| Geburtsdatum | 05.10.1971 |
|---|---|
| Alter | 54 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Vereinslos |
Marco Antwerpen [Trainer]
01.02.2021 - 17:35 Uhr
11.02.2021 - 14:01 Uhr
Du musst als Trainer auch Zeichen setzen können.
Eine funktionierende Hierarchie baut auf leistungsstarke Spieler. Ein Spieler der schlecht spielt und trotzdem eine Führungsrolle inne hat, Hemlein, wird nicht ernst genommen. Das schwächt dann das gesamte Team. Ich glaube das Hlousek so ein Führungsspieler ist. Das hat auch was mit der Herkunft und Mentalität zu tun. Osteuropäische Spieler sind ja meistens nicht die Schmusekatzen in einer Mannschaft.
Hlousek muss jetzt zeigen, dass er besser ist als Zuck ganz einfach. Er darf sich jetzt beleidigt hängen lassen, sondern muss den Trainer überzeugen.
Eine funktionierende Hierarchie baut auf leistungsstarke Spieler. Ein Spieler der schlecht spielt und trotzdem eine Führungsrolle inne hat, Hemlein, wird nicht ernst genommen. Das schwächt dann das gesamte Team. Ich glaube das Hlousek so ein Führungsspieler ist. Das hat auch was mit der Herkunft und Mentalität zu tun. Osteuropäische Spieler sind ja meistens nicht die Schmusekatzen in einer Mannschaft.
Hlousek muss jetzt zeigen, dass er besser ist als Zuck ganz einfach. Er darf sich jetzt beleidigt hängen lassen, sondern muss den Trainer überzeugen.
11.02.2021 - 17:00 Uhr
Zitat von FCK-Tribun
Wenn Kleinsorge die Leistung aus Mannheim bestätigen kann, widerlegen er und Antwerpen damit dann übrigens auch die Kritik an Schommers und Notzon, die für diese Verpflichtung schon mehrfach zerrissen wurden.
Wenn Kleinsorge die Leistung aus Mannheim bestätigen kann, widerlegen er und Antwerpen damit dann übrigens auch die Kritik an Schommers und Notzon, die für diese Verpflichtung schon mehrfach zerrissen wurden.
Überhaupt nicht. Dass Kleinsorge manche Dinge kann, dass weiß man. Ich hab ihn selber nach dem ich mir Videos von ihm angeschaut hatte in etwa so beschrieben: Sehr gut im Umschaltspiel mit der Fähigkeit außergewöhnlichere Tore zu schießen.
Das letzte Spiel kam ihm daher einfach perfekt entgegen. Ein Trainer, der hoch stehen lässt und nach Ballgewinn auf schnelle Umschaltssituation setzt und dann noch die Führung, wodurch der Gegner weiter aufmachen musste. Positiv überrascht hat mich lediglich sein defensiver Einsatz, denn den hatte er zuvor unter Saibene doch in dieser Form vermissen lassen.
Das Problem ist nur: Weder Schommers noch Saibene wollten so spielen lassen. Saibene hat ne Reihe tiefer pressen lassen und eher auf Aufbauspiel über die Außen gesetzt. Und bei Schommers weiß ich bis heute nicht, was er eigentlich spielen lasse wollte, aber Offensivpressing hab ich in der Form nur vor der Winterpause bei der Siegesserie gesehen.
Jeder Trainer hat eben Spieler, die besser in seine Konzeptidee passen als andere. Das beste Beispiel ist ja Zuck dafür, der ja noch Trainer entweder fest zur erweiterten 11 gehört oder eher außen vor ist. Und auch unter Antwerpen gibt es wieder überraschende Verlierer (Hlousek könnte so einer z.B. werden). Wenn ein Sportdirektor und ein Trainer aber ne Mannschaft zusammensetzen, die einfach keinen gemeinsamen Spielstil entwickeln kann, dann ist da Kritik nicht zur zulässig, sondern auch notwenig. Jetzt haben wir nochmal 4 Spieler nachverfplichtet im Winter und Antwerpen ist hier hoffentlich der richtige Trainer, der damit Lösungen findet.
11.02.2021 - 17:24 Uhr
Zitat von Muh87
Das letzte Spiel kam ihm daher einfach perfekt entgegen. Ein Trainer, der hoch stehen lässt und nach Ballgewinn auf schnelle Umschaltssituation setzt und dann noch die Führung, wodurch der Gegner weiter aufmachen musste. Positiv überrascht hat mich lediglich sein defensiver Einsatz, denn den hatte er zuvor unter Saibene doch in dieser Form vermissen lassen.
Das Problem ist nur: Weder Schommers noch Saibene wollten so spielen lassen. Saibene hat ne Reihe tiefer pressen lassen und eher auf Aufbauspiel über die Außen gesetzt. Und bei Schommers weiß ich bis heute nicht, was er eigentlich spielen lasse wollte, aber Offensivpressing hab ich in der Form nur vor der Winterpause bei der Siegesserie gesehen.
Das letzte Spiel kam ihm daher einfach perfekt entgegen. Ein Trainer, der hoch stehen lässt und nach Ballgewinn auf schnelle Umschaltssituation setzt und dann noch die Führung, wodurch der Gegner weiter aufmachen musste. Positiv überrascht hat mich lediglich sein defensiver Einsatz, denn den hatte er zuvor unter Saibene doch in dieser Form vermissen lassen.
Das Problem ist nur: Weder Schommers noch Saibene wollten so spielen lassen. Saibene hat ne Reihe tiefer pressen lassen und eher auf Aufbauspiel über die Außen gesetzt. Und bei Schommers weiß ich bis heute nicht, was er eigentlich spielen lasse wollte, aber Offensivpressing hab ich in der Form nur vor der Winterpause bei der Siegesserie gesehen.
Notzon und Schommers wurde bezüglich der Kleinsorge-Verpflichtung vorgeworfen, der könne nix. Systemunabhängig. Das sei ein Regionalligaspieler, der halt mal eine gute Drittligasaison in Meppen hatte, weil er neben dem überperformenden Undav spielen durfte.
Und das wäre(!) wohl widerlegt, wenn(!) Kleinsorge jetzt zu seiner Form finden sollte(!).
Schommers war durchaus dabei, das Spiel sehr viel weiter nach vorne zu verlagern. Die Beurteilungsgrundlage dafür ist aber tatsächlich äußerst dünn. Sie beschränkt sich meines Erachtens auf die Spiele gegen Sandhausen (2 Tore von Kleinsorge) und gegen Regensburg sowie Dresden (Kleinsorge war jeweils verletzt).
Gegen Dresden war das schon extrem zentrumslastig. Insofern kann man schon argumentieren, dass es Kleinsorge als Flügel- und Konterspieler schwer gehabt hätte. Gerade, wenn Schommers einen auf Ballbesitz konzentrierten Ansatz durchgezogen hätte.
Letztlich ist das aber schwer zu sagen, da Schommers keine Chance in dieser Saison hatte. Möglicherweise war Kleinsorge auch als Edeljoker ab der 60. Minute eingeplant; je nach Spielsituation eben.
Die Kritik muss ggf. in die Richtung gehen, dass man einen Coach verpflichtet hat, der Kleinsorge eben nicht in die Spur bekommen hat und mit dem Kader nichts Sinnvolles anfangen konnte. Bzw. in die Richtung, dass der Kader nicht ausgewogen zusammengestellt wurde. Aber nicht in die Richtung, dass man mit Kleinsorge einen Nichtskönner geholt habe.
Aber auch hier nochmal: Dass es bei ihm anders läuft, muss Antwerpen erst einmal noch unter Beweis stellen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von FCK-Tribun am 11.02.2021 um 17:25 Uhr bearbeitet
11.02.2021 - 17:57 Uhr
Zitat von FCK-Tribun
Notzon und Schommers wurde bezüglich der Kleinsorge-Verpflichtung vorgeworfen, der könne nix. Systemunabhängig. Das sei ein Regionalligaspieler, der halt mal eine gute Drittligasaison in Meppen hatte, weil er neben dem überperformenden Undav spielen durfte.
Und das wäre(!) wohl widerlegt, wenn(!) Kleinsorge jetzt zu seiner Form finden sollte(!).
Schommers war durchaus dabei, das Spiel sehr viel weiter nach vorne zu verlagern. Die Beurteilungsgrundlage dafür ist aber tatsächlich äußerst dünn. Sie beschränkt sich meines Erachtens auf die Spiele gegen Sandhausen (2 Tore von Kleinsorge) und gegen Regensburg sowie Dresden (Kleinsorge war jeweils verletzt).
Gegen Dresden war das schon extrem zentrumslastig. Insofern kann man schon argumentieren, dass es Kleinsorge als Flügel- und Konterspieler schwer gehabt hätte. Gerade, wenn Schommers einen auf Ballbesitz konzentrierten Ansatz durchgezogen hätte.
Letztlich ist das aber schwer zu sagen, da Schommers keine Chance in dieser Saison hatte. Möglicherweise war Kleinsorge auch als Edeljoker ab der 60. Minute eingeplant; je nach Spielsituation eben.
Die Kritik muss ggf. in die Richtung gehen, dass man einen Coach verpflichtet hat, der Kleinsorge eben nicht in die Spur bekommen hat und mit dem Kader nichts Sinnvolles anfangen konnte. Bzw. in die Richtung, dass der Kader nicht ausgewogen zusammengestellt wurde. Aber nicht in die Richtung, dass man mit Kleinsorge einen Nichtskönner geholt habe.
Aber auch hier nochmal: Dass es bei ihm anders läuft, muss Antwerpen erst einmal noch unter Beweis stellen.
Zitat von Muh87
Das letzte Spiel kam ihm daher einfach perfekt entgegen. Ein Trainer, der hoch stehen lässt und nach Ballgewinn auf schnelle Umschaltssituation setzt und dann noch die Führung, wodurch der Gegner weiter aufmachen musste. Positiv überrascht hat mich lediglich sein defensiver Einsatz, denn den hatte er zuvor unter Saibene doch in dieser Form vermissen lassen.
Das Problem ist nur: Weder Schommers noch Saibene wollten so spielen lassen. Saibene hat ne Reihe tiefer pressen lassen und eher auf Aufbauspiel über die Außen gesetzt. Und bei Schommers weiß ich bis heute nicht, was er eigentlich spielen lasse wollte, aber Offensivpressing hab ich in der Form nur vor der Winterpause bei der Siegesserie gesehen.
Das letzte Spiel kam ihm daher einfach perfekt entgegen. Ein Trainer, der hoch stehen lässt und nach Ballgewinn auf schnelle Umschaltssituation setzt und dann noch die Führung, wodurch der Gegner weiter aufmachen musste. Positiv überrascht hat mich lediglich sein defensiver Einsatz, denn den hatte er zuvor unter Saibene doch in dieser Form vermissen lassen.
Das Problem ist nur: Weder Schommers noch Saibene wollten so spielen lassen. Saibene hat ne Reihe tiefer pressen lassen und eher auf Aufbauspiel über die Außen gesetzt. Und bei Schommers weiß ich bis heute nicht, was er eigentlich spielen lasse wollte, aber Offensivpressing hab ich in der Form nur vor der Winterpause bei der Siegesserie gesehen.
Notzon und Schommers wurde bezüglich der Kleinsorge-Verpflichtung vorgeworfen, der könne nix. Systemunabhängig. Das sei ein Regionalligaspieler, der halt mal eine gute Drittligasaison in Meppen hatte, weil er neben dem überperformenden Undav spielen durfte.
Und das wäre(!) wohl widerlegt, wenn(!) Kleinsorge jetzt zu seiner Form finden sollte(!).
Schommers war durchaus dabei, das Spiel sehr viel weiter nach vorne zu verlagern. Die Beurteilungsgrundlage dafür ist aber tatsächlich äußerst dünn. Sie beschränkt sich meines Erachtens auf die Spiele gegen Sandhausen (2 Tore von Kleinsorge) und gegen Regensburg sowie Dresden (Kleinsorge war jeweils verletzt).
Gegen Dresden war das schon extrem zentrumslastig. Insofern kann man schon argumentieren, dass es Kleinsorge als Flügel- und Konterspieler schwer gehabt hätte. Gerade, wenn Schommers einen auf Ballbesitz konzentrierten Ansatz durchgezogen hätte.
Letztlich ist das aber schwer zu sagen, da Schommers keine Chance in dieser Saison hatte. Möglicherweise war Kleinsorge auch als Edeljoker ab der 60. Minute eingeplant; je nach Spielsituation eben.
Die Kritik muss ggf. in die Richtung gehen, dass man einen Coach verpflichtet hat, der Kleinsorge eben nicht in die Spur bekommen hat und mit dem Kader nichts Sinnvolles anfangen konnte. Bzw. in die Richtung, dass der Kader nicht ausgewogen zusammengestellt wurde. Aber nicht in die Richtung, dass man mit Kleinsorge einen Nichtskönner geholt habe.
Aber auch hier nochmal: Dass es bei ihm anders läuft, muss Antwerpen erst einmal noch unter Beweis stellen.
Ich könnte mir vorstellen, dass Schommers Kleinsorge wollte, weil er ihn a) im 4-3-3 als Pick-Ersatz auf der falschen 9 gesehen hat, der mit vertikalen Bewegungen Räume für die beiden von Außen einlaufenden Stürmer machen sollte und der selbst auch in Strafraumnähe torgefährlich ist oder b) ihn für eine alternative Spielidee als echten Flügelspieler wollte.
Klar waren die letzten Auftritte im Verbandspokal unter Schommers sehr schwach, aber ich hätte echt gern gesehen, was er daraus gemacht hätte, wenn er "sein Team" mal fit beisammen gehabt hätte.
Aber ja, ich finde es grundsätzlich eine tolle Eigenschaft von Antwerpen, dass er hier erkennt, wie er Kleinsorge kurzfristig zu nehmen hat, um ihn in Form zu bekommen. Hoffen wir mal, dass er das so auch bei anderen Spielern hinbekommt und dass ihm gerade diese Spieler seine Mühen mit Leistung danken.
11.02.2021 - 18:34 Uhr
Zitat von FCK-Tribun
Schommers war durchaus dabei, das Spiel sehr viel weiter nach vorne zu verlagern.
Schommers war durchaus dabei, das Spiel sehr viel weiter nach vorne zu verlagern.
Das hatte er bereits umgesetzt. Er war allerdings definitiv nicht dabei, ein konsequentes Umschaltspiel zu implementieren. Ähnlich wie schon unter Runjaic wurden eroberte Bälle lieber nach hinten gespielt und strukturiert aufgebaut, weil darüber ja statistisch die meisten Tore fallen; zumindest in der CL.
Beste Grüße
Lullaby
11.02.2021 - 19:03 Uhr
Zitat von Lullaby
Das hatte er bereits umgesetzt. Er war allerdings definitiv nicht dabei, ein konsequentes Umschaltspiel zu implementieren. Ähnlich wie schon unter Runjaic wurden eroberte Bälle lieber nach hinten gespielt und strukturiert aufgebaut, weil darüber ja statistisch die meisten Tore fallen; zumindest in der CL.
Beste Grüße
Lullaby
Zitat von FCK-Tribun
Schommers war durchaus dabei, das Spiel sehr viel weiter nach vorne zu verlagern.
Schommers war durchaus dabei, das Spiel sehr viel weiter nach vorne zu verlagern.
Das hatte er bereits umgesetzt. Er war allerdings definitiv nicht dabei, ein konsequentes Umschaltspiel zu implementieren. Ähnlich wie schon unter Runjaic wurden eroberte Bälle lieber nach hinten gespielt und strukturiert aufgebaut, weil darüber ja statistisch die meisten Tore fallen; zumindest in der CL.
Beste Grüße
Lullaby
Oh dieser Unterton ist aber gar nicht so nett. Aber die Wahrheit ist eben manchmal schmerzhaft.
11.02.2021 - 20:58 Uhr
Quelle: www.dfb.de
FCK-Trainer Antwerpen: "Unsere Tabellenposition ist trügerisch"
Nach Boris Schommers und Jeff Saibene ist Marco Antwerpen in dieser Saison bereits der dritte Cheftrainer beim 1. FC Kaiserslautern. Der 49 Jahre alte Fußball-Lehrer soll den viermaligen Deutschen Meister aus dem unteren Tabellendrittel führen - und der Auftakt war vielversprechend. Im DFB.de-Interview spricht Marco Antwerpen mit Mitarbeiter Ralf Debat übers Traumdebüt, Tradition und Trainerwechsel.
Nach Boris Schommers und Jeff Saibene ist Marco Antwerpen in dieser Saison bereits der dritte Cheftrainer beim 1. FC Kaiserslautern. Der 49 Jahre alte Fußball-Lehrer soll den viermaligen Deutschen Meister aus dem unteren Tabellendrittel führen - und der Auftakt war vielversprechend. Im DFB.de-Interview spricht Marco Antwerpen mit Mitarbeiter Ralf Debat übers Traumdebüt, Tradition und Trainerwechsel.
11.02.2021 - 21:30 Uhr
Zitat von Kermit_der_Frosch
Quelle: www.dfb.de
FCK-Trainer Antwerpen: "Unsere Tabellenposition ist trügerisch"
Nach Boris Schommers und Jeff Saibene ist Marco Antwerpen in dieser Saison bereits der dritte Cheftrainer beim 1. FC Kaiserslautern. Der 49 Jahre alte Fußball-Lehrer soll den viermaligen Deutschen Meister aus dem unteren Tabellendrittel führen - und der Auftakt war vielversprechend. Im DFB.de-Interview spricht Marco Antwerpen mit Mitarbeiter Ralf Debat übers Traumdebüt, Tradition und Trainerwechsel.
Nach Boris Schommers und Jeff Saibene ist Marco Antwerpen in dieser Saison bereits der dritte Cheftrainer beim 1. FC Kaiserslautern. Der 49 Jahre alte Fußball-Lehrer soll den viermaligen Deutschen Meister aus dem unteren Tabellendrittel führen - und der Auftakt war vielversprechend. Im DFB.de-Interview spricht Marco Antwerpen mit Mitarbeiter Ralf Debat übers Traumdebüt, Tradition und Trainerwechsel.
Danke wieder ein gutes Interview:
"DFB.de: Sie haben schon für eine ganze Reihe von Traditionsvereinen gespielt und gearbeitet, unter anderem Rot-Weiss Essen, den SC Preußen Münster, Fortuna Köln oder Eintracht Braunschweig. Haben Sie schon gespürt, dass der 1. FC Kaiserslautern als viermaliger Deutscher Meister noch mal eine andere Hausnummer ist?
Antwerpen: Ja, das muss man schon so sagen. Das liegt an der unglaublichen Leidenschaft der Fans, aber auch am Stellenwert und an der Bedeutung in der Region. Und natürlich an der unglaublichen Historie des Klubs, die man immer und überall zu spüren bekommt. Deshalb ist auch die bundesweite Aufmerksamkeit noch einmal ein ganzes Stück größer als bei anderen Traditionsvereinen in der 3. oder 4. Liga."
...
"DFB.de: Haben sich Ihre Eindrücke schon bestätigt?
Antwerpen: Absolut. Auch in der kurzen Zeit, in der ich jetzt hier bin, habe ich schon mitbekommen, was der Verein für viele Menschen bedeutet. Viele Fans haben Angst, dass es für den FCK in dieser schwierigen Zeit noch weiter nach unten gehen könnte. Das ist eine große Verantwortung, der ich mich aber gerne stelle."
12.02.2021 - 08:33 Uhr
Zitat von Asparagust
Dieses Statement erfolgt bewusst Monate, bevor der Trainer uns zumindest noch in die Nähe der Aufstiegsränge geführt hat - exakt das wird er nämlich tun. Just watch it.
Dieses Statement erfolgt bewusst Monate, bevor der Trainer uns zumindest noch in die Nähe der Aufstiegsränge geführt hat - exakt das wird er nämlich tun. Just watch it.
Schön wäre es. Zumindest sehe ich bei Antwerpen die Veranlagung es länger mit dem FCK auszuhalten. Bei BS und JS hatte ich direkt das Gefühl, dass sie alleine nervlich dem Druck nicht standhalten, mal abgesehen von der fachlichen Kompetenz.
Antwerpen ist ein harter Hund, ein Trainer, der mit harter Hand führt. Und genau das braucht es momentan. Nichtsdestotrotz wirkt er durchaus sympathisch bei den bisherigen Auftritten.
Wer weiß, vielleicht haben wir ja jetzt endlich einen Trainer gefunden mit dem der FCK langfristig etwas aufbauen kann. Ich weiß, dass dies oftmals Wunschdenken war und sich die letzten Jahre nie bewahrheitet hat, dennoch will ich die Hoffnung nicht aufgeben.
Antwerpen kann, so denke ich, die Emotionen gut transportieren und den Spielern die richtige Einstellung vermitteln, sonst wäre sie nicht gegen den Waldhof so aufgetreten. Das ist immens wichtig, gerade in so einer Situation. Warten wir ab wie das Spiel morgen wird, die Hoffnung lebt!
12.02.2021 - 10:59 Uhr
Zitat von Asparagust
Es ist wirklich zum Haareraufen:
Hätte man im September 2019 Antwerpen statt dieses zwischenmenschlich desaströsen Lauchs von Jugendtrainer engagiert, würde man jetzt vermutlich in der 2. Liga um den Aufstieg kicken - und hätte obendrein zusätzlich noch einen fachlich herausragenden TW-Trainer auf der Payroll, statt ihm Abfindung zu zahlen (völlig egal, ob der im real life nicht alle Latten am Zaun hat).
Dieses Statement erfolgt bewusst Monate, bevor der Trainer uns zumindest noch in die Nähe der Aufstiegsränge geführt hat - exakt das wird er nämlich tun. Just watch it.
Es ist wirklich zum Haareraufen:
Hätte man im September 2019 Antwerpen statt dieses zwischenmenschlich desaströsen Lauchs von Jugendtrainer engagiert, würde man jetzt vermutlich in der 2. Liga um den Aufstieg kicken - und hätte obendrein zusätzlich noch einen fachlich herausragenden TW-Trainer auf der Payroll, statt ihm Abfindung zu zahlen (völlig egal, ob der im real life nicht alle Latten am Zaun hat).
Dieses Statement erfolgt bewusst Monate, bevor der Trainer uns zumindest noch in die Nähe der Aufstiegsränge geführt hat - exakt das wird er nämlich tun. Just watch it.
Als erstes würde ich mir wünschen, dass du deine Sprache dem sonstigen Niveau hier im Forum anpasst. Für mich wirkt es nämlich immer so, als wären Menschen, die andere Leute im Internet beleidigen, „zwischenmenschlich desaströse Lauche.“ Vielen Dank dafür.
Außerdem kann ich mir nicht vorstellen, dass Gerry allein aufgrund der Geschichte mit Schommers freigestellt/entlassen/was auch immer wurde. Er ist nun mal ein Mensch, der gedanklich aus ganz anderen Zeiten kommt und deshalb vermutlich bereits mit anderen Trainern angeeckt sein wird. Bei Hildmann kann ich mir beispielsweise vorstellen, dass er sich einfach nicht durchsetzen konnte und auch er schon versucht hat, Gerrys Arbeitsweise zu beeinflussen.
Ich habe immer nur vereinzelte Ausschnitte aus Gerrys Einheiten gesehen, keine Ahnung, ob das plausibel ist, aber wenn ich was gesehen habe, hat er seine Schützlinge immer von einer Ecke in die andere gejagt hat. Das hat dazu geführt, dass sie auf der Linie und in den Relfexen überragend waren. Ein Torhüter muss heutzutage aber mehr können:
- Mitspielen
- Flanken abfangen (zumindest Grill hatte da sehr große Schwächen)
- Bälle 10-15 Meter vor dem Tor abfangen.
Ich habe jetzt nur Grill als Beispiel, aber bei ihm hatte ich das Gefühl, dass Gerry ihn nur in seinen Stärken stärker gemacht hat, nicht aber in seinen Schwächen. Ich glaube, das könnte daher kommen, dass er ein wenig resistent gegen die Weiterentwicklung seinen Torwarttrainings war. Sicherlich war er kein schlechter Torwarttrainer. Ich glaube aber, dass er vor allem an sich selbst gescheitert ist. Es ist wie bei den meisten anderen Jobs: wenn man so arbeitet wie vor 20 Jahren, macht man sich ersetzbar, weil sich die Welt eben weiterentwickelt hat und so eben auch der Fußball.
Dass wir mit Antwerpen jetzt in der zweiten Liga um den Aufstieg spielen würden, halte ich ebenfalls für eine sehr gewagte Aussage. Da sind wir aber viel im Konjunktiv unterwegs. Die Vergangenheit können wir eh nicht ändern. Ich habe nach dem ersten (!) Spiel von MA ein gutes Gefühl. Es wirkt so, als könnte es hier echt passen. Lasst uns doch aber einfach mal bis zum 30. Spieltag warten, dann würde ich mir in jedem Fall erst eine seriöse Beurteilung zutrauen.
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