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Internationale Konkurrenz

12.11.2014 - 12:08 Uhr
Internationale Konkurrenz |#87031
23.08.2026 - 17:52 Uhr
Zitat von SapiAbuEntia
Zitat von Inquisitor

Zitat von Joppiesauce

Zitat von bjoern_90

Zitat von SapiAbuEntia

Zitat von Beavertown

Zu den Finanzen der Spurs ein paar Kennzahlen: Die Heimspiele bringen rund 130 Mio. Pfund ein, damit liegt man hinter United und Arsenal an dritter Stelle. Zum Vergleich: City macht etwa 75 Mio. im Jahr. Dazu kommen etwa 300 Mio. Pfund für andere Events: Football, Box-Kämpfe, Rugby und Konzerte. Enic hat als Eigentümer in den vergangenen beiden Jahren insgesamt 235 Mio. Pfund Cash in den Verein gesteckt. Was Transfers angeht, macht man in diesem Sommer vermutlich einen Verlust von rund 250 Mio. Pfund.

Seit Beginn der Premier League im Jahr 1992 sind die Spurs der profitabelste Club mit einem Gewinn von rund 180 Mio. Pfund, relativ dicht gefolgt werden sie vom Nordlondoner Rivalen Arsenal und dem Nordlondoner Vertreter Burnley, die beide knapp über 130 Millionen Pfund Gewinn verbucht haben. Schlusslicht ist Chelsea mit einem Minus von 1,25 Mrd. Pfund, gefolgt von Villa (677 Mio.). Die Spurs haben also über die Jahrzehnte sehr gut gewirtschaftet, für viele Fans zu gut, weil Levy einfach kein Risiko eingegangen ist. Das ändert sich jetzt, aber mit dem Stadion im Rücken, das, obwohl noch längst nicht abbezahlt, jährlich fette Einnahmen generiert, dürfte das Ganze auch nachhaltig sein. Natürlich funktioniert das nur, wenn man bald wieder international spielt, was man, abgesehen von 2023/24 und jetzt in den vergangenen 15 Jahren immer getan hat.

Und wie sagte de Zerbi gestern: Wenn andere Clubs hunderte Millionen ausgeben, ist das normal, wenn die Spurs es tun, gibt es direkt einen großen Aufschrei, obwohl der Club wesentlich gesünder ist als die meisten Konkurrenten.


Die haben trotz der Finanzspritze vom Investor in 24/25 150 Millionen Euro Verlust gemacht. Bei einem Umsatz von ungefähr 700 Millionen.

Wo ist der Laden profitabel? Wenn ich trotz hoher Zuzahlungen vom Investor, 20% vom Umsatz Verlust schreibe ist das alles aber nicht nachhaltig.

Ein Jahr wäre ja auch kein Problem, allerdings ist das seit Jahren so, letzte Saison wohl auch und beim aktuellen ist jetzt schon klar + Nettoverschuldung die richtung 1Mrd wandert. Gesünder als andere Vereine vielleicht, aber meilenweit davon enfernt gesund zu sein.


Mit diesen Infos kann man gar nicht sagen ob der Verein gesund ist oder nicht. Da müsste sich jemand mit etwas mehr Ahnung mal die Bilanzen des Vereins Anschauen... Allein die Finanzspritzen des Besitzers... Oftmals sind, dass auch nur Kredit von den Besitzern an die Vereine die sie sich dann mit Zinsen wieder zurückzahlen lassen.

Schulden sind ja auch nicht immer schlecht, wenn man Schulden macht um ein Stadion zu bauen, dass einem wesentlich höhere Einnahmen generiert, dann kann das sehr gut sein,....dann können selbst 500 Mio Schulden gesund sein, wenn man aber jedes Jahr 20 Mio an Schulden aufnehmen muss um die Laufenden kosten zu Decken, dann ist das eher ungesund..

Hier gibt es doch sicherlich jemanden der sich mit dieser Materie besser auskennt


Hier die Analyse von einem englischen Finanzexperten und Everton Fan über der letzten Jahresbilanz: https://theesk.org/2026/04/17/the-analysis-series-analysis-of-tottenham-hotspur-football-athletic-co-ltd-and-tottenham-hotspur-limited-strategic-review-of-the-2024-25-fiscal-period/.

Der Klub bleibt ziemlich gesund mit einer reduzierten Zinslast nur man hat ein geringes Cash Flow und musste auf factoring und revolving facilities zurückgreifen.

Man setzt auf eine neue Strategie mehr orientiert auch leveraging als Eigenkapital und gesundes wirtschaften.


"The Company reported total net liabilities of £346.2 million. This technical insolvency is mitigated only by the letter of support provided by the parent undertaking, Tottenham Hotspur Limited, which confirms its intent to provide financial support for at least 12 months from the date of the audit signature."

Da steht, dass der Klub die Saison 2024/25 nur aufgrund der Einnahmen für den EL Sieg und einer "emergency injection" von 100 Millionen Pfund überlebt hat. Und in 2025/26 dringend wieder eine bessere Platzierung braucht um mehr Geld vom TV Pool zu bekommen.


Da steht, auch dass der Abstieg wohl das Ende der Tottenham Hotspurs bedeutet hätte. Ich lese da nicht "vollkommen gesund", sondern eher komplett pleite. Dass man dann 500 Millionen Pfund investiert, kann halt dann nur ein Investorenverein.


Wie gesagt, unfassbar, dass so was möglich ist. In Spanien hätten sie damit vielleicht noch Dubravka und Senesi registrieren können, alle anderen könnten sich mindestens ein Jahr auf die Tribüne setzen. Ich will jetzt nicht wieder von der platzenden Blase a la UH anfangen, aber das ist mittlerweile ein unfassbares Ungleichgewicht in Europa, dass man da kaum mehr von einem fairen Wettbewerb reden kann. Ich mein, die haben offensichtlich eine "emergency injection" gebraucht, um überhaupt die vorletzte Saison zu überleben, haben nun keine EC-Einnahmen und ballern trotzdem dasselbe wie für diese emergency injection nun für einen Spieler mit Tonali raus. Von den ganzen anderen Spielern mal ganz zu schweigen.

Ja, die haben einen ordentlichen Umsatz, aber es ist doch offensichtlich, dass die aktuelle Transferperiode derart über ihren Verhältnissen ist, dass man sich wirklich fragen muss, was auch diese ganzen Werkzeuge wie PSR usw. wert sind, wenn so was weiterhin möglich ist.

•     •     •

"Nichts in dieser Welt ist sicher, außer dem Tod, den Steuern und einem neuen Innenverteidiger."

Benjamin Franklin
Internationale Konkurrenz |#87032
23.08.2026 - 19:35 Uhr
Zitat von Joppiesauce
Zitat von SapiAbuEntia

Zitat von Inquisitor

Zitat von Joppiesauce

Zitat von bjoern_90

Zitat von SapiAbuEntia

Zitat von Beavertown

Zu den Finanzen der Spurs ein paar Kennzahlen: Die Heimspiele bringen rund 130 Mio. Pfund ein, damit liegt man hinter United und Arsenal an dritter Stelle. Zum Vergleich: City macht etwa 75 Mio. im Jahr. Dazu kommen etwa 300 Mio. Pfund für andere Events: Football, Box-Kämpfe, Rugby und Konzerte. Enic hat als Eigentümer in den vergangenen beiden Jahren insgesamt 235 Mio. Pfund Cash in den Verein gesteckt. Was Transfers angeht, macht man in diesem Sommer vermutlich einen Verlust von rund 250 Mio. Pfund.

Seit Beginn der Premier League im Jahr 1992 sind die Spurs der profitabelste Club mit einem Gewinn von rund 180 Mio. Pfund, relativ dicht gefolgt werden sie vom Nordlondoner Rivalen Arsenal und dem Nordlondoner Vertreter Burnley, die beide knapp über 130 Millionen Pfund Gewinn verbucht haben. Schlusslicht ist Chelsea mit einem Minus von 1,25 Mrd. Pfund, gefolgt von Villa (677 Mio.). Die Spurs haben also über die Jahrzehnte sehr gut gewirtschaftet, für viele Fans zu gut, weil Levy einfach kein Risiko eingegangen ist. Das ändert sich jetzt, aber mit dem Stadion im Rücken, das, obwohl noch längst nicht abbezahlt, jährlich fette Einnahmen generiert, dürfte das Ganze auch nachhaltig sein. Natürlich funktioniert das nur, wenn man bald wieder international spielt, was man, abgesehen von 2023/24 und jetzt in den vergangenen 15 Jahren immer getan hat.

Und wie sagte de Zerbi gestern: Wenn andere Clubs hunderte Millionen ausgeben, ist das normal, wenn die Spurs es tun, gibt es direkt einen großen Aufschrei, obwohl der Club wesentlich gesünder ist als die meisten Konkurrenten.


Die haben trotz der Finanzspritze vom Investor in 24/25 150 Millionen Euro Verlust gemacht. Bei einem Umsatz von ungefähr 700 Millionen.

Wo ist der Laden profitabel? Wenn ich trotz hoher Zuzahlungen vom Investor, 20% vom Umsatz Verlust schreibe ist das alles aber nicht nachhaltig.

Ein Jahr wäre ja auch kein Problem, allerdings ist das seit Jahren so, letzte Saison wohl auch und beim aktuellen ist jetzt schon klar + Nettoverschuldung die richtung 1Mrd wandert. Gesünder als andere Vereine vielleicht, aber meilenweit davon enfernt gesund zu sein.


Mit diesen Infos kann man gar nicht sagen ob der Verein gesund ist oder nicht. Da müsste sich jemand mit etwas mehr Ahnung mal die Bilanzen des Vereins Anschauen... Allein die Finanzspritzen des Besitzers... Oftmals sind, dass auch nur Kredit von den Besitzern an die Vereine die sie sich dann mit Zinsen wieder zurückzahlen lassen.

Schulden sind ja auch nicht immer schlecht, wenn man Schulden macht um ein Stadion zu bauen, dass einem wesentlich höhere Einnahmen generiert, dann kann das sehr gut sein,....dann können selbst 500 Mio Schulden gesund sein, wenn man aber jedes Jahr 20 Mio an Schulden aufnehmen muss um die Laufenden kosten zu Decken, dann ist das eher ungesund..

Hier gibt es doch sicherlich jemanden der sich mit dieser Materie besser auskennt


Hier die Analyse von einem englischen Finanzexperten und Everton Fan über der letzten Jahresbilanz: https://theesk.org/2026/04/17/the-analysis-series-analysis-of-tottenham-hotspur-football-athletic-co-ltd-and-tottenham-hotspur-limited-strategic-review-of-the-2024-25-fiscal-period/.

Der Klub bleibt ziemlich gesund mit einer reduzierten Zinslast nur man hat ein geringes Cash Flow und musste auf factoring und revolving facilities zurückgreifen.

Man setzt auf eine neue Strategie mehr orientiert auch leveraging als Eigenkapital und gesundes wirtschaften.


"The Company reported total net liabilities of £346.2 million. This technical insolvency is mitigated only by the letter of support provided by the parent undertaking, Tottenham Hotspur Limited, which confirms its intent to provide financial support for at least 12 months from the date of the audit signature."

Da steht, dass der Klub die Saison 2024/25 nur aufgrund der Einnahmen für den EL Sieg und einer "emergency injection" von 100 Millionen Pfund überlebt hat. Und in 2025/26 dringend wieder eine bessere Platzierung braucht um mehr Geld vom TV Pool zu bekommen.


Da steht, auch dass der Abstieg wohl das Ende der Tottenham Hotspurs bedeutet hätte. Ich lese da nicht "vollkommen gesund", sondern eher komplett pleite. Dass man dann 500 Millionen Pfund investiert, kann halt dann nur ein Investorenverein.


Das steht so nicht in dem Artikel. Beim EL-Sieg steht lediglich, dass die UEFA-Einnahmen den Einbruch bei den PL-TV-Einnahmen fast ausgeglichen haben und es ohne Europa einen starken Umsatzrückgang gegeben hätte. Von „ohne EL-Sieg hätte der Klub nicht überlebt“ steht dort nichts.

Und die £100 Mio. kamen erst am 9. Oktober 2025, also nach Ende des Geschäftsjahres 2024/25 am 30. Juni. Damit können sie schlecht der Grund sein, weshalb der Klub „die Saison 24/25 überlebt hat“. Im eigentlichen Jahresabschluss steht sogar, dass diese £100 Mio. das Risiko eines künftigen Cashflow-/Finanzierungsengpasses zusätzlich reduzieren.

Warum musst du hier irgendwelche Ding mit Absicht falsch darstellen?


Das steht auch nicht in meinem Beitrag, aber zugegebenermaßen war der Punkt etwas sehr überspritzt.

Dann war das mein Fehler mit den Geschäftsjahren.

"The purpose of this capital was two-fold:

Liquidity provision: To address the sharp drop in cash reserves (from £79 million to £20 milion) and the heavy short-term transfer payables.
Balance sheet de-leveraging: To strengthen the equity base and reduce the reliance on debt funding, which had reached the limits of its sustainability following the 17th-place Premier League finish."

-> Nachdem sie zwei Jahre in Folge negativen Cashflow von etwa 100 Millionen hatten, waren noch 20 übrig und man musste extern Liquidität zur Verfügung stellen.

Die haben zusätzliches Geld gebraucht um bestehende Forderungen zu bedienen und hauen in der Periode darauf nochmal 500 Millionen raus? Und das finanzieren die aus dem Stadioneinnahmen?

Am Ende sagt der Artikel das, was ich die ganze Zeit sage: die Party von Lewis finanziert, in der Hoffnung sich durch sportlichen Erfolg zu finanzieren. Den braucht man auch, sonst ist droht ein "structural breach of Premier League Profitability and Sustainability Rules (PSR)" mit "huge and obvious" Folgen. Da weiß ich tatsächlich zu wenig über PSR um die Folgen klar benennen zu können.

Wie man aber auf die Schlussfolgerung kommt, dass der Club völlig gesund ist und alles durch sein Stadion finanziert ist mir schleierhaft. Ja, das Stadion wirft Profit ab aber das wird durch steigende Kosten und sinkende TV Einnahmen durch fehlenden sportlichen Erfolg aufgefressen.

Den Mittelabfluss konnte man (durch 30 Millionen vom Eigentümer) in 24/25 auf 90 Millionen drücken, hat aber trotzdem noch massive Probleme mit der Liquidität.
Internationale Konkurrenz |#87033
23.08.2026 - 20:00 Uhr
95 für Bouaddi ist heftig
Internationale Konkurrenz |#87034
23.08.2026 - 21:18 Uhr
Zitat von mickeyzee
95 für Bouaddi ist heftig


Wahnsinn die Summer. Für 60 Mio€ wäre es mir auch wert gewesen. Aber doch nicht für 95 Mio€...

•     •     •

>Wunschelf für 2026/27<

Kane
Diaz-----------------------------------Musiala----------------------------------Olise
Pavlovic-----------------------Kimmich
Brown--------------Gvardiol---------------------Upamecano------------Laimer
Urbig

>Mia San Mia aus der schönen Uckermark
Internationale Konkurrenz |#87035
23.08.2026 - 21:33 Uhr
Tresoldi hat heute in der belgischen Liga im Stadtderby Fc Brügge vs Cercle Brügge den Siegtreffer zum 1:0 erziehlt. Damit hat er in jedem der ersten drei Ligaspiele jeweils einmal getroffen und auch im Ligacupfinale zum Saisonstart ebenfalls.
Bin ich mal gespannt ob er noch wechseln wird-Barca hat ja weiterhin keinen MS. Oder ob er doch noch eine saison bleibt.
Bleibt er fit sollte Klopp im September eigentlich nicht an ihm vorbeikommen.

•     •     •

„Wenn du dich und den Feind kennst, brauchst du den Ausgang von hundert Schlachten nicht zu fürchten. Wenn du dich selbst kennst, doch nicht den Feind, wirst du für jeden Sieg, den du erringst, eine Niederlage erleiden. Wenn du weder den Feind noch dich selbst kennst, wirst du in jeder Schlacht unterliegen.“
🇩🇪🇮🇱🇿🇦

Internationale Konkurrenz |#87036
24.08.2026 - 07:27 Uhr
Zitat von SapiAbuEntia
Zitat von Joppiesauce

Zitat von SapiAbuEntia

Zitat von Inquisitor

Zitat von Joppiesauce

Zitat von bjoern_90

Zitat von SapiAbuEntia

Zitat von Beavertown

Zu den Finanzen der Spurs ein paar Kennzahlen: Die Heimspiele bringen rund 130 Mio. Pfund ein, damit liegt man hinter United und Arsenal an dritter Stelle. Zum Vergleich: City macht etwa 75 Mio. im Jahr. Dazu kommen etwa 300 Mio. Pfund für andere Events: Football, Box-Kämpfe, Rugby und Konzerte. Enic hat als Eigentümer in den vergangenen beiden Jahren insgesamt 235 Mio. Pfund Cash in den Verein gesteckt. Was Transfers angeht, macht man in diesem Sommer vermutlich einen Verlust von rund 250 Mio. Pfund.

Seit Beginn der Premier League im Jahr 1992 sind die Spurs der profitabelste Club mit einem Gewinn von rund 180 Mio. Pfund, relativ dicht gefolgt werden sie vom Nordlondoner Rivalen Arsenal und dem Nordlondoner Vertreter Burnley, die beide knapp über 130 Millionen Pfund Gewinn verbucht haben. Schlusslicht ist Chelsea mit einem Minus von 1,25 Mrd. Pfund, gefolgt von Villa (677 Mio.). Die Spurs haben also über die Jahrzehnte sehr gut gewirtschaftet, für viele Fans zu gut, weil Levy einfach kein Risiko eingegangen ist. Das ändert sich jetzt, aber mit dem Stadion im Rücken, das, obwohl noch längst nicht abbezahlt, jährlich fette Einnahmen generiert, dürfte das Ganze auch nachhaltig sein. Natürlich funktioniert das nur, wenn man bald wieder international spielt, was man, abgesehen von 2023/24 und jetzt in den vergangenen 15 Jahren immer getan hat.

Und wie sagte de Zerbi gestern: Wenn andere Clubs hunderte Millionen ausgeben, ist das normal, wenn die Spurs es tun, gibt es direkt einen großen Aufschrei, obwohl der Club wesentlich gesünder ist als die meisten Konkurrenten.


Die haben trotz der Finanzspritze vom Investor in 24/25 150 Millionen Euro Verlust gemacht. Bei einem Umsatz von ungefähr 700 Millionen.

Wo ist der Laden profitabel? Wenn ich trotz hoher Zuzahlungen vom Investor, 20% vom Umsatz Verlust schreibe ist das alles aber nicht nachhaltig.

Ein Jahr wäre ja auch kein Problem, allerdings ist das seit Jahren so, letzte Saison wohl auch und beim aktuellen ist jetzt schon klar + Nettoverschuldung die richtung 1Mrd wandert. Gesünder als andere Vereine vielleicht, aber meilenweit davon enfernt gesund zu sein.


Mit diesen Infos kann man gar nicht sagen ob der Verein gesund ist oder nicht. Da müsste sich jemand mit etwas mehr Ahnung mal die Bilanzen des Vereins Anschauen... Allein die Finanzspritzen des Besitzers... Oftmals sind, dass auch nur Kredit von den Besitzern an die Vereine die sie sich dann mit Zinsen wieder zurückzahlen lassen.

Schulden sind ja auch nicht immer schlecht, wenn man Schulden macht um ein Stadion zu bauen, dass einem wesentlich höhere Einnahmen generiert, dann kann das sehr gut sein,....dann können selbst 500 Mio Schulden gesund sein, wenn man aber jedes Jahr 20 Mio an Schulden aufnehmen muss um die Laufenden kosten zu Decken, dann ist das eher ungesund..

Hier gibt es doch sicherlich jemanden der sich mit dieser Materie besser auskennt


Hier die Analyse von einem englischen Finanzexperten und Everton Fan über der letzten Jahresbilanz: https://theesk.org/2026/04/17/the-analysis-series-analysis-of-tottenham-hotspur-football-athletic-co-ltd-and-tottenham-hotspur-limited-strategic-review-of-the-2024-25-fiscal-period/.

Der Klub bleibt ziemlich gesund mit einer reduzierten Zinslast nur man hat ein geringes Cash Flow und musste auf factoring und revolving facilities zurückgreifen.

Man setzt auf eine neue Strategie mehr orientiert auch leveraging als Eigenkapital und gesundes wirtschaften.


"The Company reported total net liabilities of £346.2 million. This technical insolvency is mitigated only by the letter of support provided by the parent undertaking, Tottenham Hotspur Limited, which confirms its intent to provide financial support for at least 12 months from the date of the audit signature."

Da steht, dass der Klub die Saison 2024/25 nur aufgrund der Einnahmen für den EL Sieg und einer "emergency injection" von 100 Millionen Pfund überlebt hat. Und in 2025/26 dringend wieder eine bessere Platzierung braucht um mehr Geld vom TV Pool zu bekommen.


Da steht, auch dass der Abstieg wohl das Ende der Tottenham Hotspurs bedeutet hätte. Ich lese da nicht "vollkommen gesund", sondern eher komplett pleite. Dass man dann 500 Millionen Pfund investiert, kann halt dann nur ein Investorenverein.


Das steht so nicht in dem Artikel. Beim EL-Sieg steht lediglich, dass die UEFA-Einnahmen den Einbruch bei den PL-TV-Einnahmen fast ausgeglichen haben und es ohne Europa einen starken Umsatzrückgang gegeben hätte. Von „ohne EL-Sieg hätte der Klub nicht überlebt“ steht dort nichts.

Und die £100 Mio. kamen erst am 9. Oktober 2025, also nach Ende des Geschäftsjahres 2024/25 am 30. Juni. Damit können sie schlecht der Grund sein, weshalb der Klub „die Saison 24/25 überlebt hat“. Im eigentlichen Jahresabschluss steht sogar, dass diese £100 Mio. das Risiko eines künftigen Cashflow-/Finanzierungsengpasses zusätzlich reduzieren.

Warum musst du hier irgendwelche Ding mit Absicht falsch darstellen?


Das steht auch nicht in meinem Beitrag, aber zugegebenermaßen war der Punkt etwas sehr überspritzt.

Dann war das mein Fehler mit den Geschäftsjahren.

"The purpose of this capital was two-fold:

Liquidity provision: To address the sharp drop in cash reserves (from £79 million to £20 milion) and the heavy short-term transfer payables.
Balance sheet de-leveraging: To strengthen the equity base and reduce the reliance on debt funding, which had reached the limits of its sustainability following the 17th-place Premier League finish."

-> Nachdem sie zwei Jahre in Folge negativen Cashflow von etwa 100 Millionen hatten, waren noch 20 übrig und man musste extern Liquidität zur Verfügung stellen.

Die haben zusätzliches Geld gebraucht um bestehende Forderungen zu bedienen und hauen in der Periode darauf nochmal 500 Millionen raus? Und das finanzieren die aus dem Stadioneinnahmen?

Am Ende sagt der Artikel das, was ich die ganze Zeit sage: die Party von Lewis finanziert, in der Hoffnung sich durch sportlichen Erfolg zu finanzieren. Den braucht man auch, sonst ist droht ein "structural breach of Premier League Profitability and Sustainability Rules (PSR)" mit "huge and obvious" Folgen. Da weiß ich tatsächlich zu wenig über PSR um die Folgen klar benennen zu können.

Wie man aber auf die Schlussfolgerung kommt, dass der Club völlig gesund ist und alles durch sein Stadion finanziert ist mir schleierhaft. Ja, das Stadion wirft Profit ab aber das wird durch steigende Kosten und sinkende TV Einnahmen durch fehlenden sportlichen Erfolg aufgefressen.

Den Mittelabfluss konnte man (durch 30 Millionen vom Eigentümer) in 24/25 auf 90 Millionen drücken, hat aber trotzdem noch massive Probleme mit der Liquidität.


Ohne Frage hat man ein Liquiditätsproblem um die Raten von den Spielerkäufen und Gehälter zu zahlen.

Was PSR angeht wurden diese Regeln ab diese Saison komplett geändert. Aktuell gilt der SCR der ähnlich zum FFP der UEFA ist (nur die Obergrenze liegt bei 85% und man darf diese auch überschreiten bis 115% muss, aber dann wieder unter 85% kommen).

Hatte schon einen Artikel über SCR (squad cost ratio) gepostet hier der Link (gleiche Quelle):

PART 1 https://theesk.org/2026/02/27/the-analysis-series-the-new-squad-cost-ratio-rules-for-the-premier-league/

PART 2 https://theesk.org/2026/05/17/the-analysis-series-the-new-and-existing-squad-cost-ratio-and-sustainability-and-systemic-resilience-rules-part-ii/ (über Verein die dagegen waren:Bournemouth, Brentford, Brighton, Crystal Palace, Fulham und Leeds)
Internationale Konkurrenz |#87037
24.08.2026 - 11:26 Uhr
Keine Ahnung wieso Barcelona dieses Jahr schon wieder einen Kader hat, der um die CL mitspielt, anstatt um den Titel in der 3. Liga.

•     •     •

----------- Musiala ------- Sané ----------
---- Davies ------ Kane ------ Coman --
------------------ Goretzka ----------------
------------------- Kimmich -----------------
--- Min-Jae --- De Ligt - Upamecano -
-------------------- Neuer ------------------
Internationale Konkurrenz |#87038
24.08.2026 - 11:47 Uhr
Zitat von BillyReina1972
Tresoldi hat heute in der belgischen Liga im Stadtderby Fc Brügge vs Cercle Brügge den Siegtreffer zum 1:0 erziehlt. Damit hat er in jedem der ersten drei Ligaspiele jeweils einmal getroffen und auch im Ligacupfinale zum Saisonstart ebenfalls.
Bin ich mal gespannt ob er noch wechseln wird-Barca hat ja weiterhin keinen MS. Oder ob er doch noch eine saison bleibt.
Bleibt er fit sollte Klopp im September eigentlich nicht an ihm vorbeikommen.


Der hat aber nach dem Spiel auf dem Spielfeld eine große Klubfahne geschwenkt, glaube, das war ein Statement.

•     •     •

Danke Arjen! Danke Franck!
Auf ewig Legenden. Auf ewig in meinem Herzen.

Franz, du bist der Größte!
Einen wie Franz Beckenbauer wird es nie mehr geben
Internationale Konkurrenz |#87039
24.08.2026 - 12:28 Uhr
Zitat von mickeyzee
95 für Bouaddi ist heftig


Die Inflation bei den Ablösen wird immer heftiger. Bouaddi ist 18 Jahre alt, bei allem Talent, aber diese Summen hat man früher eher für Spieler gezahlt, die Mitte 20 waren und schon etwas geleistet hatten. Diomande mit 19 Jahren ging für 125 Mio. zu Real. Wobei Offensivspieelr sicherlich immer nochmal etwas teurer sind. City hätte dann nur für zwei ZM, Anderson und Bouaddi, fast 235 Mio. ausgegeben. Das ist komplett verrückt.
Internationale Konkurrenz |#87040
24.08.2026 - 13:22 Uhr
Zitat von Stoffler

Zitat von mickeyzee

95 für Bouaddi ist heftig


Die Inflation bei den Ablösen wird immer heftiger. Bouaddi ist 18 Jahre alt, bei allem Talent, aber diese Summen hat man früher eher für Spieler gezahlt, die Mitte 20 waren und schon etwas geleistet hatten. Diomande mit 19 Jahren ging für 125 Mio. zu Real. Wobei Offensivspieelr sicherlich immer nochmal etwas teurer sind. City hätte dann nur für zwei ZM, Anderson und Bouaddi, fast 235 Mio. ausgegeben. Das ist komplett verrückt.


Das ist schon heftig. Aus der Sicht von City und Real kann ich die Transfers jedoch verstehen. So junge Spieler haben einen sehr hohen Wiederverkaufswert. Wenn du einen 23 jährigen für 100 Millionen verpflichtest dann ist der Wiederverkaufswert nach einem 5 jahres Vertrag mit 28 Jahren vermutlich schon etwas gesunken. Spieler wie Diomande oder Bouaddi sind aber nach 5 Jahren immer noch erst 23. Außerdem verlangen beide vermutlich nicht die absoluten Top Gehälter im interen Teamvergleich, da sie erst 1 Jahr Top Leistungen gebracht haben. Wäre die Leistungsdauer schon wesentlich länger würden sie bestimmt ein Top Gehalt fordern.

Die Ablöse ist also hoch aber das Gehalt vergleichsmäßig noch eher niedrig. Beide sind Spieler mit massig Potenzial. Wenn sie zu den Besten der Welt auf ihrer Position werden, waren sie die Ablöse auch wert. Falls sie stagnieren und nicht weltklasse werden, kann man sie wahrscheinlich in 3 Jahren dennoch für ungefähr 3/4 des Einlaufspreises an PL Vereine, Saudi Arabien etc. verkaufen. Ich verstehe also warum Perez beispielsweise diese Transfers( Diomande, Bellingham etc.) mag.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von RamboRamon am 24.08.2026 um 13:23 Uhr bearbeitet
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