Fritz-Walter-Stadion
26.01.2009 - 08:40 Uhr
12.11.2019 - 19:04 Uhr
Das kuriose damals war das eigentliche Modell, was in der Rheinpfalz präsentiert wurde und der spätere Umbau stark voneinander abwichen. Die West- und Osttribüne sollten auf das Niveau der Südtribüne angehoben werden. Man muss hier bedenken, dass es auf der Ost bis auf den Gästeblock und den Eckblock (ich glaube damals Block 5) schon Sitzplätze gab und trotzdem bereits 41500 Zuschauer hinein passten. Wohlgemerkt mit Stehplätzen. International wurden 40000 verlangt, ich glaube 31500 wurden zugelassen. Wären West und Ost auf Südniveau angehoben worden (44 Reihen), hätten 42000 Zuschauer bei internationalen Spielen und 50000 für Bundesligaspiele Platz gefunden!
Bis heute habe ich keinen Grund gefunden, warum dieser Plan überarbeitet wurde. Gewusst hat das damals zunächst keiner. Ich kann mich an ein Heimspiel erinnern, als ALLE Westtribünenbesucher verwundert waren über die langen Stützen, die über der Ost ragten und wir uns fragten, wieso die Ost so hoch aussieht gegenüber der Süd. Erst nach und nach kam heraus, dass man beschlossen hatte, 35 (!) zusätzliche Reihen anstatt wie zunächst geplant (und auch ausreichend) 10 Reihen zusätzlich zu bauen.
Durch diese unnötige Planung wurde eine Riesenaktion notwendig, als das Dach der Südtribüne von 2 Riesenkränen hoch gehoben und mit West und Ost verbunden wurde. Diese Aktion wurde damals Live per Webcam übertragen. Jeder kann sich vorstellen, dass nicht nur die riesigen Hintertortribünen, sondern auch das nochmal zusätzliche Umbauen der Süd, vor allem das Anheben des Daches einen großen Millionenhaufen verschlungen hatten. Dazu kommt der hässliche Dachträger in der Westecke, der nur dadurch erst notwendig wurde.
Wie gesagt, bis heute weiß ich nicht, wer diese Entscheidung und vor allem wieso getroffen hat!
Darüber hinaus ist es ja keinem verborgen geblieben, dass das Stadion seit dem WM-Ausbau für nationale Spiele nie mehr voll sein wird, da normaler Weise weit mehr als 60000 Zuschauer auf dem Betzenberg Platz finden würden, würde man die West komplett mit Stehern füllen.
Dieser exorbitante viel zu große Ausbau stellt für mich bei allem was in den letzten 2 Jahrzehnten gelaufen ist, den Gipfel der Großmannssucht dar!
Markus Merk hat übrigens lange vor seiner Kandidatur zum Aufsichtsrat in einem Interview einen Rückbau der Tribünen ins Auge gefasst. Das war zu 2.Ligazeiten. Keine Ahnung, in wiefern sowas heute noch realisierbar wäre. Durch die Dachkonstruktion müsste es eigentlich möglich sein, den Betze auf 44 Reihen zurückzubauen. Dann wäre das Stadion natürlich immer noch viel zu groß für die derzeitige Situation, es wären allerdings 25 Reihen (!) weniger leer und das auf 3 Tribünen.
Bis heute habe ich keinen Grund gefunden, warum dieser Plan überarbeitet wurde. Gewusst hat das damals zunächst keiner. Ich kann mich an ein Heimspiel erinnern, als ALLE Westtribünenbesucher verwundert waren über die langen Stützen, die über der Ost ragten und wir uns fragten, wieso die Ost so hoch aussieht gegenüber der Süd. Erst nach und nach kam heraus, dass man beschlossen hatte, 35 (!) zusätzliche Reihen anstatt wie zunächst geplant (und auch ausreichend) 10 Reihen zusätzlich zu bauen.
Durch diese unnötige Planung wurde eine Riesenaktion notwendig, als das Dach der Südtribüne von 2 Riesenkränen hoch gehoben und mit West und Ost verbunden wurde. Diese Aktion wurde damals Live per Webcam übertragen. Jeder kann sich vorstellen, dass nicht nur die riesigen Hintertortribünen, sondern auch das nochmal zusätzliche Umbauen der Süd, vor allem das Anheben des Daches einen großen Millionenhaufen verschlungen hatten. Dazu kommt der hässliche Dachträger in der Westecke, der nur dadurch erst notwendig wurde.
Wie gesagt, bis heute weiß ich nicht, wer diese Entscheidung und vor allem wieso getroffen hat!
Darüber hinaus ist es ja keinem verborgen geblieben, dass das Stadion seit dem WM-Ausbau für nationale Spiele nie mehr voll sein wird, da normaler Weise weit mehr als 60000 Zuschauer auf dem Betzenberg Platz finden würden, würde man die West komplett mit Stehern füllen.
Dieser exorbitante viel zu große Ausbau stellt für mich bei allem was in den letzten 2 Jahrzehnten gelaufen ist, den Gipfel der Großmannssucht dar!
Markus Merk hat übrigens lange vor seiner Kandidatur zum Aufsichtsrat in einem Interview einen Rückbau der Tribünen ins Auge gefasst. Das war zu 2.Ligazeiten. Keine Ahnung, in wiefern sowas heute noch realisierbar wäre. Durch die Dachkonstruktion müsste es eigentlich möglich sein, den Betze auf 44 Reihen zurückzubauen. Dann wäre das Stadion natürlich immer noch viel zu groß für die derzeitige Situation, es wären allerdings 25 Reihen (!) weniger leer und das auf 3 Tribünen.
12.11.2019 - 19:19 Uhr
Dr. Wieschemann hatte nach meiner Erinnerung mal erklärt, dass es damals Vereinsziel war, das Vereinsvermögen durch die öffentlichen Zuschüsse für den Stadionausbau zu erhöhen. Das Stadion war ja schließlich bis 2002 in Vereinshand! Rückblickend war das natürlich ein Riesenfehler, weil alle Kostenrisiken vertraglich auf dem Verein lasteten und diese Kostenrisiken dann auch tatsächlich eintraten. Und weil das Stadion tatsächlich zu groß wurde, erst recht mit dem sportlichen Niedergang, und ein großes Stadion auch hohe Unterhaltungskosten bedeutet.
Es wäre zweifellos besser gewesen, den (ursprünglich vorgesehenen) Eigenanteil über mehrere Jahre verteilt für Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen einzusetzen - und auf den Buchwertgewinn durch die öffentlichen Investitionen ins eigene Stadion zu verzichten.
Es wäre zweifellos besser gewesen, den (ursprünglich vorgesehenen) Eigenanteil über mehrere Jahre verteilt für Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen einzusetzen - und auf den Buchwertgewinn durch die öffentlichen Investitionen ins eigene Stadion zu verzichten.
12.11.2019 - 19:23 Uhr
Zitat von Schdolberhannes
Durch diese unnötige Planung wurde eine Riesenaktion notwendig, als das Dach der Südtribüne von 2 Riesenkränen hoch gehoben und mit West und Ost verbunden wurde. Diese Aktion wurde damals Live per Webcam übertragen. Jeder kann sich vorstellen, dass nicht nur die riesigen Hintertortribünen, sondern auch das nochmal zusätzliche Umbauen der Süd, vor allem das Anheben des Daches einen großen Millionenhaufen verschlungen hatten. Dazu kommt der hässliche Dachträger in der Westecke, der nur dadurch erst notwendig wurde.
Wie gesagt, bis heute weiß ich nicht, wer diese Entscheidung und vor allem wieso getroffen hat!
Darüber hinaus ist es ja keinem verborgen geblieben, dass das Stadion seit dem WM-Ausbau für nationale Spiele nie mehr voll sein wird, da normaler Weise weit mehr als 60000 Zuschauer auf dem Betzenberg Platz finden würden, würde man die West komplett mit Stehern füllen.
Durch diese unnötige Planung wurde eine Riesenaktion notwendig, als das Dach der Südtribüne von 2 Riesenkränen hoch gehoben und mit West und Ost verbunden wurde. Diese Aktion wurde damals Live per Webcam übertragen. Jeder kann sich vorstellen, dass nicht nur die riesigen Hintertortribünen, sondern auch das nochmal zusätzliche Umbauen der Süd, vor allem das Anheben des Daches einen großen Millionenhaufen verschlungen hatten. Dazu kommt der hässliche Dachträger in der Westecke, der nur dadurch erst notwendig wurde.
Wie gesagt, bis heute weiß ich nicht, wer diese Entscheidung und vor allem wieso getroffen hat!
Darüber hinaus ist es ja keinem verborgen geblieben, dass das Stadion seit dem WM-Ausbau für nationale Spiele nie mehr voll sein wird, da normaler Weise weit mehr als 60000 Zuschauer auf dem Betzenberg Platz finden würden, würde man die West komplett mit Stehern füllen.
Das erklärt die riesigen Lücken im oberen Teil der West selbst in den Spielen, in denen sie offiziell restlos ausverkauft ist.
Baulich kam mir die Dortmunder Südtribüne kaum größer vor als die West - wieso ist es also nicht zulässig, die Westtribüne (wenigstens auf ihrer ganzen Länge) mit Stehern zu füllen?
Schon klar, dass diese Frage heute rein theoretischer Natur ist, aber sie interessiert mich trotzdem.
Ich meine, ich habe mal etwas von Brandschutzgründen gelesen - aber wie gesagt... Dortmund...
12.11.2019 - 21:12 Uhr
Zitat von FckTribun
Das erklärt die riesigen Lücken im oberen Teil der West selbst in den Spielen, in denen sie offiziell restlos ausverkauft ist.
Baulich kam mir die Dortmunder Südtribüne kaum größer vor als die West - wieso ist es also nicht zulässig, die Westtribüne (wenigstens auf ihrer ganzen Länge) mit Stehern zu füllen?
Schon klar, dass diese Frage heute rein theoretischer Natur ist, aber sie interessiert mich trotzdem.
Ich meine, ich habe mal etwas von Brandschutzgründen gelesen - aber wie gesagt... Dortmund...
Zitat von Schdolberhannes
Durch diese unnötige Planung wurde eine Riesenaktion notwendig, als das Dach der Südtribüne von 2 Riesenkränen hoch gehoben und mit West und Ost verbunden wurde. Diese Aktion wurde damals Live per Webcam übertragen. Jeder kann sich vorstellen, dass nicht nur die riesigen Hintertortribünen, sondern auch das nochmal zusätzliche Umbauen der Süd, vor allem das Anheben des Daches einen großen Millionenhaufen verschlungen hatten. Dazu kommt der hässliche Dachträger in der Westecke, der nur dadurch erst notwendig wurde.
Wie gesagt, bis heute weiß ich nicht, wer diese Entscheidung und vor allem wieso getroffen hat!
Darüber hinaus ist es ja keinem verborgen geblieben, dass das Stadion seit dem WM-Ausbau für nationale Spiele nie mehr voll sein wird, da normaler Weise weit mehr als 60000 Zuschauer auf dem Betzenberg Platz finden würden, würde man die West komplett mit Stehern füllen.
Durch diese unnötige Planung wurde eine Riesenaktion notwendig, als das Dach der Südtribüne von 2 Riesenkränen hoch gehoben und mit West und Ost verbunden wurde. Diese Aktion wurde damals Live per Webcam übertragen. Jeder kann sich vorstellen, dass nicht nur die riesigen Hintertortribünen, sondern auch das nochmal zusätzliche Umbauen der Süd, vor allem das Anheben des Daches einen großen Millionenhaufen verschlungen hatten. Dazu kommt der hässliche Dachträger in der Westecke, der nur dadurch erst notwendig wurde.
Wie gesagt, bis heute weiß ich nicht, wer diese Entscheidung und vor allem wieso getroffen hat!
Darüber hinaus ist es ja keinem verborgen geblieben, dass das Stadion seit dem WM-Ausbau für nationale Spiele nie mehr voll sein wird, da normaler Weise weit mehr als 60000 Zuschauer auf dem Betzenberg Platz finden würden, würde man die West komplett mit Stehern füllen.
Das erklärt die riesigen Lücken im oberen Teil der West selbst in den Spielen, in denen sie offiziell restlos ausverkauft ist.
Baulich kam mir die Dortmunder Südtribüne kaum größer vor als die West - wieso ist es also nicht zulässig, die Westtribüne (wenigstens auf ihrer ganzen Länge) mit Stehern zu füllen?
Schon klar, dass diese Frage heute rein theoretischer Natur ist, aber sie interessiert mich trotzdem.
Ich meine, ich habe mal etwas von Brandschutzgründen gelesen - aber wie gesagt... Dortmund...
Das ist richtig. Da ich bei dem Pokalspiel gegen Mainz (welches durch das nicht gegebene Elfertor von Zandi verloren ging) mein Handy verloren hatte, wurde ich zum damaligen Stadionchef durchgestellt und telefonierte bestimmt 15 Minuten mit ihm. Eine Woche vorher war er bei Flutlicht...
Er erzählte mir, dass die Westtribüne normal bis zu 26000 Zuschauern Platz bieten würde, jedoch hat man beschlossen, die Anzahl zu reduzieren, da es 1. Auflagen der Stadt/Anwohner gab, das nicht mehr als 50000 Zuschauer ins Stadion passen dürfen und 2. man sich überlegte, wo diese Leute dann alle auf's Klo bzw. zu den Getränkeständen kommen würden. Er hat mir erklärt, dass die Westtribüne die Tribüne in Deutschland ist, die im Verhältnis zur Kapazität die meisten Toiletten und Getränkestände bieten würde und darauf war er mächtig stolz.
Im alten Teil der West (die ersten 34 Reihen/*.1er Blöcke) werden genauso viele Tickets verkauft wie vor dem Umbau, auf den oberen neuen Teilen nur halb so viele Tickets, also als würde man Sitzplätze verkaufen.
Sehr gut kann man den Unterschied erkennen, wenn das Stadion "ausverkauft" ist und die Dichte unten wesentlich höher ist. Dazu kommt, dass es keine Zäune mehr zwischen den Blöcken gibt und viele Zuschauer versuchen in die *.1er Blöcke zu kommen. Dies führt dann dazu, dass der 10.4er z.B. oben rechts immer eine leere Ecke hat, selbst wenn er ausverkauft ist.
Ich finde das schade! Nicht, dass ich 65000 Zuschauer oder was auch immer befürworten würde, aber als der kleine, alte Betze früher mit 38500 Zuschauern ausverkauft war und auf der alten Anzeigetafel vor jedem Spiel die Anzeige "bitte rücken Sie noch ein wenig zusammen" erscheinte, da kochte die Stimmung dermaßen, dass man gezwungen war mitzumachen. Diesen Mythos hat man durch den Umbau zwar eingebüßt, trotzdem ist der Betze für mich noch immer das schönste Stadion Deutschlands, einfach weil es so toll auf dem Berg über der Stadt thront und die Stimmung schon immer noch gut ist.
Alles in Allem wäre ein Rückbau auf 44 Reihen das Beste was uns passieren könnte!
12.11.2019 - 21:19 Uhr
Zitat von FckTribun
Das erklärt die riesigen Lücken im oberen Teil der West selbst in den Spielen, in denen sie offiziell restlos ausverkauft ist.
Baulich kam mir die Dortmunder Südtribüne kaum größer vor als die West - wieso ist es also nicht zulässig, die Westtribüne (wenigstens auf ihrer ganzen Länge) mit Stehern zu füllen?
Schon klar, dass diese Frage heute rein theoretischer Natur ist, aber sie interessiert mich trotzdem.
Ich meine, ich habe mal etwas von Brandschutzgründen gelesen - aber wie gesagt... Dortmund...
Zitat von Schdolberhannes
Durch diese unnötige Planung wurde eine Riesenaktion notwendig, als das Dach der Südtribüne von 2 Riesenkränen hoch gehoben und mit West und Ost verbunden wurde. Diese Aktion wurde damals Live per Webcam übertragen. Jeder kann sich vorstellen, dass nicht nur die riesigen Hintertortribünen, sondern auch das nochmal zusätzliche Umbauen der Süd, vor allem das Anheben des Daches einen großen Millionenhaufen verschlungen hatten. Dazu kommt der hässliche Dachträger in der Westecke, der nur dadurch erst notwendig wurde.
Wie gesagt, bis heute weiß ich nicht, wer diese Entscheidung und vor allem wieso getroffen hat!
Darüber hinaus ist es ja keinem verborgen geblieben, dass das Stadion seit dem WM-Ausbau für nationale Spiele nie mehr voll sein wird, da normaler Weise weit mehr als 60000 Zuschauer auf dem Betzenberg Platz finden würden, würde man die West komplett mit Stehern füllen.
Durch diese unnötige Planung wurde eine Riesenaktion notwendig, als das Dach der Südtribüne von 2 Riesenkränen hoch gehoben und mit West und Ost verbunden wurde. Diese Aktion wurde damals Live per Webcam übertragen. Jeder kann sich vorstellen, dass nicht nur die riesigen Hintertortribünen, sondern auch das nochmal zusätzliche Umbauen der Süd, vor allem das Anheben des Daches einen großen Millionenhaufen verschlungen hatten. Dazu kommt der hässliche Dachträger in der Westecke, der nur dadurch erst notwendig wurde.
Wie gesagt, bis heute weiß ich nicht, wer diese Entscheidung und vor allem wieso getroffen hat!
Darüber hinaus ist es ja keinem verborgen geblieben, dass das Stadion seit dem WM-Ausbau für nationale Spiele nie mehr voll sein wird, da normaler Weise weit mehr als 60000 Zuschauer auf dem Betzenberg Platz finden würden, würde man die West komplett mit Stehern füllen.
Das erklärt die riesigen Lücken im oberen Teil der West selbst in den Spielen, in denen sie offiziell restlos ausverkauft ist.
Baulich kam mir die Dortmunder Südtribüne kaum größer vor als die West - wieso ist es also nicht zulässig, die Westtribüne (wenigstens auf ihrer ganzen Länge) mit Stehern zu füllen?
Schon klar, dass diese Frage heute rein theoretischer Natur ist, aber sie interessiert mich trotzdem.
Ich meine, ich habe mal etwas von Brandschutzgründen gelesen - aber wie gesagt... Dortmund...
Wenn es keine statischen Gründe hat, was ich hoffe, bleiben eigentlich nur sicherheitstechnische Gründe, also Fluchtwege und die Dauer komplett zu evakuieren. Oder man hat einfach nur die nötige Toilettenanzahl nicht eingehalten.
Der Quatsch beim WM Umbau war nötig, um die FIFA Richtlinien umzusetzen. Da hätte man schon in der Planung stoppen müssen oder realistische Kosten angeben. Ursprünglich war sogar vereinbart, dem FCK sämtliche Zusatzkosten aufzubrummen. Wie man von Vereinsseite auf so einen Deal eingehen konnte, kann man nicht nachvollziehen. Mainz hat z.B. für eine ähnliche Summe, wie die der gesamten Umbaukosten, ein neues Stadion hingestellt.
12.11.2019 - 21:31 Uhr
Ich persönlich glaube nicht das ein Rückbau finanziell machbar und lohnswert ist. Denke das würde auch an die 20Millionen Euro oder mehr verschlingen da es in meinen Augen auch ein gewaltiger Eingriff in die Baustatik ist.
13.11.2019 - 10:36 Uhr
Zitat von FckTribun
...
Die Nicht-Tilgung des Kredits ist für die Stadt ein riesen Problem. Das wäre sie aber auch dann, wenn der FCK fröhlich international spielen würde - denn auch dann würde keine Tilgung stattfinden.
...
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Die Nicht-Tilgung des Kredits ist für die Stadt ein riesen Problem. Das wäre sie aber auch dann, wenn der FCK fröhlich international spielen würde - denn auch dann würde keine Tilgung stattfinden.
...
Das stimmt so nicht ganz. Basierend auf der ursprüglichen Jahresmiete von 3,2 Mio € wurden für die Tilgung Rückstellungen und auch tatsächliche Rücklagen gebildet. Deshalb konnte es sich die Stadiongesellschaft auch leisten, Mieten zu stunden etc.
Mit 425000 €/Jahr geht da natürlich nichts mehr.
Gruß aus der Pfalz
13.11.2019 - 14:50 Uhr
Hat die Stadiongesellschaft nicht sogar eine Tilgungsrücklage von irgendwas unter 20 MEUR gebildet bis jetzt?
Durfte das Geld zur Zinszahlung verwendet werden? Ich meine, das liegt immer noch rum und soll bei Endfälligkeit oder Umschuldung mit verrechnet werden.
Durfte das Geld zur Zinszahlung verwendet werden? Ich meine, das liegt immer noch rum und soll bei Endfälligkeit oder Umschuldung mit verrechnet werden.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Klingenstaedter am 13.11.2019 um 14:51 Uhr bearbeitet
13.11.2019 - 15:38 Uhr
Zitat von running-man
Das stimmt so nicht ganz. Basierend auf der ursprüglichen Jahresmiete von 3,2 Mio € wurden für die Tilgung Rückstellungen und auch tatsächliche Rücklagen gebildet. Deshalb konnte es sich die Stadiongesellschaft auch leisten, Mieten zu stunden etc.
Mit 425000 €/Jahr geht da natürlich nichts mehr.
Gruß aus der Pfalz
Zitat von FckTribun
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Die Nicht-Tilgung des Kredits ist für die Stadt ein riesen Problem. Das wäre sie aber auch dann, wenn der FCK fröhlich international spielen würde - denn auch dann würde keine Tilgung stattfinden.
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Die Nicht-Tilgung des Kredits ist für die Stadt ein riesen Problem. Das wäre sie aber auch dann, wenn der FCK fröhlich international spielen würde - denn auch dann würde keine Tilgung stattfinden.
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Das stimmt so nicht ganz. Basierend auf der ursprüglichen Jahresmiete von 3,2 Mio € wurden für die Tilgung Rückstellungen und auch tatsächliche Rücklagen gebildet. Deshalb konnte es sich die Stadiongesellschaft auch leisten, Mieten zu stunden etc.
Mit 425000 €/Jahr geht da natürlich nichts mehr.
Gruß aus der Pfalz
Rückstellungen für die Tilgung dürften nach meinem bilanziellen Wissen nicht funktionieren, da die Darlehen schon als Verbindlichkeiten in der Bilanz stehen. Es wären meiner Ansicht nach nur Rücklagen möglich, die eine Auszahlung des Gewinnes verhindert hätten.
13.11.2019 - 17:38 Uhr
Zitat von svl1893
Rückstellungen für die Tilgung dürften nach meinem bilanziellen Wissen nicht funktionieren, da die Darlehen schon als Verbindlichkeiten in der Bilanz stehen. Es wären meiner Ansicht nach nur Rücklagen möglich, die eine Auszahlung des Gewinnes verhindert hätten.
Zitat von running-man
Das stimmt so nicht ganz. Basierend auf der ursprüglichen Jahresmiete von 3,2 Mio € wurden für die Tilgung Rückstellungen und auch tatsächliche Rücklagen gebildet. Deshalb konnte es sich die Stadiongesellschaft auch leisten, Mieten zu stunden etc.
Mit 425000 €/Jahr geht da natürlich nichts mehr.
Gruß aus der Pfalz
Zitat von FckTribun
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Die Nicht-Tilgung des Kredits ist für die Stadt ein riesen Problem. Das wäre sie aber auch dann, wenn der FCK fröhlich international spielen würde - denn auch dann würde keine Tilgung stattfinden.
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Die Nicht-Tilgung des Kredits ist für die Stadt ein riesen Problem. Das wäre sie aber auch dann, wenn der FCK fröhlich international spielen würde - denn auch dann würde keine Tilgung stattfinden.
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Das stimmt so nicht ganz. Basierend auf der ursprüglichen Jahresmiete von 3,2 Mio € wurden für die Tilgung Rückstellungen und auch tatsächliche Rücklagen gebildet. Deshalb konnte es sich die Stadiongesellschaft auch leisten, Mieten zu stunden etc.
Mit 425000 €/Jahr geht da natürlich nichts mehr.
Gruß aus der Pfalz
Rückstellungen für die Tilgung dürften nach meinem bilanziellen Wissen nicht funktionieren, da die Darlehen schon als Verbindlichkeiten in der Bilanz stehen. Es wären meiner Ansicht nach nur Rücklagen möglich, die eine Auszahlung des Gewinnes verhindert hätten.
Korrekt, Rückstellungen sind da nicht erlaubt. Von den Mieten zahlt die Stadiongesellschaft Kreditzinsen und bildet Rücklagen für die Rückzahlung. Beziehungsweise hatte dies zuvor.
Im Jahr 2017 hatte man eine Rücklage von 14Mio. Die Rücklage ist jedoch in Gefahr, da die Zinszahlungen i.H.v. 2,95 Mio/Jahr eben nicht gedeckt werden können. Bisher hat man das wohl durch die weitere Verschuldung der Gesellschaft abgedeckt. Die Tilgung ist in weiter ferne, für die zukünftigen Jahre hat man eine Verdopplung der Verschuldung von 2018 bis 2021 geplant
Wie man einem solchen Kreditkonstrukt zustimmen konnte...Wahnsinn. Das kann sich auch nur die Politik erlauben, die ja nur Steuergelder der Bürger und kein eigenes Geld verspielt. 2,95 Mio€ Zinsen im Jahr, ohne überhaupt in die Nähe kommen zu können, das Eigentum mal zu erwerben
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