuer Qualität im Kader, aber DS hat bis heute nicht geschafft, der Mannschaft eine klare Spielphilosophie, Kompaktheit und Abgeklärtheit zu vermitteln.
Was man jetzt sieht, ist nicht neu.
Zitat von HamburgerFCKTeufel
Dennoch wäre es zu einfach alles auf Dirk Schuster zu reduzieren.
(…)
Aber wie gehts jetzt weiter? Trainerwechsel glaube ich hilft uns aktuell noch nicht weiter.
Dennoch wäre es zu einfach alles auf Dirk Schuster zu reduzieren.
(…)
Aber wie gehts jetzt weiter? Trainerwechsel glaube ich hilft uns aktuell noch nicht weiter.
Warum nicht? Ganz ähnliche Diskussionen hatten wir hier in der vergangenen Rückrunde als jede Form der Kritik hart abgewürgt wurde, mit Demut und Vertrauen nach einigen tollen Spielen im Winter begründet.
Aber seitdem hat sich die Entwicklung betreffend wenig verändert. Wir haben jetzt teils erheblich neuer Qualität im Kader, aber DS hat bis heute nicht geschafft, der Mannschaft eine klare Spielphilosophie, Kompaktheit und Abgeklärtheit zu vermitteln.
Was man jetzt sieht, ist nicht neu.
Das sehe ich komplett anders. Der FCK hatte eine sieben Spiele währende Phase von fünf Siegen und zwei Unentschieden. Der Fußball, der dabei zumindest in den Heimspielen gespielt wurde, war nicht nur sehr attraktiv, man sah auch eine durchaus erfolgreiche Spielphilosophie. Diese Spielphilosophie war allerdings abhängig von den beiden Eckpfeilern Ragnar Ache als Abnehmer und Vollstrecker und Tymoteusz Puchacz als Flankengeber. Dazu kamen ein Marlon Ritter in Topform sowie weitere temporäre Eckpfeiler in der Offensive wie z.B. Richmond Tachie. Dass die Offensive auf Kosten der Defensive auftrumpfte, war im Grunde eine Abkehr vom bzw. eine Veränderung des typischen Schuster-Balls. Und die Ergebnisse waren schon ungewöhnlich (3:2 gegen Elversberg, 2:1 in Paderborn, 3:1 gegen Nürnberg, 3:1 gegen Rostock, 2:2 in Osnabrück - aber auch das 3:4 in Düsseldorf oder das 3:3 gegen den HSV). Das war höchste Fußballunterhaltung! Und das wurde hier im Forum von vielen als sehr positiver Effekt wahrgenommen und bewertet. Hier keine klare Spielphilosophie und Entwicklung zu sehen, klingt von daher in meinen Augen schon sehr seltsam.
Allerdings hat man wohl die Abhängigkeit in Ache und Puchacz unterschätzt - Stichwort Kaderbreite. Der verletzungsbedingte Ausfall der beiden konnte nicht ansatzweise aufgefangen werden. Damit kämpft die Mannschaft und Dirk Schuster immer noch. "Normalität" wird hier meiner Meinung nach erst wieder mit Start der Rückrunde eintreten.
Ich war noch nie ein großer Fan von Dirk Schuster und seiner Art Fußball spielen zu lassen. Trotzdem sehe ich eine (die von mir oben beschriebene) Entwicklung. Aber dass man hier irgendwann eine Diskussion "abgewürgt" hat, habe ich nicht wahrgenommen - aber durchaus unterschiedliche Standpunkte. Das nennt man gemeinhin auch Diskussion, was einerseits den eigenen Horizont erweitern kann. Wer eine Meinung vertritt, muss auch damit rechnen, dass jemand eine andere Meinung hat und diese auch argumentativ füttern kann. Niemand hat hier ein Abo auf die richtige Meinung.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von bahli77 am 26.11.2023 um 23:26 Uhr bearbeitet
27.11.2023 - 00:10 Uhr
Zitat von bahli77
Das sehe ich komplett anders.
( ... )
Niemand hat hier ein Abo auf die richtige Meinung.
Das sehe ich komplett anders.
( ... )
Niemand hat hier ein Abo auf die richtige Meinung.
Optimal ausformuliert. Danke für die Mühe.
27.11.2023 - 07:22 Uhr
Zitat von bahli77
Das sehe ich komplett anders. Der FCK hatte eine sieben Spiele währende Phase von fünf Siegen und zwei Unentschieden. Der Fußball, der dabei zumindest in den Heimspielen gespielt wurde, war nicht nur sehr attraktiv, man sah auch eine durchaus erfolgreiche Spielphilosophie. Diese Spielphilosophie war allerdings abhängig von den beiden Eckpfeilern Ragnar Ache als Abnehmer und Vollstrecker und Tymoteusz Puchacz als Flankengeber. Dazu kamen ein Marlon Ritter in Topform sowie weitere temporäre Eckpfeiler in der Offensive wie z.B. Richmond Tachie. Dass die Offensive auf Kosten der Defensive auftrumpfte, war im Grunde eine Abkehr vom bzw. eine Veränderung des typischen Schuster-Balls. Und die Ergebnisse waren schon ungewöhnlich (3:2 gegen Elversberg, 2:1 in Paderborn, 3:1 gegen Nürnberg, 3:1 gegen Rostock, 2:2 in Osnabrück - aber auch das 3:4 in Düsseldorf oder das 3:3 gegen den HSV). Das war höchste Fußballunterhaltung! Und das wurde hier im Forum von vielen als sehr positiver Effekt wahrgenommen und bewertet. Hier keine klare Spielphilosophie und Entwicklung zu sehen, klingt von daher in meinen Augen schon sehr seltsam.
Allerdings hat man wohl die Abhängigkeit in Ache und Puchacz unterschätzt - Stichwort Kaderbreite. Der verletzungsbedingte Ausfall der beiden konnte nicht ansatzweise aufgefangen werden. Damit kämpft die Mannschaft und Dirk Schuster immer noch. "Normalität" wird hier meiner Meinung nach erst wieder mit Start der Rückrunde eintreten.
Ich war noch nie ein großer Fan von Dirk Schuster und seiner Art Fußball spielen zu lassen. Trotzdem sehe ich eine (die von mir oben beschriebene) Entwicklung. Aber dass man hier irgendwann eine Diskussion "abgewürgt" hat, habe ich nicht wahrgenommen - aber durchaus unterschiedliche Standpunkte. Das nennt man gemeinhin auch Diskussion, was einerseits den eigenen Horizont erweitern kann. Wer eine Meinung vertritt, muss auch damit rechnen, dass jemand eine andere Meinung hat und diese auch argumentativ füttern kann. Niemand hat hier ein Abo auf die richtige Meinung.
Das sehe ich komplett anders. Der FCK hatte eine sieben Spiele währende Phase von fünf Siegen und zwei Unentschieden. Der Fußball, der dabei zumindest in den Heimspielen gespielt wurde, war nicht nur sehr attraktiv, man sah auch eine durchaus erfolgreiche Spielphilosophie. Diese Spielphilosophie war allerdings abhängig von den beiden Eckpfeilern Ragnar Ache als Abnehmer und Vollstrecker und Tymoteusz Puchacz als Flankengeber. Dazu kamen ein Marlon Ritter in Topform sowie weitere temporäre Eckpfeiler in der Offensive wie z.B. Richmond Tachie. Dass die Offensive auf Kosten der Defensive auftrumpfte, war im Grunde eine Abkehr vom bzw. eine Veränderung des typischen Schuster-Balls. Und die Ergebnisse waren schon ungewöhnlich (3:2 gegen Elversberg, 2:1 in Paderborn, 3:1 gegen Nürnberg, 3:1 gegen Rostock, 2:2 in Osnabrück - aber auch das 3:4 in Düsseldorf oder das 3:3 gegen den HSV). Das war höchste Fußballunterhaltung! Und das wurde hier im Forum von vielen als sehr positiver Effekt wahrgenommen und bewertet. Hier keine klare Spielphilosophie und Entwicklung zu sehen, klingt von daher in meinen Augen schon sehr seltsam.
Allerdings hat man wohl die Abhängigkeit in Ache und Puchacz unterschätzt - Stichwort Kaderbreite. Der verletzungsbedingte Ausfall der beiden konnte nicht ansatzweise aufgefangen werden. Damit kämpft die Mannschaft und Dirk Schuster immer noch. "Normalität" wird hier meiner Meinung nach erst wieder mit Start der Rückrunde eintreten.
Ich war noch nie ein großer Fan von Dirk Schuster und seiner Art Fußball spielen zu lassen. Trotzdem sehe ich eine (die von mir oben beschriebene) Entwicklung. Aber dass man hier irgendwann eine Diskussion "abgewürgt" hat, habe ich nicht wahrgenommen - aber durchaus unterschiedliche Standpunkte. Das nennt man gemeinhin auch Diskussion, was einerseits den eigenen Horizont erweitern kann. Wer eine Meinung vertritt, muss auch damit rechnen, dass jemand eine andere Meinung hat und diese auch argumentativ füttern kann. Niemand hat hier ein Abo auf die richtige Meinung.
Wie schon gesagt, ich bin eigentlich ein Fan von Dirk Schuster. Aber ich will auch noch mal betonen, dass gerade diese Siegesserien sich in ihrer Entstehung einfacher erklären lassen als viele (sehr) schwache Phasen, über die man sich mit diesen kurzen Serien hinweg tröstet. Das finde ich problematisch.
Und du hast es ja richtig gesagt, genau, wie ich es auch versucht habe darzulegen: Die Qualität im Kader hat sich erheblich erhöht, u. a. mit Puchacz und Ache. Wirklich eine defensive Stabilität, Komptaktheit und eine klare Handschrift, die sich auch unabhängig von der Form einzelner Spieler abzeichnet, ist seit DS hier ist, nicht zu erkennen. Dazu gleich mehr.
Außerdem waren viele der Spiele, die wir gewonnen oder noch ins Unentschieden gerettet haben, oft sehr kritikwürdig. Gegen Nürnberg können wir auch mit 2:5 verlieren. Konjunktive helfen zwar nicht weiter, aber es ist ja nicht so als ob wir auch nur ein Spiel "souverän" gewonnen haben. Sich auch hier damit zu trösten, dass diese Liga halt super eng ist, kann man schon machen und akzeptiere ich auch teilweise.
Und zu deinem letzten Absatz, der ein bisschen vorwurfsvoll klingt und irgendwie in Richtung Grundsatz geht: Du, ich bin total offen für Diskussionen und andere Meinungen. Aber genau das darf man auch vom Gegenüber erwarten – die letzte Rückrunde war teilweise auch sehr schwach und hier wurde über die (fast) gleichen Themen gesprochen (Anfälligkeit im Zentrum, keine Kompaktheit, schlechte Defensivarbeit, mangelnde Durchschlagskraft nach vorne, keine oder sehr limitierte Spielidee uva.), was – wie dargelegt –, immer wieder mit dem Verweis auf Demut und der Hinrunden-Siegesserie, ganz analog zu deiner jetztigen Argumention, runtergespült wurde.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Palzfritzche am 27.11.2023 um 07:25 Uhr bearbeitet
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